Frankfurter Gemeine Zeitung

Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus 
31. März 2012 | march31.net

Ein internationales Bündnis (“M31 Netzwerk“) ruft zu einem Aktionstag mit Besuch der neuen EZB am kommenden Samstag  auf.

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Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in der EU, ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf mehr „Wettbewerb“ und einen brutalen Sparkurs, um das „Vertrauen“ und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine bessere Gesellschaft!

Die Krise hat System
Die kapitalistische Globalisierung der vergangenen Jahrzehnte hat die Konkurrenz der Unternehmen und Standorte intensiviert. Alle führenden Industriestaaten haben ihre Märkte umfassend dereguliert. Sie haben soziale Sicherheiten gestrichen, öffentliche Güter privatisiert, die Rechte von Lohnabhängigen beschnitten und soziale Kontrollen verschärft, im Interesse eines möglichst ungehinderten kapitalistischen Wachstums. Doch selbst in Europa, auf der Sonnenseite dieses weltweiten Systems, wird unser Leben von Jahr zu Jahr unsicherer, und die soziale Spaltung nimmt zu. Diese Entwicklung belastet alles: wie wir lernen, wie wir arbeiten, wie wir mit einander umgehen. In den sogenannten „aufstrebenden Märkten“ herrscht ohnehin eine permanente soziale Krise: Enteignung und skrupellose Ausbeutung mit staatlicher Rückendeckung, für ein nationales Wachstum das nur Privilegierten zu Gute kommt. Die neoliberale Transformation hat auch die Finanzmärkte überkochen lassen. Ob DotCom-Boom, Immobilienfonds oder Derivatehandel – seit Jahren platzen die Spekulationsblasen, auf jeden Boom folgt ein Einbruch. Schuld daran sind nicht „Gier“ und „Korruption“ einer kleinen Elite, wie viele glauben. Schuld ist die alltägliche Profitlogik, der wir alle unterworfen sind, ob wir wollen oder nicht. Doch diese Verhältnisse sind von Menschen gemacht und können daher auch von uns verändert werden.

Das EU-Regime knacken
2011 ist die europäische Schulden- und Währungskrise eskaliert. Einige Staaten stehen vor dem Bankrott, und gefährden damit den Euro. Vordergründig haben diese Staaten „über ihre Verhältnisse gelebt“, und gelten jetzt als „Schuldensünder“. Mit dem Versuch über Schulden kapitalistisches Wachstum anzustoßen, taten sie was alle tun, nur weniger erfolgreich. Ihre Unterstützung durch die Europäische Zentralbank (EZB) und den milliardenschweren „Rettungsfonds“ ESM ist an rücksichtslose Auflagen gebunden. Eine europäische „Schuldenbremse“ soll „die Märkte beruhigen“, natürlich zu Lasten der Lohnabhängigen und Erwerbslosen. Private Profite werden dagegen nicht angetastet. Ähnlich ergeht es den ost- und südosteuropäischen Beitrittskandidaten, die von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu umfassenden Kürzungen und Privatisierungsprogrammen genötigt werden. All das soll das krisenträchtige Wettbewerbsregime der EU schützen, und natürlich die Ansprüche der dominanten Ökonomien Kerneuropas: Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs konnten ihre Interessen fast ungehindert durchsetzen. Kein Zweifel, in vielen Ländern gab es heftigen Protest. Allerdings traten dabei die großen nationalen Gewerkschaften als Schützer ihrer Standortinteressen auf, und forderten allenfalls soziale Trostpflaster. Gleichzeitig sind jedoch überall Basisinitiativen entstanden, um die eigene politische Ohnmacht zu überwinden – hieran gilt es anzuschließen. Denn wenn sich etwas ändern soll, müssen wir selbst dafür sorgen.

Unser Leben in unsere Hände
Die europäische Krisenpolitik ist so spekulativ wie es der Kapitalismus immer war. Denn schärferes Sparen gefährdet die ökonomische Stabilität genau so wie Wachstum auf Pump. Es gibt im Kapitalismus keinen sicheren Weg, nur permanentes Krisenmanagement. Sollen wir unser Leben dafür verschwenden? Besser wir kämpfen gemeinsam gegen das Diktat des Kapitalismus, und organisieren uns endlich europaweit. Der Europäische Aktionstag am 31. März 2012 ist dafür ein erster Schritt. Unsere Demonstrationen in Griechenland, Spanien, Deutschland anderen europäischen Staaten sind mehr als ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität. Sie sind schon jetzt Teil einer europaweiten Diskussion und Vernetzung. Wir laden alle emanzipatorischen Initiativen ein, diesen Prozess mit zu gestalten. Wir müssen uns außerhalb der staatstragenden Institutionen organisieren, und einen langen Atem haben. Obwohl die Krise in den europäischen Ländern oft sehr unterschiedlich verläuft, haben wir ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kapitalismus nicht retten, sondern überwinden. Wir widersetzen uns nationaler Interessenpolitik und nationalistischer Krisenideologie. Die Verteidigung bestehender sozialer Rechte ist wichtig, aber unsere Perspektive muss weiter sein. Wir müssen die fatalen Zwänge des Kapitalismus brechen. “Echte Demokratie”, wie sie in vielen Protesten gefordert wird, das geht nur ohne Kapitalismus, ohne Staat und ohne Nationalismus!

http://march31.net/de/


Gentrifizierung – Resultate einer Frankfurter Fachtagung

Am 17. November des letzten Jahres fand in Frankfurt eine Fachtagung unter dem Titel “Gentrifizierung – sozialverträgliche Stadtteilentwicklung” statt.

Die Referenten (ja) berichteten aus unterschiedlicher Perspektive auf die Prozesse, sogar der bekannte kritische Stadtsoziologe Andrej Holm und ein Vertreter der Hamburger Initiativen waren von der Stadt Frankfurt  eingeladen. Dazu kamen Erfahrungsberichte aus anderen Städten. Das Ziel der Tagung wurde wiefolgt formuliert:

Gentrifizierungsprozesse haben in Frankfurt am Main seit den 1970er Jahren stattgefunden. Derzeit gibt es Hinweise, dass in einigen Quartieren eine zweite Welle läuft. Insbesondere in innenstadtnahen Gebieten herrscht ein hoher Aufwertungsdruck. Der anhaltende Zuzug von Bewohnern (prognostiziertes Bevölkerungswachstum bis zum Jahr 2030: 724.000 Einwohner), der angespannte Wohnungsmarkt, die steigenden Mieten (insbesondere in den innenstadtnahen Stadteilen) und hohe Immobilienpreise (starke Preis- und Umsatzsteigerungen im Wohnungseigentumsmarkt) sowie die Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen, haben Ängste bei vielen Menschen ausgelöst. Sie fürchten um ihre Wohnung und die vertraute Nachbarschaft. Dem berechtigten Bedürfnis nach Heimat, Schutz vor Veränderungen und Erhaltung gewachsener Nachbarschaften soll daher Rechnung getragen werden.

