Frankfurter Gemeine Zeitung

Aufgemerkt: FGZ-AutorInnen am 11.9. im “Blauen Haus” und am 20.9 im “Klabunt”!

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Was ist das höchste aller Gefühle, die die Postpostmoderne zu bieten haben? Das Web in die Wirklichkeit überführt zu sehen, der MATRIX-Effekt sozusagen. Dazu gibt es am Samstag, den 11.9. ab 21 Uhr die Möglichkeit im “Blauen Haus” am Niederräder Ufer 2. Im Rahmen der Singer/Songwriter u. PoetryslamNacht Stimmenfang treten dort alleine DREI FGZ-AutoriInnen auf, nämlich Yunus Konrat, Norma Schneider und Bert Bresgen. Außerdem noch haufenweise andere Höchstbegabte wie die Schreiber Fatima Kamboua und ErVolk, die Singer/Songwriter Linda Bender, Le Monopole u.a. Außerdem natürlich KLINSCH, die Poetry-Soul-Band von dem spiritus reaktor, nein spiritus rector des Events, Phillip Haines. (Das ist dem Phillip Haines saines!) It will be a aufregender Abend. Und damit nicht genug: Ein special Abend der Frankfurter Gemeinen Zeitung findet 9 Tage später, nämlich am 20.9. ab 21 Uhr im Bornheimer Klabunt, Bergerstrasse 228 statt: Weitere FGZlerInnen wie Florian K. u. Gaukler, noch mehr (und noch bessere?) Texte. It will be delicious!

Also: Hört, Hört! Kommt! Kommt!


Anspruchsloses Web

Neue Technologien wie die großflächige Einführung der Eisenbahn, die Verbreitung der Elektrizität über städtische Straßenbeleuchtungen, das Fernsehen als massenhafte Freizeitbeschäftigung und schließlich allgegenwärtige PC- und Web-Nutzung bringen massive öffentliche Streitigkeiten über die Interpretation ihrer Folgen mit sich. Das betrifft besonders Medien wie Fernsehen und Web, deren Nutzung zur täglichen Gewohnheit wurde und die ganz anders als die Straßenbeleuchtung Symbole und Geschichten unters Volk bringen.
dummheit_heute Besonders die Internetnutzung erstreckt sich über die eigene Wohnung hinaus in viele Tätigkeitsbereiche, reicht oft tief in unsere Verhaltensgewohnheiten hinein, ist eng mit der Organisation von Firmen und Institutionen verbunden, und erhebt den Anspruch auf ganz neue Öffentlichkeitsstrukturen und den Wegfall anderer.

Die Szenarien zu unserer Web-Zukunft

Das Web dient zusammen mit einer Reihe professioneller Hilfsmittel, durch seinen besonderen Aufbau, seine Kapazität, Geschwindigkeit und Reichweite als Kerntechnologie der „Globalisierung“. Gerade in einer Stadt wie Frankfurt kommt sie in der Finanztechnologie global zum Einsatz – nicht nur der Börsen-DAX verschwände bei Ausfall des Internets gleich mit, sondern auch unser ganzer Zahlungsverkehr, ja fast sämtliche Betriebsabläufe kämen sofort zum Erliegen. Dieses Globalisierung-Szenario beschreibt die eine Seite der Nutzung neuer Technologien, meist eher rückwärtig, in Geschäften, Büros oder Kellern verlaufend.

