Frankfurter Gemeine Zeitung

Krisenerfahrungen – Chance für was ? Eine Tagung in Frankfurt

Eine Tagung engagierter und versierter unabhängiger Linker fand am 8. Januar in Bürgerhaus Frankfurt Bornheim statt, Veranstaltet vom “links-netz” und der Zeitschrift “express“. Unter der Thematisierung “Krisenanalysen und Krisenerfahrungen in der Diskussion” versuchten Referenten und die fast 100 Zuhörer und Diskutanten zu begreifen, wie sich die Krise im oppostionellen Denken und Tun darstellt. Das geschah tatsächlich auf hohem Niveau.

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Natürlich reden alle Medien von Krise, wir hören platte Erklärungen der gleichen Wirtschaftsauguren, die Deutschlands Ökonomie im Herbst 2008 als “sicher” deklarierten und die Aufregungen über Staaten, die “nicht haushalten können” gehen hoch. Auch wenn diese vor kurzem noch “Tiger” der Liberalisierung in Europa waren.
Diese Krisenperspektive interessierte weniger, dagegen konzentrierte sich der erste Abschnitt auf linke Kriseninterpretationen verschiedener Coleur.

4 Ansätze zum Verständnis der Krise ab 2008 kamen zur Sprache: zuerst keynesianischer Staatsinterventionismus, und Interventionen ins Bankenwesen, wie sie der DGB, die Linken und Attac fordern. Mit wenig wirklicher oposioneller Ressonanz, weil solche Maßnahmen notgedrungen von den Regierungen eingeholt wurden und eine echte gesellschaftspolitische Distanz zum Geschehen für das Publikum kaum erkennbar ist.
Dieser staatlichen Abfederungsstrategie schließt sich der Publizist Karl Heinz Roth an, der uns in großen historischen Krisenzyklen verortet, deren Wirkung in der gegenwärtigen Globalisierung zwischen Homogenisierung und Fragmentierung oszilliert.

Eine Politik der neuen gesellschaftlichen Infrastruktur

Ganz anders der Franfurter Politologe Joachim Hirsch, der dem ökonomischen Krisenrahmen keinen emanzipatorischen Impuls zugesteht, sondern im Gegenteil eine Stärkung rechtsradikaler Kräfte in westlichen Gesellschaften befürchtet. Die Diagnose gilt besonders dann, wenn sich allein Umstände betroffener Gruppen verschlechtern, ohne echte Alternativen politischen Handelns anzubieten.

Sein Konzept einer neuen “Infrastruktur” möchte die gegenwärtige Alternativlosigkeit aufbrechen: mit bedingungslosem Grundeinkommen für angemessenes Leben in unseren Gesellschaften einerseits sowie wirklich neuen Strukturen und Zugänglichkeiten für verschiedene, für unser aller Lebenswelt relevante gesellschaftliche Bereiche wie Gesundheitswesen und Bildung.
Hirsch spricht von einer “neuen Gesellschaft” in Reichweite, die von Staat und Ökonomie ein Stück weit absieht und bei der allgemeinen Selbstorganisationsfähigkeit der Menschen ansetzt: eine Art tief greifendes gesellschaftliches Empowerment, die aber die heute herrschende Kommodifizierung aufbricht.
Ein viertes Konzept, das Ökonomie und soziale Kämpfe historisch ein Stück näher aneinander rückt, bringt Christian Frings mit der “Weltsystemtheorie” ins Spiel. Große ökonomische und hegemoniale Zyklen mit sozialen Kämpfen bestimmen danach die Moderne, letztlich die ganze Globalisierung bis heute, von Italien über Holland in der frühen Moderne nach Großbritannien und zuletzt den USA. Wir befinden uns danach in einem Umschlag zu neuen globalen Formen, die mit dem Abstieg der USA einhergehen: dafür ist gerade die Finanzialisierung der US-Ökonomie wichtiger Indikator – alle globalen Hegemonen stzten gegen Ende allein auf Finanzialisierung.