Ziel der Tagung war es, Voraussetzungen, Prozesse und Folgen von Gentrifizierung sowie aktuelle Strategien und Instrumente zur Steuerung aufzuzeigen. Gleichzeitig konnten damit aktuelle Forschungsstände, Erfahrungen aus anderen Städten und Sichtweisen aus anderen Blickwinkeln referiert und nachgefragt werden. Dazu wurden Referenten aus dem Bereich der Wirtschaft sowie der Planungsverwaltungen aus den Städten Nürnberg, Hamburg, Berlin und München zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Ergänzt wurde dies durch einen Erfahrungsbericht eines kritischen Beobachters.
Außerdem haben Vertreter der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, der städtischen Ämter, Vertreter der Wohnungswirtschaft, von Verbänden und von Initiativen an der Fachtagung teilgenommen.

Wie von der schwarz-grünen Stadtregierung nicht anders zu erwarten, folgt ein Wischi-Waschi Resümee: “Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es gegen die negativen Folgen von Aufwertungs- und Gentrifizierungsprozessen keine Patentrezepte gibt.” Aber immerhin kann man die auf die folgende Aussage festnageln: “Eine Strategie zum erfolgreichen Umgang mit Gentrifizierungsprozessen sollte in jedem Fall auf zwei Ebenen ansetzen: Einerseits sollte sie in den betroffenen Bestandquartieren ein Bündel von Maßnahmen ergreifen, wie beispielsweise der Erlass einer Milieuschutzsatzung oder die Ausübung von Vorkaufsrechten der Kommune. Andererseits hat sie dafür zu sorgen, dass in einer wachsenden Stadt für neue Einwohner und gestiegene Wohnflächenbedarfe zusätzliche Wohngebiete entwickelt sowie neue Wohnungen einschließlich Sozialwohnungen gebaut werden.

Die jetzt im Netz verfügbaren Unterlagen der Tagung (Broschüre und Powerpoint-Diagramme) können den Frankfurter Initiativen gewiß bei ihren Argumentationen helfen.


Flughafen: “Hunderte wollen in die Gewerkschaft”

Die Gewerkschaft der Flugsicherung steht doppelt unter Druck. Für den Streik am Frankfurter Flughafen erntete sie nicht nur Kritik der Arbeitgeber, sondern auch von ver.di. David Paenson sprach mit Bundesvorstand Markus Siebers

Die Frankfurter Rundschau hat berichtet, dass ver.di seit 2001 800.000 Mitglieder verloren hat. Sie bemängelt, dass sich »Spartengewerkschaften« wie die Gewerkschaft der Flugsicherung GdF herausgebildet haben, »die mit ein paar hundert Mitgliedern den Frankfurter Flughafen lahmlegte, um exorbitante Gehaltsforderungen durchzusetzen«. Wie »exorbitant« sind eigentlich die Forderungen des Vorfeldpersonals?
Markus Siebers: Zum einen muss ich betonen, dass ver.di nicht wegen der so genannten »Spartengewerkschaften« so viele Mitglieder verliert, sondern wegen der anhaltend arbeitgeberfreundlichen Tarifpolitik. Die Leute sehen offensichtlich keine Vorteile mehr in der Vertretung durch ver.di.

Was die Forderungen angeht, sind sie strukturell bedingt höher als in einer üblichen Vergütungsrunde. Wir wollen unsere Struktur, wie sie schon in München und auch in Berlin abgeschlossen ist, auch auf den größten deutschen Flughafen übertragen. Dies würde Zuwächse in der Vergütung generieren, die auch bis zu 40 Prozent ausmachen können, ebenso wie Zuwächse auf Inflationsniveau. Das Ganze verteilt über vier Jahre und abhängig von der derzeitigen Situation der Kollegin oder des Kollegen.

Also insgesamt sehr ausgewogen und weit weg von exorbitant. Wenn dieser eingeschwungene Zustand erreicht ist, werden die weiteren Tarifrunden sich auf dem üblichen Niveau bewegen und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und des Umfeldes berücksichtigen.

Kannst du etwas zu den Arbeitsbedingungen der Vorfeldmitarbeiter sagen?
Die Arbeitsbedingungen unserer Mitglieder in den drei Bereichen sind unterschiedlich zu betrachten. Hervorzuheben sind hier sicherlich die Kollegen der Vorfeldaufsicht. Hier finden wir ein ein Schichtsystem vor, welches den Mitarbeitern nicht nur die üblichen Wechselschichten abverlangt, hier wird in einem 7/3er-System gearbeitet: Sieben Tage Arbeit und dann drei Tage frei.

Dazu kommen Überstunden und Bereitschaftsdienste und das Ganze 365 Tage, 24 Stunden am Tag mit täglich wechselnden Anfangs-und Endzeiten. Über die belastende Umgebung des Flughafens mit seiner Kerosin verpesteten Luft will ich gar nicht reden.

Die Kollegen in der Vorfeldkontrolle erfahren ihren Stress aus der Verantwortung für den Flieger und die Menschen darin. Die sehr komplexen Anforderungen des Flughafens Frankfurt machen diese Positionen zu den heißesten, die wir in der Luftfahrt kennen. Bis zu 750 Funkkontakte in einer Stunde sprechen eine eigene Sprache.

Wie waren die Reaktionen seitens der ver.di-Führung auf euren Streik? Und habt ihr Solidarität aus der Gewerkschaftsbasis sowie von anderen Arbeitern – organisierten wie nichtorganisierten – am Flughafen bekommen?
Zu diesem Punkt ist nur eine mehrteilige Antwort möglich. Der Vorstand, die Funktionäre und die ver.di-Vertreter am Flughafen haben sich mit den Arbeitgebern verbündet und gemeinsame Sache gegen die Mitglieder der GdF und gegen deren Interessen gemacht.

Es gibt aber auch die anderen Ver.dianer, die uns Solidaritätsnoten geschickt haben und uns aufgefordert haben, im Interesse aller Beschäftigten durchzuhalten. Einzelne Mitglieder der ver.di haben sich direkt bei Herrn Bsirske über die Haltung der ver.di-Spitze beschwert.

Die dritte Gruppe sind hunderte von Mitarbeitern des Flughafens, die in die GdF eintreten wollen, um ihre Interessen gut vertreten zu können.

