Frankfurter Gemeine Zeitung



Aktuelle Artikel

Kämpferin für die Wahrheit

von Esther Goldstein

Frankfurt/M. im Januar 2014: Schlange mutloser Erwerbsloser vor dem Jobcenter Ost  (Foto: Bernhard Schülke)

Redaktionelle Vormerkung: eine kritische Rezension zu Inge Hannemanns Buch “Die Hartz IV Diktatur – eine Arbeitsvermittlerin klagt an”.

Wenn eine um mehr Menschlichkeit bemühte Mitarbeiterin des Jobcenters Hamburg Missstände der rotgrünen „Agenda 2010“ aufzeigt, sollte dies doch eigentlich im Interesse all derjenigen sein, die eine sinnvolle Beschäftigungspolitik mit „passgenauer“ und langfristiger Arbeitsvermittlung anstreben. Das Gegenteil ist der Fall, kritische Menschen und whistleblower sind nach wie vor unerwünscht, wie das durch die Medien bekannte Beispiel Inge Hannemanns zeigt: Die Behörden und KollegInnen reagierten mit Überwachung, Einschüchterung, Beleidigungen und letztlich mit juristischen Konsequenzen bis hin zur (derzeitigen) Freistellung bzw. Versetzung. Ihr soeben erschienenes Buch zeigt eindringlich, dass sich die häufig als „Hartz IV-Rebellin“ bezeichnete Inge Hannemann nicht hat mundtot machen lassen und abermals gesellschaftlichen Stereotypen über vermeintlich faule Arbeitssuchende widerspricht, medialen Stigmatisierungen entgegentritt und auch nicht an Schelte einiger ihrer ehemaligen KollegInnen spart, die sie als „zu wenig qualifiziert, zu wenig motiviert oder schlichtweg zu bequem“ (S. 58) für eine wirkliche Vermittlungsarbeit bezeichnet.

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Datenschützer unterstützen den Protest gegen das geplante Prostituiertenschutzgesetz

Die Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main ruft dazu auf, sich an der Protestaktion gegen das geplante Prostituiertenschutzgesetz am 13.06.2015 um 11:55 Uhr auf dem Opernplatz in Frankfurt zu beteiligen.

Aus Sicht der Datenschützer verstößt das geplante Gesetz in mehrerlei Hinsicht gegen die Grundrechte der Menschen, die vorgeblich mit diesem Gesetz geschützt werden sollen.

Roland Schäfer, einer der SprecherInnen der Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main fasst die Kritk der Datenschützer in drei Punkten zusammen:

1.      „Die geplante Anmeldepflicht für Prostituierte ist ein besonders tiefer Eingriff in die Berufsfreiheit und in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Dieser Beruf lebt teilweise auch von der Anonymität der Berufsausübenden, er wird mit einer Anmeldepflicht unnütz einem Sonderrecht unterworfen. Die Geschichte hat gezeigt, dass keine Form der Prostitution je erfolgreich verboten wurde, sondern immer nur Bereiche davon in die Kriminalität abgedrängt wurden. Das hilft aber nicht den SexarbeiterInnen, sondern schadet ihnen durch Stigmatisierung ihrer Berufsausübung und daran anknüpfende behördliche Willkür.

2.      Mit der Anmeldung ist der Nachweis über eine medizinische Zwangsberatung vorgesehen. Hiergegen haben sich auch die Organisationen der Amtsärzte und der Gesundheitsämter bereits kritisch geäußert. Nur freiwillige Beratungen können das erforderliche Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient unterstreichen. Pflichtberatungen zerstören dieses Vertrauensverhältnis und stellen bereist erfolgreich laufende Beratungsprogramme für SexarbeiterInnen wieder infrage.

3.      Mit dem Gesetzentwurf ist zudem Eingriff in die Privatheit der Wohnung (Art. 13 Grundgesetz) zu befürchten. Sogar die Wohnung soll als Prostitutionsstätte der Erlaubnispflicht unterliegen und hier sollen auch behördliche Auflagen möglich sein. Dies setzt eine Kontrolle – ohne richterliche Anordnung – solcher Wohnungen voraus, was ein erhebliches behördliches Eingriffsrecht in die Privatheit der Wohnung bedeutet. Schließlich könnten von behördlichen Kontrollmaßnahmen auch Wohnungen betroffen, die nur der Wohnungsprostitution verdächtigt werden – der Schaden ist gar nicht abzusehen.“

Uli Breuer, ein weiterer Sprecher der Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main stellt fest: „Statt vorhandene freiwillige Beratungsangebote mit mehr Geld und Personal auszustatten, wählt die Politik den billigsten Weg: Freiheitsrechte, insbesondere das Recht auf informationellen Selbstbestimmung derer zu beschneiden, die eher am Rande der Gesellschaft stehen und sich am wenigsten wehren können.“


Gegen Vorratsdatenspeicherung: Am 30. Mai in Frankfurt auf die Straße gehen!

„Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist da und soll bereits in zwei Wochen von der Bundesregierung verabschiedet werden… Es ist höchste Zeit, gegen die anlasslose Massenüberwachung der Telekommunikation aktiv zu werden! Das meldet netzpolitik.org in einem Beitrag vom 15.05.2015. Der Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“ aus dem Hause Maas (Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz; SPD) wurde von netzpolitik.org veröffentlicht. Mit diesem Gesetzentwurf sollen die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgehebelt und ein Instrument zur Massenüberwachung wiederbelebt werden.

Deshalb: Am 30. Mai nach Frankfurt kommen und teilnehmen an der Demonstration Freiheit stirbt mit Sicherheit.

  • Gegen Vorratsdatenspeicherung,
  • gegen die Bespitzelung durch in- und ausländische „Sicherheitsorgane“ und
  • für die Verteidigung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung.
  • 13.00 Uhr: Auftaktkundgebung am Wiesenhüttenplatz (Nähe Hauptbahnhof)
  • Demonstration durch die Frankfurter Innenstadt
  • 15.30 Uhr: Abschlusskundgebung am Opernplatz.

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HIMMELFAHRT DER BÄNKER AUF NAXOS

Zweiter Frankfurter Theatermarathon
14. Mai 2015 – Christi Himmelfahrt – 17 Uhr
Freies Schauspiel Ensemble // Theater Willy Praml // Naxos.Kino

Zwei Frankfurter Theater und ein Kino tun sich zusammen, um auf ihre Weise den diesjährigen Christi-Himmelfahrtstag zu begehen. Schauplatz: die Naxoshalle im Ostend, dem Stadtteil, der auch von der mächtigen EZB überragt wird. Dem gläsernen Turm dieser neuen Kirche unserer Zeit gleich recken wir unsere Köpfe gen Himmel, um die “Zeichen dieser Zeit” (LUKAS 12, 54-59) zu erspähen. Wir wollen wissen, wer uns regiert, mit welchen Mitteln dies geschieht und überhaupt, warum wir von der angeblichen Kraft des Geldes so abhängig geworden sind und . . . ob es noch eine Erlösung aus diesem irdischen Jammertale geben können wird.

Wir zeigen zwei Theaterstücke, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Menschen hinter der Finanzkrise auseinandersetzen und einen Film zu einem der Hauptakteure der Krise. Die dabei aufgeworfenen Fragen möchten wir mit dem Publikum diskutieren.

Foto Seweryn Zelazny

Sind Börsianer gut oder böse? – Oder sind Börsianer Menschen wie du und ich? Was sagt das Theater dazu? Albert Ostermaiers Text ERREGER, den er im Jahr 2000, weit vor dem tatsächlichen Ausbruch der Bankenkrise visioniert hat, ist der manische Monolog eines Mannes, der den totalen Zusammenbruch erleidet.

DAS HIMBEERREICH ist ein Life Report aus der Bankenstadt Frankfurt. Wahre Geschichten aus dem Schlaraffenland der Finanzspekulation, wo zwar keine gebratenen Tauben ins Maul, aber Millionen-Boni in die Taschen fliegen. – Die Spekulation an den Finanzmärkten geht ungebremst weiter und produziert jeden Tag neue Katastrophen.

Der Dokumentarfilm GOLDMAN SACHS – Eine Bank lenkt die Welt gibt Einblicke in die Mechanismen der finanziellen und politischen Machenschaften eines Finanzimperiums, das die Welt mit seinen wilden Spekulationen in ein riesiges Kasino verwandelt hat.

Zwischen den Programmpunkten lädt die freitagsküche zum Himmelfahrtbuffet.

http://www.theater-willypraml.de/theater/programm/himmelfahrt-der-baenker/

 


10 Gründe, um am 30. Mai in Frankfurt gegen Vorratsdatenspeicherung auf die Straße zu gehen

1. Vorratsdatenspeicherung verhindert Terror nicht

Für die Verhinderung terroristischer Akte eignet sich die Vorratsdatenspeicherung nicht mehr als die bereits existierenden gesetzlichen Möglichkeiten. Nach einem Anschlag lassen sich die Handlungen etwaiger Selbstmordattentäter zwar besser zurückverfolgen, verhindern den Anschlag selbst jedoch nicht. Der Preis ist die Privatsphäre aller.