Frings bringt eine optimistische globale Perspektive ein, weil jeder neue Zyklus bereits erreichte Level sozialen Wohlstands erhält und kritische Kräfte insgesamt stärkt. Das kann sich lokal unterschiedlich darstellen, heute spielen eben Kämpfe von Arbeitern in China die erste Geige.

Wie laufen die theoretischen Kriseninterpretationen aber mit unseren Krisenerfahrungen zusammen ? Diese Frage behandelt ein weiteres Posting.


Aufruf (Vierter Teil)

Warenwirklichkeiten

Nachdem wir in „ökonomischen Wirklichkeiten“ nachgezeichnet haben, wie sich innerhalb der Beschäftigung die Bedeutung der verschiedenen Fraktionen verschieben, werden wir im folgenden eine korrespondierende Verschiebung innerhalb der Warenwelten aufspüren. Denn nicht nur an das Humankapital werden neue Anforderungen gestellt, auch die Welt der Waren formiert sich neu. Nicht, dass damit die Gesetzmässigkeiten sich änderten, sie werden neu gestaltet, um diesen besser zu entsprechen. Wir werden sehen, dass sich die vorher beschriebenen Änderungen und die, welche die Waren betreffen, sehr wohl entsprechen und ergänzen und dass zu diesen Waren die genannten Humankapitalisten gehören.

Transit-Charakter der Waren

Alles dreht sich um einen Vorgang, der sich durch eine kurze Formel vollständig beschreiben lässt:

G1 – W – G2

Hierbei bezeichnet G1 die eingesetzte Geldmenge, W die produzierte Ware und G2 die mit W erzielte Geldmenge.

Nun bestreitet kein halbwegs vernünftiger Ökonom heute, dass sich die Profitquellen längst von der unmittelbaren (Güter-) Produktion emanzipiert haben, ja die Produktion reiner Verbrauchsgüter eher ein Hindernis darstellt und im Vergleich mit Finanzderivaten z.B. hoffnungslos antiquiert erscheint. (Keine Angst, Bedarfsgüter werden auch weiterhin geschaffen, ihre Bedeutung allerdings wird weiter abnehmen.)

Die Betrachtung hier gilt in erster Linie diesem veränderten Stellenwert bezüglich Wachstum und Profit.

Nun wenden wir uns der oben ausgestellten Formel zu. G1 – W – G2 ist auch eine zeitabhängige Funktion (G1 – W – G2)= ƒ(t), deren Ausgangspunkt eine gewisse Geldmenge ist, die so schnell wie möglich in eine andere (grössere) Geldmenge verwandelt werden soll.

Um nun herauszufinden, a) wie lange die Wege G1 – W und W – G2 und b) die Abhängigkeiten der Grösse DG = G2 – G1 von W sind, werden wir versuchen deren ideale Natur herauszuarbeiten (Wid).

Augenscheinlich ist, dass G1 – W – G2 gegenüber G1 - G2 wie ein Umweg erscheinen muss und die Frage berechtigt ist, ob ein solcher noch notwendig oder nur anachronistisch ist. Zum anderen sind Gesetzmässigkeiten nicht einfach so auszuhebeln, nur weil sie einem unpassend erscheinen.

W ist in seiner Natur, seiner Erschienungsform keineswegs festgelegt, es bezeichnet ein „Etwas“, in den eine Geldmenge eingeflossen ist und aus dem sich eine andere Geldmenge gewinnen lässt. Dieser „Etwas“ kann nun eine Idee, ein Handy, Weizen oder was auch immer sein, es muss nur einer Bedingung unbedingt gehorchen: W ist handelbar, d. h. es lässt sich in Geld ausdrücken und überführen. Es ist mithin eine Transiterscheinung.  Damit ist der Gesetzmässigkeit Genüge getan und wir können uns dem Problemen unter a) und b) zuwenden.

