Frankfurter Gemeine Zeitung

Schrumpf-SPD: Paris will Frankfurt retten!

Man glaubt es nicht: die spd in Frankfurt gibt´s tatsächlich noch, und sie können sogar mehr Stimmen bei Wahlen erwarten als die 1,8 % FDP. Nachdem die Finanzberater Schröder, Clemens und Sarrazin einträgliche Jobs abseits der Partei machen, kommt deren ehemalige zweite Reihe (Gabriel, Steinmeier, Steinbrück) zu Posten. SPD bleibt halt SPD.
Welche zukünftigen Finanz-Jobs diese drei im Blick haben wissen wir nicht, aber im finanz-bewegten Frankfurt will jetzt eine alte SPD-Instanz nach dem Oberbürgermeister-Amt greifen. Es hat den Eindruck, dass Michael Paris – eine echte Event-Größe bei städtischen Karnevalsveranstaltungen – gut in das schwarz-grüne Geblubber reinpasst, Leersprech trägt ja ganz gut im Römer. Und dort sitzt der “Kulturberater” Paris schon lange, jetzt gar im Magistrat.

Paris_Wahlkampf

Wenn sich der Frankfurter Bürger vergegenwärtigt, was Paris in den letzten Jahren in Bornheim/Nordend als seinem Wahlkreis geleistet hat, welche Begeisterung seine Wahlkampfparolen ob ihrer politischen Urgewalt vor Ort ausgelöst haben (“Paris Ostend Nordend Bornheim Wiesbaden“) , dann ahnen wir, dass er es besser als die Piraten vor Ort kann. Von den grüngewirkten Steuerberaterinnen und Boutiquenbesitzern ganz abgesehen.  Und er kennt alle, die wichtigen in den Vereinen rund um die Berger.

Nun machen wir uns noch klar, dass es ganz pragmatisch in Frankfurt eh nur darauf ankommt, dass die Geldmaschine läuft und der Herr Paris schon als 5-Jähriger SPD-Flugblätter unter die Leute gebracht hat. Dann wissen wir wie gut es sein wird, wenn er als Karnevalsprinz das Museumsuferfest eröffnet und es dann jedes Jahr einfach noch um einen Tag verlängert.

Alles wird endlich schön!


Diskussionen zum Tag der Deutschen Einheit

Eingedenken an das was in Deutschland möglich war – davon redet man salbungsvoll an diesem arbeitsfreien 3. Oktober.
Wir erinnern auch daran was hier nicht ging, was möglich ist und vielleicht noch sein wird. Das soll mit einem über 40 jahre alten Film zur möglichen Revolution und die Revolutionäre in Deutschland geschehen, der uns einige Leute aufgeregt darüber diskutierend zeigt, wann und wie sie denn tatsächlich eintreten kann.

Erstaunlich die gesellschaftlichen Rollen der Disputanten: ein Verleger, ein Soziologieprofessor und ein Student.


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