Der Flughafenbetreiber Fraport gliedert immer mehr Sparten aus und überträgt die Arbeit Subunternehmen. Wie sind die Arbeits- und Lohnbedingungen dort? Und die Arbeitgeberseite, die so erpicht ist, Lohnausschläge nach oben zu verhindern – ist sie mit gleichen Eifer dabei, wenn es darum geht, Lohnabschläge nach unten zu stoppen?
Ich kann über die Bedingungen in den ausgegliederten Unternehmensbereichen nicht im Detail Auskunft geben, aber was dort gemacht wird, ist sicher nicht zum Vorteil der Beschäftigten. Die Einstiegslöhne sind drastisch gesunken, das Betriebsklima ist schlecht und krank werden ist verboten. Das sind zumindest die Aussagen derer, die mit uns reden. Über den zweiten Teil der Frage brauchen wir nicht reden, einen besonderen Eifer in diese Richtung findet man nicht. Auch die Bewahrer des Betriebsfriedens halten sich vornehm zurück oder lassen dieses Lohndumping über sich ergehen.

Kannst du etwas zu den drohenden Schadensersatzansprüchen von Lufthansa und anderen Dritten sagen? Was wären die Konsequenzen, wenn sie damit durchkämen?
Die Schadenersatzklagen, die zurzeit laufen, sind ja noch aus vergangenen Auseinandersetzungen, haben also erstmal nichts mit der Fraport-Angelegenheit zu tun. Die Konsequenzen sind aber übertragbar und für alle Gewerkschaften von großer Bedeutung.

Sollten die Gerichte einer solchen Klage stattgeben, also Dritten erlauben Schadenersatz zu fordern, dann wäre machtvolle Gewerkschaftspolitik nicht mehr möglich. Alle müssten immer mit dieser Existenzbedrohung leben und ihre Arbeit daran ausrichten.

Wer will dann noch mit Streik bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen? Wird ver.di dann noch den kompletten ÖPNV lahmlegen oder die IG Metall einen Arbeitgeber wie Airbus bestreiken, wenn sie nachher von zig Airlines verklagt werden wegen Umsatzausfällen nichtgelieferter oder zu spät gelieferter Flugzeuge?

Mit welchen Mitteln versucht Fraport, euch vor Gericht in die Enge zu treiben und eure Sache in der Öffentlichkeit zu diskreditieren? Und wie reagieren die Fraport-Kollegen darauf?
Hier wird mit Lügen und anderen Tricks gearbeitet. Zahlen werden verfälscht oder aus dem Zusammenhang gerissen. Ob das alle Mitarbeiter der Fraport gut finden? Ich glaube nicht, wie sonst würden sich die hundertfachen Anrufe mit Bitte um Aufnahme in die GdF erklären lassen.

Die Fragen stellte David Paenson

Zur Person:
Markus Siebers ist 44 Jahre alt und seit 1988 in der Flugsicherung tätig. Im Hauptberuf Fluglotse auf dem Tower in Frankfurt/Main, im Ehrenamt Bundesvorstand Tarif/Recht in der GdF, der Gewerkschaft der Flugsicherung und damit zuständig für die Tarifarbeit der Organisation. Die GdF schließt Tarifverträge für die Mitarbeiter der DFS, der Regionaltower, der Vorfeldkontrollen in Frankfurt und München sowie in Kürze der Mitarbeiter der Verkehrszentralen und Dispatches der Lufthansa und der Lufthansa Cargo.


Die Kultur, die Stadt und die Region – Offene Diskussion zum “Kulturcampus Bockenheim”

Am 28. März 2012 findet in der Cafeteria des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main um 18 Uhr ein offenes Diskussionsforum zum “Kulturcampus Bockenheim” statt.

Mit der Veranstaltung sollen die laufenden Planungsprozesse für den “Kulturcampus Bockenheim” durch Perspektiven bereichert werden, die bisher nicht Thema des
eigentlichen Planungsverfahrens und der öffentlichen Diskussion sind. Das Diskussionsforum ist eine Initiative von Architekten- und Ingenieurverein AIV, Bund Deutscher Architekten BDA, Deutsches Architekturmuseum DAM, Deutscher Designer Club DDC und Deutscher Werkbund DWB.

Es diskutieren Dr. Vera Battis-Reese (Forsythe Company), Thomas Rietschel (Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst), Prof. Nikolaus Hirsch (Rektor der Städelschule), Prof. Bernd Kracke (Präsident der HfG Offenbach), Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen), Tom Sieverts (Stadtplaner), Andreas Krawczyk (BDA Frankfurt). Die Moderation übernimmt Kai Vöckler (Hochschule für Gestaltung Offenbach).

Auf dem Gelände der 1914 gegründeten Goethe-Universität soll der “Kulturcampus Bockenheim” entstehen – ein Impulsgeber für die internationalen zeitgenössischen und darstellenden Künste mit Musik, Tanz, Performance und Theater. Das Bündnis aus AIV, BDA, DAM, DDC und DWB sieht die Entwicklung als eine große, kultursparten über greifende Chance für Frankfurt und die Metropolregion Rhein-Main.

Im Zentrum der Diskussion steht die Frage nach dem Kulturbegriff, der den “Kulturcampus Bockenheim” für die gesamte Stadt Frankfurt und die Region Rhein-Main fruchtbar machen kann. Angeregt wird ein weitreichender Austausch zwischen Künstlern, kulturellen Trägern, Bürgern, Planern und Architekten, Verwaltung und Politik über das Selbstverständnis kultureller Institutionen und kultureller Äußerung in Stadt und Region.


An der rheinischen Riviera

Heute mit zwei schönen Frauen in Eltville, Stadt der alten Welt. Ich laufe am Rollator wie eine glückliche Ente, einen unaufälligen Spritzer Blut am Schnabel. Kaum zu unterscheiden von den tausenden anderen Gästen an der rheinischen Riviera, die sich herausgeschält haben aus ihren Behausungen. Bald werde ich eine Treppe in einem gut beleuchteten Treppenhaus hinaufsteigen, [...]

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Aktionsbündnis bezahlbarer Wohnraum

Am kommenden Dienstag, 27. 3. 2012, findet die Grundungsversammlung vom “Aktionsbündnis bezahlbarer Wohnraum” um 19 Uhr im DGB-Haus, Wilhelm Leuschner-Straße 69-77, Clubraum 4 statt. Zu den Initiatoren gehören Mitglieder von SPD, Die Linke, attac, GewerkschafterInnen und AktivistInnen aus Stadtteilinitiativen. Interessierte Einzelpersonen und Initiativen sind herzlich willkommen.

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Blockade deutscher Web-Zeitung nach israelkritischem Beitrag

Die linksgerichtete “Neue Rheinische Zeitung” wurde nach der Veröffentlichung eines israel-kritischen Artikels am Freitag 23. März derart sabotiert, dass sie überhaupt nicht mehr erscheinen kann. Der Server des Web-Blattes wird vermutlich durch Sympathisanten der Politik des Staates Israel blockiert: das NRhZ-Portal kann immer noch nicht erreicht werden. Der Herausgeber vermutet den Anlass in einem Artikel [...]