2. Es gibt bessere Alternativen

Auf richterlichen Beschluss kann heute schon die Speicherung der Daten und das Abhören aufgrund von Anlässen genehmigt werden. Statt der anlasslosen Überwachung ist auch die Speicherung im Anlassfall möglich. Beim sogenannten “Quick Freeze” dem schnellen Einfrieren von Daten, können Sicherungen der Telekommunikationsdaten des jeweiligen Verdächtigen vorgenommen werden. Es sind nicht alle überall immer verdächtig.

3.  Eine Vorratsdatenspeicherung verstösst gegen die Unschuldsvermutung

In einem demokratischen Rechtsstaat herrscht die Unschuldsvermutung. Diese ist im Grundgesetz implizit (Art. 20), in der Europäischen Menschenrechtskonvention explizit (Art. 6) enthalten. Eine Aufnahme von Ermittlungen verlangt den Anfangsverdacht. Alle anderen haben bis dahin als unschuldig zu gelten. Eine Vorratsdatenspeicherung setzt alle unter Verdacht. Niemand mehr ist unschuldig. Jeder ist schuldig. Das verstösst elementar gegen die Unschuldsvermutung. Weiterlesen »




Bewohnen

Bauen, bauen, bauen! Eine Antwort auf die Wohnungsfrage in Frankfurt?

Bauen, bauen, bauen – so klingt es aus den Frankfurter Amtsstuben sowie der ABG-Zentrale – werde die Wohnungsproblematik auch für Geringverdienende lösen. Zwar wird dabei in der Regel eingestanden, dass aufgrund der Profiterwartungen privater Investoren neuer Wohnraum fast ausschließlich im gehobenen bzw. Luxus-Segment entsteht. Allerdings würden, so zumindest das Versprechen, dank Sichereffekte und einer allgemeinen Entspannung des Wohnungsmarktes langfristig auch Haushalte mit niedrigen Einkommen indirekt von teurem Neubau profitieren. Daher sei es auch sozialpolitisch vertretbar, wenn die ABG Frankfurt Holding dem Beispiel profitorientierter Investoren folgt und Wohnungsbau überwiegend im gehobenen Segment betreibt.

Wissenschaftliche Grundlage dieser Argumentation bildet die sogenannte Filtering-Theorie, welche erstmalig 1949 von Ratcliff formuliert worden ist. Demnach profitierten auch ärmere Schichten von teurem Neubau, weil durch Umzugsketten letztlich auch günstigere Wohnungen im Bestand frei würden: Wohlhabende Haushalte ziehen in den teuren Neubau und mittlere Einkommensgruppen in die dadurch frei werdenden Wohnungen im mittleren Segment, so dass schließlich die einfachen Wohnungen für niedrige Einkommensschichten zur Verfügung stünden.

Auf theoretischer Ebene klingt dieses Argument zwar zunächst plausibel, allerdings konnte wissenschaftlich noch nirgends die empirische Gültigkeit der Filtering-Theorie belegt werden. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die Filtering-Theorie auf sehr restriktiven Vorannahmen beruht. Dazu zählt etwa – wie selbst deren Befürworter_innen eingestehen –, dass besagte Sickereffekte nur auf entspannten Wohnungsmärkten eintreten; also auf Wohnungsmärkten, die ein Überangebot an Wohnraum verzeichnen. Auf angespannten Wohnungsmärkten, wie etwa in Frankfurt, konnten dagegen bislang für keine Großstadt derartige Sickereffekte beobachtet werden. Grund dafür ist, dass selbst wenn wohlhabende Haushalte dank Neubau ihre günstigeren Mietwohnungen verlassen, diese Wohnungen an die neuen Mieter­_innen in der Regel weitaus teurer weitervermietet werden. Selbst dort, wo die neue „Mietpreisbremse“ gilt, kann die Miete bei einem Mieterwechsel auf bis zu 10% über die ortsübliche Vergleichsmiete angehoben werden – zumindest insofern dies der/die Vermieter/in angesichts einer angespannten Wohnungsmarktsituation durchsetzen kann. Und genau das ist in Frankfurt der Fall. Laut Wohnungsamt liegt die Wohnungsversorgungsquote bei 96,5 (Stand 2011); Tendenz weiter sinkend. Dass heißt, dass in Frankfurt für 100 Haushalte nur 96,5 Wohnungen zur Verfügung stehen (von einem entspannten Wohnungsmarkt spricht man dagegen erst ab einer Quote von 103). Unter diesen Bedingungen kann die Filtering-Theorie keine Gültigkeit beanspruchen, so dass Neubau in Frankfurt nicht dazu führt, dass bezahlbarer Wohnraum für niedrige und mittlere Einkommensschichten entsteht.
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Video: ABG-Kampagne – Auftakt Spaziergang Gallus 10.4.15

Eine Veranstaltung der Kampagne “Eine Stadt für Alle! Wem gehört die ABG?