Ein anderes steht hinter der Massenverwendung, unserem Alltagsgebrauch: nicht erst das Buch „Payback“ des FAZ-Herausgebers Schirmmacher lenkte das Interesse auf Befunde zum Wandel unserer ganzen Wahrnehmung, unserer Orientierungen bis zu unserer Geselligkeit. Intensive und umfassende Nutzung vieler Ressourcen des Webs machen ihre große Reichweite angeblich zu einem sehr kurzatmigen Unternehmen für die Nutzer, also für uns alle. Die wenigen Forschungen dazu widersprechen sich. Oft werden sie je nach Einstellung zur Technologieverwendung insgesamt als für und wider präsentiert, als Rückwärtsgewandtheit oder Fortschrittsblindheit diagnostiziert. Diese Diskussion über die allgemeine Wirkung der Web-Maschinen auf menschliche Kapazitäten und sozialen Umgang kann man das „Drohszenario“ nennen.
Dem steht eine andere Interpretation aus den 80er und 90er Jahren stammend gegenüber, die bei vielen Nerds eine echte technologische Offenbarung meint, man kann es das „utopische Szenario“ nennen. Bemerkenswert ist sein in der Technologie selbst eingebauter Anspruch auf Innovations- und Partizipations-Schübe, auf tolle Ideen und viel Kooperation durch dauernde Verwendung. Das utopische Szenario verbindet mit dem Web eine technologische Utopie zur Progression und Demokratisierung, sozusagen die Fortsetzung des Motors unserer westlichen Moderne.

Im Printmedium, ihren Wissenschaftsseiten und Feuilleton wie auch im Web selbst wird über diese Szenarien, die vermeintliche Zukunft der Kultur beherzt gestritten.

Eine Wendung weg vom Drohszenario als auch vom utopischen Szenario bieten neue Untersuchungen, wie sie z. B. der Spiegel bekannt macht: sie bringen eine angeblich indifferente, nicht sehr tiefgehende Nutzung besonders bei „digital natives“ ans Licht, der ersten Netzgeneration, die Web-Nutzung nicht als neue Technologie erleben, sondern als selbstverständliche Dienstleistung verfügbar haben.
Dieses „Szenario der Anspruchslosigkeit” bietet die Diagnose, dass es jungen Nutzern im Web meist um nichts als ihre „peer community“, dem Gequatsche im Freundeskreis oder der Schulklasse geht, um eine hippe Selbstdarstellung, das Schreiben von Tagebüchern und die Nutzung von Tauschbörsen, vielleicht sogar nur Telefonieren oder Fernsehen. Das ließe sich als Ersatz oder Erweiterung des alten Diaabends oder des Tratschs im Quartierstreffpunkt via Facebook verstehen. Also nichts mit Pionieren und anspruchsvoller kollektiver Wissenserweiterung, gewitzter technischer Innovation oder den großflächigen demokratischen Initiativen, wenig Utopie ist realisiert.

Wenn sich demnach durchs Web wenig ändert, bleibt natürlich auch von dem Drohszenario wenig übrig. Insgesamt resultieren wenig Mobilisierungen, wenig Nachhaltigkeit und wenig Aufmerksamkeitsbedrohungen.

Warum auch nicht, die Sachverhalte der “Realwelt” entsprechen der gemessenen Netznutzung: die meisten Digital Natives wollen schlicht Banker werden oder einen Beruf ums Auto herum ausüben, es schwappt keine Welle von gewitzten Informatikern oder Sozialarbeitern über uns. Im Gegenteil: ein Mangel an technologischer, wissenschaftlicher und sozialer Kompetenz scheint vorzuherrschen, der allgemeine Hang zum Betriebswirt setzt sich weiter durch, ob Krise oder nicht.

Solche Befunde werfen ein fahles Licht auf die technologische Fortschrittsutopie und ihre verfehlten Versprechen drücken sich im echten Leben noch weiter aus: denn neben Desinteresse an vielfältigen Web-Ressourcen lässt sich eine handfeste Abnahme demokratischer Prozeduren, an allgemein zugänglichen ökonomischen Ressourcen und an Wissen diagnostizieren. Nach 20 Jahren Web und massenhafter IT-Nutzung in den westlichen Ländern, d. h. den Territorien mit der größten Dichte von Informationstechnologie hat es den meisten nicht viel substantielle Verbesserungen in wichtigen alltäglichen Lebensbedingungen gebracht – auch wenn wir jetzt überall telefonieren und uns kleine, schnell auswechselbare Bildchen ansehen können.

