Frankfurter Gemeine Zeitung

Planungen Campus Bockenheim

Campus-Bockenheim-studierendenhaus
Heute, 17.2. werden ab 14 Uhr die Planungswerkstätten im Bürgerhaus “Feuerwache” am Kurfürestenplatz fortgesetzt.
Themen: “Städtebauliche Entwicklung” und “Öffentlicher Raum”
Am Samstag, 18.2. werden ab 10 Uhr die Themen “Wohnen”, “soziale Infrastruktur” und “Nahversorgung” behandelt, ab 14 Uhr das Thema “Kultur”.
Auf der homepage http://www.kulturcampusfrankfurt.de/2012/02/08/nachste-runde-der-planungswerkstatten/ können die Dokumentation der 1.Planungswerkstatt und das
“Werkstatt-Handuch” eingesehen werden.

Zum Thema “Wohnen” hat eine Arbeitsgruppe ein sehr qualifiziertes Thesenpapier vorgelegt, das unbedingt in die Diskussionen eingebracht werden sollte.

Am vergangenen Montag fand eine Podiumsdiskussion der KAV mit den OB-KandidatInnen von SPD, Grüne, Linke, FAG, Piraten statt. (Der CDU Kandidat Rhein hatte “keine Zeit”): alle KandidatInnen plädierten für ein “Offenes Haus der Kulturen”.

Die skandalöse Wohnraumsitiuation spielte gestern im völlig überfüllten DGB-Haus bei der Podiumsdiskussion mit den OB-KandidatInnen neben dem Thema “Fluglärm” eine zentrale Rolle.

Weitere Mögllichkeiten, den OB-KandidatInnen Fragen zum “Campus Bockenheim” zu stellen und Antworten zum gemeinsamen Brief an die OB-KandidatInnen anzumahnen (s.u.), sind:

21.02.2012, 19.00 Uhr, FR-Depot am Südbahnhof

24.02.2012, 19.00 Uhr, Haus am Dom, Großer Saal, Domplatz 3

29.02.2012, Einlass 18.30h, Beginn 19.00h, Cineplex am Rossmarkt, (eingeladen sind nur die OB-Kandidaten von CDU/SPD/Grüne)

Am Donnerstag, dem 23. Februar, 19 Uhr will der Aktionskreis: Wir Bockenheiemer bleiben hier” im Stadtteilbüro (Leipziger Staße) über Aktivitäten zum Mietspiegel beraten.

Es gibt viel zu tun, Unterstützung ist nötig, Rückmeldungen sind willkommen. Herzliche Grüße, Angelika Wahl (Ratschlag Campus Bockenheim)

Aus dem “Offenen Brief an die KandidatInnen für die Oberbürgermeister-Wahl”
von
Offenes Haus der Kulturen e.V., Ratschlag Campus Bockenheim, Zukunft Bockenheim:

“Die Umwandlung des ehemaligen Universitätscampus Bockenheim zu einem “Kulturquartier” gilt als derzeit größtes städtebauliche Projekt Frankfurts und wird die Zukunft der Stadt für die nächsten Jahrzehnte maßgeblich bestimmen.
Wir halten einen Städtebau-Mix aus Wohnen, Kultur und gewerblicher Nutzung für Nahversorgung, Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Senioren für richtig.
Nach dem bisherigen Planungsstand sollen auf dem Campus Bockenheim rund 1500 Wohnungen entstehen, darunter zu einem Drittel Eigentumswohnungen. Der Bauherr – die ABG Holding – geht bisher von einer Kostenmiete von 11,50
Euro/qm aus. Diese Miete wird für den großen Teil von Mietern, die zur Zeit´auf dem Bockenheimer Wohnungsmarkt nach Wohnungen suchen (z.B. Familien, Rentner und Bewohner, die aus der Förderung herausfallen), immer wesentlich zu hoch sein.

Welche Maßnahmen können Sie sich vorstellen, um diese Mieten in Richtung der stadtweiten Durchschnittsmiete von 7,48 Euro zu bringen? Wie stehen Sie grundsätzlich zum Bau von Eigentumswohnungen durch eine städtische Wohnungsbaugesellschaft wie die ABG Holding?
Welche Instrumente könnten der fortschreitenden Gentrifizierung entgegenwirken?

Die Bauten von Ferdinand Kramer, der von den Nazis ins Exil getrieben wurde und der von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer zum Aufbau der Universität nach Frankfurt zurückgeholt wurde, sind als identitätsstiftende Bauten sehr
wichtig für unsere Stadt. Wir fordern daher Ihren Erhalt und eine soziale und gesellschaftliche Nutzung, die dem Geist dieser Häuser entspricht.Es gibt einen breiten, mittlerweile nicht mehr in Frage gestellten Konsens für den Erhalt des denkmalgeschützten Studierendenhauses. Das dort untergebrachte Studentenwohnheim mit 80 Plätzen soll ebenso Teil des Hauses bleiben wie die Uni-Kita. In den anderen Räumlichkeiten könnte ein selbstverwaltetes “Offenes Haus der Kulturen” die bisherige Tradition als
Freiraum für demokratische Initiativen und Gruppen der freien Künstler-Szene fortsetzen.

Wie stehen Sie zum Erhalt dieser Bestandsbauten?
Wie stehen Sie zur Sanierung und Umnutzung des Philosophicums für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten, das Wohnen
für untere und mittlere Einkommen, studentisches Wohnen und Ateliers ermöglichen soll?
Sind Sie für den Erhalt des Studentenwohnheims an der Bockenheimer Landstraße?
Wie stehen Sie zu den Plänen, das Studierendenhaus zum “Offenen Haus der Kulturen” weiter zu entwickeln?

Bockenheim gehört bereits jetzt zu den klimatisch hoch belasteten Stadtteilen. Wir begrüßen Maßnahmen zur Energieeffizienz bei den zu erhaltenden Bestandsbauten und bei Neubauten.
Darüber hinaus könnte durch den Rückbau (zum Beispiel der
Senckenberg-Anlage) und die Schließung von Straßen (zum Beispiel der Bockenheimer Landstraße im Bereich der Warte) das Anwachsen von motorisiertem Individualverkehr und die Lärm- und Schadstoffbelastung eingedämmt werden. Bodenentsiegelung wäre möglich, weitere Grünflächen
könnten geschaffen werden.

Welche konkreten Vorschläge zur Verbesserung des Mikroklimas haben Sie entwickelt?

Die Stadtverordnetenversammlung begrüßte, dass der größte Teil des Campus Bockenheim im August 2011 durch den stadteigenen Wohnungsbaukonzern ABG Holding erworben wurde und dadurch ein neues Quartier in Regie der Stadt Frankfurt entstehen kann. Bisher steht jedoch auch die Option im Raum, Teile der Grundstücke für Kultur, Gewerbe und Büros gewinnbringend an private Investoren zu verkaufen. Das schließt anscheinend die Gebäude der im
Kulturforum zusammengeschlossenen Institutionen ein.

Was halten Sie von diesen Privatisierungs-Absichten und welche Alternativen sind für Sie denkbar?


19 Kommentare zu “Planungen Campus Bockenheim”

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