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Stadtsplitter – in die eigene Frankfurter Geschichte eintauchen

Betrachtungen beim Gang durchs Quartier

Es ist so eine Geschichte mit der eigenen Geschichte, sie weist so manche Biegung und Verbiegung auf, will man sich wirklich erinnern. Dabei tritt dies ab und an ganz spontan ein und ist nicht immer wirklich zufriedenstellend, besonders wenn man sich mit einem Thema herumschlägt, das nicht unbedingt erbaulich ist. nehmen wir mal das Schlagwort ‚Gentrifizierung’. Diese Erinnerungen werden so ganz beiläufig nach oben gespült, ein Gang durchs Viertel, die Erwähnung einer Strasse im “Nordend”.

Ich komme an Häusern vorbei, in denen sich „meine“ Wohngemeinschaften befanden, an weiteren, in denen befreundete WG zu finden waren, entweder besetzt und/oder legalisiert, oftmals auch ganz schlicht gemietet, war nichts besonderes damals, Wohnungen, in denen üblicherweise die UnterzeichnerInnen der Mietverträge längst in alle Winde verstreut waren, mit denen zusammen Mietstreiks organisiert und Räumungsbegehren abgewehrt wurden.

Dann passiere ich solche Häuser, in die „MitkämpferInnen“ als neue Eigentümergemeinschaft einzogen, lange bevor eine solche Tat als >>Gentrifizierung<< bezeichnet werden sollte. Schon hier zog sich ein Riss, waren diese Häuser zum Teil mit kriminellen Methoden entmietet worden, was jedoch ob der Freude am eigenen Heim sehr schnell in Vergessenheit geriet. Ausserdem: die „Neuen“ waren ja die Alten, Teil der eigenen Subkultur.

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SPIEGELblog- Medienkritik aus fragwürdiger Ecke

Über ein Leitmedium wie den Spiegel kritisch zu berichten und dessen durchaus manipulative Tendenzen aufzudecken ist ein ehrenvolles Anliegen. Diesem Anliegen hat sich der Spiegelblog, der von dem Hamburger Journalisten und Autor Thorsten Engelbrecht betrieben wird, verschrieben, welches verspricht „kritische Analysen über ein deutsches Nachrichtenmagazin“ zu liefern.

Das Blog nimmt damit vordergründig den Gedanken des Bildblogs auf, welches bereits seit Jahren Deutschlands größtem Boulevardblatt erfolgreich auf die Finger schaut und auch mit witzigen und kreativen Ideen auf den Stil und die Machenschaften von Bild aufmerksam macht. (z.B. „Wir fotografieren zurück“ oder dem „Schlagzeil-O-Mat“).

Auch das Spiegelblog trifft an einigen Punkten den Nagel auf den Kopf, wie beispielsweise mit seiner Kritik an der peinlich plumpen Art und Weise, in der der Spiegel versuchte, Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten der SPD in Stellung zu bringen.

Wer sich allerdings ein Wenig mehr mit dem Spiegelblog und der Person des Torsten Engelbrecht beschäftigt, kann dabei doch ein ungutes Gefühl bekommen.

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Frankfurter Wahltheater – von Tigern und anderen schwarzen Kätzchen

Mein Gott war das ein Erlebnis ihn wieder zu sehen, unsere heimliche Kiezgrösse für den gehobenen Geschmack. Da prangt er doch tatsächlich im Medium unter großer Fahne, dort wo es ihn immer wieder magisch hinzieht, fachmännisch aufgenommen von unten, so wird der Macher erst imposant. Einer, der dereinst auszog, die Verhältnisse vom Kopf auf die [...]

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Bundesweite Proteste gegen Fluglärm am 24. März 2012

An allen Standorten deutscher Großflughäfen – Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Leipzig/Halle und Berlin – protestieren am 24. März 2012 zigtausende Fluglärmbetroffene. Es ist die erste bundesweite Mobilmachung gegen die ungezügelte und gesundheitszerstörende Verlärmung der Wohngebiete von Millionen von Menschen und den weiteren Ausbau von Flughäfen. Flughäfen mit hunderttausenden Starts und Landungen so wie Überflügen über [...]

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“Them Chemicals!” oder: ~cubische potentiale~

Neulich nächtens, Weil Zeit und Herz mich so sehr quälten, Traf ich trinkend auf dem Nach-Hause-Weg Auf ein Häuschen blauer Farbe, Wie es jedem Bauarbeiter wohl bekannt sein dürfte. In der Hoffnung die Reste meines Rausches Einer chemischen Grube zu übergeben -sprich: mich drückte die Blase- Näherte ich mich dem provisorischen Bau, In Hoffnung auf [...]

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22. März um 19 Uhr Römerberg: Angela Merkel for Boris Rhein!

Am 22. März um 19 Uhr kommt Angela Merkel eigens aus Berlin auf den Römerberg, um an der Seite von Petra Roth Boris Rhein im Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters (OB) zu unterstützen. Kommt bitte alle am 22. März vor 19 Uhr auf den Römerberg, um mit den Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau zu demonstrieren! [...]

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Die FRAPORT-Regierung in Hessen – Eine Zwischenbilanz

Durch die Finanzkrise haben wir gelernt, dass es systemrelevante Unternehmen gibt, die nicht für ihre Verluste haften, dass es Unternehmen gibt, für die weder Marktgesetze noch das unternehmerische Risiko gelten. Unternehmen, die nicht in Konkurs gehen können, weil ihr Bankrott eine systemische Kettenreaktion auslösen würde.

Wenn systemrelevantes Kapital auch dann noch exorbinate Macht ausübt, wenn es eigentlich pleite ist, welche Macht haben dann erst Unternehmen, denen es gut geht?

Was können sich Unternehmen mit ähnlichem Macht- also Drohpotenzial erlauben – auch und gerade in ›guten Zeiten‹?

Der Frankfurter Flughafen gehört zweifellos zur ›Königklasse‹: FRAPORT und Lufthansa zusammen haben einen Jahresumsatz, der genauso groß ist wie der öffentliche Haushalt Hessens.

Wer regiert also wen? Und was ist dabei alles erlaubt?

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Frankfurt: Flughafenimpression

- Fotos: Dietmar Treber

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Frankfurt Blues – Abschied von der Partizipation

Dieses Wochenende findet in Frankfurt der Abschluss der ersehnten Planungswerkstätten zum „Kulturcampus Bockenheim“ statt, die regen Zuspruch fanden. Wir haben schon mal die Erklärung aufgesetzt, um sie entsprechend zu würdigen. Aber: nicht vergessen, noch ist nichts entschieden! Gut, dass wir miteinander geredet haben. Mit Fug und Recht können die Planungswerkstätten als voller Erfolg der lebendigen [...]

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Aufruf: Demokratie statt Fiskalpakt

Krisenlösung und Europa gehen nur ganz anders Frühjahr 2012. Merkel und Sarkozy eilen von Gipfel zu Gipfel, um den Euro zu retten. Der Boulevard hetzt gegen die Menschen in Griechenland. Der Kampf um die Krisenlösung spitzt sich dramatisch zu: Bis Anfang 2013 will ein autoritär-neoliberales Bündnis aus Kapitalverbänden, Finanzindustrie, EU-Kommission, deutscher Regierung und weiteren Exportländern [...]