Gräben des Webs orientieren sich an den Gräben der Welt

Die Modalitäten unserer Web-Nutzung sind erheblich vielschichtiger als es uns die Szenarien jeweils präsentieren. Gegen modische Erzählungen eines kompromisslosen technologischen Aufstiegs oder kulturellen Abstiegs gibt es große „Digital Divides“. Sie durchziehen die Nutzung der Web-Technologien und blamieren die gängige Rede von den „vielen gleichen Usern“ .

Neben luftigem Spiel am Screen bezieht sich das ganz nüchtern auf verschiedene Zugangs- und Verwendungsmöglichkeiten, auf ihr Potential als Wissens- und Kommunikationsressource abhängig von der Position der Nutzer. Gut ausgestatteter Zugang für einen Nutzer kann nämlich verschiedenes heißen: gemäß seiner finanziellen Mittel, seiner geschäftlichen Aufträge und seiner Firmenposition, der passenden Erlaubnis und des Wissens. Natürlich schließt das die große Teilung in Vorder- und Rückseiten ein: gehören wir zu den Betreibern der Infrastruktur des Netzes, schaffen wir die großen Rahmenbedingungen oder warten wir nur auf das neue Angebot, die fixere Plattform, das frischste Posting. Anders gesagt: wir sind Rezipienten oder Supervisoren, Konsumenten oder Produzenten ? Das richtet sich in wechselnden Situationen danach, wie es in unsere ganze Lage und unsere Möglichkeiten passt – und die variiert zwischen den IT-Verwendern erheblich.

Die heute so modische Rede von allgegenwärtigen „Prosumern“, den privaten Usern, die sich überall pfiffig mittels Web in unsere ganze Infrastruktur einmischen, klingt oft eher nach Marketingsstrategie, denn allein die „äusseren“ Bedingungen lassen so etwas in den meisten Umständen kaum zu. Private Zugänge auf Web-Ressourcen sind für die große Mehrheit stark beschränkt auf die Schaufenster, die simplen Massenapps des Webs. Die smarten Informatiker stellen beileibe keine Mehrheit, ja noch nicht mal eine große Minderheit der User dar.

Entsprechend sind auch Vorteile und Orientierungen nach den obigen Szenarios tatsächlich eher unterschiedlich verteilt, mit einer Twilightzone der Nerds, der Intensivnutzer und „Symbolarbeiter“, die zwischen Aufmerksamkeitsdefiziten und bemerkenswert großem Wissen und Kontrolle oszilliert. Bei den vielen anderen treffen wir meist weder auf das eine noch auf das andere, oft aber auf leichtfertige Übernahmen modischer technischer Präsentationen in dafür unpassende Kontexte. Und das kann leicht Rezeptionen unserer Umwelt verzerren.

Es liegt deshalb nahe, anstelle der genannten Szenarien ein Szenario variierender Zugangs- und Kontrollpotentiale für das Web als wichtigen Trend der Internetentwicklung an die erste Stelle zu setzen.

Ausserdem täuscht das einfache Bild „eines Webs“ über seine vielen tiefen Gräben. Dieser Täuschung erliegt, wer das Verhalten der iPhone Nutzer auf den Strassen und in den Cafes schon für die ganze Wahrheit der Geschichte hält….


