Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates 25.-31.10.

22blind-man

Zur Zeit erlebt die Antiatomkraft-Bewegung ein erstaunliches Revival- der Bundesregierung sei Dank! Dazu Anfang der Woche eine Veranstaltung im Club Voltaire Montag, 25. Oktober 2010, 19.30 Uhr “AKW-Laufzeiten und Endlagerung: Welche Konzepte? Welcher Widerstand? “Podiumsdiskussion mit Dr. Michael Wilk (AKU, Arbeitskreis Umweltschutz, Wiesbaden) / Achim Lotz (Mitarbeiter der Fraktion „Die Linke“ im hessischen Landtag) / Timon Gremmels (MdL, SPD Hessen) / Angela Hanisch (Stadtverordnete für die Grünen im Römer) Gesellschaftlich gibt es eine breite Mehrheit, die sich gegen Laufzeitverlängerung und Castortransporte wendet. Sie reicht von Bürgerinitiativen über Autonome, die Partei “Die Linke” und “Die Grünen” bis zur SPD.  Auf der Podiumsdiskussion soll das breite Spektrum des Anti-Atom-Widerstands zu Wort kommen. Es soll geklärt werden: Wie können die Atomkraftwerke ersetzt werden? Wie sind die Endlagerungspläne in Gorleben einzuschätzen? Wie unterscheiden sich die Vorstellungen von Bürgerinitiativen, Linken, Grünen und Sozialdemokraten? Welche Pläne verfolgen die Merkel-Regierung und die Atomkonzerne? Können die  Laufzeitverlängerung und die Castor-Transporte  im Herbst gestoppt werden? Welche Widerstandsarten sind möglich und sinnvoll?

Dokumentarfilm & Gespräch am Dienstag, 26. Oktober, 20 Uhr im Naxos-Kino zu einem umstrittenen Thema: , “Zwangsmigrationen und Umsiedler im 20. Jahrhundert” von Michael Majerski: Die letzten überlebenden deutschen Zeitzeugen, die nach dem Krieg nicht aus den ehemaligen deutschen Gebieten fliehen konnten, erzählen über ihre ersten Kontakte mit den neuen polnischen Umsiedlern; etwa bei der Übernahme ihrer Häuser und Höfe 1945. 1945 in Westpolen. Deutsche und Polen unter einem Dach. Über 60 Jahre haben sie geschwiegen, jetzt erzählen sie über Ihre ersten Begegnungen mit den Menschen, die noch vor wenigen Monaten ihre Feinde waren. Es handelt sich um die Fortsetzung des Dokumentarfilms „Meiner Mutter Land“ von Michael Majerski. Vorgestellt werden die wenigen überlebenden polnischen und deutschen Zeitzeugen der letzten Kriegstage. Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Michael Majerski und anderen.

Am selben Tag gibts die Demo gegen den Unternehmertag in Wiesbaden. Infos dazu hier: http://krise.blogsport.de/

Mittwoch, 27. Oktober , 19.30 Uhr: Davidstern und Lederball – Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball. Vortrag von und Diskussion mit Dietrich Schulze-Marmeling, Autor und Fußballhistoriker. Ort: Faites votre jeu!, Klapperfeldstraße 5 (ehemaliges Polizeigefängnis Klapperfeld), 60313 Frankfurt. Kontakt/Info: Infotelefon: 0160-95656439, E-Mail: faitesvotrejeu@yahoo.com.

Am Donnerstag, 28. Oktober 2 19.30 Uhr.Vortrag und Diskussion “Drohnen – Zivil, aber vor allem militärisch nützlich” Ort: Haus am Dom. Veranstaltung von pax christi, Bistumsstelle Limburg u.a. Infoveranstaltung im Vorfeld der AIRTEC 2010 in Frankfurt. Internet: http://www.pax-christi.de

Am Sonntag, 31. Oktober, 14 Uhr, findet ein Gespräch mit Ursula Rose und Maria Strauss, Kinder von Überlebenden der NS-Lager, statt als Teil des
 Begleitprogramms zur Ausstellung “Frankfurt-Auschwitz” des Förderverein Roma im Hochbunker Friedberger Anlage (warme Kleidung ist erforderlich). Friedberger Anlage 5-6. Info zur Ausstellung: 

2010 jährt sich zum 65. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee und zum 45. Mal der Urteilsspruch im Frankfurter Auschwitz-Prozess, der erstmals die juristische Schuldfrage an der industriellen Vernichtung von Juden, Roma und Sinti öffentlich thematisierte. Von 22 Angeklagten sind lediglich sechs zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Förderverein Roma e. V. und die Initiative 9. November nehmen dies zum Anlass, die mit dem Saarbrücker Künstler Bernd Rausch erstellte dokumentarisch-künstlerische Ausstellung Frankfurt-Auschwitz zu zeigen. Die Ausstellung thematisiert die Verfolgung, bürokratische Erfassung und Vernichtung von Roma und Sinti im Nationalsozialismus, deren Wirkungsgeschichte nach 1945 sowie die besondere Rolle der Stadt Frankfurt. 
Die Bilder wurden erstmals im Sommer 2009 im ehemaligen Polizeigewahrsam Klapperfeld Frankfurt am Main zum Gedenktag der „Liquidierung“ des „Zigeunerlagers“ Auschwitz am 2.8.1944 präsentiert: damals wurden allein in einer Nacht nahezu 3000 Roma und Sinti vergast.


Ein Kommentar zu “Blind Dates 25.-31.10.”

  1. Esthernabk

    Ogmknb fjckat cvs pharmacy canadian pharmacy

Einen Kommentar schreiben

Comment moderation is enabled. Your comment may take some time to appear.

 

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt Mediendesign und tech-a • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.