Frankfurter Gemeine Zeitung

Reisegepäckkontrolleure am Frankfurter Flughafen legen Arbeit nieder

Diesmal geht es nicht um die Großverdiener an RheinMain Airport: ver.di-Warnstreik bei Fraport Security Services.

Seit 05.30 Uhr streiken die Reisegepäckkontrolleure am Flughafen in Frankfurt am Main. Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute mitteilt, soll damit die Forderung nach 7,5 % mehr Entgelt und der Angleichung der Urlaubstage an den Flächentarifvertrag in der Sicherheitswirtschaft verdeutlicht werden. Die Verhandlungen über den FraSec-Haustarifvertrag verliefen bisher ergebnislos, in der 2.Runde wurde ein Angebot zwischen 1% und 2 % für die verschiedenen Tätigkeitsgruppen unterbreitet, ein Angebot zu den Urlaubstagen wurde nicht abgegeben.

Wie ver.di-Verhandlungsführer Gerhard König, mitteilt, soll mit gezielten Nadelstichen auf einen Abschluss hingearbeitet werden. Die rund 3.800 FraSec-Mitarbeiterinnen- bzw. -mitarbeiter liegen mit Entgelten zwischen 9,50 € und 11,00 € brutto die Stunde am unteren Ende der Entgelte am Frankfurter Flughafen, gleichwohl verrichten sie Aufgaben nach den Bestimmungen des Luftsicherheitsgesetzes, welche von hohem Wert für die Abwicklung sicherer Verkehre in der Luftfahrt seien. „Sicherheit hat einen hohen Wert, die Mitarbeiterinnen- bzw. -mitarbeiter der FraSec auch“, so König abschließend.


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