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Video zum Pressegespräch über Bankers Babylon

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Bankers Babylon- ein Finanzspektakel der FGZ am 21.3. in der Naxoshalle

bb breit

Am Mittwoch, den 21. März, vermischen sich in einem großen drei Stunden Event in der Naxoshalle (Wittelsbacher Allee 29, Frankfurt/Ostend) ab 19 Uhr Wissenschaft, Theater und Musik zum Gesamtkunstwerk. Oder prallen brutal aufeinander: “BANKERS BABYLON” wird eröffnet, eine Reihe von Veranstaltungen und Web-Aktivitäten der FGZ gegen die Macht der Märkte in Frankfurt und anderswo.

Der Abend trägt den Untertitel-falls denn Abende Untertitel tragen können-: “Wie man Dinge möglich macht“. Der renommierter Soziologieprofessor, Attacberater und Gründungsmitglied des “Instituts für solidarische Moderne“, Klaus Dörre referiert über “Casino-Kapitalismus: Aufstieg, Fall und wundersames Überleben“. Frankfurter Rapper Florian Neeb und Mitglieder der Funk- und Hip-Hopband Klinsch liefern den urbanen Soundtrack dazu. Die Moonlightsisters beschwören in den provokanten Stadt-Gedichten des Ex-Titanicchefs Thomas Gsella die anzügliche Schönheit von Frankfurt und Bad Homburg (“Wo trägt man noch beim Vögeln Anzug?”) Das Theater Willy Praml führt

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JA zu FRA!

JA zu FRA

Ich habe so einen Arbeitskollegen, der ein supernetter Kerl ist und mit dem ich mich immer richtig gut verstehe. Dieser Arbeitskollege hat ein Hobby und zwar das sportliche Fahren.
Er liebt einfach sein Auto mit ordentlich PS unter der Haube und natürlich liebt er auch den satten Sound seines Sportauspuffs.
Bisher war der Kollege ziemlich unpolitisch. Jetzt allerdings, da regelmäßig Flugzeuge über sein Haus donnern und seine Ruhe, sowie die Ruhe seines Kindes stören, geht er demonstrieren, verteilt Flugblätter und engagiert sich in politischen Initiativen.
Das ist eigentlich, so betrachtet, keine schlechte Sache und ein fieser Zyniker könnte an diesem Punkt dem Fluglärm bestimmt auch eine positive Seite abgewinnen, wenn er träge, zufriedene Bürger zum Protestieren auf die Straße bringt.
Aber um so zu denken, müsste man natürlich ein sehr fieser Zyniker sein.

Schließlich weiß jeder, dass Fluglärm böse und gesundheitsschädlich ist und eine gestörte Nachtruhe einen hart arbeitenden Menschen daran hindern kann, seine gesamte Leistungsfähigkeit seinem Arbeitgeber und der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.

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Aufzüge meines Lebens (4): Randgruppenblues

rollator

Ausgerechnet in Bad Homburg, wo sich ein Drittel der Verweilenden auf Krücken, mit Rollator oder Rollstuhl fortbewegen, sind die Aufzüge am Bahnhof außer Betrieb. Seit wann und für wie lange? Ein Blick in die öffentliche Ausschreibung lehrt: Fristbeginn Aufzugbau Bahnhof August 2011, Fristende Mai 2012. Für drei Personenaufzüge und zwei Lastenaufzüge. Ja, so ein Aufzug zu bauen, das braucht Zeit, und dann gar erst fünf Stück auf einmal. Vielleicht will die Kurverwaltung aber auch dafür sorgen, dass die Leute nicht flüchten können, damit die REHAbetten voll bleiben. Besser schaut die Situation nam Frankfurter Westbahnhof aus. Dort gibt es keine Aufzüge, und wo es keine Aufzüge gibt, kann man auch keine außer Betrieb setzen.Aus diesem schönen Anlaß mein Randgruppenblues, der allerdings davon ausgeht, dass es jemand bis zur Bordsteinkante geschafft hat:

Ich roll am Morgen zum Bahnhof

der Zug fährt ein.

Kein Mensch auf dem Bahnsteig

ich bin allein

Mein Bufdi hat verschlafen

hier steigt niemand aus

ich hab drei Minuten

sonst muss ich nach Haus

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Das ist die Oblomowerei!

Zur Neuübersetzung von Iwan Gontscharows großem Roman Oblomow 1849 erschien in der russischen Literaturzeitschrift „Der Zeitgenosse“ ein Text: „Oblomows Traum. Episode aus einem unvollendeten Roman“. Autor: Iwan Gontscharow. Dieser Text beendet dann im Roman als zentrales Scharnier desRomans einen über viele Seiten geschilderten Vormittag, an dem sich Oblomow die absurdesten Wortduelle mit seinem Diener Sachar [...]

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Spekulationsblasen und Sparterror

Wie Berlin die derzeitige Liquiditätsschwemme nutzen will, um Europa nach deutschem Vorbild umzuformen.

„Krise? War da was?“ Mit dieser rhetorischen Frage, die mit dem immer kürzeren Erinnerungshorizont im Medienbetrieb kokettiert, leitete die Finantial Times Deutschland (FTD) einen Bericht zur gegenwärtigen Aktienhausse ein. Während die Eurozone in die Rezession übergeht, feiert der deutsche Aktienindex ein regelrechtes Kursfeuerwerk, das ihn inzwischen über die Marke von 7000 Punkten katapultierte. Dabei ist diese jüngste Aktienrallye gerade auf die Krisenmaßnahmen zurückzuführen, die von der EZB zur Stabilisierung der Eurozone eingeleitet wurden.
Die europäische Zentralbank hat seit dem Dezember 2011 rund eine Billion Euro in den europäischen Finanzsektor gepumpt, um mittels dieser Liquiditätsschwemme taumelnde Banken zu stabilisieren und die Zinslast der Euroländer zu senken. Das Kalkül: Die Banken erhalten von der EZB unbegrenzte Kredite zu einem Prozent für drei Jahre, mit denen höher verzinste Staatspapiere der Euroländer gekauft werden sollen, um die Zinsdifferenz als Profit einzukassieren. Dieses Verfahren gehr auch zum Teil auf, wie die jüngste Emission von spanischen Staatsanleihen verdeutlichte, deren Verzinsung auf inzwischen nur noch 2,4 bis 3,3 Prozent sank.
Zugleich fließt diese an die Banken zu Traumkonditionen verteilte Liquiditätsschwemme der EZB nicht nur in die Anleihemärkte, sonder auch in den Aktienmarkt oder auch die Immobilienmärkte. Das Grundprinzip ist einfach: Sobald genügend Geld ins Finanzsystem gepumpt wird, steigt irgendwo eine Spekulationsblase auf. Im Endeffekt setzt durch die Geldschwemme der Notenbank eine Preisinflation innerhalb des Finanzsystems ein, die ja nicht nur zur Aktienhausse, sondern auch zu den rasant steigenden Immobilienpreisen in der BRD beiträgt.
Direkte, zielgerichtete Aufkäufe von Staatsanleihen durch die EZB – die solche Spekulationsexzesse minimiert hätten – hat die Bundesregierung verhindert, um den Anschein zu wahren, keine inflationstreibende Geldpolitik zu betrieben. Im Endeffekt soll das Freigeld für die Banken, das erneute Spekulationsexzesse befördert, den von Berlin durchgesetzten Sparterror in Europa komplettieren: „Die EZB hat mit ihrem Geld, das sie den Banken gegeben hat, deutlich gemacht, dass sie den Euro auch stützen und das Bankensystem stabilisieren will,“ so Merkel Anfang März.

