Frankfurter Gemeine Zeitung

Flashmobmobbing- Kissen und Zähne

Kissenschlacht

Die Frankfurter Kissenschlacht vom 17.4. an der Hauptwache schaffte es auf die Seite 1 des sontäglichen Anzeigenblattes: “Rhein Main Extra-Tipp”. Und damit klar ist, dass es sich um eine größere Katastrophe handelt, prangt darüber die Überschrift: “Das zahlen wir alle.” Gewiß, das ist nicht besonders originell, das sieht man zur Zeit häufig, sei es über den Fotos lachender Griechen, sei es eben auch nur über erschütternden Szenen einer Kissenschlacht an der Hauptwache. Leider nie über einem Foto der Frankfurter Börse, obwohl das ja auch ganz schön wahr wäre. Egal, auch bei einer Kissenschlacht entstehem immense Kosten und damit klar wird, was bei einer Kissenschlacht für immense Kosten entstehen, die WIR ALLE stemmen müssen, kommt die Stadtreinigung ausführlich zu Wort und mit ihr als zweite Fliege in der Klappe gleich noch der human interest factor. Ausführlich und einfühlsam wird über die Stimmung innerhalb der Stadtreinigung berichtet, zunächst auf der Titelseite: “Stadtreinigung sauer”, dann in der Unterzeile auf der Berichtseite 3 “FES ist stinksauer!” und im Text selbst gleich nochmal : “Die FES ist stinksauer über die Spontan-Aktion.” Ja, so ein Angestellter der Stadtreinigung kommt eben einfach schlecht drauf, wenn er die Stadt reinigt. Zur Übersäuerung der FES Mitarbeitermägen passt denn auch schon rein phonetisch , wie sie die Kissenschlacht bewerten: “Das war eine einzige Sauerei” wird FES Sprecher Michael Werner zitiert. Und wer das nach einmaligem Lesen noch nicht begriffen hat, dem hilft der Rhein- Main- Extra- Tipp Text: “Klare Worte findet er (Werner) dafür, was er von der riesigen Kissenschlacht, die eine große Sauerei gab, hält…” und hey, komm, weils so schön war, nochmal alles zusammen in die Überschrift auf S.3: “Diese Sauerei zahlen wir alle!”

Für die Verursacher dieser Sauerei, die Flashmobber hat FES-Sprecher Michael Werner in Extra-Tipp nun einen Extra-Tipp parat: “Warum kommen die Flashmobber nicht mal auf die Idee, zum Beispiel mit 1000 Leuten die Hauptwache mit der Zahnbürste zu reinigen?” Nun würden das manche Flashmobber als Flashmobbermobbing verstehen, wir aber fragen uns, warum bisher noch nie die Frankfurter Stadtreinigung mit gutem Beispiel vorangegangen ist und die Hauptwache mit der Zahnbürste gereinigt hat, obwohl sie (die Hauptwache) das wahrscheinlich bitter nötig hätte. Stattdessen fährt sie (die Stadtreinigung) mit bebürsteten Reinigungsfahrzeugen und hoffentlich gut gebüsrsteten Gebissen durch die Gegend, denen dennoch ein gewisses Knirschen anzumerken ist. Dabei blickt die Praxis, öffentliche Plätze mit der Zahnbürste zu schrubben in Rhein Main auf eine lange Tradition zurück. So musste der frühere Vorsitzende der Offenbacher Kickers, Rechtsanwalt Dr. Manfred Weinberg zusammen mit Ernst Oppenheimer den Offenbacher Wilhelmsplatz mit der Zahnbürste von kommunistischen Parolen säubern. Das geschah auf Geheiß der Nazis, die den Juden aus ideologischen Gründen dazu keine Reingungsfahrzeuge zur Verfügung stellen wollten. Solche ideologischen Gründe liegen dem heutigen FES-Sprecher natürlich völlig fern, er dächte nicht mal im Traum daran, sondern spricht nur aus, was er denkt. Und weil das so ist, zeigen die boys and girls vom flashmob niemandem in Frankfurt die Zähne, sondern machen lustige Kissenschlachten, in der Hoffnung Mama und Papa werden nicht allzu böse sein, wenn die Kleinen sich ein bisschen austoben…und am Ende legen sich alle auf ihre heimischen unzerstörten Kissen und schlummern selig ein.


