Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates 14.6. – 24.6.

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Do, 14.6.

18 Uhr, Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6 : Film: DIE WOHNUNG – HA’DIRA (OmU) (bis 20.6.)
Im Alter von 98 Jahren stirbt Großmutter Gerda. Kurz darauf versammelt sich die Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv, um diese aufzulösen. 70 Jahre lang hat sie hier mit Ehemann Kurt gelebt, weggeschmissen haben sie nichts.
Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt die Familie Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Kommandanten Baron Leopold von Mildenstein. Filmemacher und Enkel Arnon Goldfinger nimmt zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf: mit Wut und Mut gegen die Kisten, den Staub, die Antiquitätenhändler, die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit.

19 Uhr: DGB-Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77: Treffen Aktionsbündnis bezahlbarer Wohnraum. Es geht u.a. um: Nassauische Heimstätten, Rolle der ABG Holding, Mietspiegel. Näheres hier.

So, 17.6.

10:00 bis 17:30, DGB-Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, “FrankfurtCampus” der Piraten. Nach dem erfolgreichen “HessenCampus” in Gießen Mitte April bringen die Frankfurter Piraten das Forum jetzt an den Main. Der erste “FrankfurtCampus” bietet Piraten und Nicht-Piraten Raum zur Begegnung und für die Diskussion gesellschaftlicher Themen. “Im Grunde genommen ist es eine typische Piraten-Idee. Es handelt sich um ein sogenanntes ‘BarCamp’ – eine ungezwungene, offene Veranstaltung also”, sagt Fredo Mazzaro, Beisitzer im Vorstand des KV Frankfurt. “Einen Tag lang treffen sich Menschen und tauschen sich zu bestimmten Themen aus. Um dem ganzen Struktur zu geben, sind einige Vorträge geplant. Aber im Gegensatz zu einer Konferenz sind diese nicht unter einem großen Themenblock vordefiniert. Jeder kann mitmachen und es ist reichlich Zeit für Diskussionen und zum Kennenlernern reserviert.” Auf dem “FrankfurtCampus” stehen interessante Themen auf dem Programm: Unter anderem soll es um Geld und Kapitalismus, Energie und ein freies WLAN-Netz in Frankfurt gehen. Von der Orga-Seite wird es beispielsweise um die Ziele der Piratenpartei gehen und es gibt eine Schulung in Liquid Feedback, dem basisdemokratischen Abstimmungsprogramm der Piraten. Alle Bürger sind zu der kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen,aus organisatorischen Gründen wird jedoch um Anmeldung gebeten unter:

https://kv-frankfurt.piratenpad.de/FrankfurtCampus.

10.30 Sandsäcke bauen vor der Frankfurter Börse. Aktion von Campact. Nähere Info hier Die Veranstalter: “Kämpft die Bundesregierung in den nächsten zwei Wochen in der EU für die Einführung der Finanztransaktionssteuer? Viel hängt jetzt vom öffentlichen Druck ab. Schon beim Treffen der europäischen Finanzminister nächste Woche oder beim EU-Gipfel kurz danach dürfte die Entscheidung über die Spekulationssteuer fallen. Um so wichtiger ist, dass wir diesen Sonntag, den 17. Juni unseren Protest für die Steuer auf die Straße tragen: Aus tausenden Sandsäcken errichten wir rund um den Eingang der Frankfurter Börse einen riesigen Damm gegen Spekulation auf den Finanzmärkten”.

Mo, 18.6.

20 Uhr, Kulturzentrum “Die Fabrik”, Mittlerer Hasenpfad 5 : Tom Koenigs, ehemaliger Sonderbeauftragte der UN, stellt sein Afghanistanbuch vor, im Wechsel dazu spielt Shahram Moghaddam Gitarre. 2006/2007 leitete er die zivile Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan. Koenigs erzählt von den komplizierten diplomatischen Beziehungen, von westlichen Botschaftern, denen das Hemd näher ist als die Hose, von der problematischen Rolle der Medien, von wilden Autofahrten und hoher Diplomatie im Wüstensandsturm, von seinem Besuch beim König und den Reisen nach New York zu Kofi Annan. Immer wieder beschreibt er das absurde Protokoll, den Prunk und Plunder, seltsame Konstanten trotz der offensichtlichen Zunahme von Gewalt, Bombenanschlägen und Selbstmordattentaten.

Mi, 20.6.

