Frankfurter Gemeine Zeitung

Steine ins Zeitfenster

Splitter

Sekunden treiben über das Ziffernblatt
Die Minuten zusammen und werfen sie
Den Stunden zum Fraße vor.
Schweiß klebt geronnen
An den Klingen der Sonne:
Fantasten und Gaukler liegen erschlagen im Gras.
Weiße Dämonen breiten ihre feuchten Schwingen
Woanders aus als hier…
Doch sie versprechen uns, zu kommen…
Während die Dürre durchs Gras kriecht
Vertrocknet mein trauriges Herz,
Verdurstet mein Denken,
Und die Musik sticht mir Scheren ins Hirn.
Ich weiß, dass ich lebe,
Weil mir die Hände zittern,
Mir die Mundwinkel zucken,
als ob ich lächeln müsste…
Ich atme nur noch Asphaltstaub
Pollen und Insekten
Selbst ein „Ja“ kostet mich Essenz
Und soll ich gar mit Dir sprechen,
Drücken die Rippen mir die Lunge zu.
Das also heißt es, wenn Menschen sagen:
Beklemmung


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