Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates 17.8.- 21.8.

lange nachtDi, 17.8.
17 Uhr. Frankfurter Architektursommer: Begehung des Campus Bockenheim vom Depot/Universitätsbibliothek bis Georg Voigt-Straße.
Treffpunkt : Büro Joran & Müller, Gräfstr. 79
Erläuterungen der historischen Schichten der Bebauung und der damit verbundenen Geistesgeschichte vor allem der F. Kramer-Zeit und der 1960er und 1970er Jahre. Besichtigt werden das Juridicum (von den oberen Geschossen hat man einen guten Überblick über das ganze Areal) – wenn möglich – das Philosophicum, das Jügelhaus, soweit zugänglich.
Die Führung wird begleitet von zwei Menschen, die in den Sechzigern in Frankfurt studiert haben: Dr. Roswitha Mattausch und Dr. Peter Schirmbeck

Mittwoch, 17. 8.
18 Uhr, Mal sehn Kino : “Omulaule heißt schwarz.”
Von Beatrice Möller, Nicola Hens, Susanne Radelhof, Deutschland 2003, 66 Min. „Wir sind wenigstens in einem Staat groß geworden, den es nicht mehr gibt“, sinnieren die jungen Namibier. Sie kennen noch den Pioniergruß und erinnern sich an „Leckermäulchen“. Die mittlerweile erwachsenen „DDR-Kinder von Namibia“ blicken auf 11 Jahre Kindheit in der DDR zurück. 1990 mussten sie zurück in eine ihnen fremde Heimat. Sie nennen sich „Omulaule“. Das ist Oshiwambo und bedeutet schwarz. Doch von den schwarzen Namibiern werden sie zum Teil noch immer als Deutsche bezeichnet. Für die Weißen sind sie schwarz. Noch heute suchen sie nach ihrer inneren Heimat – nach einem Halt in ihrer zerrissenen Biografie, die sie selbst als angelegtes Experiment betrachten. Wie sie heute leben und wo sie ihre Heimat sehen, zeigt die an der Bauhaus-Uni Weimar entstandene Dokumentation

20 Uhr (pünktlich): Wem gehört die Stadt? – Diskussion zum »Recht auf Stadt« . Im ExZess, Leipzigerstr. 91
Anknüpfend an den Aktionstag des »Wem gehört die Stadt?«-Netzwerks laden wir im Rahmen der 6. Internationalen Konferenz »Kritische Geographie« zu einer Diskussionsveranstaltung zum »Recht auf Stadt« ein. Ein besonderes Augenmerk möchten wir auf die Netzwerke legen, die in immer mehr Städten entstehen. Welche Chancen stecken in dieser Vernetzung? Aber auch: Welche Schwierigkeiten und Probleme sind mit der oft sehr heterogenen Zusammensetzung verbunden? Zu Beginn der Veranstaltung wird es kurze Inputs von Sybille Bauriedl, Andrej Holm und Anne Vogelpohl geben. Organisiert und moderiert wird das Ganze von »Faites votre jeu!« und der Krisengruppe. Beide Gruppen sind im Frankfurter Netzwerk »Wem gehört die Stadt?« aktiv. Weitere Infos hier.

Do, 18.08.2011
20 Uhr, Club Voltaire. „The Tea Parties in the U.S. and the far right under Obama.”
Geographen hinterfragen Ursachen aktueller globaler Krisen. 6. International Conference of Critical Geography auf dem Campus Bockenheim. Vom 16. bis 20. August findet an der Goethe Universität die mittlerweile 6. International Conference of Critical Geography statt. Zur dieser Konferenz, die unter dem Motto „Crises – Causes, Dimensions, Reactions“ steht, werden gut 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 30 Ländern erwartet. Das Themenspektrum reicht von Fragen der wirtschaftsräumlichen Entwicklung über ökologische Probleme bis hin zur aktuellen Umstrukturierung der Hochschulen. Ausgehend von zehn Oberthemen werden über 300 Vorträge zu verschiedenen Aspekten krisenhafter Entwicklung präsentiert. Im Rahmen der Konferenz wird mit Prof. Dr. Peter Marcuse von der Columbia University, New York, einer der weltweit führenden Stadtforscher und ein angesehner Kommentator der politischen Lage in den USA einen Vortrag zur dortigen „Tea Party“-Bewegung halten. Er wird die Fragen diskutieren: Wer beteiligt sich an der Bewegung, wofür steht sie, warum kommt sie gerade jetzt auf, und was hat sie mit der Präsidentschaft Obamas zu tun? In der Kleinen Hochstraße 5.