Räuberpistolen

räuber2

Es werden wieder Räuber im Wald sein

Und Nomadenzelte stehen

Zwischen Auen und Ruinen

Der Welt die uns bleibt

Denn dies ist unsere Zeit!

 

Alles Land ist vergeben

Jede Seele schon verkauft

Und Grenzen zertrennen

Der Liebenden zartes Band

So groß ist Eure Schuld!

 

Wir wählen aus dem was uns verblieb

Was wir glaubten zu wollen

Nicht was uns beliebt

Weil das Meiste Euch gehört

Wird es wieder Räuber geben.


Theatertext #1

zuschauerraum

Dieser junge Mann dort mit dem Designerpulli, der so designed ist, dass der Laie nicht sieht, dass es sich dabei nicht um ein H&M-Modell handelt und den Träger somit nicht als mit Geld um sich werfendes Mitglied des gehobenen Apple-Bürgertums identifizieren und klassenkämpferisch böse angucken kann, andererseits der Kenner sofort erkennt, dass dieser Pulli und damit sein Träger mehr über die Welt weiß als ein H&M-Kunde – es sich also um seinesgleichen handelt, um ein Mitglied des bereits erwähnten gehobenen Apple-Bürgertums nämlich, einer von denen, die eine Wohnung im Nordend besitzen, damit die dortigen alternativ angehauchten Läden ihn darüber hinwegtäuschen, dass er sowas von überhaupt nicht alternativ ist – dieser junge Mann, der tatsächlich wahnsinnig jung aussieht und deshalb nicht immer als das erkannt wird, was er ist, nämlich ein recht erfolgreicher, sprich: gehypter, Jungregisseur, der es irgendwie geschafft hat, nicht um Aufträge bangen zu müssen. Der wahnsinnig viel verdient für einen in der brotlosen Kunstbranche und der sich eigentlich dafür schämt, zumal er nie davon überzeugt war, dass er besser ist als andere. Gerade bestellt sich dieser junge Mann, wir nennen ihn Regisseur #1, eine Bionade an der Theke der Kantine. Er ist sehr froh, dass es dort jetzt Bionade zu kaufen gibt, er hat sehr darum gebeten und sein Wunsch wurde erhört, was er als ein Beweis dafür sieht, dass Bürgerinitiativen, Petitionen und Flashmobs als Protestmittel der Zukunft durchaus eine reelle Chance haben. Er kauft deshalb auch nur Obst aus der Region, wegen dem CO2. Sein Auto ist dann doch allerdings nicht das allerkleinste, aber wie würde das denn auch aussehen! Dafür lebt er sonst sehr umweltbewusst. Wirklich. Er ist ein gutes Vorbild für die Jugend. Kinder, trinkt Bionade und rettet die Welt!

Regisseur #1 hat Prinzipien. Und an die will er sich halten. Er ist ein guter, ein aufrechter Mensch, findet er. Eines seiner Prinzipien ist der Respekt allen Menschen gegenüber und dass man nicht grundlos gemein ist. Denn jeder Mensch ist wichtig, niemand ist besser als der andere. Dieses Prinzip hat Regisseur #1 schon total lange, schon damals als er dieses Praktikum gemacht hat und die Praktikanten so schlecht behandelt wurden und er ohnehin ziemlich bestürzt war über all die Grausamkeit da draußen und anderswo.