ABG-Kampagne in Frankfurt gestartet

Macht schon was her, dieser neue Bau der ABG-FH am Rande des Commerzbank-Areals hinter dem Hauptbahnhof. Ist zwar auch neuere Frankfurter Einheits-Architektur, zeigt jedoch deutlich, wer hier zu Hause ist. Medien-Präsenz am Freitag, dem 10. April: zahlreich. Von den diversen grossmundigen Stadtpolitiker*innen war natürlich, möchte ich meinen, nichts zu sehen (Peter Gärtner von der Fraktion [...]

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Start der ABG-Kampagne in Frankfurt

Hiermit laden wir sie herzlich zur Eröffnung der Kampagne „Eine Stadt für Alle! Wem gehört die ABG?“ ein. Um 14 Uhr findet dazu vor der ABG Zentrale in der Niddastraße 107 eine öffentliche Pressekonferenz statt. Dort werden wir das Selbstverständnis, die Forderungen sowie erste Aktionen der Kampagne vorstellen. Nach der Pressekonferenz beginnt ein gemeinsamer Spaziergang [...]

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Erkunden

Utopie für die Stadt: der Traum von neuer Fürstenherrschaft

Der europäische Stern am Himmel der Finanzmärkte heißt London. Die Pläne und Visionen für die Stadt zeichnen uns ein Bild davon, wie der Umbau urbaner Lebensweisen auch hier bald weiter gehen könnte.

Die Wahlen in Großbritannien sind vorbei, die Konservativen, die kapitalistischen Turbos haben klar gewonnen. Labour, ähnlich neoliberal gestrickt wie die SPD, war chancenlos, aber sie blieb vom Schicksal verschont, das letztlich allen gewendeten Sozialdemokratien Europas bei Wahlen droht: ein Absturz auf 8 Prozent wie Griechenlands PASOK.

Bleiben wir auf der Insel. Niemand kann dort, besonders im Großraum London ernsthaft behaupten, nicht zu wissen, wie die mittelfristigen Vorhaben, die Visionen in den Parteien aussehen. Großbritannien, allen voran die Stadt an der Themse gilt nicht erst mit der Olympiade als europäischer Wegweiser für zukünftigen Umbau der Gesellschaft in Richtung “mehr Kapitalismus”. Deshalb machen sie Inspirationen von Verantwortlichen bei uns leichter zugänglich. Das gilt insbesondere für den Umbau der Städte, weshalb wir in Frankfurt ganz genau hinhören sollten. Schließlich gilt London als großes Vorbild hinsichtlich Finanzen, Immobilien und Verkehr für die kleine Stadt am Main.

Kurz vor der Wahl verkündete Boris Johnson, der konservative Londoner Bürgermeister seine Vorstellungen zur beschleunigten Globalisierung mit Fokus auf die City. Er sieht Britannien als eine Insel des freien Markts, die ausländischem Kapital besonders weit offen steht. Für den Antriebsmotor der Markt-Insel wendet sich Boris Johnson der Stadt Dubai zu, der wirtschaftlichen Achse der Vereinigten Arabischen Emirate.

Dubai – prima Luxus abseits der Arbeiterunterkünfte

Johnsons Welt ist die der handeltreibenden Stadtstaaten, und so sieht er auch London möglichst weit weg von hemmenden Bedingungen des Nationalstaats, seiner Gesetze, gar demokratischen Ansprüche. Dubai kann als prima Vorbild dafür gelten: die Wüstenstadt ist ein global eingebundenes und feudal beherrschtes Konglomerat aus Freihandelszonen und extrem unterschiedlichen Stadtquartieren. Die zentralen wirtschaftlichen Motoren sind die “Freihandelszonen”, besonders gesicherte Territorien innerhalb eines Landes oder ein Zusammenschluss von mehreren Ländern oder Teilen davon, in denen Zölle und andere tarifäre Handelshemmnisse abgeschafft werden, sowie eine Reihe weiterer Sonderbestimmungen und unternehmerischer Freiheiten, etwa die Freiheit von der Steuerzahlung gelten.

In den weltweit bald 1000 Freihandelszonen arbeiten bis zu 60 Millionen Menschen, fast 50 % mehr als die Zahl der Beschäftigten in ganz Deutschland. In Dubai sind das die Jebel Ali Free Zone (JAFZ), die einen der größten Containerhäfen der Welt enthält, die Dubai Internet City (DIC) beherbergt Firmen von IBM bis Microsoft, Freunde profitabler Datenfreiheit, und Dubai Media City (DMC), die internationale Medienkonzerne anzieht.