Es gilt ganz allgemein: je kürzer der Weg G1 – W – G2 umso effizienter die Geschichte. Kann demnach W in kürzester Zeit generiert und wieder veräussert werden, kann dieser Weg in der gleichen Zeit öfter zurückgelegt werden.

Die Frage gilt also den Limitierungen. Der allgemein akzeptierte Standard dieser Limitierungen ist die Zeit, die die modernsten Kommunikationstechniken vorgeben. Man sieht, entscheidend ist weniger wie lange Weizen braucht, um reif zu werden oder wann er endlich verbacken wird, sondern die Übermittlung von An- und Verkauf auf dem entsprechenden Markt. Doch muss er gesät und geerntet werden, gelagert und verpackt, verschifft und wieder transportiert, eine Menge Unpässlichkeiten. Ein Finanzderivat entspricht schon eher den Bedingungen der idealen Ware.

Je weniger W an  – zumindest langfristige – Festlegungen gebunden ist, je „substanzloser“ W, umso schneller wird aus einer Geldmenge eine zweite. Die Reibungsverluste gehen gegen Null, wenn W Geldform annimmt.

Kommen wir nun zum zweiten Punkt, der Grösse DG. Ziel muss es für jeden Beteiligten sein, diese Grösse immer weiter zu steigern und die Umwandlung in immer kürzeren Zyklen zu erreichen.

Die Formel G1 – W – G2 besagt, dass dem Mittelglied hier eine entscheidende Bedeutung zukommt und wir müssen fragen, welche Beschränkungen dem Prozess durch W auferlegt sind.

Angebot und Nachfrage werden hier nur unter dem Gesichtspunkt berücksichtigt, dass W umso mehr nachgefragt wird, je grösser DG, für die Angebotsseite gilt gleiches. Das erlaubt uns, Schlüsse hinsichtlich der idealen Natur von W zu ziehen, ohne dass wir uns von Launen und Begehrlichkeiten ablenken lassen. Das führt nur zu Verwirrung und Nebenschauplätzen, die wenig zur Klärung beitragen.

Je komplexer W, umso anfälliger ist der Prozess seiner Generierung. Der Aufwand, all diese einzelnen Risiken klein zu halten und damit kalkulierbar zu machen, wächst mit der Zahl der Schritte, was sich zumeist negativ auf DG auswirkt. Der gesamte Zweig der Transaktionskostentheorie beschäftigt sich damit. Das bezieht sich nicht nur auf seine absolute Grösse, sondern auch das Erreichen einer positiven Differenz generell.

Aus diesen kurzen Betrachtungen können wir folgende Sätze ableiten:

  • Die Produktion von Gütern des täglichen Bedarfs ist zwar notwendig, erfüllt jedoch keineswegs die Anforderungen eines ökonomisch idealen Wid;
  • Je weiter diese Güter von der Geldform entfernt sind, umso aufwändiger gestaltet sich die Realisierung von G1 – W – G2 ;
  • Bedarfsorientierte Produktion schafft zwar die Voraussetzungen für die stärkeren Finanzmärkte, sie ist jedoch kein Selbstzweck oder gar Ziel;
  • Ab einer bestimmten Grösse der Finanzmärkte definieren diese das Wachstum der Wirtschaft, Gebrauchsgüter stellen eher Hemmnisse dieses Wachstums dar.

Das legt nahe, die Zukunft in der Herstellung und Verbreitung jener Waren zu sehen, die den kürzest möglichen Umschlag versprechen. Dadurch werden die Ressourcen– natürlich dem Wachstum entsprechenden Teil -  geschaffen, die von den weniger innovativen Sektoren benötigt werden. Um auf unser Weizen-Beispiel zurückzukommen: der entscheidende Teil des Geschäftes benötigt nur wenig Voraussetzungen, der Weizen muss dafür nicht einmal bewegt werden. Man könnte auch sagen, der Weizen tritt in verschiedenen Formzuständen auf, die je nach Kompatibilität mit unserem idealen Wid zum Marktgeschehen beitragen. Sicheres Wachstum aber verlangt weitgehende Freiheit von diesen Schwankungen.