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Bankers Babylon – die Idee dahinter

Was ist „Bankers Babylon“?

Bankers Babylon ist eine Folge von Events und Web-Aktivitäten gegen die Macht der Märkte in Frankfurt und anderswo.

Wir interpretieren in den nächsten Monaten Geld und Liebe, Städtisches und Globales, Kultur und Politik unter dem großen Finanzregime neu. Wir nutzen dazu Theater und Wissenschaft, Initiativen und Involvierte, Musik, Tanz, Bilder, Texte, Naheliegendes und Fernes, Realität und Fiktion- und vermengen all dies miteinander.

Die gegenwärtigen Umbrüche, die vielen Rankings und Verpflichtungen halten uns pausenlos in Trab und stellen uns dabei doch weitgehend still.

Warum ist das so? Gilt das für immer? Wo verbreiten sie Begeisterung, wo Schrecken?

Wir schreiben darüber, filmen es, rappen es, tanzen es, tragen es, ertragen es und tragen es vor.

Rund um Bankers Babylon kommen Wissenschaftler zu Wort, Autoren, Theatermacher, Künstler, aber auch Leute, denen selten zugehört wird, die das System ausgespien hat. Oder solche, die manches vorhaben. Und andere, die in unterschiedlichen Funktionen in dem System mitarbeiten oder mitgearbeitet haben- egal, ob als Manager, Mitglieder der Putzkolonne oder “Kreative”.

Viele von ihnen hoffen wir im Laufe des Projektes noch zu finden.

Wir wollen diese Leute zusammenbringen, weil sie selten zusammen kommen und eigentlich zusammen gehören. Dabei geht es uns nicht vordringlich um “das Leben der Anderen” oder um “gierigen Banker”.

Das öffnet uns ein paar neue Perspektiven auf das laufende Geschehen, abseits der selbsternannter Finanzspezialisten. Es gilt zu zeigen, wie unsere eigenen Anteile daran im großen Geschäft funktionieren. Warum alles so weiter geht wie bisher, und ob uns wirklich nichts anderes einfällt.

Der Titel der Veranstaltungsreihe, Bankers Babylon ist ein Vexierbild: Wir nutzen die ‚babylonischen’ Sprach- und Ausdrucksvielfalt für gemeinsame Projekte und gemeinsames Handeln .

Damit möchte Bankers Babylon eine Kontrastfolie zu herrschenden Interpretationen und Lebensweisen der Finanz- und Dienstleistungs-City Frankfurt bieten.

Die Redaktion der “Frankfurter Gemeine Zeitung” lädt weitere Initiativen ein, sich am Projekt “Bankers Babylon” zu beteiligen, in welcher Form auch immer.
Denn wie manche Kommentatoren erkannt haben: der Neoliberalismus lebt, vielleicht stärker als je zuvor. Es gilt, ihm auch kulturell mit neuen Mitteln entgegenzutreten, gerade in Frankfurt.

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Die Wanze vor dem elektronischen Zeitalter

Bernhard Grzimek, der legendäre Frankfurter Zoodirektor nach dem 2. Weltkrieg (“Serengeti darf nicht sterben“), kann uns mit seinen feinen Umwelt-Analysen auch heute noch hilfreich zur Seite stehen. Eine besonders bemerkenswerte Hörfunksendung, die uns Vergangenheit wie Zukunft der Wohnbedingungen vieler nahe bringt, gelangte beim Hessischen Rundfunk jetzt noch einmal zur Austrahlung: “Wenn so eine kleine Wanze [...]

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exclusivinterview mit dem ob-kandidaten der PARTEI oliver maria schmitt

Sehr geehrter Herr Oliver Maria Schmitt, es hat uns einige Mühe und Zeit gekostet, Sie persönlich zu erreichen. Das läßt darauf schließen, daß Sie und Ihre Unterstützer von der PARTEI (der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen) lange und ausgiebig Ihren sehr ansehnlichen Erfolg von fast 2 % der (angeblich) abgegebenen Stimmen, [...]

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Elend: Grüne wollen Wahlempfehlung für rechten CDU-OB-Kandidaten in Frankfurt

In der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl gibt es nach dem schwachbrüstigen Sieg des rechts-gewirkten OB-Kandidaten Boris Rhein (tätig als Law-and-Order Staatssekretär im Wiesbadener Innenministerium) bemerkenswerte Konstellationen. Der SPD-Kandidat kam überraschend auf 33 % gegenüber 39 % Rheins, während die grüne Bau-Managerin Rosemarie Heilig weit abgeschlagen bei 14 % landete. Noch abgeschlagener fand sich allerdings die  Linke wieder, [...]

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Aktionistischer Kongress »Wem gehört Frankfurt?«

Am 16.-18. März 2012 in den Räumen des Studierendenhauses
koordiniert von Gruppen aus dem Netzwerk »Wem gehört die Stadt?«

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Steigende Mieten, Flughafenausbau und Fluglärm, Großprojekte wie EZB-Umzug, Europaviertel und Kulturcampus, Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse in Bockenheim, Innenstadt, Ostend, Gallus und anderswo, teilweise unter Beteiligung öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften, fehlende Freiräume für ein selbstbestimmtes Leben… Entwicklungen in der Global City Frankfurt, die im Kontext der globalen Finanz- und Wirtschafskrise betrachtet werden müssen, die mittels »Bankenrettung« zur Schuldenkrise öffentlicher Haushalte gemacht wurde. Es ist an der Zeit die Frage »Wem gehört Frankfurt?« erneut anzugehen. Der Aktionistische Kongress bringt Gruppen, Initiativen und Individuen zusammen, um die genannten und andere Entwicklungen in Frankfurt und Rhein-Main zu analysieren, zu diskutieren, zu kritisieren und um sich zu organisieren.

Essen (auf Spendenbasis) gibt es auch: Samstag ganztägig Buffet und abends was warmes. Sonntag Rest-Buffet und Suppe.