Einerseits verdingen sich dort Hunderttausende völlig rechtloser Immigranten, meist aus Ostasien, die für 200 Euro 200 bis 300 Stunden im Monat die Quartiere der Organisationen und Reichen bauen und versorgen. Oft existieren diese rechtlosen Arbeiter in einer Art Sklavendasein in elenden Containerquartieren, dürfen die Luxusquartiere nicht betreten und sich glücklich schätzen, wenn sie überhaupt den zugesagten Lohn und etwas zu Essen erhalten. In Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten stellen sie die Mehrzahl der Bevölkerung.

Eine weitere Schicht von besser situierten Servicefachkräften und Consultants halten die globalen Firmen und die Organisation der Freihandelszonen, der Touristenanlagen und Shopping Malls am Laufen, kommen häufig aus der westlichen Welt und leben gut bezahlt in eigenen Wohnquartieren. Zu ihnen gesellen sich die Shopping-Touristen, die aus dem Großflughafen Dubais in die exklusiven Hotels der Stadt strömen. Die Infrastrukturen und Logistik all dieser Mitglieder einer “globalen Mittelschicht” setzen auf den Sklavenarbeitern auf, und zwar von der Baustelle bis zur Haushaltshilfe.

Schließlich gibt es die investierenden Akteure, Global Companies und Vermögende, die sich für Infrastruktur und Immobilien, Finanzen und Technologien interessieren, die Städte als zentrale Knoten in einer globalen “Wertschöpfungskette” verwenden, sie entsprechend umbauen und profitabel nutzen möchten. Sie haben ihre eigenen Quartiere, bei denen die Zugangsschranken schon über die Preise in den gesicherten Privatgeländen funktionieren.

City of London – locker 10 Millionen für die 2 Zimmerwohnung im Dschungel

Zurück zur Vision für Great Britain: In diesem schönen neuen Dubai des High Capitalism deklarierte der Londoner Bürgermeister Boris Johnson sich selbst als ‘Bürgermeister des achten Emirats‘ und verkündete: “Was die Dschungel von Sumatra für die Orang Utans sind, das ist London für die Top-Milliardäre.” Klar: und hier fühlen sich die reichen Orang Utans besonders wohl, wenn die vielen anderen Dschungelbewohner ihnen bei Gelegenheit fleissig zuarbeiten. Kein Wunder, dass sich auch die Scheichs in der City gerne tummeln, und die verschwundenen griechischen Milliarden mit ihren Besitzern aus der Ägäis dort eine schöne, sichere Heimstadt haben.
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Architektur und Hochschulpolitik in Frankfurt – Universität mit neoliberaler Exzellenz

Wissens-Räume im Umbruch (Fortsetzung des ersten Teils zur Universitätspolitik in Frankfurt)

Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität ihren Standort gewechselt. Schrittweise wurden die verschiedenen Institute und Fachbereiche vom Stadtteil Bockenheim in das Westend verlagert. Dieser Ortswechsel steht zugleich für eine gesellschafts- und wissenschaftspolitische Transformation: Während der alte Campus mit seinen funktionalen Zweckbauten die fordistische Massenuniversität verkörpert, vermittelt die neue Universität mit ihrer repräsentativen Architektur den Eindruck eines neoliberalen „Exzellenzclusters“. Doch Bauformen sind nicht unmittelbar bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen zuzuordnen. Sie haben keinen „Sinn“ an sich, er wird ihnen vielmehr durch bestimmte Diskurse zugeschrieben. Entsprechend muss eine Analyse der Universitätsarchitektur den jeweiligen historischen Kontext und die spezifischen Auftragsbedingungen berücksichtigen.

Der Umzug ins I.G. Farben-Haus

Die Gebäude Kramers gerieten im Laufe der Zeit in einen erbärmlichen Zustand. Deshalb gab es Anfang der neunziger Jahre, im Rahmen von Erweiterungsplänen der Universität, auch Überlegungen zur Rettung der historischen Bausubstanz. Doch nach dem Bekanntwerden der Auszugspläne der US-amerikanischen Streitkräfte aus dem ehemaligen I.G. Farben-Haus im März 1994, entstand ein völlig neue Situation. In der Debatte über die Verwendungsmöglichkeiten der unter Denkmalschutz stehenden Anlage konnte sich letztlich der damalige Universitätspräsident Werner Meisner mit seinem Vorschlag durchsetzen, den sanierungsbedürftigen Campus in Bockenheim einfach aufzugeben und einen Neubeginn auf dem ehemaligen I.G. Farben-Areal zu wagen. Tatsächlich stoppten die Bundesbehörden bereits eingeleitete Verkaufsbemühungen und 1996 erwarb das Land Hessen preisgünstig das Objekt mitsamt dem dazugehörenden Gelände. Alle Aktivitäten konzentrierten sich nun auf die zukünftige Nutzung als Universitäts-Campus (Wagner 1999: S. 127).