Fortschrittliche Wirtschaftszusammenhänge berücksichtigen diese Tatsache und sind bemüht, die Warenformen bereitzustellen, die diese modernen Erfordernisse erfüllen.

Es gilt den Übergang G1 – G2 zu maximieren. Da nicht einfach auf W verzichtet werden kann, müssen die Kriterien, die an W gestellt werden, bestimmten Bedingungen gehorchen, damit W zu einem Wid werden kann.

Diese ideale Ware setzt dem Transit G1 – G2 so gut wie keinen Widerstand entgegen;

sie ist unmittelbar an jedem gewünschten Ort erhältlich;

sie ist ökologisch relativ unbedenklich;

sie weist kurze Innovationsintervalle auf; und

sie ist unmittelbar konsumierbar.

Daraus sollte ersichtlich geworden sein, dass z. B: Konsumgüter ihre Berechtigung einzig daraus beziehen, dass durch sie die entsprechenden Ressourcen geschaffen werden, die die letztlichen Erzeuger von Wachstum und Reichtum sind, sie können und dürfen nicht Ziel und Grund darstellen, wenn die Wirtschaften im globalen Konkurrenzkampf überleben wollen.

Die Produktion von – im weitesten Sinne – Gebrauchsgütern ist demgegenüber nur wenig flexibel, bzw. kann sinnvoll nur in den Bereichen verändert werden, die am leichtesten zugänglich sind und am schnellsten Wirkungen erzeugen. Dies ist zuerst der bewegliche Teil, die lebendige Arbeit bzw. ihre Freisetzung.

Ohne die forcierte Entwicklung der Strukturen, die mit idealen oder zumindest besser angepassten Gütern die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und stabilisieren, erreichen Massnahmen im Sektor der Gebrauchsgüter schnell ihre Grenzen und werden selbst zum Teil des Problems. Dies wird am ehesten erreicht, wenn dafür gesorgt ist, dass die besten Qualifizierungsbedingungen zur Verfügung stehen, damit nicht wieder ein derart unsolider Umgang mit Waren, die grundsätzlich den geforderten Bedingungen genügen, um sich greifen kann (populär Krise genannt).

Wir werden weiter untersuchen, wie die einzelnen Stränge ineinander greifen analysieren. Dazu werden wir demnächst die politische Rabulistik etwas eingehender betrachten. Wir werden das Gefühl nicht los, dass hier aus ideologischen Gründen ziemlich viel Unsinn verbreitet wird.


Medienkompass – Zweite Woche Januar

“Alternativlos“ – das Unwort des Jahrzehnts
“Am Dienstag wird das Unwort 2010 bekannt gegeben. Es gäbe aber sogar ein Unwort des Jahrzehnts: alternativlos. Es leugnet demokratische Vielfalt und die Chancen der freien Entscheidung. Und das schon seit vielen Jahren.” Zu lesen erstaunlicherweise in der FR.
“Man hat zum Rundumschlag ausgeholt«
Die Marburger Uniklinik des Rhön-Konzerns versucht, Kritik juristisch zu unterdrücken. Ein Gespräch in der Jungen Welt mit Sven Lehmann. Sven Lehmann ist Rechtsanwalt des Produzenten und Reporters Rainer Fromm, der die ZDF-Dokumentation »Der Patient als Ware« erstellt hat.

