Frankfurter Gemeine Zeitung

Stephen Fry vs. Katholische Kirche

Die brillianteste neuere Rede gegen die katholische Kirche und uns papam Ratzinger, eine der besten neueren Reden ÜBERHAUPT ist von Stephen Fry. Unhaltbar und undenkbar in unseren verquatschten “Öfffentlichrechtlichen” oder den privaten Pubertätssendern: This is Old BBC, indeed. Wenn sich diese Kraft (im Sinne Wildes) gegen den heute herrschenden, ehemals englischen, nun mehr international style Wirtschaftsliberalismus empören würde, unter dem die Welt 2012 in my opinion mehr stöhnt als unter dem Joch der Katholiken: wer sollte ihr widerstehen? Aber vielleicht sehe ich nur selbst das so als kommunistischer Katholik (im Sinne Bunels).


Kunstrapperbitches! (Für Max Hollein)


“Absolute Schweine”: Die Deutsche Bank über die Deutsche Bank

trailerDie Deutsche Bank steht für ihr Verhalten während der Immobilienblase in den USA weiterhin im Rampenlicht der Ermittlungen. “Die Welt” berichtet in der Ausgabe vom Montag, den 30.4. über anstehende Verfahren. Pikant sind die Details. Anlageberater der Deutschen Bank jubelten zum Beispiel 2006 und 2007 der Bayrischen Landesbank amerikanische Ramschkredite in Höhe von 92 Millionen Dollar unter. Dass es sich um Ramschkredite handelte, war offenbar Bankenintern bekannt. Greg Lippmann, damals Wertpapierhändler der Deutschen Bank, bezeichnete in internen Mails die dementsprechenden Wertpapiere als “grauenvoll” und “ein Stück Scheiße.” Seine damit handelnden Kollegen klassifiziert er als “absolute Schweine”. Was aber folgte aus dieser moralischen Empörung? Es wäre zu erwarten gewesen, dass Lippmann versucht, den Handel der DB mit den toxischen Papieren zu unterbinden. Das tat er nicht. Stattdessen wettete er für die Deutsche Bank auf den Zusammenbruch eben jener Kredite und bescherte ihr damit Milliarden. Das kann man als schizophren bezeichnen. Oder als WinWinsituation- für die Deutsche Bank. Auf der anderen Seite gab eine Loose-loose-Situation. Die Loser waren die Kunden der Deutschen Bank wie die Landesbanken. Und vor allem die Leute, die zu hunderttausenden aus ihren Häusern vertrieben wurden. Deren Schicksal hat Michael Moore in “Kapitalismus-eine Liebesgeschichte” beschrieben. Die Geschichte Lippmanns kurz vor dem Crash erzählt der Finanzjournalist Michael Lewis in “The Big short.”


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