Frankfurter Gemeine Zeitung

Afrikanisches Kulturfest im Rebstockpark – 30. Juni bis 01. Juli

In Rheinmain leben viele Menschen vom afrikanischen Kontinent. Oft klandestin, meistens in prekärer Existenz tragen sie zum Funktionieren der großen Getriebe in der Stadt bei. Seit einigen Jahren gibt es ein afrikanisches Kulturfestival vor Ort, mit dem das Klandestine Afrikas hier ein Stück weit überwunden werden soll, und am Wochenende ist es wieder so weit: “Einbinden statt ausgrenzen – Mut zur Mitbestimmung

Unter diesem Motto bietet das Afrikanische Kulturfest 2012 einmal mehr eine lebendige Plattform für Kultur, gesellschaftliches Engagement und politischen Diskurs. An den beiden Veranstaltungstagen möchten die Veranstalter eine Brücke zwischen Kultur, Politik und sozialen Fragen schlagen – und damit ein Forum schaffen, um sich über Wege zu mehr direkter Demokratie, Bürgerbeteiligung und Integration von Migranten in politische Entscheidungs-Prozesse auszutauschen. Geplant ist dazu am Sonntag den 01.07. eine Podiumsdiskussion im zentralen Festzelt oder auf der Bühne. Zu dieser werden prominente internationale Gäste erwartet, die sich mit Fragen wie z.B. der Demokratisierung in afrikanischen Ländern befassen.

Das Programm Afrikanisches Kulturfest Rebstockpark 2012


7 Kommentare zu “Afrikanisches Kulturfest im Rebstockpark – 30. Juni bis 01. Juli”

  1. Afrikanisches Kulturfest Rebstockpark 2013

    «Afrika in Bewegung» Unter diesem Motto findet vom 29. bis 30. Juni 2013 das achte Afrikanische Kulturfest im Rebstockpark in Frankfurt statt. Gemeinsam feiern und diskutieren. Die Veranstaltung bietet sowohl einen kulturellen als auch politischen Rahmen für Diskussionen und Analysen brandaktueller Themen aus einem im Wandel begriffenen Afrika.

    Samstag, 29. Juni 2013
    14:00 Uhr Eröffnung: des Basars, Essen Cocktail
    14:00 Uhr Kinderprogramm: Soccerarena, Kinderschminken
    15:00 Uhr SOUNDSYSTEM TENT @ AFRIKANISCHE KULTURFEST
    Wir freuen uns Euch dieses Jahr zum 3. Mal in Folge mit Soundbwoys Destiny die Soundsystem Stage präsentieren zu dürfen
    Zum ersten Mal wird anstatt vor einer Bühne unter freiem Himmel in einem großen Zelt gefeiert. Musikalisch wird es das Beste aus Reggae-, Roots-, Ska-, Dancehall- und HipHop Music geben. Für gute Vibes ist demnach definitiv gesorgt, nicht nur auf Grund der Tatsache, dass sich alle Sounds bereits seit sehr langer Zeit gut kennen.
    Part 1.
    Deebuzz (Mannheim)
    Jackpot (Mainz)
    Soundbwoys Destiny(Ffm)
    Hightune Soundmachine (Ffm)
    Rebel Rock (Ffm)
    BoBoBama Sound (Ffm)
    Dubs Till Dawn (Ffm)
    16:00 Uhr Geschichtenerzähler: Tormenta Jobarteh
    Er führt Sie in das Reich der Geschichten, Mythen, Tänze und Gesänge afrikanischer “Griot”- Tradition. Kinder spielen, tanzen und musizieren. Mit Koramusik, Geschichten und Spielperkussion erleben sie, wie Grenzen verschwimmen. Aggressionen als psychisches Notsignal, als Zeichen von Angst, Unsicherheit und Enttäuschung werden umgesetzt in Rhythmus und Wir-Gefühl. Jetztheit, Lachen, Liebe und Versöhnung. Er bringt humorvolle und lehrreiche Geschichten aus der Tradition der Mande-Griots in Gambia und Senegal mit.