Doch der geplante Umzug stieß wegen der I.G. Farben-Historie auch auf Widerspruch. Mitte der zwanziger Jahren hatten sich in Deutschland acht große Chemiefabriken, darunter Firmen wie Bayer, Hoechst und BASF, zur „Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG“, kurz I.G. Farben, zusammengeschlossen und bildeten damit den größten Chemiekonzern der Welt (Rebentisch 1999: S. 88). Das neu gegründete Unternehmen erkor Frankfurt zu seinem Hauptverwaltungssitz. Vor 1933 war die I.G. Farben, in deren Aufsichtsrat viele Juden saßen, ein Angriffsziel antisemitischer Hetze gewesen, doch nach der Machtergreifung spielte der schnell „arisierte“ Konzern für die nationalsozialistische Autarkiepolitik eine wichtige strategische Rolle. 1941 ließ das Unternehmen aufgrund des steigenden Bedarfs an dem Kautschukersatzstoff Buna nahe bei Auschwitz ein neues Werk errichten. Für den Bau wurden Zwangsarbeiter aus ganz Europa eingesetzt. In einem firmeneigenen Konzentrationslager kamen wahrscheinlich mehr als 30 000 Häftlinge zu Tode. Zudem verkaufte die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Tochterfirma der I.G. Farben) Zyklon B an die SS, die das Giftgas in den Gaskammern einsetzte. Der Chemiekonzern war also aktiv an der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik beteiligt (Rhein 2013: S. 8). Nach dem Krieg lösten die Besatzungsmächte die I.G. Farben auf und die US-Armee nutzte die vormalige Konzernzentrale in Frankfurt zunächst als Sitz des Militärgouverneurs für Deutschland, später als Hauptquartier für das V. Armeekorps. Im Gefolge des Zusammenbruchs des „sozialistischen Lagers“ im Jahre 1989 und dem Ende der Blockkonfrontation übergaben dann im Mai 1995 die US-amerikanischen Behörden den gesamten Gebäudekomplex an die Bundesregierung.

Das I.G. Farben-Haus wird wegen seiner neoklassizistischen Architektur häufig als ein „proto-faschistisches“ Bauwerk bezeichnet. Eine Zuschreibung, die angesichts der Entwurfsgeschichte des Gebäudes zu kurz greift. Die Konzernleitung hatte den Grüneburgpark im Frankfurter Westend als Standortzentrale auserwählt, wo man 1927 mit den Aushubarbeiten für ein Hochhaus begann. Allerdings erwies sich der Baugrund für das Vorhaben als ungeeignet. In einem dann durchgeführten Wettbewerb erhielt 1928 Hans Poelzig (1869-1936), damals einer der bekanntesten Architekten in Deutschland, den ersten Preis und wurde mit der Planung des Gebäudes beauftragt. Gemäß den Vorgaben der Bauherren war ein funktionalistischer Bauhausstil nicht erwünscht. In den den zwanziger Jahren gab es eine Reihe von Großunternehmen, die für ihre Verwaltungszentralen aus repräsentativen Gründen monumental wirkende Bauten bevorzugten (Cohen 1998: S. 72 ff.). Die Direktoren der I.G. Farben ließen sich vor allem von US-amerikanischen Vorbildern inspirieren. Dazu zählte auch Albert Kahns „Bienenkorb“ für General-Motors in Detroit, dessen kamartige Reihung von Gebäudeflügeln eine gute Beleuchtung der Büroräume ermöglichte und deshalb auch von Poelzig in modernisierter Form übernommen wurde (Schmal 1999: S. 50).

