Frankfurter Gemeine Zeitung

Maria und Josef auf Obdachsuche in Kronberg und Königstein

Wir tun hier mal etwas, wozu es nicht all zu oft Anlaß gibt: Die ZEIT loben. Redakteur Henning Sußebach hat eine Reportage geschrieben, mit der er das durch den eigenen Chefredakteur Di Lorenzo ramponierte Image der ZEIT glänzend rehabilitiert: “Maria und Josef im Ghetto des Geldes“. Er und die Schauspielerin Viola Heß zogen als obdachloses Paar- sie schwanger- verkleidet kurz vor Weihnachten nach Kronberg und Königstein auf Suche nach ein bisschen Geld und Obdach. Eigentlich eine schlichte, vielleicht ein wenig moralisierende Idee, aber mit herrlichster und wahrster Realityrealität als Ergebnis. Hervorragend geschrieben, eine Perle reiht sich an die nächste: Lieferwagen mit der Aufschrift: “Ihr Schwimmbadwasser.” “Da sind wieder die faulen Feiglinge”, sagt ein Mädchen im Park zu seiner Mutter, als es des Paares ansichtig wird. Durch den Türlautsprecher wird ihnen beschieden: “”Deutsche Chef nicht da. Arbeit bei Bank. Klingelt nächste Haus.” Der Kronberger Pfarrer äußert auf auf den Übernachtungswunsch hin bestürzt:”Mit Verlaub: so etwas ist hier noch nicht vorgekommen”, schickt sie dann aber doch mit 20 Euro und Lebensmittel weiter  zur 15 Kilometer entfernten Jugendherberge, wo sie natürlich nicht unterkommen, denn “wir nehmen nur Gruppen.”. In Königstein ein Auto, das anhält und dessen Fahrer fast fleht: ” Bitte, bitte, fahrt nach Frankfurt. Hier hilft Euch keiner!” Höhepunkt und Schlußszene: ein Charitykonzert im Königsteiner Schloßhotel, veranstaltet von einem Manager der Ratingagentur Standards & Poors… sind das nicht die…? Doch genau die. Söhne und Töchter der Stadt spielen Cello, Geige und Klavier, der Erlös soll blinden (!) Kindern (!!) in Bangladesh (!!!) zukommen. Als sich die beiden Pseudo-Poors dort hinein verirren, werden sie nach dreißig Sekunden mit dem Satz herauskomplementiert: “Das ist wirklich unpassend heute. Wir haben hier nämlich eine Wohltätigkeitsveranstaltung.” Schöner könnte man das auch nicht erfinden. Der Vordertaunus: im Grunde eine Gottverlassenen Gegend.


ABG Frankfurt Holding – eine gegreente, Co-2 neutrale städtische Tarnfirma

tarnung,armee
Redebeitrag  auf der Demo vom 17.12. ›Occupy Wohnraum, Häuser Plätze‹ in Frankfurt

“Wir stehen hier vor einer waschechten Tarnfirma. Die meisten halten sie für eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, für die nicht der Profit im Vordergrund steht, sondern der gemeinnützige Auftrag, billige, bezahlbare Wohnungen zu bauen und zu verwalten, damit diese Stadt nicht gleich Bankern, Investoren, an die Business Class übergeben wird, mit ein bischen kreativem-prostitutivem Kapital als Dekors drum herum.
Die darin auftretenden Strohmänner für einen angeblich gemeinnützigen Zweck machen genau das Gegenteil: Der überwiegende Teil ihr Geschäftsvolumens besteht darin, im so genannten Markt mitzumischen. Sie bauen Eigentumswohnungen, sie vermieten Wohnungen zu marktüblichen, also für die meisten nicht zu bezahlenden Preisen. Es ist ein stinknormaler Immobilienverwertungskonzern mit einem gefakten blauen Engel, mit einer irreführenden Vita, mit einem verlogenen sozialen Touch.