    16:30 Uhr Afrika Forum — Eröffnung

    17:00 Uhr Afrikanische Geopolitik im 21. Jahrhundert: Mali, Zentralafrika, der Norden und der panafrikanische Widerstand
    Referent: Aziz Salomone Fall – internationalistischer Politologe und Panafrikanist
    Seit der Krise in den 80er Jahren erodiert die Souveränität der afrikanischen Länder zunehmend, und zwar aufgrund makroökonomischer Konditionalitäten, die die betreffenden Staaten in die Pflicht nehmen, sowie aufgrund einer geostrategischen imperialistischen Umstrukturierung, die Verhältnisse bewirkt, welche noch komplexer sind als die Situation am Ende des 20. Jahrhunderts. Der Kapitalismus in der Krise gestattet eine Geopolitik, die es zu analysieren gilt, die aber bereits durchscheinen lässt, dass sie ein Afrika ohne Afrikaner anstrebt. Die Rolle von Africom, von alten Kolonialmächten, aber auch von neuen Akteuren wie China oder Qatar ergänzt das Chaos und verschleiert die sicherheitsbezogenen Auswüchse, die Irredentismen sowie den Widerstand der Völker und versprengten politischen Kräfte. Der Vortragende veranschaulicht diese Phänomene anhand aktueller Spannungsgebiete und zeigt panafrikanische Wege auf, um die Krise zu bewältigen.

    17:30 Uhr Aktuelle internationale Manipulationen, mediale Neokolonialisierung und die Scheinheiligkeit der westlichen Regierungen
    Referent: Laurent Louis – Unabhängiger Abgeordneter im belgischen Parlament
    “Wir leben in einer Welt ständiger Fehlinformationen. Und da wir von Manipulatoren regiert werden, ist es für uns Bürger nicht einfach, die kaschierte Wirklichkeit hinter den täglichen Manipulationen zu erkennen. Unsere Aufgabe besteht also darin, der Wahrheit Geltung zu verschaffen. Aber die Wahrheit – was ist das eigentlich? Wahr ist, dass die westlichen Länder seit Jahrzehnten an Afrika Geld verdienen. Das haben sie im Rahmen der Kolonialisierung getan und das tun sie auch heute noch im Rahmen der Neokolonialisierung. Und wenn diese Methode nicht mehr funktioniert, erfinden sie Terroristen (vorzugsweise muslimische), um illegale militärische Operationen, wie wir sie in Mali gesehen haben, zu rechtfertigen. Sie zetteln Staatsstreiche an wie aktuell in Syrien oder, was häufiger der Fall ist, verhelfen Marionettenregierungen an die Spitze afrikanischer Staaten (wie z.B. in der Demokratischen Republik Kongo). Angesichts dieser Lügen und Manipulationen durch die internationale Gemeinschaft müssen wir uns auf den gesunden Menschenverstand der Völker besinnen und vor allem die Bevölkerung wachrütteln.”

    18:00 Uhr Podumdiskussion

    Hauptbühne
    19:00 Uhr Konzert: Concrete Jungle
    Die Darmstädter Reggae-Band Concrete Jungle sehr bald einen eigenen Stil: Urban Roots Reggae

    21:00 Uhr Konzert: Aicha Kouyate & Mandinka Band
    Sie entstammt einer berühmten Griot-Familie und steht daher in engster Verbundenheit zu den westafrikanischen Gesangs- und Tanztraditionen der Malinke. Aicha Kouyaté hat mit Herman Kathan, einem der besten deutschen Trommler und auch Salif Keita.

    23:00 Uhr Special After Festival Party
    Club DAS BETT – Schmidtstr.12, 60326 Frankfurt

    Sonntag 30 Juni 2013

    12:00 Uhr Eröffnung des Basars, Essen Cocktail

    12:30 Uhr Kinderprogramm: Soccerarena, Kinderschminken

    15:00 Uhr SOUNDSYSTEM TENT @ AFRIKANISCHE KULTURFEST
    Part 2
    Deebuzz (Mannheim)
    Jackpot (Mainz)
    Soundbwoys Destiny(Ffm)
    Hightune Soundmachine (Ffm)
    Rebel Rock (Ffm)
    BoBoBama Sound (Ffm)
    Dubs Till Dawn (Ffm)

    16:00 Uhr Geschichtenerzähler: Tormenta Jobarteh
    Er führt Sie in das Reich der Geschichten, Mythen, Tänze und Gesänge afrikanischer “Griot”- Tradition. Kinder spielen, tanzen und musizieren. Mit Koramusik, Geschichten und Spielperkussion erleben sie, wie Grenzen verschwimmen. Aggressionen als psychisches Notsignal, als Zeichen von Angst, Unsicherheit und Enttäuschung werden umgesetzt in Rhythmus und Wir-Gefühl. Jetztheit, Lachen, Liebe und Versöhnung. Er bringt humorvolle und lehrreiche Geschichten aus der Tradition der Mande-Griots in Gambia und Senegal mit.