Eine andere Stadt wäre möglich-Zwei Events für glücklich Glokalisierte

Foto: Claudia Bodin Skulptur: Leoandro Erlich

Es gilt Frankfurt zurückzuerobern! Nicht etwa aus den Fängen kinderwagenbewaffneter Kopftuchträgerinnen, sondern aus denen der Blackberry-Junkies und anzüglichen Anzugträger. Nicht nur, dass deren gebräunte Präsenz auf sämtlichen öffentlichen Plätzen im Rahmen angeblicher  ”Sommerfeste” das Stadtbild ästhetisch beeinträchtigt- schwerer wiegt, dass ihre naturgemäße Neigung zum Auf-Teufel-komm-rein-Investieren, Derrivatdealen und Bandenbilden immer stärker das Städtische in der Stadt zurückdrängt. Ein gutes Beispiel für Aktivitäten dieser Art bezeichnet der Begriff PPP. Ausgeschrieben “Public Private Partnership” gelten diese drei Buchstaben immer noch manchen als Zauberformel für gebeutelte Kommunen und auch im objektivitätsheischenden Wikipedia werden von interessierter Seite die Ergebnisse dieser ungleichen Partnerschaft geschönt, was Bernhards Weblog kürzlich enthüllt hat. (Allerdings ringen die Wikis grade um den Artikel)Fakt ist:  Die gleichen Kreise, deren Wirtschaftspolitik und Steuertricks die Kommunen verarmen lassen, profitieren dann noch einmal, indem sie sich für Aufgaben, die die ächzenden Städte nicht mehr schaffen, großzügig als Investoren zur Verfügung stellen. Die Stadt muss dabei nichts weiter tun. Na ja… sie muss halt jahrzehntelang an ihre privaten Gläubiger abzahlen und kann nicht mehr so richtig über ihr öffentliches Eigentum verfügen. Und komischerweise wird die Sache immer viel teurer als ursprünglich gedacht. Aber dann sind die Kommunalpolitiker, die das verabschiedet haben, schon lange ehrenvoll in Rente. Oder der Gläubiger verkauft sein Anrecht mit Gewinn gleich an eine Bank, die dann der Stadt ihre eigenen Bedingungen diktiert. Damit das vorab nicht alles zu verwirrend wird, werden zwischen der Stadt und den Investoren gerne Geheimverträge abgeschlossen. Abstimmen dürfen die Kommnualpolitiker darüber dann schon, nur RICHTIG LESEN ist wegen der vielen geschwärzten Stellen leider nicht möglich. Aber Kommunalpolitiker lesen ohnehin ungern immer so viel…Auch die hessischen und die Frankfurter Römer-Grünen sind für PPP, obwohl ihre Parteigenossen in Wiesbaden eine PPP-Stadthalle grade erst haben platzen lassen und die Erfahrungen aus der PPP-Renovierung von  91 Schulen im Kreis Offenbach zum Himmel schreien. Dort sind schon nach drei Jahren die Kosten um 33 Prozent gestiegen und überschreiten damit bereits die Kosten einer Sanierung durch die Stadt. Aktuell geht es in Frankfurt um die Renovierung von 150 teilweise winzigen Brücken, eine Laufzeit von 30 Jahren und eine Summe von 500 Millionen Euro. Warum braucht man z.B. für die Renovierung einer Fahrradbrücke einen 30-Jahresvertrag und einen Investor? Das wissen wohl nur die Grünen…
Mit welchen Methoden PPP in Frankfurt und Offenbach arbeitet und was PPP gefährlich und undemokratisch macht, darüber sprechen am Donnerstag den 9. September um 18 Uhr im Saalbau Gallus, Frankenallee 111 Karsten Arendt von ver.di Offenbach und Hans See von Buisiness Crime Control. Titel: “PPP Ist ein Irrweg”, ein Slogan den Attac bundesweit vertritt. Veranstalter sind das Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung und Business Crime Control. Attac und “Die Linke” unterstützen die Veranstaltung.