An diesem gefakten sozialen Image arbeiten viele, die Konzernmitarbeiter wie die RepräsentantInnen dieser Stadt. So lobte die Oberbürgermeisterin Petra Roth/CDU, die zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der ABG FRANKFURT HOLDING ist, diesen stadteigenen Schwindel über den grünen Klee: »Die ABG ist nicht nur ein kerngesundes Immobilienunternehmen. Sie erwirtschaftet auch eine hohe soziale Rendite für die Stadt Frankfurt und ihre Bürgerinnen und Bürger« (Bilanzpressekonferenz am 22. Juni 2011 in Frankfurt)
Noch ist die ABG FRANKFURT HOLDING im Besitz von ca. 30.000 Sozialwohnungen als Restbestand; ihr Hauptgeschäft macht sie hingegen dort, wofür es keine städtische Wohnungsbaugesellschaft benötigt. So ist sie u.a. mit der Vermarktung des Campus-Arreals in Frankfurt-Bockenheim beauftragt, um auch dort den Löwenanteil des 16,5 Hektor großen Geländes an private Investoren und zahlungskräftige Interessenten zu verkaufen.

Diese stadteigene Immobilienverwertungsgesellschaft mit ihrem gefakten Sozialtouch kann man auch am Umgang mit jenen MieterInnnen messen, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können und von Zwangsräumungen bedroht sind. Zwangsräumungen, die es nicht nur zu Zehntausenden in New York, in Barcelona und Paris gibt, sondern auch hier in Frankfurt.
So weit man den offiziellen Zahlen vertrauen darf, wurden und werden alleine in diesem Jahr ca. 800 Zwangräumungen durchgeführt.
Zwangsräumungen… werden durchgeführt, wenn jemand trotz Mahnungen mit seinen Mietzahlungen im Rückstand ist. In der Regel sind es vielleicht 1.000, vielleicht 1.500 Euro. In aller Regel haben die Mieter haben das Geld nicht im Kasino verspielt. Das Geld reicht rundum nicht mehr fürs Leben. Egal, wo man spart, an einer anderen Stelle ist man dann blank. Dann macht auch das mit Gemeinnützigkeit parfümierte Immobilienunternehmen genau das, was alle anderen ‚am Markt‘ auch machen. Man mahnt ab, man besorgt sich einen Räumungstitel, man wirft die Leute auf die Straße.
Wie widerlich und doch so normal das ist, versteht man am besten, wenn man sich vor Augen hält, wie unterschiedlich doch mit Schulden in diesem Land umgegangen wird, obwohl wir doch alle vor dem Gesetz so gleich sind.
Nehmen wir einmal eine Bank, die Commerzbank: Sie machte über 18.000 Millionen Euro Schulden, stand vor der Pleite, wenn ihr euch erinnert. Die Commerzbank hat hier, in dieser Stadt alles: Filialen, Geschäftszentralen, Kunstgalerien, angemietete hochpreisige Wohnungen, also Penthäuser u.s.w. Könnt ihr euch an eine Zwangräumung erinnern? Kann sich irgend jemand daran erinnern, dass es ganz korrekt zwei Mahnungen gab, die verstrichen, damit endlich, endlich geräumt werden kann, damit dort Menschen einziehen können, die tatsächlich ihr Leben im Griff haben, also zumindest keine Schulden machen, die niemand mehr außer dem Staat bezahlen kann?
Und da Occupy Frankfurt an dieser Demonstration auch beteiligt ist, noch ein Beispiel aus dem Bankenmilieu: Auch die Deutsche Bank wäre heute längst pleite, wenn nicht die US-Regierung mit Milliarden Dollar eingesprungen wäre, um Banken und Versicherungen, an den die DB beteiligt war, zu retten.
Warum werden nicht zu aller erst deren Hochhäuser zwangsgeräumt? Warum werden nicht deren Penthäuser beschlagnahmt, warum werden nicht Gästehäuser, die meist leer herumstehen, wie das in der Siesmayerstraße 2-4 hier in Frankfurt, gepfändet, bevor der Staat wie ein Samariter herbeieilt, um gestrauchelten Banken wieder auf die Beine zu helfen?