Stuttgart 21: Offener Brief von SPD-Mitgliedern an den Landesvorstandes Baden-Württemberg. Könnte es sein, dass die SPD  mal wirklich etwas verstanden hat? Oder geht´s nur um die Wahlen, wenn hier zu lesen ist:
Mit diesem Offenen Brief fordern wir Euch nach intensiven Diskussionen mit vielen Genossinnen und Genossen im Lande auf: Nutzt Eure politische Kraft, um das Projekt S 21 sofort zu stoppen.
Quelle: Offener Brief [PDF - 51 KB]

Förderwahn: Studie sieht Subventionen auf Rekordniveau
“Der Staat ist pleite? Von wegen! 2010 haben Bund, Länder und Gemeinden 164 Milliarden Euro an Subventionen verteilt – und damit so viel wie noch nie. Das geht aus einer Analyse des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel hervor. Die Forscher rechnen nicht damit, dass der Förderwahn bald endet.” Wer wettert hier gegen “Subventionen”? Der Spiegel of course. Und wer war Auftraggeber der Studie, die die Hintergrundargumentation liefert? Natürlich die Initiative Soziale Marktwirtschaft. Der Leser MB der wie immer sehr empfehlenswerten Nachdenkseiten , die den Spiegel-Artikel listet, kommentiert: ”Diese Studie entstand im Auftrag der Arbeitgeberlobby Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Über die Hintergründe der Propagandaorganisation werden im Spiegel nicht erläutert und ahnungslose Leser/innen werden dadurch nur desinformiert und manipuliert.
Nur beim Überfliegen der 33-seitigen Zusammenfassung [PDF - 2.3 MB] entdecken wir (Seite 10) fianzielle Leistungen für z.B. halbstaatliche Dienstleister wie Kirchen, Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Museen oder an die Deutsche Bahn AG. Diese finanziellen Leistungen, die eigentlich zumindest teilweise Betriebskosten sind, werden als Subventionen angegeben. Oder wir entdecken „Subventionen“ für die Bundesagentur für Arbeit. Wie viele Subventionen im Einzelnen z.B. bei der Biersteuerbefreiung des Haustrunks oder beim ermäßigten Steuersatz für Körperersatzstücke (Prothesen?) eingespart werden könnten (immerhin Auszüge aus der „Hitliste“), erfahren wir weder in diesem Spiegel-Pamphlet noch (beim groben Überfliegen) in der INSM-Zusammenfassung.”


Blind Dates 18.1.-23.1.

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Dienstag, 18. Januar 2011

19 Uhr, Chagallsaal im Schauspiel Frankfurt,Verstummte Stimmen: … wir haben bis zuletzt ausgehalten” Die Opfer der Vertreibung an der Oper und am Schauspiel Frankfurt Eintritt frei. Vortrag von Heike Drummer und Jutta Zwilling:

Mittwoch 19. Januar
Mampf
TRAFFIC JAM mit Chris Tucker und Robert Müller (beide g,voc) „…schöne eigene Songs im guten alten Songwriter-Stil“
http://www.myspace.com/trafficjamsongs

Raumstation Roedelheim – vegane Volxküche ab 20 Uhr * Delikatessen aus dem Vega-Sternensystem, gesund und lecker . Vegan kochen können auch Nicht-VeganerInnen, wer Lust hat mitzuhelfen und/oder sich informieren möchte kann bereits um 18uhr kommen!
Ponyhof Konzert mit Dikta (Indie) Einlass: 21 Uhr

