Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates 10.1.-16.1.

Blind Dates 23.2.-27.2.

Di, 10.1.
19.30 Uhr Bürgertreff Seckbach .Informationsveranstaltung zum Thema “Zunehmender Fluglärm auch im Frankfurter Osten”
Die Bürgervereinigung Seckbach e. V. erhielt in den letzten Wochen wiederholt Beschwerden von Bürger/innen aus Seckbach und Bergen-Enkheim, wonach seit der Eröffnung der Nordwest-Landebahn des Frankfurter Flughafens auch im Osten Frankfurts die Lärmbelastung durch Fluglärm zunehmend als nicht mehr hinnehmbar und gesundheitsschädlich empfunden wird. Um den Beschwerden ein Forum zu bieten, lädt die Bürgervereinigung Seckbach e.V. ein zu einer Informationsveranstaltung.Als sachkundigen Gesprächspartner wird Volker Hartmann, Sprecher der Oberräder Bürgerinitiative „Wohnen ohne Fluglärm und Absturzbedrohung (WOFA)“ über die aktuellen Auseinandersetzungen um den Flughafen und die neue Landebahn und über rechtliche und politische Möglichkeiten.

Do, 12. 1.
20 Uhr: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt. Film: “Inside Job” mit anschließender Diskussion.
Habgier, Egoismus und Dummheit kennzeichnen die Verantwortlichen der Finanzkrise von 2007, die Charles Ferguson für seinen Oscar-prämierten Film „Inside Job” interviewt hat. Im Anschluss an den Film diskutieren der Globalisierungskritiker und Professor Elmar Altvater (Otto-Suhr-Institut, Berlin) und der Geschäftsführer der Menschenrechts- und Hilfsorganisation medico international Thomas Gebauer (Frankfurt am Main) die globalen Auswirkungen der Krise.
Habgier, Egoismus und Dummheit kennzeichnen die Verantwortlichen der Finanzkrise von 2007, die Charles Ferguson für seinen Oscar-prämierten Film „Inside Job” interviewt hat.
Was hat der amerikanische Immobilienmarkt mit der Staatsschuldenkrise im Euroraum zu tun? In welchem Zusammenhang stehen internationale Finanzspekulationen mit der Nahrungsmittelknappheit in Ostafrika? Wie kann es sein, dass die Regierungen Milliarden an Steuergeldern für die Rettung von Banken ausgeben, aber das Geld für die Rettung hungernder Menschen fehlt? Welche Lösungsansätze gibt es, um zu verhindern, dass die Schere zwischen Armen und Reichen sich immer weiter öffnet?
Begrüßung und Vorstellung der Gäste: Barbara Schindler-Bäcker, Katholische Akademie / Haus am Dom.

Sonntag, 15. 1.
11-13 Uhr. Matinee in der Alten Backstube, Dominikanergasse 7 mit Prof. Arno Lustiger, Überlebender des Holocaust und Historiker:Rettungswiderstand – Wie mutige Menschen den Juden geholfen haben

Rettungswiderstand, mit diesem Begriff umschreibt Arno Lustiger die Hilfe einzelner Menschen oder Gruppen, die bei der Judenverfolgung nicht wegschauten, sondern aktiv Freunde, Nachbarn oder auch Fremde versteckten, ernährten oder sie für eine Flucht mit falschen Papieren ausstatteten. Er setzt diesen heimlichen Rettern, die ja ihr und das Leben ihrer Familie gefährdeten, mit seinem Buch ein Denkmal, denn auch er überlebte mit Hilfe der Zivilcourage dieser “Widerständler“.Er hat über Jahre die Geschichten von mutigen Menschen in Europa gesammelt, von Kindermädchen, Boxern, Pfadfindern und Pfarrern, die grosse oder kleine Rettungs-aktionen organisierten. Es spielt keine Rolle bei Lustiger, wie erfolgreich sie waren, sondern ihm ist die Bereitschaft der Retter wichtig, ihrer und ihrer Angehörigen Freiheit, Gesundheit und Leben einzusetzen, um Menschen, die ihnen manchmal unbekannt waren, beizustehen. Lustiger nimmt als erster Autor Rettungen in 30 europäischen Ländern in den Blick. Länder, die von den Nazis besetzt oder mit den Nazis verbündet waren, aber auch neutrale Staaten. Nach seiner Schätzung wurden etwa 100.000 Juden durch die Zivilcourage der „Widerständler“ vor dem Holocaust bewahrt. Veranstaltung von Business Crime Control & KunstGesellschaft. Mehr Info: http://www.businesscrime.de – http://www.kunstgesellschaft.de

Montag, 16. 1.
20 Uhr, Club Voltaire: Wohin treibt Euroland? Eine marxistische Analyse der Krise.Referent Jakob Schäfer, Wiesbaden
: Seit 1,5 Jahren schwelt in Europa die Schuldenkrise. Angefangen in der Peripherie hat sie mittlerweile das Zentrum von Euroland erreicht. Die bürgerlichen Regierungen haben keine wirkliche Lösung. Ihre immer brutalere unsoziale Sparpolitik droht die Krise zu verschärfen. Unser geladener Referent ist seit vielen Jahren in der sozialistischen Linken aktiv. Seine marxistische Analyse betont, dass nicht nur eine Finanzkrise sondern eine tief im System verwurzelte kapitalistische Verwertungskrise vorliegt. Daraus ergeben sich Bewertungen der gegenwärtigen Politik und politische Perspektiven.


Ein Kommentar zu “Blind Dates 10.1.-16.1.”

  1. whvgmq

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