Frankfurter Gemeine Zeitung

Aktionistischer Kongress »Wem gehört Frankfurt?«

Am 16.-18. März 2012 in den Räumen des Studierendenhauses
koordiniert von Gruppen aus dem Netzwerk »Wem gehört die Stadt?«

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Steigende Mieten, Flughafenausbau und Fluglärm, Großprojekte wie EZB-Umzug, Europaviertel und Kulturcampus, Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse in Bockenheim, Innenstadt, Ostend, Gallus und anderswo, teilweise unter Beteiligung öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften, fehlende Freiräume für ein selbstbestimmtes Leben… Entwicklungen in der Global City Frankfurt, die im Kontext der globalen Finanz- und Wirtschafskrise betrachtet werden müssen, die mittels »Bankenrettung« zur Schuldenkrise öffentlicher Haushalte gemacht wurde. Es ist an der Zeit die Frage »Wem gehört Frankfurt?« erneut anzugehen. Der Aktionistische Kongress bringt Gruppen, Initiativen und Individuen zusammen, um die genannten und andere Entwicklungen in Frankfurt und Rhein-Main zu analysieren, zu diskutieren, zu kritisieren und um sich zu organisieren.

Essen (auf Spendenbasis) gibt es auch: Samstag ganztägig Buffet und abends was warmes. Sonntag Rest-Buffet und Suppe.

Auch die “Frankfurter Gemeine Zeitung” nimmt am Kongreß teil.

Programm

Der Kongress kombiniert zentral gestaltete Plenarveranstaltungen mit dezentral vorbereiteten Sessions.


Freitag, 16.03.2012

19.00-21.00 Uhr

ab 21.00 Uhr

Barabend


Samstag, 17.03.2012

10.00-10.30 Uhr

Auftakt

10.30-12.00 Uhr

12.30-14.00 Uhr

14.00-15.30 Uhr

Mittagspause und Essen

15.30-17.00 Uhr

17.30-19.00 Uhr

17.30-20.30 Uhr

ab 20.30 Uhr

Gemeinsames Abendessen und Barabend

ca. 21.30 Uhr

Performance der Gruppe Red Park


Sonntag, 18.03.2012

10.00-11.30 Uhr

12.00-13.30 Uhr

13.30-15.00 Uhr

Mittagspause und Essen

15.00-16.30 Uhr

  • Abschlußplenum: Wem gehört Frankfurt? Und wie weiter?

ab 16.30 Uhr


7 Kommentare zu “Aktionistischer Kongress »Wem gehört Frankfurt?«”

  1. Dirk Treber

    Zum aktionischen Kongress einige Anmerkungen meinerseits.
    Ich habe em vergangen Wochenende von Freitagabend bis zum Abschlussplenum am Sonntag teilgenommen und bin doch sehr ernüchternd aus dieser Veranstaltung nach Hause zurückgefahren.
    Ich hatte bei der letzten Sitzung des Nrtwerkes Umwelt und Klima (NUK) für die Teilnahme an dem Aktionskongress “Wem gehört die Stadt” geworben, weil ich es für notwendig halte, dass sich die sozialen, demokratischen und ökologischen Bewegungen in der “Metropole Frankfurt” und der Rhein-Main-Region vernetzen, um gemeinsame Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.
    Dazu haben wir als NUK gemeinsame Positionen wie der Forderung nach einer Gesamtbelastungsstudie, ein regionales Mobilitätskonzept im Zusammenhang mit dem Trierer Manifest erarbeitet und uns in Grundzügen mit der Bewerbung der Stadt Frankfurt bei der EU für den Titel “Green-City” beschäftigt.
    Zu diesem Thema haben wir die folgenden Schwerpunkte für uns gesehen: Mobilität, Flughafen Frankfurt, Fluglärm, Airportcity, Energiewende und Grünflachen.Daran wollen wir weiter arbeiten und uns in den Kongress Wem gehört die Stadt? einbringen.

    Deshalb haben wir den Veranstaltern des Aktionskongresses folgende Themen vorgeschlagen:
    Green-City mit einem Referenten von uns, mit mir für das Thema Bürgerbeteiligung und Mediation, Ausbau des Frankfurter Flughafens und Airport-City. Die beiden letzten Themen sollten in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Referenten aus den Bürgerinitiativen und den NUK-Mitglieder gestaltet werden. Ein weiteres von uns vorgeschlagenes Thema zur neuen Energiepolitik in Frankfurt sollte von der Greenpeace-Gruppe beigesteuert werden, kam dann aber von deren Seite nicht zustande.

