Frankfurter Gemeine Zeitung

Die Kultur, die Stadt und die Region – Offene Diskussion zum “Kulturcampus Bockenheim”

Am 28. März 2012 findet in der Cafeteria des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main um 18 Uhr ein offenes Diskussionsforum zum “Kulturcampus Bockenheim” statt.

Mit der Veranstaltung sollen die laufenden Planungsprozesse für den “Kulturcampus Bockenheim” durch Perspektiven bereichert werden, die bisher nicht Thema des
eigentlichen Planungsverfahrens und der öffentlichen Diskussion sind. Das Diskussionsforum ist eine Initiative von Architekten- und Ingenieurverein AIV, Bund Deutscher Architekten BDA, Deutsches Architekturmuseum DAM, Deutscher Designer Club DDC und Deutscher Werkbund DWB.

Es diskutieren Dr. Vera Battis-Reese (Forsythe Company), Thomas Rietschel (Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst), Prof. Nikolaus Hirsch (Rektor der Städelschule), Prof. Bernd Kracke (Präsident der HfG Offenbach), Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen), Tom Sieverts (Stadtplaner), Andreas Krawczyk (BDA Frankfurt). Die Moderation übernimmt Kai Vöckler (Hochschule für Gestaltung Offenbach).

Auf dem Gelände der 1914 gegründeten Goethe-Universität soll der “Kulturcampus Bockenheim” entstehen – ein Impulsgeber für die internationalen zeitgenössischen und darstellenden Künste mit Musik, Tanz, Performance und Theater. Das Bündnis aus AIV, BDA, DAM, DDC und DWB sieht die Entwicklung als eine große, kultursparten über greifende Chance für Frankfurt und die Metropolregion Rhein-Main.

Im Zentrum der Diskussion steht die Frage nach dem Kulturbegriff, der den “Kulturcampus Bockenheim” für die gesamte Stadt Frankfurt und die Region Rhein-Main fruchtbar machen kann. Angeregt wird ein weitreichender Austausch zwischen Künstlern, kulturellen Trägern, Bürgern, Planern und Architekten, Verwaltung und Politik über das Selbstverständnis kultureller Institutionen und kultureller Äußerung in Stadt und Region.


An der rheinischen Riviera

Heute mit zwei schönen Frauen in Eltville, Stadt der alten Welt. Ich laufe am Rollator wie eine glückliche Ente, einen unaufälligen Spritzer Blut am Schnabel. Kaum zu unterscheiden von den tausenden anderen Gästen an der rheinischen Riviera, die sich herausgeschält haben aus ihren Behausungen. Bald werde ich eine Treppe in einem gut beleuchteten Treppenhaus hinaufsteigen, schmelzende Eiswürfel in der Hand, mit der ich mich nicht hochziehe. Bis ich oben angekommen bin, geht das Licht aus.


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