Donnerstag, 20. Januar 2011
19.30 Uhr, Club Voltaire
Auch diesmal wollen wir uns wieder mit dem Thema MigrantInnen und Integration beschäftigen. Diesmal allerdings mit Deutschen, die sich dafür entscheiden im Ausland zu leben; einem völlig neuen und anderen, deswegen aber nicht weniger interessanten Aspekt. Wie bereiten sie sich auf ihr leben in anderen Ländern vor? Was machen sie anders als Menschen die z.B. aus Asien, Afrika oder arabischen Ländern nach Deutschland kommen? Haben sie auch mit denselben Problemen zu kämpfen wie Zuwanderer die nach Deutschland kommen? Veranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Freitag, 21. Januar 2011
Dreikönigskeller (Färberstraße 71, Frankfurt) 21.00 Konzert mit Hindterlandt (Sydney, Australien).
Hinterlandt wurde 2002 von Jochen Gutsch in Sydney/Australien gegründet, nachdem er in einer Reihe von deutschen Bands wie Feedback Recycling, Buckethead, Professor, Suckspeed oder Home Of The Lame schon hinreichend Erfahrungen mit Krach, Songwriting, Aufnahmen und Touren gesammelt hatte. Mit Hinterlandt beschritt Gutsch zunächst ganz andere Pfade und steuerte das Projekt durch einige Metamorphosen. Nach einer explizit experimentellen Ausrichtung in der Anfangsphase näherte sich Hinterlandt mehr und mehr an songorientierte Musik an. Inzwischen liegt der Schwerpunkt auf fein ausgearbeiteten und klar strukturierten Popsongs, die Hinterlandt bei ihrem zweiten Konzert (das erste vor ein paar Jahren im Exzess) in Frankurt vorstellen.

Samstag, 22. Januar 2011

ab 10 Uhr: “NEIN zur Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung“: Aktions-, Vernetzungs- und Informationstagung der Plattform für ein handlungsfähiges Hessen”

“Wir verstehen uns als offenes Aktionsbündnis gegen die Aufnahme einer Schuldenbremse in die Hessische Verfassung. In der Plattform für ein handlungsfähiges Hessen haben sich Organisationen und Verbände zusammengefunden, die die hessischen Bürgerinnen und Bürger zu einer Ablehnung der Schuldenbremse am 27. März 2011 aufrufen wollen. Die Tagung am 22. Januar soll der Vernetzung, der Aktionsplanung und der vertieften Information dienen. ”

Ab 15 Uhr Marktplatz Offenbach Demonstration: Gegen Nazis, Rechtspopulismus und Fundamentalismus den antifaschistischen Widerstand organisieren turn left! Den für Antifaverhältnisse ziemlich differenzierten Demonstrationsaufruf, der die Verhältnisse in Offenbach im Visier hat, kann man hier nachlesen.

Metzgerstrasse Hanau 20 Uhr Konzert mit: THE RAZORBLADES (großartigster surf aus Wiesbaden) + JONNY HATES ROCK (punkiger trash`n`roll aus Hanoi)

Mampf: Second Skin unplugged
feat. Robert Blume (Cajon,voc), Christoph Rummert (g,voc), Uwe Baumann (voc) und Johannes Huth (b,voc).
Die “junge” Rock-Pop Akustik Cover Band aus Frankfurt besteht aus vier gestandenen Musikern, die sich Anfang 2008 zusammengefunden haben um ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Trotz minimalistischer instrumentaler Besetzung mit einer Gitarre, Akustik- Bass und dem Cajon als “Schlagwerk” deckt Second Skin ein breites Spektrum musikalischer Highlights ab. Nicht zuletzt durch den vierstimmigen Gesang und die solistischen Einlagen aller Bandmitglieder sorgt die Band für ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. (Bandinfo) http://www.second-skin-unplugged.de/

So, 23.Januar 2011

Mampf JAFRIK – Beats of the world
Aziz Kuyateh (Griot,Kora), Samuel Schroth (p), Thore Benz (b)
Leicht und beweglich, zugleich kraftvoll, intensiv und mit drive, verbindet Jafriks Musik Elemente westafrikanischer Musikkultur mit Formen und Harmonien des Pop, und verleiht dieser Melange eine gehörige Portion Vitalität mit der Improvisationsidee des Jazz.
Das Trio spielt vorwiegend Eigenkompositonen und präsentiert mit prägnanten Melodien, pulsierenden Rhythmen und virtuos vorgetragenen Soli einen eigenständigen Sound.

http://www.jafrik.de/index.php?section=band


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