Auch die “Frankfurter Gemeine Zeitung” nimmt am Kongreß teil.

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“Gutmensch”

DU bist gegen Abtreibung, für den „Schutz des ungeborenen Lebens“, was bei Dir eigentlich meint „für den Schutz der Geburtenrate des deutschen Volkes“. DU bist ein unbescholtener Bürger der auf das Recht pocht. DU bist ein Familienmensch mit geregeltem Einkommen und denkst, jeder andere müsste sein Leben auch so einrichten. DU bist für die Nachtruhe [...]

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Über das Essen von Tieren

Ja der Abendländer ist schon eine seltsame Spezies. Im Grunde hat er gar nichts dagegen Tiere zu quälen, zumindest so lange die Tierquälerei so geschieht, dass sie hinter verschlossenen Türen stattfindet und sie möglichst niemand mitbekommt.

In den Schlachthöfen wird im Akkord geschlachtet und die überfüllten Tiertransporter rollen weiterhin munter über die europäischen Autobahnen.
Naja, so denkt sich der Abendländer, das gehört ja alles irgendwie dazu, dass ich mein preisgünstiges Schnitzel im Supermarkt bekomme.
Damit hat er auch Recht!

Ich selbst fände es extrem repressiv und geradezu antidemokratisch, wenn sich Hartz4-Empfänger nicht wenigstens ihr Wurstbrot noch leisten könnten.
In diesem Sinne ist Discounterfleisch tatsächlich eine, zugegebenermaßen unschöne, Notwendigkeit und unsere Discountermärkte sind ein solcher Gewinn an Lebensqualität und Freiheit für das Proletariat, dass man ihnen auch kleine Unsauberkeiten im Verkauf des abgepackten Fleisches einfach nachsehen muss.
Außer von ein paar Wohlmeinenden (sogenannten Eumeniden), die eine Überdosis Karin Duve oder Jonathan Safran Foer erlitten haben, wird dies zum Glück auch nicht in Frage gestellt.

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Joachim Gauck ist der falsche Bundespräsident – auch für progressive Kirchenleute

Progressive Kirchenleute sagen “Nein” zu Gauck als desgniertem Bundespräsidenten.Ihre Argumente finden Sie in dieser Erklärung.

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Keine Landebahn für die GRÜNEN

Wir demonstrieren gegen den Flughafen, für dessen Ausbau wir alles gegeben haben – auch unser green-washed Image. Wir demonstrieren gegen den Lärm, für den wir gesorgt haben. Wir demonstrieren gegen unsere eigene Entscheidung, uns aktiv zu ›enthalten‹, um an die Macht zu kommen. Wir sind die einzigen Flughafengegner, die für den Ausbau dagegen demonstrieren. Wir [...]

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Wie ein Fluch zu gestalten ist

EXOTERISCHE ANWENDUNG OKKULTER MASSNAHMEN

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Dieser Text wurde ins Leben gerissen, weil mir ein alter Freund vor langer Zeit eröffnete, dass Flüche dauerfristig eher uninteressant sind, meist jedoch zumindest wirkungsvolle und bisweilen unterhaltsame Resultate zeichnen. Auf jeden Fall sind sie im Gegensatz zu Beleidigungen straffrei, wenn sie kostenlos, also nicht im Auftrag Dritter gegen Entgelt gesprochen werden.
Es handelt sich hierbei um eindeutig Schwarze Magie.
Wer keine Lust hat, sich Flecken auf der Seele zu holen, lässt es also lieber bleiben…

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Gegen die Privatisierung der Nassauischen Heimstätte

Am 14. Dezember 2011 sagte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU), dass die Betreibung einer Wohnungsbaugesellschaft nicht zu den Kernaufgaben eines Bundeslandes gehöre. Diese Formulierung schließt sich nahtlos an die schon im Kommunalwahlkampf immer wieder geäußerte Behauptung an, dass die Nassauische- Heimstätte (NH) eine der „veräußerbaren Ressourcen“ sei, die zur Einhaltung der Schuldenbremse veräußert werden könnte. Das [...]

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„Wir sind ein Bild aus der Zukunft“

Wie schnell man die Zukunft schon hinter sich hat

Das Motto ist gut gewählt, die Regionen dieser Welt bewegen sich in denkwürdiger Gleichförmigkeit aufeinander zu – und dies keineswegs zum Besseren für die Mehrzahl der Betroffenen. Die Ungleichzeitigkeit dieser Entwicklung gibt uns Gelegenheit, an hand verschiedener Regionen einmal darzustellen, was uns erwarten könnte – nicht muss, da wir immerhin die Möglichkeit haben, andere Richtungen einzuschlagen. Das TINA-Gewäsch können wir getrost Merkel und Konsorten überlassen.

Wer immer meint, Hauptsache es trifft die anderen und wenn ich nur fest genug mit draufschlage, wird mir auch nichts passieren, wird sich bald mit Niemöllers damaliger Einsicht konfrontiert sehen: „…als sie die Kommunisten geholt haben, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist, als sie die Sozialdemokraten geholt haben, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie mich geholt haben, war keiner mehr da….“

…ein Deutscher, der auf einen Griechen schaut, der auf einen Inder blickt.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Nun, auf den ersten Blick nicht viel, so will es scheinen. Was hat dieser fleissige Deutsche schon mit dem listigen Griechen und vor allem dem im Aberglauben steckenden Inder gemein. Da ist dieser Exportweltmeister, der sich verwundert die Augen reibt, dass nicht alle anderen auch Weltmeister sind, der Grieche, der nur zusieht, wie er ohne Risiko seinen Vorteil ergattert und schliesslich, der langsam in den Genuss der westlichen Segnungen kommende Inder, der sich halt erst daran gewöhnen muss, dass die Mango nicht einfach in den Mund wachsen.
Indian Dreams

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Reisegepäckkontrolleure am Frankfurter Flughafen legen Arbeit nieder

Diesmal geht es nicht um die Großverdiener an RheinMain Airport: ver.di-Warnstreik bei Fraport Security Services. Seit 05.30 Uhr streiken die Reisegepäckkontrolleure am Flughafen in Frankfurt am Main. Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute mitteilt, soll damit die Forderung nach 7,5 % mehr Entgelt und der Angleichung der Urlaubstage an den Flächentarifvertrag in der Sicherheitswirtschaft verdeutlicht [...]

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Veranstaltung mit Schwabinggrad Ballett: “Jenseits der Eurozone”

Veranstaltung am Freitag, 9. März, 17.30 Uhr beim Occupy-Camp an der EZB Der Frankfurter Kunstverein hat das Schwabinggrad Ballett eingeladen, einen Beitrag zur Ausstellung “Demonstrationen” zu liefern. Dieser Einladung kommen wir am 9. März nach: Wir besuchen das Occupy Frankfurt Camp am Willy Brandt-Platz visávis der EZB. Dort machen wir das, was in Griechenland und [...]

