Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates 22.11.-28.11.

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Dienstag, 23. November 19 Uhr, St. Jakob-Kirche am Kirchplatz in Bockenheim. : “Campus Bockenheim-eine Chance für urbanes, soziales und gemeinschaftliches Wohnen in Bockenheim. ” Eine Veranstaltung von Initiative Zukunft Bockenheim, Ratschlag Campus Bockenheim – unterstützt von der Evangelischen Gemeinde in Bockenheim und dem Netzwerk gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt:
ABG Holding und OFB haben das Areal neben dem Depot erworben, um 220 Wohnungen und ein Einkaufszentrum zu bauen. Die ABG ist 100 prozentige Tochter der Stadt Frankfurt, so dass auf diesem Areal Wohnungen für alle Einkommensgruppen unter Berücksichtigung von ökologischen Aspekten gebaut, die soziale und kulturelle Mischung der Wohnbevölkerung verwirklicht werden könnten. Dargestellt werden: Der Planungsstand, Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik in Frankfurt,, das Thema Segregation / Wohnungsmarkt für Migranten Außerdem wird die Realisierung von gemeinschaftlichem Wohnen beraten und Vorschläge diskutiert , wie eine demokratische Beteiligung der BürgerInnen am Planungsprozess durchgesetzt werden kann.

Dokumentarfilm & Gespräch im Naxoskino am Dienstag, 23. 20 Uhr: “Tod auf Raten: Fritz Bauer” Ein Dokumentarfilm von Ilona Ziok: Wurde Fritz Bauer ermordet? Ilona Zioks filmische Ermittlungen sagen: Stimmt! Fritz Bauer war mit Sicherheit der profilierteste Staatsanwalt, den es in der Bundesrepublik je gab. Für ihn war „Unruhe die erste Bürgerpflicht“ . Als hessischer Generalstaatsanwalt 1956-1968 war er der maßgebliche Initiator der Frankfurter Auschwitzprozesse. Eine bedeutende Rolle spielte er auch bei der Ergreifung Adolf Eichmanns. Seine Aufsätze und Reden mit Titeln wie „Mörder unter uns“ und „Am Ende waren die Gaskammern“ erregten auch beim bürgerlichen Publikum der 50er und 60er Jahre Anstoß. Einer wie er wurde bald als  „Nestbeschmutzer“ gehasst und für seinen mutigen Einsatz um Aufklärung mit Morddrohungen bestraft. Das stürzte ihn in tiefe Depressionen. 1968 wurde er tot aufgefunden. Die Umstände seines Todes geben bis heute Rätsel auf. Zu Wort kommen Freunde, Verwandte und Mitstreiter. Entstanden ist das eindrucksvolle Porträt eines der bedeutendsten Juristen des 20. Jahrhunderts. Im Anschluss Filmgespräch mit den Produzenten des Films und Experten.

Donnerstag, 25. November 20 Uhr im Club Voltaire: “Violettbuch Kirchenfinanzen” mit Dr. Carsten Frerk (Humanistischer Pressedienst) Die Kirchen sind wohl die erfolgreichste Lobby: für “soziales Engagement” in Krankenhäusern, Kindergärten, Altenheimen lassen sie sich loben – doch tatsächlich finanzieren sie da nur etwa 2 % selbst. Die weit überwiegenden 98 % der Gelder sind staatliche Leistungen oder Zuschüsse. Praktisch kein Bereich, in dem die Kirchen auf (überwiegende) staatliche Zuwendungen verzichten würden  – bis hin zu den Gehältern ihrer Bischöfe (die aus dem regulären Landeshaushalt bezahlt werden!). Carsten Frerk schlüsselt die Zahlungsströme detailliert auf. Veranstalter: Humanistische Union in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire. Eintritt frei – Spenden erwünscht

Matinee im Cafe Wiesengrund am Sonntag, 28. November , 11 – 13 Uhr: Theater und Politik, mit Wolfgang Spielvogel, Frankfurter Autoren Theater (FAT): Am 11. November hat die Komödie „Heinrich der Säger“ im Frankfurter Autoren Theater in der Hausener Brotfabrik Premiere. Der gleichnamige Film von Klaus Gietinger, auf den sich die Komödie „Heinrich der Säger“ bezieht, ist vor 10 Jahren von der Bürgerinitiative „Leben in Stuttgart“ uraufgeführt worden, die schon damals gegen „Stuttgart 21“ kämpfte. Mit ihr setzt Wolfgang Spielvogel die Reihe der von ihm geschriebenen oder bearbeiteten und inszenierten Theaterstücke zu aktuellen Themen fort. In dem Stück geht es, so Spielvogel, um „Machbarkeitswahn und Widerstand, Technikfaszination und Romantik“. Welche Möglichkeiten hat das Theater heute, Fragen der Zeit in einer zeitgemäßen Form aufzugreifen? Was kann es dem Trend zur Eventkultur entgegen setzen? Moderation: Prof. Reiner Diederich. Veranstalter: Business Crime Control


Ein Kommentar zu “Blind Dates 22.11.-28.11.”

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