Frankfurter Gemeine Zeitung

“Ein Sieg für das amerikanische Volk!”

usa
“Yes we can”-Obama ist in die Knie. 2,1 BILLIONEN Euro sollen “die USA”, d.h.die Armen, der öffentliche Haushalt, die Gehaltsempfänger in den nächsten 10 Jahren sparen, während die Milliardäre keinen Cent mehr zahlen. Auch das Pentagon kriegt 350 Milliarden Dollar weniger, hat aber inzwischen ausgerechnet, dass der Verteidungshaushalt insgesamt dennoch wachsen wird.  Das  Ganze ist ein “Kompromiss”, weil die Demokraten hoffen, in der zweiten Spaarunde die Kürzungen von Sozalleistungen irgendwie abwenden zu können. Woher sie die Optimismus nehmen, ist nicht ganz klar, da sie schon jetzt nicht geschafft haben, die Superreichen in irgendeiner Form in die Haushaltsanierung miteinzubeziehen und der öffentliche Sparkurs mitten in der Krise die schwächelnde Wirtschaft weiter abwürgen wird, wie Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugmann prophezeit.  Unsere von keinem gewählte Weltregierung bestehend aus Moodys und Standard & Poor etc. hat bereits gefordert, dass die Amis noch mehr sparen, nämlich mindestens 4 Billionen und strengste  Umsetzung der Sparmaßnahmen auch in der zweiten Sparrunde verlangt. Welche Bevölkerungsgruppen damit gemeint sind, ist klar, hat doch der neue Haushalt schon jetzt 15 Milliarden neue Mittel eingestelllt, um den “Missbrauch der Behindertenrente” zu überprüfen. 1% der Bevölkerung verfügen in den USA  über fast 50% des Gesamtvermögens laut Harvard-UN, die Vermögensverteilung ist ungleicher als zu Zeiten der großen Depression.  Obama ist ausgleichend, symphatisch und gutaussehend. Schade, dass er nicht Hugo Chavez ist.


Ein Kommentar zu ““Ein Sieg für das amerikanische Volk!””

  1. gaukler

    Unsere “bestehende Weltregierung” bildet sich aus den Unmengen von Geld, die weltweit da sind und nicht wissen wohin.
    Deswegen ist der ganze Spar-Quatsch ja so lächerlich! Sparen gegen zuviel Geld.
    Die Geld-Massen sind nur an der falschen Stelle und wollen sich von selbst vermehren. Genau deswegen soll dort gespart werden, wo eh fast nix mehr ist.
    ABSURD, das so zu verkaufen, dass “nix mehr da ist”.

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