Und jetzt? Er ist immer noch nett zu allen und behandelt alle gut und gibt auch den Bettlern einen Euro. Aber andererseits kommt da jetzt immer öfter dieser fiese kleine Gedanke, dass er einfach wahnsinnig genervt ist von Inkompetenz, von Ahnungslosigkeit, von Menschen, die einfach nicht auf seinem Level sind. Und dass sind ja meistens die Praktikanten. Keine Ahnung, worum es hier und in der Welt eigentlich geht. Wahrscheinlich liest keiner von denen die taz oder hat sich mal ernsthaft mit Globalisierung auseinander gesetzt. Und von Theater haben die erst recht keine Ahnung. Überhaupt haben erschreckend wenige Leute Ahnung vom Theater, auch von den Leuten, die hier arbeiten. Und warum soll man sich bitte mit solchen Menschen unterhalten, wenn die einem eh nichts Neues erzählen können, sondern nur so naives Zeug, wo er schon in der zehnten Klasse drüber raus war. Dafür hat er auch einfach keine Zeit, das muss man einsehen. Das ist ja schon ein ziemlich zeitaufwändiger Beruf. Wenn er da noch mit jedem reden würde, gute Nacht! Er weiß, dass diese Gedanken ungerecht und schlecht sind und mit den Prinzipien irgendwie nicht zusammenpassen. Deshalb versucht er, sich gegen diese Gedanken zu wehren und nett zu sein und den Schein von Gleichheit und Gruppenzusammenhalt auf den Proben zu wahren. Denn das war mal das Ideal. Theater als kollektiver Prozess. Dass da jetzt einfach nicht alle Leute cool genug für sind, welch ein Pech. Er merkt, dass er immer genervter wird, dass er diese Fassade wahnsinnig gerne einreißen würde. Eigentlich würde er auch echt wahnsinnig gerne ein Arschloch sein. Und ist das eigentlich auch schon. Wenn es doch bloß keiner merken würde!

Auf der anderen Seite – so schlimm ist das ja eigentlich auch nicht, wenn die anderen das merken. Denn alle Regisseure sind doch Arschlöcher oder nicht? Früher oder später würde man ihn nur belächeln, wenn er immer noch keins geworden ist. Und da er ja erfolgreich ist und man seinen Namen kennt, braucht er sich auch so gut wie nichts Gedanken zu machen. Auch kann er keinen Mangel an ihn umgarnenden Frauen vermelden. Obwohl er weiß, dass das nicht unbedingt an seiner Schönheit liegt. Man könnte es allerdings vielleicht so ausdrücken, dass seine Schönheit einfach keine klassische ist. Er sieht interessant aus, könnte man sagen. Und je erfolgreicher einer ist, desto interessanter sieht er aus. Arme verzweifelte junge Theaterkreaturen, deren Karriere gerade irgendwie feststeckt, laufen ihm massenweise hinterher. Eigentlich müsste er das verachten. Auch eins von den Prinzipien. Nicht bei Höhergestellten anbiedern. Aber mal ganz ehrlich! Wo würde er heute stehen, hätte er nicht ab und zu auch die nett angelächelt, die er nicht leiden kann? Jetzt kann er mit seinen Inszenierungen Kritik an all dem üben!! In seinem Innern ist er sich immer treu geblieben, sagt er sich. Und in diesem Innern blitzt manchmal (aber nur ganz klein und wirklich ganz ganz manchmal) der Gedanke auf, dass er eigentlich total unfähig ist, dass er die paar wirklich guten Inszenierungen nur so gut waren, wegen dem tollen Dramaturgen und das alles, was danach kam eigentlich nichts aber auch gar nichts getaugt hat. Aber die Leute klatschen immer. Das heißt, dass er sich wahrscheinlich doch irgendwie irrt bei diesem ganz manchmal auftretenden Gedanken. Er ist cool und witzig, sagt er sich dann, das kann man ja wohl nicht bestreiten. Und die Inszenierungen sind dann natürlich immer automatisch genauso cool und witzig wie er. Regisseur #1 scheint das wirklich zu glauben. Er lacht jedenfalls immer viel, wenn er sich das dann mal anschaut. Aber schon komisch, dass ihm noch nicht aufgefallen ist, dass einfach auch sonst keiner lacht.