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Rundgang Campus Bockenheim, Samstag 10. März, 14 Uhr Bockenheimer Warte

Öffentlicher Raum, Verkehr und Klima Die Bockenheimer Bürgerinitiativen führen begleitend zu den Planungswerkstätten „Kulturcampus Bockenheim“ Rundgänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf dem Campus Bockenheim an. Welche Veränderungen ergeben sich durch die Umnutzung des Campus Bockenheim von einem Universitätsbetrieb zu einem gemischten Quartier mit (hoffentlich hohem)  Wohnanteil und Kultur und Gewerbe? Welche Auswirkungen hat das auf das [...]

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Touris verwursten

Frankfurter, die öfters durch die Gemeinde ziehen oder die passenden Stadt-Postillen lesen, kennen die Warnung: die Kellner in den Apfelweinkneipen am Ort, die etwas auf sich halten sollte man nicht von der Seite anquatschen, da gibt es einiges zurück: sie sind ausgewählt unfreundlich, Muffigkeit als Frankfurter Markenzeichen. Doch diese Zeiten sind einigermaßen passé, besonders seit Gast in diesen Etablisements Bier (!) bestellen kann und sogar bekommt. Und dann noch die Rede von der “Servicewüste”…

Davon haben sogar Touri-Führer was läuten hören. Und sie wissen, was seit Jahren den Stadtbewohnern offenbar ist. Das Kneipenviertel in Sachsenhausen ist out, runtergekommen, kein gutes Ziel mehr. Professionals und Erben aus dem Umland suchen “Authentizität”, Restbestände lokalen Lebens abseits der Finanz-Italiener ums Bankenviertel und noch nicht entdeckt von den Chinesen. Deswegen kam die Bergerstrasse zu einem Haufen neuer Kundschaft, umso besser für die Hausbesitzer, die Mieten klettern ins Uferlose.

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Als Bernemer setze ich mich auch gerne mal in eine der vielen Kneipen vor Ort, kann aber die Zonen von Lebensweisen in der Bergerstrasse gut unterscheiden: nämlich nach unten und oben, Tasse Kaffee für 2,20 oder für 1,80. “Unten” meint zunächst eine rein geografische Differenzierung, nämlich das Stück ab der Höhenstrasse hin zur Innenstadt. Das Nordend-Viertel mit den Boutiquen, den teuren Spaniern und den vielen Offroadern mit HG.

Bei einem der Spanier war ich mal vor Jahren: dort wurde mir zuerst von einer Aushilfe (und es gab natürlich fast nur Aushilfen in dem Laden) eröffnet, dass es nur eine sehr eingeschränkte Karte gebe, weil die Gefrierschränke im Keller ausgefallen waren. Auf meine Frage, warum denn die Küche dann nichts frisch zubereite entgegnete sie, dass immer alle ihre Essen fertig in den Kellertruhen einlagern. Ich hatte bereits registriert, dass ein Glas Navarra hier 8 Euro kostet, und zwar ein solcher, der sonst für 4,50 die Flasche verkauft wird, Faktor 7, messeunabhängig.

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Veranstaltung: “Reaktionäre Ideologien in der Krise”

Anlässlich des “european day of action against capitalism – M31” bietet das Institut für Kategoriale Analyse eine Veranstaltungsreihe: Wir werden wir uns mit der, nun wieder eindrucksvoll bewiesenen, Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, aber auch mit ideologischen Krisenlösungsmodellen, beschäftigen. Desweiteren werden wir stets auch einen Blick auf konkrete soziale Konflikte und Auf- bzw. Widerstände, wie sie derzeit beispielsweise [...]

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North by Northwest

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Eins
“Bevor ich etwas zu mir nehme, verlange ich, dass eine Identitätsprüfung gemacht wird.”
“Aber ich weiß, wer sie sind”.
“Wer bin ich denn?”
“Sie sind Herr Heise aus Karben.”
“Es gibt zwei: Der eine trägt eine Brille, der andere keine”.
“Sie sind Herr Heise, sie müssen das jetzt nehmen”.
“Nein, ich berufe mich auf mein Menschenrecht auf Verweigerung. Mein Körper ist vertauscht worden, ich verlange das das geprüft wird”.
“Wollen Sie etwas trinken?”
“Erst nachdem meine Identität überprüft wurde.Das ist nicht mein Körper. Das weiß ich doch. Meinen Körper kenne ich doch”.

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Debattenkultur – Sudokus und andere wichtige Beschäftigungen

Da hat man doch gesehen, wie sich unser Finanzminister fit hält. Eisern hält er an seinen Übungen fest, Griechenland hin, Sudoku her. Er muss aber auch viel rechnen in letzter Zeit. Und er ist nicht allein mit derartigen Übungen, Kollegen aus Indien, genauer drei Minister eines südlichen Bundesstaates hatten sich auch filmen lassen als sie [...]

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Aufruf zur Verteidigung von Gesellschaft und Demokratie in Griechenland

Dieser Text ging aus der Initiative einer Gruppe von Bürgern unterschiedlicher Herkunft hervor, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Wir halten es für dringend notwendig, uns gemeinsam sowohl innerhalb als auch außerhalb Griechenlands Gehör zu verschaffen, und zwar so nachvollziehbar und kritisch, dass es uns gelingt, andere zu überzeugen. Im Lichte der derzeitigen Ereignisse, in der [...]

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Ein Kongress und eine Hoffnung – Nachbetrachtungen

Und sie bewegt sich doch! Zunächst mal: die Situation in Deutschland und Europa ist schon seit längerem unerträglich. In Deutschland können wir immerhin 10 Jahre Hartz IV feiern, die südliche Peripherie Europas wird nicht erst seit diesem Wochenende platt gemacht. Selbst das bürgerliche Feuilleton reagiert seit einiger Zeit höchst verschreckt. Der offene Krieg des neoliberalen [...]

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Eine Ohrfeige macht noch keine Kandidatin

Was braucht der Bundesvorstand der LINKE noch politische Gegner, schafft er es doch mühelos allein, sich grenzwertig aufzuführen. Aus der Empörung, nicht mit den grossen Hunden pinkeln zu dürfen, pinkelt man sich lieber selbst ans Bein. Die LINKE hat einen stattlichen Rohrkrepierer zustande gebracht. Konnte man bei GAUck  schon verfolgen, wie man beim Bluffen verliert, [...]

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Public Private Partnership: Der unerhörte Klang des Geldes

Ein Feature des Deutschlandfunks Mit Beteiligung privater Unternehmen versucht die öffentliche Hand trotz aller Haushaltsdefizite und gekürzter Budgets eine Reihe außerordentlich großer Bauprojekte zu realisieren. Der Bau der Hamburger Elbphilharmonie oder der eines 75 Kilometer langen Abschnitts der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen sind bekannte Beispiele für dieses Finanzierungsmodell. Diese so genannten Public Private [...]

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