Irrweg_PPP_Plakat
Am Sonntag, den 12. 9. geht es um eine andere große Demokratiebaustelle in Frankfurt: den Campus Bockenheim. Bekanntlich hatte die Stadt vor, das alte Campus-Gelände fast komplett auszuweiden und es den üblichen Bürobauern zum Frass vorzuwerfen. Inzwischen rudert man zurück- oder eigentlich voran! Man will die Hochschule für Musik und darstellende Kunst, die deutsche Ensemble Akademie dort ansiedeln, um in Bockenheim ein kleines kulturelles Zentrum zu erhalten. Dies ist sicher auch das Verdienst der rührigen Initiative “Ratschlag Campus Bockenheim, deren Rat das Rad aber noch etwas weiterdrehen will: nämlich hin zu mehr bezahlbarem Wohnraum, der Erhaltung des denkmalgeschützten Philosophicums und des Studierendenhauses und der Nutzung der Räume durch die freie Szene. Im Rahmen des Tages des Offenen Denkmals am 12.9. wird es ab 14 Uhr auf dem Campus Bockenheim Aktivitäten zum Thema plus Kulturprogramm geben. Unter dem Motto “Denkmäler brauchen aktive Bürger” wird der Ratschlag gemeinsam mit der Initiative “Zukunft Bockenheim” das Studierendenhaus als Ort demokratischer Initiativen und das Philosophicum als architektonischer Entwurf für die Demokratisierung in Lehre und Forschung präsentieren.
Als Referenten stehen Prof. Detlev Claussen und Prof. DW Dreysse zur Seite. Sie werden die Bedeutung der beiden vom Abriss bedrohten Gebäude darstellen.Alternativen zu den aktuellen Planungen für den Campus Bockenheim und die Möglichkeiten zur zukünftigen Nutzung werden nicht nur theoretisch thematisiert, sondern auch praktisch demonstriert durch ein buntes Kulturprogramm. Die Gäste: Yasna Schindler und independent dance, Künstler aus der Türkei und aus Pakistan, Rios Reisser, die Klezmer-Gruppe “Hejbt on” und Studierende der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Von 14 bis 21 Uhr sind Ausstellungen zum Studierendenhaus und zum Philosophicum zu sehen sein, eine 16seitige, druckfrische Broschüre zum Philosophicum kann erworben werden, für die Lore Kramer und DW Dreysse auch bisher nicht veröffentlichte Materialien zur Verfügung stellten.

Kurzum: Zwei spannende Events für alle glücklich Glokalisierten.


Die FGZ im Klabunt

Lesung der schönsten Texte aus der FGZ ab 21 Uhr am Montag, 20. September im Klabunt, Berger Straße 228 in Frankfurt-Bornheim

Plakat FUZ  Klabunt aktuell 4-09-10


Der Erlkönig lost in translation

Dieser Artikel ist einem der meistunterschätzten Dichter unserer Zeit gewidmet, von dem ich ein jüngeres Werk hiermit veröffentlichen möchte.

Der Künstler den ich hier vorstelle, ist deshalb so bemerkenswert, da er die erste künstliche Intelligenz ist, die eigenständige Interpretationen bekannter literarischer und lyrischer Werke in einer eigens von ihr entwickelten Metasprache liefern kann.

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Die Entmachtung des Stammtischs

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Angesichts der indirekten, parlamentarischen Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland fühlt sich der Bürger geradezu seiner Stimme beraubt.

Welche Wohltat ist es da, wenn ein schwerreicher ehemaliger Bundesbankvorstand mal endlich ganz gewaltig mit der Faust auf den Tisch haut. Offensichtlich traf er damit einen Akkupressurpunkt der deutschen Seele, was Allerorten zu einer plötzlichen Entspannung des geistigen Enddarms und gleichzeitigem Ausstoß, in diesem Umfang selten dagewesener, geistiger Blähungen führte. 

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Baut es!

Ich hatte neulich mal wieder das zweifelhafte Vergnügen, über Minarettverbote und den geplanten Bau eines muslimischen Kommunikationszentrums in der Nähe des Ground-Zero zu diskutieren. Und natürlich wurde ich dabei auch mit dem vermeintlichen Totschlagargument konfrontiert, welches sich bei näherer Betrachtung wohl eher als Doofsackargument entpuppt. Es lautet: „Im Iran darf man auch keine Kirchen bauen.“ Tatsächlich hätte jemand, der dort eine hübsche gotische Kathedrale mit Glockenturm errichten wollte, wohl ein Problem, von den dortigen Glaubenswächtern eine Baugenehmigung zu bekommen. Doch ist dies tatsächlich ein Argument?

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