Außerdem ab 19 Uhr die lange Nacht des Bahnhofviertels mit Kunst-und Architekturführungen, Krimilesungen, Tabledance etc.

Freitag, 19.8.

“Offenbach mit Ecken und Kanten”.  Führung mit Boris Sieverts, Büro für Städtereisen, Köln. Treffpunkt 15.30 wo, wird bei Anmeldung bekanntgegeben.
Die Offenbacher City gilt als eine der verbautesten Innenstädte Westdeutschland, und das nicht erst seit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und autogerechtem Wiederaufbau. Auch wenn der Ruf der Realität nicht (mehr) ganz gerecht wird: Das abenteuerliche Nebeneinander von groß und klein, alt und neu, schäbig und gediegen, Beton und Fachwerk, privat, kommerziell und öffentlich, schafft einen Detail- und Bilderreichtum, an dem man sich gründlich abarbeiten kann. Wer seine gewohnten Shoppingrouten verlässt, erlebt erstaunliche Raum- und Bildfolgen, in denen der Begriff der “schönen” Stadt bis zur Unkenntlichkeit relativiert wird und eine Ahnung von Stadt als zerklüfteter Landschaft mit ihrer eigenen Schönheit an seine Stelle tritt. Ca. vierstündige Führung mit Imbiss. Bitte Fotokamera mitbringen!Sievert ist für seine originellen Stadtführungen bekannt. Teilnahme: 15 €. Anmeldungen für die Führungen: Geschäftszimmer Stadtplanung und Baumanagement, Tel. 069 8065 2699 oder -2672 oder unter stadtplanung-baumanagement@offenbach.de. Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Frankfurter Architektursommer: Begehung Campus Westend 18 Uhr, Treffpunkt: Campusplatz zwischen Hörsaalzentrum und Mensa.

Samstag 20. 8.

11.30-15.30 Offenbach mit Ecken und Kanten (vgl. Freitag)

21 Uhr Aliceplatz, Offenbach: Filme: Das Neue Frankfurt. Dokumentarfilme und Vortrag von Dr. J. Krausse über “Das Neue Frankfurt”. (WDR 1985)
Die Filme sind in Zusammenarbeit mit dem Architekturtheoretiker Jonas Geist von 1981-1984 im Rahmen ihrer gemeinsamen Forschungsprojekte zur Geschichte der Wohnung entstanden.Mit drei Filmbeispielen:
1. Neues Bauen – Neues Wohnen
2. Die Frankfurter Küche
3. Die Wohnung für das Existenzminimum.
In Frankfurt war es möglich, ein herausragendes Beispiel des Neuen Bauens, das unter Leitung von Ernst May von 1925 bis 1930 in großem Maßstab realisiert wurde, sowohl aus den verschiedenen Perspektiven von Programm und Planung, als auch aus der Sicht der ersten Bewohner darzustellen.
Von den beteiligten Zeitzeugen kommen neben anderen die Architekten Bernhard Hermkes, Ferdinand Kramer und Grete Schütte-Lihotzky zu Wort sowie zahlreiche Erstbezieher der Wohnungen in den May-Siedlungen Niederrad, Praunheim, Bockenheim, Römerstadt und Westhausen. Einbezogen wurden auch die historischen Film-, Radio- und Bilddokumente teilweise aus privaten Archiven, die “Das Neue Frankfurt” nicht als Bauprojekt, sondern als gelebtes Kulturexperiment im Großen verständlich machen.


5 Kommentare zu “Blind Dates 17.8.- 21.8.”

  1. Susanne gemeine | 24seventechs

    [...] Frankfurter Gemeine Zeitung » Blog Archiv » Blind Dates 17.8.- 21.8. No Comments 996 [...]

  2. Esthernabo

    Qpwnxz honnpw best online canadian pharmacy canadian online pharmacy

  3. Esthernab

    Vgwtvb kdhlvg canadian pharmacy online online canadian pharmacy

  4. Esthernab

    Miicyx ufgzwu canadian pharmacy cvs pharmacy

  5. tadalafil 10mg

    Qliloj ymryrq purchase clomid buy clomid online

Einen Kommentar schreiben

Comment moderation is enabled. Your comment may take some time to appear.

 

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt Mediendesign und tech-a • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.