Wenn es also darum geht, dass Zwangräumungen nach Recht und Gesetz nötig und möglich sind, wenn Schulden nicht beglichen werden, dann möchten wir erst einmal Zwangräumungen unter besagten einem Prozent der Gesellschaft erleben – bevor sich eine Tarnfirma und ganz echte Firmen am Leben vom Menschen vergreifen, die kaum noch wissen, wo sie zuerst Schulden machen müssen, damit sei über die Runden kommen.
Es geht darum, ein immer ruinöser werdendes Leben anzuhalten, das nicht Menschen in nicht mehr bezahlbaren Wohnungen zu verantworten haben, sondern gerade jene, die mit Milliarden und Billionen Euro am Leben gehalten werden, damit sie das Leben anderen weiterhin ruinieren können.”


›Wir wollen alles‹ – Häuserkampf von 1970 – 1985‹ (Band 21), Hrsg. Wolf Wetzel
›Besetzen lohnt sich –bleiben auch‹ – Häuser- und Stadtkämpfe von 1985 bis morgen‹ (Band 22), Hrsg. Andrej Holm und Wolf Wetzel, Laika Verlag, Hamburg 2012


Zivilgesellschaft – anderswo

Team Anna – die neuen Mittelschichten machen mobil

Irgendwelche Figuren, die sich als Reinkarnation Gandhis zelebrieren und ihren Forderungen mit medienwirksam inszenierten Hungerstreiks Bedeutung zu verleihen suchen, gibt es zu allen moeglichen Anlaessen in Indien. Wohlweislich sind ihre Fastenkuren stets begrenzt, denn sie moechten ja gerne ihren Erfolg auskosten.

Was also ist anders im Falle des Anna Hazare und seines Teams Anna?

Einerseits werden sie hoch gelobt als Aufbruch in die Zivilgesellschaft, andererseits geben sie mehr als genug Anlass, ihnen mit aeusserstem Misstrauen zu begegnen, streuen sie doch reaktionaere Moralen, die dem mittelalterlichen Indien entsprungen sind.

Nun: Hazare hungert wieder einmal fuer die Einfuehrung eines Anti-Korruptionsgesetzes, auch dies ist nicht das erste Mal, dass dagegen protestiert wird, dass Korruption so alltaeglich ist wie der Sonnenaufgang. Doch dieses Mal folgen dem Aufruf vor allem die wirtschaftlich potenten Mittelschichten der Staedte in einem Ausmass, das selbst den Intiator ueberrascht. Der Zeitpunkt ist genauso geschickt gewaehlt wie das Thema, sind doch Wahlen in einigen bedeutenden Bundesstaaten. Der Angriff gilt der gesamten herrschenden politischen Klasse. Das ist nicht nur griffige Parole, sondern spiegelt sich auch wider in den Forderungen nach Einsetzung eines Gremiums mit weitreichenden Befugnissen, die auch noch dem letzten Provinzpolitiker den Angstschweiss auf die Stirn treiben, die “neuen Leistungstraeger” wollen den alten Fuersten die Definitionshoheit entreissen und den Staat auf das zurueckschrauben, was wohlbekannten neoliberlaen Gedanken entspringt.

Team Anna weiss sehr wohl, dass es nicht genuegt, ein Gesetz zu erlassen, wenn es keine Koerperschaft gibt, die es auch umsetzt, sie wollen deshalb ein Gremium installieren, das nicht nur die Staatsdiener in der Administration kontrolliert, sondern gleichwohl die Parlamentarier (Entzug des Mandats) als auch die Minister (Abberufung). Ebenfalls sollen alle Kandidaturen geprueft und gegebenenfalls verweigert werden.

