Frankfurter Gemeine Zeitung

Von der demokratischen Republik zum Prokonsulat

Im folgenden eine Glosse von Ulrich Rödel über die jüngste Entwicklung in Griechenland und deren publizistischen Widerhall bei Schirrmacher und Habermas. Rödel kommt aus dem Kreis der “Frankfurter Schule” (und hat nebenbei bemerkt ebenfalls wie der letztgenannte bei Suhrkamp publiziert). In Anlehnung an die Stroemfeld-Klassikerausgaben und mit einem Seitenblick auf den jüngst verstorbenen Friedrich Kittler, nach dem das Aufschreibesystem sich nicht von den Gedanken trennen läßt, publizieren wir sie als Wiedergabe des Originaltyposkripts. FGZ_Blog_Roedel_1-Seite 1 FGZ_Blog_Roedel_1-Seite2 FGZ_Blog_Roedel_1-Seite3


2 Kommentare zu “Von der demokratischen Republik zum Prokonsulat”

  1. Bert Bresgen

    Ich habe das nicht ohne Amüsement gelesen, wenn auch die Rede von den “selbsternannten Bedenkenträgern” etwas pauschal daher kommt. Sind nicht alle, die sich kritisch äußern, “selbsternannte Bedenkenträger”, denn wer sollte sie ernennen? Was mich aber verwirrt ist Deine Assoziation des “vergnügten Schulmeisterlein Wutz” von Jean Paul mit Habermas. Wutz führte ein “meeresstilles Dasein”, war so arm, dass er kein einziges Buch kaufen konnte, und freute sich trotzdem Dank seiner Phantasie auf jeden neuen Tag; das soll H. sein?

  2. gaukler

    Vielleicht möchte die Assoziation uns auf den Konsens mit sich selbst bei Wutz hinweisen, der in diesem Einverständnis und seinen immer wieder erfüllten Geltungsansprüchen durch die eigenen Konstruktionen hindurch gegen allerlei Bedenkenträger lebt, und sich so seine Bibliothek zusammenschreibt.
    Und ein Stück dessen könnte tatsächlich als etwas eingestaubtes “Demokratiefachwerk” gelten.

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