Frankfurter Gemeine Zeitung

Von der demokratischen Republik zum Prokonsulat

Im folgenden eine Glosse von Ulrich Rödel über die jüngste Entwicklung in Griechenland und deren publizistischen Widerhall bei Schirrmacher und Habermas. Rödel kommt aus dem Kreis der “Frankfurter Schule” (und hat nebenbei bemerkt ebenfalls wie der letztgenannte bei Suhrkamp publiziert). In Anlehnung an die Stroemfeld-Klassikerausgaben und mit einem Seitenblick auf den jüngst verstorbenen Friedrich Kittler, nach dem das Aufschreibesystem sich nicht von den Gedanken trennen läßt, publizieren wir sie als Wiedergabe des Originaltyposkripts. FGZ_Blog_Roedel_1-Seite 1 FGZ_Blog_Roedel_1-Seite2 FGZ_Blog_Roedel_1-Seite3


Eine Bürgermeisterin der LINKEn für Frankfurt?

Nun ist das Angebot wohl bald komplett, auch wenn hier und dort noch nicht amtlich. Es geht um die Frankfurter OB-Wahl nächstes Frühjahr. Nachdem das schwarz-grüne Lager vermutlich gleich mit 3 KandidatInnen zwischer rechter Bürgerlichkeit und Frankfurt-Marketing auffährt, die SPD vermutlich ein bekanntes Nordend-Bornheim Gesicht zur Wahl anbietet, die FDP wegen Nicht-Existenz gar nicht antreten kann und die Piraten hier vor Ort noch etwas flüssig sind, möchte die LINKE ein sozialpolitisches Gegengewicht setzen.
Dazu beschloß ihr Frankfurter Plenum, die Fraktionsvorsitzende der Partei im Wiesbadener Landtag für die Nomminierung vorzuschlagen. Wen DIE LINKE als OB-Kandidaten bzw. Kandidatin endgültig nominiert, wird ihr Parteitag im Dezember entscheiden.
Zumindest wurde eine Kandidatin vorgeschlagen, die im personalisierten Kontext unserer Medien-Demokratie nicht schon wegen des “Outfits” gegenüber gestylten KandidatInnen hinten liegt. Ok, vermutlich kommt bei ihr auch noch ein Stück mehr politischer Inhalt und Anspruch dazu.

Janine_Wissler Die LINKE


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