Es hat den Anschein als bilde sich hier ein neuer gesellschaftlicher Block, den Mittelschichten der Staedte genuegt es nicht mehr, gut zu verdienen, sie wollen mitbestimmen, denn sie fuehlen sich als die eigentlichen Traeger gesellschaftlichen Fortschritts. Trotz aller Heterogenitaet der “Bewegung” sind sie gewillt bei diesen Wahlen ihre Macht zu testen. Die Vorstellungen dieser Reinen und Erfolgreichen kreiseln um einen autoritaeren Kapitalismus der Verdienstvollen, das vorgesehene Gremium ist so eine Art Rat der Weisen und natuerlich keinerlei demokratischen Kontrolle unterlegen.

Bezeichnend hierfuer ist, dass fast alle Mitglieder des Team Anna ueber ihre eigene NGO verfuegen, sich vorstellen, Indien wie eine Gated Community zu organisieren, drastische Massnahmen fuer Unbotmaessige praktizieren und ueberhaupt, jeden an seinen Platz stellen moechten.

Eine rundheraus schauderhafte Vorstellung, was da auf die Menschen zukommen koennte. Gelingt es, eine gemeinsame Kraft aus dem Protest zu formen, waere in der Tat ein neuer Spieler auf der Buehne, denn bei diesen 20 % der Bevoelkerung handelt es sich um ca. 250 Millionen Menschen, die zwei Drittel der oekonomischen Ressourcen repraesentieren und sowieso schon vorgeben, wo es lang zu gehen hat. Als weniger erfolgreicher Inder kann einem da nur schlecht werden.


Die Zukunft des Systems- was das Orakel sagt

Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit der Orakel und Wahrsagungen. Es werden Jahreshoroskope für das nächste Jahr gelesen und manch Einer lässt sich die Zukunft von geschmolzenem Blei vorhersagen.
Ich habe 6 Mal drei Münzen geworfen und dem uralten I Ging folgende Frage gestellt:

„Wie soll es mit dem kapitalistischen System weitergehen?“

Als Antwort erhielt ich

Die Umwälzung

革 gé / Die Umwälzung
Die Umwälzung.
Am eigenen Tag da findest Du Glauben.
Erhabenes Gelingen, fördernd durch Beharrlichkeit.
Die Reue schwindet.

Staatliche Umwälzungen sind etwas überaus Schweres. Man darf sie nur im äußersten Notfall, wenn kein anderer Ausweg übrig ist, vornehmen. Nicht jeder ist dazu berufen , sondern nur der, der das Vertrauen des Volkes hat, und auch erst dann, wenn die Zeit erfüllt ist. Man muss dabei in der rechten Weise vorgehen, dass man das Volk erfreut und durch Aufklärung Ausschreitungen verhindert. Man muss dabei ferner ganz frei von selbstsüchtigen Zielen sein und muss wirklich der Not des Volkes abhelfen. Nur dann hat man nichts zu bereuen.
Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Anforderungen. So ändern sich die Jahreszeiten im Laufe des Jahres. So gibt es auch im Weltenjahr Frühling und Herbst der Völker und Nationen, die gesellschaftliche Umgestaltungen erfordern.

Das Bild:
Im See ist Feuer: das Bild der Umwälzung.
So ordnet der Edle die Zeitrechnung
Und macht die Zeiten klar.

Das Feuer unten und der See oben bekämpfen und vernichten einander. So findet im Lauf des Jahres auch ein Kampf der lichten und der dunklen Kraft statt, der sich in den Umwälzungen der Jahreszeiten auswirkt. Der Mensch wird Herr über den Wechsel der Natur, wenn er seine Regelmäßigkeit erkennt und den Zeitverlauf entsprechend einteilt. Dadurch kommt Ordnung und Klarheit in den scheinbar chaotischen Wandel der Zeiten, und man kann sich schon im Voraus auf die Erfordernisse der verschiedenen Zeiten einstellen.

Die einzelnen Linien
Anfangs eine Neun bedeutet:
Man wird eingewickelt in das Fell einer gelben Kuh.