19.30 Uhr Café Exzess, Leipziger Straße 91: Offener Austausch: Protest gegen Fluglärm und den Flughafenausbau – Und Wo Sind Wir? Im Oktober 2011 wurde die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen eröffnet – seitdem gibt es am Flughafen als auch im gesamten Rhein-Main-Gebiet Proteste von tausenden (Neu-) Betroffenen des Fluglärms. Der Protest dauert an, hat aber anscheinend an Schwung verloren. Viele scheinen sich zu arrangieren. Die (radikale) Linke diskutiert: Sehen wir Interventionsmöglichkeiten für eine emanzipatorische Politik? Wie verorten wir uns selbst? Als Betroffene des Fluglärms – als GegnerInnen des kapitalistischen Normalzustands – als GegnerInnen der rassistischen Abschiebemaschinerie – als StreiterInnen für etwas vollkommen Anderes?

18.00 Uhr Institut für vergleichende Irrelevanz: Vortrag “Lacan und der Marxismus” von Tove Soiland (AK kritische Psychologie)

Do, 21. 6.

20.00 Uhr, Kneipe Club Voltaire, Kleine Hochstr.5: Eurokrise, Fiskalpakt und Widerstand. Referent Andrej Hunko (MdB, Die Linke) über die Angriffe des Kapitals und seiner Regierungen auf die Sozialstandards in
Die Schuldenkrise ist zentrales Thema der europäischen Politik. Jetzt versuchen Kapital und mit ihm verbandelte Regierungen die große Masse der Bevölkerung zahlen zu lassen. Europaweit sollen durch den Fiskalpakt mit deutscher Schuldenbremse die „Sachzwänge“ für eine harte Sparpolitik geschaffen werden. In Griechenland wird gerade vorexerziert, was das für die große Masse der Bevölkerung der Staaten Europas bedeuten wird: Massive Senkung von Löhnen, Gehältern und Renten um ein Drittel bis um die Hälfte. Massive Verschlechterung der medizinischen Versorgung.Aber es geht auch um den Widerstand und seine Perspektiven in Griechenland und darum, was Arbeiter- und soziale Bewegung in Deutschland tun können, um unsere eigenen Sozialstandards zu verteidigen.

Frei, 22.6.-So, 24.6.
Institut für Vergleichende Irrelvanz
Tagung Kunst-Erkenntnis- Problem. Über die Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute.
Die Veranstalter: “Über ein ganzes Wochenende werden künstlerische, politische und wissenschaftliche Praxen an einem Platz zusammen arbeiten, einander ihre Perspektiven zeigen, streiten, sich ergänzen. Die Kunst wird uns vergnügen, uns aber auch Dinge sehen lassen und Fragen wecken. Theorievorträge geben Denkmaterial und schaffen Raum, die Kunsterlebnisse in ein gemeinsames Gespräch überzuführen. Lyrik, Theater, Musik und Film soll es an den Abenden geben, ein Raum mit Installationen, Skulpturen und Bildern steht ständig dem sinnlichen Genuss offen.Die Tagung ist weder eine akademische Veranstaltung noch ein Event und soll so antispektakulär wie möglich sein. Es geht weder um die Präsentation von Modeintellektuellen noch um Karriereoptionen. Inhalt der Tagung soll die Sache sein.” Nähere Infos hier

So., 24.6.

11 Uhr: Café Alte Backstube, Dominikanergasse 7: “60 Jahre BILD und kein Ende”.Mit Dr. Wolfgang Storz, Publizist, Medien- und Kommunikationsberater Moderation: Ulrike Holler Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-Zeitung werden am 23. Juni 2012 an alle deutschen Haushalte Gratis-Ausgaben geliefert. Mit dieser Propaganda-Aktion will der Springer-Konzern neue Abnehmer werben, Einnahmen erhöhen und demonstrieren: „Wir sind die große Volkszeitung.“ Dagegen wehren sich viele. Sie finden, dieses Produkt ist unerträglich, weil es sich nur selten an journalistische Standards hält, weil es die Grenzen zwischen Unterhaltung, Werbung und PR verletzt, weil es skandalisiert, vorhandene Vorurteile verstärkt und so tut, als sei es Volkes Stimme.
Dr. Wolfgang Storz, ehemals Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, hat zusammen mit Hans-Jürgen Arlt die Berichterstattung über die Griechenland- und Euro-Krise und die Affäre Wulff analysiert. Veranstalter: KunstGesellschaft. eintritt: € 5/3/1,-


9 Kommentare zu “Blind Dates 14.6. – 24.6.”

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