Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates Frankfurt 29.5.-4.6.

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Zuflucht: Literatur. Das internationale Lesefest am Main 1.-4.6.Für viele Menschen ist Literatur eine wichtige Erfahrung: Lebensmittel, Trost, Anregung, Unterhaltung, Symbol für Bildung und Welterfahrung. Mit Büchern reisen immer noch viele in ferne, neue Welten, in Dimensionen, die sie nur durch Romane, Erzählungen oder Gedichte erfahren. Literatur ist auch Zuflucht in widrigen Zeiten. Das gilt für diejenigen, die sich schreibend die Welt erobern, sie deuten und anderen etwas mitteilen. Es gilt ebenso für Leserinnen und Leser, die sich mit einem Buch in der Hand für eine Zeit von der Außenwelt zurückziehen, um sich dann mit neuen Sichtweisen und Anregungen wieder auf sie einzulassen. Das Internationale Netzwerk der Städte der Zuflucht (ICORN) und das europäische Projekt „Shahrazad – Geschichten fürs Leben“ wollen Literatur in vielen Facetten und besonders in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung erfahrbar machen. Das Lesefest feiert auch ein Jubiläum: litprom – die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e. V. – wurde vor 30 Jahren gegründet.
(Orte und Zeiten unter http://www.literaturstadt-frankfurt.de/ )
Dokumentarfilm & Gespräch am Dienstag, 1. Juni 2010, 20 Uhr: Hiphop & Kalaschnikow von Stefanie Landgraf und Hannes Gulde im Naxos-Kino. Eine Langzeitstudie der besonderen Art ist dieser Film. Die beiden Autoren haben 1980 einen Film in den palästinensischen Flüchtlingslagern des Libanon gedreht. Er zeigt eine eher aggressive palästinensische Jugend mit dem Motto (zugleich Filmtitel) „Eines Tages werden wir zurückkehren“. Fast 30 Jahre später kehren die Autoren mit einem Filmteam zurück, um zu zeigen, was sich mittlerweile getan hat.
Mittwoch, 2. Juni 2010, 18 Uhr: Rundgang: “Die Kramerbauten auf dem Campus Bockenheim: wie sie entstanden sind, wie sie genutzt werden, was aus ihnen geworden ist und was aus ihnen werden kann” Unter dieser Fragestellung laden die Bockenheimer Bürgerinitiativen “Ratschlag Campus Bockenheim” und “Zukunft Bockenheim” gemeinsam zu einem Spaziergang mit Prof. DW Dreysse (Architekt, Mitglied im Städtebau-Beirat) ein. Dreysse wird u.a. am Beispiel des Philosophicums, des neuen Hörsaal-Gebäudes, der Alten Mensa und der Universitätsbibliothek erklären, wie Ferdinand Kramer nach der Rückkkehr aus dem Exil historische Erfahrungen und das Streben nach Demokratisierung der Hochschulen als Architekt von dreiundzwanzig Universitätsbauten umzusetzen versuchte. VertreterInnen der Bürgerinitiativen werden ihre Vorstellungen einer zukünftigen Nutzung der Denkmalgeschützten Gebäude und einer Zwischennutzung von bereits leerstehenden Gebäuden darstellen. Treffpunkt: Campus Bockenheim Studierendenhaus


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