Der Grundriss des I.G. Farben-Gebäudes besteht aus einem 250 Meter langen Kreisbogensegment, an dem sich sechs radial angeordnete Querflügel aufreihen. Obwohl das Objekt nur sieben Vollgeschosse umfasst, ragt es wegen der hochliegenden Kellergeschosse bis zu einer Höhe von 35 Metern auf (Stommer/Mayer-Gürr 1990: S. 158). Dabei nimmt die Geschosshöhe nach oben hin leicht ab und das fensterlose Dachgeschoss bildet einen kantigen Abschluss. Die äußere Erscheinung ist durch eine Lochfassade im Stil der neuen Sachlichkeit und dem großflächigen Einsatz von Travertin geprägt, mit dem Poelzig das tragende Stahlskelett des Gebäudes umkleiden ließ. Die gekrümmte Kammstruktur des Anlage „zeichnet zwar den Abfall des Parkgeländes nach und mildert für das Auge die Länge der inneren Korridore. Doch mit dem sechsmal wiederholten Takt der Querflügel, dem gerundeten Eingangsbauwerk und der beherrschenden Hauptachse hinauf zum Casino, spiegelt sie auch den Geltungsanspruch des gewaltigen neuen Industriekonzerns.“ (Pehnt 2005: S. 170) Entsprechend pompös ist die Innenausstattung der Eingangshalle gestaltet: Die Wände sind mit Marmor im Zickzackmuster verblendet, der Fußboden und die beiden geschwungenen Treppengeländer bestehen aus Muschelkalk. Bei der Deckenverkleidung werden entweder eine Blattaluminiumauflage oder Bronzeplatten mit Kupferfriesen verwendet (Risse 1984: S. 130). Hinter der Halle befindet sich ein vollständig verglaster Rundpavillon, der den Blick auf ein langgezogenes Wasserbecken und das Wirtschaftsgebäude (später Casino und nun Mensa und Veranstaltungsraum) frei gibt. Entworfen als „Stadtkrone“ auf einem Hügel, vom umliegenden Stadtraum durch Grünanlagen getrennt, vermittelt die kompakte Anlage mit ihrer horizontalen Betonung und der Natursteinverkleidung den Eindruck einer Festung (Heer 2013: S. 19). In seiner Rede zur Eröffnung des Bauwerks, das in den dreißiger Jahren als das größte Verwaltungsgebäude Europas galt, sprach der damalige I.G. Farben-Direktor Baron von Schnitzler davon, dass hier „ein eisernes und steinernes Sinnbild deutscher und wissenschaftlicher Arbeitskraft“ entstanden sei (zit. nach Demokratische Linke 2013: S. 29).

Nachdem 1996 die Entscheidung getroffen war, zunächst die geisteswissenschaftlichen Fachbereiche in das I.G. Farben-Haus zu verlagern und dann auf dem umliegenden Gelände den neuen Universitäts-Campus zu errichten, galt es zunächst dem historisch vorbelasteten Gebäude ein neues Image zu verpassen. Durch die Umbenennung in Poelzig-Ensemble sollte nach Bekunden des damaligen Präsidenten Meißner eine „Reinwaschung von national-sozialistischen Bezügen“ erfolgen (zit. nach Rhein 2013: S. 8). Der Umzug aus dem schäbigen Bockenheim-Campus in den neuen „Premium-Standort“ entsprach ganz der postmodernen Branding-Strategie: „Die neue Universität in Frankfurt“, so der spätere Präsident Rudolf Steinberg in einem Interview von 2008, „wird die schönste Universität Deutschlands sein. Sie ist das Gegenteil zu dieser abweisenden Beton-Architektur vieler Universitäten, die kein gedeihliches Umfeld für Wissenschaft bietet. Im Poelzig-Bau gibt es nach sechs Jahren keinerlei Schmierereien an Wänden oder sonstige Zerstörungen. Ich betrachte dies als die zivilisierende Kraft der Ästhetik.“ (Zit. nach Schardt 2013: S. 47). Dass sich diese Sauberkeit vor allem einer rigiden Ordnungspolitik verdankte, die jegliche Spuren unerwünschter studentischer Aktivitäten (Graffiti, Plakate etc.) umgehend beseitigte, blieb bei diesem Statement unerwähnt.

Exzellente Finanzplanung in der Uni und drum herum

Der Westend-Campus: Repräsentation und Exzellenz

Der Umzug der Geisteswissenschaften in das aufwendig restaurierte I.G. Farben-Haus im Jahre 2001 und der stufenweise Ausbau des neuen Campus führten dazu, dass die Kramer-Bauten mehr denn je vernachlässigt und teilweise auch abgerissen wurden. Dieser lieblose Umgang mit dem architektonischen Erbe einer sich demokratisch verstehenden Nachkriegsmoderne symbolisierte zugleich den neuen Geist der Hochschulpolitik. In einem 2008 stattfindenden Radiointerview erläuterte der damalige Uni-Präsident Rudolf Steinberg sein gespanntes Verhältnis zu den Errungenschaften der 68er-Bewegung: „Wir hatten hier in Hessen – und das war das Ergebnis der so genannten Abschaffung bzw. Ersetzung der Ordinarienuniversität durch die Gruppenuniversität – eine Organgliederung, die schlichtweg zur Unregierbarkeit der Universität führte. […] Wir brauchten […] ein Bekenntnis zu einer neuen Philosophie – oder, wenn Sie so wollen, zu einer alten Philosophie –, die aber in den sechziger und siebziger Jahren in der Goethe-Universität verloren gegangen war.“ (Zit. nach Schardt 2013: S. 46). Passend dazu trat am 1. Januar 2008 ein vom Hessischen Landtag beschlossenes Gesetz in Kraft, mit dem die Goethe-Universität zu einer rechtlich verselbständigten Stiftung umgewandelt wurde. Dies vergrößerte ihre Autonomie – nicht zuletzt in finanziellen Fragen – und bescherte der Hochschule zusätzliche Gelder und privat gesponserte Lehrstühle. Dank der neu gewonnenen Freiheit der Selbststeuerung, versehen mit den Machtbefugnissen eines Präsidiums, das keiner demokratischen Kontrolle unterliegt, erhielt die Vermarktlichung von Forschung und Lehre im Zuge der Bologna-Reform zusätzlichen Schwung.
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Terrorgefahr aus Oberursel – eine Farce