    Afrika Forum

    14:00 Uhr Das Zusammenspiel von Widerständen gegen die Straffreiheit und panafrikanische Entwicklungsalternativen.
    Referent: Aziz Salomone Fall – internationalistischer Politologe und Panafrikanist
    Die meisten afrikanischen Führer, die versucht haben, die afrikanischen Gegebenheiten zu verändern, wurden hieran gehindert, ihres Amtes enthoben oder ermordet. Mit dem Start einer internationalen Kampagne gegen Straffreiheit aus Anlass des Falles Sankara stellen sich die Panafrikanisten gegen eine Weltordnung, die weiterhin die Plünderung der Ressourcen des Kontinents mit Hilfe von geschäftstüchtigen Regierenden sowie Bevölkerungen unterstützt, die durch Scheindemokratien getäuscht und durch Zwietracht abgelenkt werden. Das internationale Recht und die multilaterale Ordnung werden instrumentalisiert und Straffreiheit wird zum System. Die Wiederentdeckung positiver afrikanischer Werte und Regeln und der sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten eröffnet die Perspektive auf einen gerechteren und ethischeren panafrikanischen Weg.
    Buchvorstellung

    15:00 Uhr Perspektiven der politischen Entwicklung Afrikas – die Rolle der Parlamente.
    Referent: Herr Mansour Djamil Sy – Vize Präsident der Nationalversammlung/Senegal

    16:00 Uhr Podiumsdiskussion

    Konflikte in Mali: Perspektiven für einen Ausgang aus der Krise
    Gäste:
    Sabine Lösing, Europaabgeordnete, Die Linke
    Dadji Touré, Vorzitende des Rats der Malierinnen in Deutschland
    Aziz Salmone Fall, Politologe und Panafrikanischer Aktivist
    Mansour Djamil Sy, Erster Vizepräsident der senegalesischen Nationalversammlung
    Souleymane Jules Diop, Botschafter von Senegal und Leiter des senegalesischen kulturellen und wirtschaftlichen Büros in Brüssel
    Ein vertrete der GRÜNEN

    18:30 Uhr Treff / Debatte
    Abgeordneter Herr Mansour Djamil Sy gegenüber der Senegalesischen Diaspora in Europa

    Hauptbühne:

    17:30 Uhr Konzert: Seck Brothers
    Die Brüder spielen so viele verschiedenen Klanginstrumente, das man das Gefühl hat, ein ganzes Orchester spiele auf. Die Zuschauer erhalten Rasseln und werden in die Show eingebunden. Durch klatschen und musizieren vervielfältigt sich der Klangteppich noch mehr. So wird die Show der Seck Brothers zu einem besonderen Erlebnis das niemanden unberührt lässt.

    18:30 Uhr Konzert: Banda Bresil
    Ist eine traditionelle Sambaformation aus Rio de Janeiro. Die Tänzerinnen und Tänzer werden live von heißen Sambarhythmen begleitet, deren besonderen Merkmale des afrikanischen Erbes die starke Betonung der Perkussion, die Tanzformen und Rhythmen sind, die von afrikanischen Sklaven in ihre neue Heimat Brasilien eingeführt wurden.

    19:30 Uhr Konzert: Sabar
    Ein Sabarfest bezeichnet nicht nur die Trommel im Mittelpunkt, sondern traditionelle Tänze mit traditioneller Musik in Verbindung mit explosiver Energie und spannungsgeladenen Rhythmen.

    20:30 Uhr Konzert: Cashma Hoody
    Ihr Musikstil, den sie selbst als “Trippin’ Rock-Reggae” bezeichnen, ist eine Mischung aus Rock und Reggae mit Elementen aus Ska, Dub, Pop, Ambient und anderen Musikrichtungen.

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