    Mir kam es von Anfang an merkwürdig vor, dass es teilweise Vorbehalte gegen unser Papier zur Green-City Frankfurt und andere inhaltliche Positionen zum Flughafenausbau gab.
    Eine Anmeldung meinerseits bei dem Abschlussplenum: Wie geht es weiter? eine kurze Rede zu halten, um auf die Montagsdemonstrationen im Terminal 1 und die Großdemos am 24. 3. an sechs Flughafenstandorten hinzuweisen und die Teilnehmer des Aktionskongresses aufzurufen, sich aktiv daran zu beteiligen, wurde nicht beantwortet.
    Ebenso erging es mir bei der erst auf der Veranstaltung bei den Organisatoren eingeholten Zusicherung, bei dem Abschlussplenum etwas zum Verlauf des gesamten Kongresses und wie es gemeinsam weitergehen soll, sagen zu dürfen.
    Dieses Recht musste ich mir erst erkämpfen, es war schlichtweg nicht vorgesehen.
    Unter enormen Zeitdruck, wurde von den Initiatoren des Kongresses so verfahren, dass eine bereits vorbereitete Resolution zum Kulturcampus verabschiedet werden sollte. Die inhaltlich Auseinadersetzung darüber, wie es nach dem Kongress weitergehen sollte, wurde auf einen Ende Mai angekündigten Reader mit der Vorstellung der Arbeitsergebnisse der ca. 20 Workshops vertagt sowie auf zwei Nachbesprechungen im April und Mai.
    Die Erstellung dieses Readers wurde vor dem Kongress von mir angeregt und war ursprünglich gar nicht vorgesehen. Auch gab es vor dem Kongress keinen Plan für die Einreichung von kurzen schriftlichen Statements zu den Workshops.

    Der Workshop zu Green-City Frankfurt erschöpfte sich in langen und akademischen Eingangsstatements ohne konkrete Handlungsvorschläge. Die anschließende Diskussion zerfaserte in die verschiedenen Themen ohne das politische Wege und konkrette Schritte zur weiteren Arbeit in der Stadt Frankfurt aufgezeigt wurden. Insgesamt fand ist dies besonders enttäuschend..

    Zu dem Workshop “Bürgerbeteiligung und Mediation”. Dieser Workshop war inhaltlich gut vorbereitet. und moderiert. Formen der Bürgerbeteiligung wie Runde Tische, Mediation beim Flughafenausbau Frankfurt, Mediation für den Flughafen Leipzig Halle, Strukturbeirat für den Flughafen Berlin/Brandenburg Nachbarschaftsbeirat beim Flughafenausbau München, Heiner Geissler als Schlichter bei Stuttgart 21, Prof. Wörner als möglicher Mediator für den Flughafen/Köln/Bonn, Projektwerkstätten wie beim Kulturcampus Bockenheim sind allgegenwärtig. Bei immer mehr Planungs- und Bauprojekten in den Städten werden diese Instrumente angewendet, um vorzutäuschen, die Bürger würden rechtzeitig beteiligt und um den Widerstand der initiativen, Stadtteilengruppen usw. zu verhindern. Die Akzeptanzschaffung soll durch bestimmte Formen der Bürgerbeteiligung erleichtert werden.

    Workshop “Regionalplanung und Flughafenausbau”. Eine “Insider-Veranstaltung”mit fünf bekannten Flughafenausbaugegner aus der Region und lediglich zwei weiteren Zuhörern. Anscheinend gab es kein großes Interesse an diesen Thema.

    Workshop “Airportcity Frankfurt”. Knapp 20 Teilnehmer, mehrheitlich bekannte Flughafenausbauegner aus Mörfelden-Walldorf, Wiesbaden, Frankfurt und Rüsselsheim. Lediglich fünf weitere Personen, die nicht aus diesen Zusammenhängen stammen. Inhaltlich zwar ein sehr guter Workshop, aber letztlich auch keine große Resonanz bei den “Aktivisten aus der Stadt Frankfurt”.

    An dem Workshop “Gegenöffentlichkeit am Beispiel der Frankfurter Gemeinen Zeitung (FGZ) habe ich aus Interesse teilgenommen, weil Forderungen und Aktionen von sozialen, demokratischen und ökologischen Gruppen ohne “Gegenöffentlichkeit” nicht bewirken können.
    Mein Fazit: ein sinnvolles und wichtiges Projekt, mit dem unbedingt gearbeitet werden sollte, um die verschiedenenBewegungen besser zu vernetzen, die Kommunikation zu fördern und inhaltliche Debatten voranzutreiben. Gut gefällt mir an der FGZ auch die Mischung mit kulturellen und künstlerischen Aspekten und das Projekt: http://www.bankersbaylon.de

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk Treber aus Mörfelden-Walldorf,
    Vorsitzender der Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms (IGF) und Mitglied des Netzwerkes Umwelt und Klima Rhein-Main.

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