Seit Jahren sind wir gewohnt uns vor AlQaida und ISIS zu fürchten. Sie gelten als zum Schlimmsten entschlossen, schwer bewaffnet, international bestens organisiert, auf höchstem Stand der Technik – inklusive Finanzierung und Angriffe via Internet. Nun scheinen deren Truppen in RheinMain aufzumarschieren, wie es Pegida befürchtet und Bild titelt: “Tatort Oberursel | Wie kommt der [...]

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Lead or die. Eine Universität lädt ein.

Heute, als es mich zufällig an Campus Westend verschlagen hat, wurde ich von einer folgenden Ankündigung einer Veranstaltung völlig aus dem Konzept gebracht. Nochmals als Text für die googlefreudige Genossen: Marketing Horizonte 2015 Frankfurt LEAD OR DIE Führt Marketing in Zukunft Klar, nach einigen Recherchen stellt es sich heraus, dass die Unterüberschrift “Führt Marketing in [...]

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Media

“Like mich” und TTIP am Arsch

Inzwischen auch bei uns angekommen (Meldung von SatireSenf): Deichkind sind voll hipp, was so Facebook angeht. Schade, dass sie nicht noch ein bißchen politischer sind. Gerne würde ich

“TTIP am Arsch” hören, genauso überflüssig wie ein Kropf.

Hier das zusammengerappelte Mundpropaganda-Viral-Marketing-Video für Facebook-Nutzer, ein besonderer Genuß für Hop-Hip-Fans:

- cross-gepostet -


Ein Schlaglicht auf die deutsche Presselandschaft

In der “Deutschen Qualitätspresse” findet sich heute eine seltene Ausnahme, die das Politainment oder ihre anderen Formen des Entertainments unterbricht, die inzwischen deren Hauptachse bilden:

Nicht alle ignorieren die Dramen des “christlichen Abendlands”:
Aufruf zur Pende an Flüchtlingsorganisationen

Während Faz, Welt, Süddeutsche und wie sie alle heißen, die weltbewegende Nachricht eines Trainerwechsels (!) auf ihre erste Seite setzen, bekundet die taz ihre Erschütterung über eines der größten Schiffsunglücke im europäischen Meer, dem Mittelmeer. Dort ertranken zu Wochenanfang 400 Menschen (!) in einem Schiff auf ihrer Flucht im Meer, bei uns in Medien kaum mehr als eine Randnotiz.

Das Rettungskonzept “Mare Nostrum” wurde vor 6 Monaten von der EU eingestellt, der bewaffnete Grenzschutz als “Frontex” dagegen bestens finanziert hoch gefahren.

Besser lässt sich unserer extrem eingeengter Wahrnehmungsraum kaum visualisieren, bestens kultiviert für konsumfreudige Verbraucher durch sensible Medienkonzerne.

Tja, ein bißchen Pegida sind wohl zu viele bei uns…


“Hologramm-Demo” in Madrid: digitalisierte Gewaltlosigkeit mitten auf der Strasse

Gestern fand in Madrid vor dem Parlament eine “Hologrammdemo” statt, an der Tausende teilnahmen (“Holograms for Freedom”). Demonstriert wurde gegen die sogenannte “ley Mordaza” (Maulkorbgesetz), die zum 1. Juli in Spanien – nicht in Saudi-Arabien – in Kraft tritt und das Demonstrationsrecht stark einschränken , um nicht zu sagen: ausser Kraft setzen wird. Demonstranten werden [...]

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#Varoufake, oder “Deutschland, Deine Medienkompetenz!”

Huch! Da ist gerade was passiert, und keinem ist’s aufgefallen. Oder, wenn schon, dann nur für einen Augenblick. Und dann schon wieder weg. Kurzzeitgedächtnis unserer Zeit. Präsentiert von den Leitmedien, doppelt subventioniert durch die GEZ- und Steuerzahler. Na gut, schließlich doch noch ein Happy End, alles Gut, kein Zahlungsstorno. Gute Nacht, weiter schlafen.

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