Raus zum 1. Mai: Unsere Frankfurter Banken retten Europa

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Stau zwischen Konstabler und Alte Brücke; aufgeschreckt durch heulenden Motor eines Taxis; vor mir ein MTK, fast querstehend. Ein zweites will abbiegen, Berliner Strasse, Richtung Paulskirche, vermutlich auch zum Zuschauen. Jetzt tritt ja endlich Klarheit ein, sinniere ich vor mich hin. Die letzten Tage waren angespannt in Frankfurt : erst ein „Bailout“ der letzten von ehemals 500 griechischen Kneipen durch einen Thai-Gastrokonzern. Dann kleine Aufläufe von verbliebenen deutschen Gastwirten vor spanischen und den paar portugiesischen Kneipen und Geschäften, Motto: „wir zahlen nicht für eure Krise“. Schließlich die empörten deutschen Rentner, die für das griechische Lotterleben büßen müssen: sie zogen durch die Discounter und sortierten den ganzen Feta aus, verteilten ihn auf dem Bürgersteig davor, Schrottwert zu 10 Cent das Stück.

Die Meldung erlöste uns wirklich alle: unsere Frankfurter Banken geben einen Rettungsplan bekannt, eine weitreichende Schirm-Initiative, 11 Uhr Pressekonferenz in der Paulskirche, der richtige Ort dafür und genug Platz. Sprecher wie üblich bei großen Dingen: Ackermann, der Siegreiche, unser Held von der Taunusanlage. Applaus besonders von den Frankfurter Journalisten, nicht nur denen der Wirtschaftspresse. Sorge um die Anleger, Sorge um die leistenden Steuerzahler, Sorge um den Standort, Sorge um die Kommune – deswegen Auflösung des griechischen Staates, redet es. Höre ich recht ? Die Griechen müssen Schmerzen ertragen, und das werden wir ihnen beibringen: die Märkte kennen wir, so Ackermann mit seiner überwältigenden Direktheit. Unsere Absprachen mit Goldmann-Sachs für die internationale Kooperation, die verbesserten Invest-Structures sind klar: Privatisierung der lebensfähigen Teile des griechischen Staates, besonders die touristisch attraktiven Inseln, samt Einwohnern. Drittelung der Gehälter der verbliebenen Staatsangestellten, Abschaffung des Renten- und Sozialversicherungssystems. Einfrieren der Einkommens- und Kapital-Steuern bei 10 %, Verdopplung der Mehrwertsteuer. Entschlossenes Handeln, anschwellender Beifall.

All das wird durch einen Teil der Orga der Deutschen Bank geleistet, unterstützt durch ein Seminar des Houses of Finance der Universität Frankfurt, spezialisiert auf Immobilienmärkte, passgenau. Expertise, Verantwortung, Kreativität ruft Ackermann, das wird jetzt verlangt. Neue Arbeitsplätze in Frankfurt, Bildungsförderung, Restrukturierung. Standing Ovations der versammelten Presse, Trampeln von Anwesenden der schwarz-grünen Frankfurter Stadtregierung.

Dann eine glückliche Oberbürgermeisterin: Ackermann möchte zusammen mit Tausenden von Frankfurtern und anderen Bankmitarbeitern auf dem Römer das Ereignis feiern und gleichzeitig die Gesamt-Sanierung Frankfurts aus der Taufe heben.

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Vom berühmten Balkon des Römers herab kündigt Ackermann an, dass eine eigene Ratingagentur für Frankfurt eingerichtet wird – besonders um das Branding der Stadt zu verbessern, schon am Montag. Beglückte Mitarbeiter der Deutschen und der Commerzbank umarmen sich im Schatten des Rathauses, sie kennen sich nicht, wissen aber, dass jetzt genau ihre Leistung, ihr Rating zählt. Ein paar aus dem Global Banking Management drängen deshalb nach vorne, wollen ganz nah am Geschehen oben sein. Der große Steuermann redet dort weiter, gibt den Beschluß bekannt, nicht 15, sondern nur 10 Prozent Gehaltskürzung von den Stadtmitarbeitern zu erwarten, Tränen der Rührung bei einer Leiharbeiterin des Gartenbauamts. Und noch eine Überraschung fürs Rathaus: der Deutsche Sparkassen- und Giroverband schickt Hartz4-Empfänger als Losfeen durch die Ämter, nur jeder zehnte muß dort gehen, das Los entscheidet wer, auch am Montag ist´s soweit. Alles auf Kosten des selbstlosen Sparkassen-Verbandes, der sogar einen Freieintritt im Deutschen Geldmuseum am Spargel für die Bereitwilligen finanzieren will.

