Frankfurter Gemeine Zeitung

Medienkompass – Zweite Woche Januar

“Alternativlos“ – das Unwort des Jahrzehnts
“Am Dienstag wird das Unwort 2010 bekannt gegeben. Es gäbe aber sogar ein Unwort des Jahrzehnts: alternativlos. Es leugnet demokratische Vielfalt und die Chancen der freien Entscheidung. Und das schon seit vielen Jahren.” Zu lesen erstaunlicherweise in der FR.
“Man hat zum Rundumschlag ausgeholt«
Die Marburger Uniklinik des Rhön-Konzerns versucht, Kritik juristisch zu unterdrücken. Ein Gespräch in der Jungen Welt mit Sven Lehmann. Sven Lehmann ist Rechtsanwalt des Produzenten und Reporters Rainer Fromm, der die ZDF-Dokumentation »Der Patient als Ware« erstellt hat.

Stuttgart 21: Offener Brief von SPD-Mitgliedern an den Landesvorstandes Baden-Württemberg. Könnte es sein, dass die SPD  mal wirklich etwas verstanden hat? Oder geht´s nur um die Wahlen, wenn hier zu lesen ist:
Mit diesem Offenen Brief fordern wir Euch nach intensiven Diskussionen mit vielen Genossinnen und Genossen im Lande auf: Nutzt Eure politische Kraft, um das Projekt S 21 sofort zu stoppen.
Quelle: Offener Brief [PDF - 51 KB]

Förderwahn: Studie sieht Subventionen auf Rekordniveau
“Der Staat ist pleite? Von wegen! 2010 haben Bund, Länder und Gemeinden 164 Milliarden Euro an Subventionen verteilt – und damit so viel wie noch nie. Das geht aus einer Analyse des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel hervor. Die Forscher rechnen nicht damit, dass der Förderwahn bald endet.” Wer wettert hier gegen “Subventionen”? Der Spiegel of course. Und wer war Auftraggeber der Studie, die die Hintergrundargumentation liefert? Natürlich die Initiative Soziale Marktwirtschaft. Der Leser MB der wie immer sehr empfehlenswerten Nachdenkseiten , die den Spiegel-Artikel listet, kommentiert: ”Diese Studie entstand im Auftrag der Arbeitgeberlobby Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Über die Hintergründe der Propagandaorganisation werden im Spiegel nicht erläutert und ahnungslose Leser/innen werden dadurch nur desinformiert und manipuliert.
Nur beim Überfliegen der 33-seitigen Zusammenfassung [PDF - 2.3 MB] entdecken wir (Seite 10) fianzielle Leistungen für z.B. halbstaatliche Dienstleister wie Kirchen, Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Museen oder an die Deutsche Bahn AG. Diese finanziellen Leistungen, die eigentlich zumindest teilweise Betriebskosten sind, werden als Subventionen angegeben. Oder wir entdecken „Subventionen“ für die Bundesagentur für Arbeit. Wie viele Subventionen im Einzelnen z.B. bei der Biersteuerbefreiung des Haustrunks oder beim ermäßigten Steuersatz für Körperersatzstücke (Prothesen?) eingespart werden könnten (immerhin Auszüge aus der „Hitliste“), erfahren wir weder in diesem Spiegel-Pamphlet noch (beim groben Überfliegen) in der INSM-Zusammenfassung.”


4 Kommentare zu “Medienkompass – Zweite Woche Januar”

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