Änderungen darf man erst unternehmen, wenn es nicht mehr anders möglich ist. Darum ist zunächst äußerste Zurückhaltung nötig. Man muss innerlich ganz fest werden, sich mäßigen – Gelb ist die Farbe der Mitte, die Kuh ist das Symbol der Fügsamkeit- und zunächst noch nichts unternehmen; denn jedes vorzeitige Losschlagen hat üble Folgen.

Sechs auf dem zweiten Platz bedeutet:
Am eigenen Tage, da mag man umwälzen.
Aufbruch bringt Heil. Kein Makel.

Wenn man alles versucht hat, um die Verhältnisse zu reformieren, ohne dass es einen Erfolg hatte, dann ergibt sich die Notwendigkeit einer Revolution. Allein eine solch tiefgreifende Umwälzung muss wohl vorbereitet sein. Es muss ein Mann da sein, der die Fähigkeiten und das öffentliche Vertrauen besitzt. Einem solchen Mann mag man sich dann zuwenden. Das bringt Heil und ist kein Fehler. Es handelt sich zunächst erst um die innere Stellung zu dem Neuen, das kommen muss. Man muss ihm gleichsam entgegengehen. Nur dadurch wird es vorbereitet.

Neun auf drittem Platz bedeutet:
Die Reue schwindet. Man findet Glauben.
Die Staatsordnung zu wechseln bringt Heil.

Grundstürzende Änderungen erfordern die nötige Autorität. Sowohl die innere Charakterstärke muss da sein als auch die einflussreiche Stellung. Es muss einer höheren Wahrheit entsprechen, was man tut darf nicht willkürlichen oder kleinlichen Motiven entspringen, dann bringt es großes Heil. Wenn keine solche innere Wahrheit einer Revolution zugrunde liegt, ist sie immer von Übel und hat keinen Erfolg. Denn die Menschen unterstützen schließlich doch nur solche Unternehmungen, für deren innere Gerechtigkeit sie ein instinktives Gefühl haben.

Neun auf fünftem Platz bedeutet:
Der große Mann ändert wie ein Tiger.
Noch ehe er das Orakel fragt, findet er Glauben.

Das Tigerfell mit seinen deutlich sichtbaren schwarzen Streifen auf gelbem Grund ist weithin sichtbar deutlich gegliedert. So ist es bei Umwälzungen, die ein großer Mann zustande bringt: es werden große, klare Richtlinien sichtbar, die jedermann verstehen kann. So braucht er nicht erst das Orakel zu fragen, denn ganz von selbst fällt ihm das Volk zu.

Oben eine Sechs bedeutet:
Der Edle ändert wie ein Panther.
Der Geringe mausert sich im Gesicht.
Aufbruch bringt Unheil.
In Beharrlichkeit weilen bringt Heil.

Nachdem die großen grundsätzlichen Fragen entschieden sind, sind noch Umgestaltungen im Einzelnen und genauere Durchführungen notwendig. Diese sind zu vergleichen mit den ebenfalls deutlichen, aber kleineren Flecken des Pantherfells.
Auch bei den Geringen findet infolge davon eine Änderung statt. Sie mausern sich ebenfalls der neuen Ordnung entsprechend. Freilich ist diese Mauserung nicht tiefgehend, aber das lässt sich auch nicht erwarten. Man muss sich mit dem Möglichen zufrieden geben. Wollte man zu weit gehen und zu viel erreichen wollen, so würde das nur zur Beunruhigung und zum Unheil ausschlagen. Denn was durch eine große Umwälzung erstrebt werden soll, sind klare gefestigte Zustände, die eine allgemeine Beruhigung bei dem zur Zeit Möglichen gewähren.

Zuguterletzt möchte ich anmerken, dass es sich bei den beiden Yin-Linien (die gebrochenen Linien) um sich wandelnde Linien handelte, wodurch sich eine Entwicklung zu

乾 qián/ Das Schöpferische

andeutet.


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