Wir wollen aber nicht die anderen glücklichen Banker vergessen, die immerhin ein Drittel des Platzes vor dem Römer, besonders den vorderen Teil einnehmen: mit dem Aufbau einiger neuer, externer Profitcenter bleibt ihnen die dauerhafte Gehaltskürzung von 25% Eigenkapitalertragsrate erspart. Und: nicht nur Schwalbach erhält den Zuschlag, sondern auch im Mertonviertel werden ein paar Dutzend Gebäude von der Stadt für das neue Vermögenscenter umgenutzt. Die an der Ostzeile stehende Abordnung der Reinigungs-Teilzeitkräfte Rhein-Main steigt danach auf die verfügbaren Apfelweinbänke, um den Verkünder vom Römerberg besser sehen zu können. Frenetischer Beifall der vielen Minijober der anwesenden Sicherheitsdienste brandet auf, als vom Balkon die sofortige Steuerbefreiung für turboleistende Werteschaffende im Gegenzug zum Rettungsschirm deklamiert wird.

Das Ganze endet in tosendem Jubel, als Ackermann zuletzt erklärt, dass er persönlich eine neue Facebook-Seite „Josefs Investment for Francfort“ eingerichtet habe und dass er alle, wirklich alle Frankfurter dort als seine Freunde einlade. Er werde nicht nur die täglichen Erlebnisse seiner Schleichkatze „Rockefeller“ posten, sondern die Neuigkeiten präsentierten auch immer Konditionen besonders interessanter Staatsanleihen. Jetzt zündet es sogar bei den Lehrlingsgruppen und skeptischen Kunststudenten: die Dynamik des Frankfurter CHANGE hat sie doch noch angesprungen. Alles tanzt: der Chef-Controller aus Eschborn mit der outgesourcten Plegehelferin, die Senior Consultant mit dem Praktikumsanwärter. Es ist eine echte Party, der Römer zeigt sich wieder einmal als unser globaler Ort mit Herz, fast wie damals: jetzt ist es ein deutsches Frühlingsmärchen.

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Dann ist Schluß, die Limousinen fahren vor, Fähnchenschwenken bei der Abfahrt, aber der Römer muß schnell geräumt werden: das 38-tägige Event „Marketing für Frankfurt – das Fest“ wartet, nächster Termin der Stadtverordneten und des Börsenvorstands. Die Grußbotschaft des Präsidenten, Ex-IWF-Direktor Horst Köhler geht dabei leider unter: er hat allen, wirklich allen Frankfurtern zu ihrem Sieg des Primats der Politik gratuliert und dazu eine Extra Facebook-Seite eingerichtet.

Es ist trotzdem ein glücklicher Tag für Frankfurt, ein noch glücklicherer im Vordertaunus, ein erlösender bei den griechischen Reedern: nämlich nicht sie, sondern ihre Seeleute kriegen das Gehalt halbiert, und das wird am Abend gefeiert, steuerfrei.

Tja, solche Einfälle müssen einfach aus dem ganz kreativen Frankfurt kommen, von den Leuten mit guten Ideen, etwa denen, die oben von Kronberg aus das große Ganze unten im Blick haben, geholfen vom Frankfurter Zeitgeist, unserem unbändigen Willen zum Mitmachen, zum innovativen Gestalten, der Hilfe zur Selbsthilfe.

Hupen hinter mir, ich war wohl etwas eingedöst, bleibe aber noch bei der Frage hängen, ob es wirklich ein Zufall ist, dass diese Verkündungen am 1. Mai in Frankfurt stattfinden. Der MTK vor mir ist inzwischen weg, ich stehe immer noch da.



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