Frankfurter Gemeine Zeitung

Die Hürde des Samtes

BettinaUndWuffi

Jetzt hat er uns an Weihnachten noch so lieb gegrüßt, umgeben von Kinderlein, die ihn andächtig anstarrten und verdienten Mitbürgern mit Migrationshintergund, die immer dann ins Bild gerückt wurden, wenn es zur Rede passte und nun passiert ausgerechnet SOWAS:

Die sonst so autoritätsgläubigen Deutschen proben den (medialen) Aufstand und sogar die Wirte des Landes wollen Präsiwulff nicht mehr so recht die (Fahnen-) Stange halten.

Es ist zwar nicht so, dass der Gürtel des Mannes bei einem offiziellen Anlass gerutscht wäre, aber er muss nun doch aufpassen, dass er von seinen geschätzten Mitbürgern nicht als Bürde des Landes empfunden würde.
Manch einem scheint es gar, er würde des Amtes überdrüssig.

Vielleicht träumt er sich jetzt gerade an einen Strand auf ein schönes Eiland. Dort nämlich hätte man noch Respekt vor Autoritäten und wer es wagt und sagt nur ein Wort gegen den hochverehrten König Blumenkohl, der kann sich auf ein paar Jahre in einer Zelle mit 20 Schwerkriminellen und einem gemeinsamen Eimer als Toilette einrichten.

Ganz anders hier!

Da erdreistete sich doch ein unbotmäßiger Blogger aus Zittau des tollkühnen Schelmenstreichs, des Wulffens geschätzte Gattin, die hochwohlgeborene Bettina, mit einem Hitlergruß in Verbindung zu bringen.

Als wäre dies nicht genug, treiben nun sogar seine leibeigensten Hofschranzen Hochverrat und lassen sich davon nicht einmal durch einen persönlichen Anruf seiner Majestät abhalten.

Und während er gegen den dreisten Blogger wenigstens die dünne Hoffnung hat, aufgrund eines altertümlichen Paragraphen zur Majestätsbeleidigung ein Wenig Satisfaktion zu erlangen, so ist er gegenüber dem Zorn der öffentlichen Meinung gänzlich machtlos.

Denn überall hört man es stöhnen:
Ach! Würde des Amtes nur endlich wieder jemand gerecht werden!


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