Frankfurter Gemeine Zeitung

Gegendemonstration! — 27. Juli 2012: das NPD-”Deutschland-Flaggschiff” will auf den Frankfurter Römerberg

[Update, 26. Juli 2012, 14:40 Uhr: Laut der Taunus-Zeitung -  http://www.fnp.de/tz/region/lokales/hochtaunus/protest-gegen-npdauftritt_rmn01.c.10018215.de.html - ruft das Römerbündnis zu einer Gegendemonstration auf dem frankfurter Römer am 27. Juli 2012 ab 14:30 Uhr auf. Das Römerbergbündnis besteht aus der DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, dem Frankfurter Jugendring, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, der evangelischen und katholischen Kirche Frankfurt.]

Auf antinazi.wordpress.com lesen Sie:

Für Freitag, den 27.7.2012 hat die NPD bekannt gegeben, ihr “Deutschland-Flaggschiff” (gemeint ist ein leicht beschädigter LKW), werde von 15 -17 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg Station machen.

Als Sprecher sind Matthias Faust und Holger Apfel angekündigt. Man wolle nicht “Europas Zahlmeister sein”, tönen die Nazis. Na gut, bislang haben sie ja vor allem das Geld des Verfassungsschutzes ausgegeben. Es wäre nicht erstaunlich, wenn AntifaschistInnen, die keine Lust auf die Präsenz des parlamentarischen Arms des NSU in Frankfurt oder sonstwo haben, sich hiergegen zusammenfinden würden.

Quelle: http://antinazi.wordpress.com/2012/07/25/25-7-012-das-npd-deutschland-flaggschiff-will-auf-den-frankfurter-romerberg/

Meiner Meinung nach zeigt sich daran, dass die oben genannte NPD-Veranstaltung in Frankfurt am Main anscheinend erlaubt wurde und die inhaltlich aufarbeitenden Blockupy-Veranstaltungen hingegen komplett verboten wurden, wessen Geistes Kind Markus Frank (CDU), Boris Rhein (CDU) und Teile der hessischen Justiz sind.

Ich schäme mich für sie. Ich protestiere! Ich gehe auf den Römer und schaue das mir persönlich an.

Kommentare sind übrigens erwünscht…


5 Kommentare zu “Gegendemonstration! — 27. Juli 2012: das NPD-”Deutschland-Flaggschiff” will auf den Frankfurter Römerberg”

  1. Florian K.

    SCHEISSE! Das ist so kurzfristig, dass ich leider nicht dabei sein kann.

    Wem es so geht wie mir und wer trotzdem etwas tun will, für den habe ich hier ein paar interessante Daten zusammengetragen:

    1. Wer sich bei der Stadt Frankfurt über diese Angelegenheit beschweren will, der kann sich an die für die Genehmigung von Versammlungen zuständige Stelle wenden:

    Versammlungsrecht
    Ordnungsamt
    Kleyerstraße 86
    60326 Frankfurt am Main

    Telefon: +49 (0)69 212 43755
    Telefax: +49 (0)69 212 37886
    E-Mail: demo@stadt-frankfurt.de

    2. Hier ist außerdem die Kontaktnummer der NPD zu der Veranstaltung:

    (0151) 17278279

    Dort kann man entweder

    - Sich als Nazi ausgeben und so mehr über die Veranstaltung erfahren, was sicher hilft, die Aktionen der Gegendemo flexibel und effizient zu gestalten

    oder

    - Seine generelle Meinung über die NPD lautstark zum Ausdruck bringen

    Is it time for a shitstorm? Yes, it is!

  2. Frank

    @ Florian

    Grämen Sie sich nicht, Sie können bestimmt bei der nächsten Demo als nützlicher Idiot fungieren.

    Leute wie Sie geben der NPD so richtig Publicity; Bericht in allen Zeitungen und sogar in Tagesschau und Heute-Sendung.

    Insgesamt ein voller Erfolg für die NPD

  3. Florian K.

    Uiuiui Frank… sehr postmodern gedacht…

    Aber eines verstehe ich trotzdem nicht:

    Wenn die Demonstration gegen die NPD in Wirklichkeit eine Demonstration für die NPD ist, ist dann vielleicht auch die Demonstration der NPD gegen den Euro in Wirklichkeit eine Demonstration für den Euro?

    Oder ist heute vielleicht einfach
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    GEGENTEILTAG?!?

  4. Frank

    …tja, das ist Ihr Problem, Sie verstehen so einiges nicht.

    Natürlich war die Demo gegen NPD, nicht eine Demo für die NPD.
    Trotzdem haben Sie der NPD eine Aufmerksamkeit die Sie nicht verdient und sonst auch nicht bekommen hätte.

    Deshalb haben Sie schlicht und ergreifend als nützlicher Idiot fungiert

  5. Florian K.

    Naja…

    Die Frage nach der negativen Publicity ist in vielen Fällen durchaus berechtigt und ich denke auch, dass Linke erfolgreicher sein könnten, wenn sie an manchen Punkten etwas gelassener wären.

    In Bezug auf die NPD ist es aber so:

    Die NPD hat aufgrund ihres Status als (noch-)legale Partei ohnehin sehr weitreichende Publicity-Mittel und ist als Organisation bundesweit sehr bekannt.
    Die Gefahr, dass man durch die Gegendemo mehr Leute auf die NPD aufmerksam macht, sehe ich als nicht gegeben.

    Und warum haben Sie eigentlich in Ihren Kommentaren zu einem anderen Artikel die Demonstration der GDL gegen Salafisten so vehement verteidigt?
    Macht diese Demo denn nach Ihrer Logik nicht auch Publicity für Salafisten?

    Oder ging es Ihnen eher darum, dass Ihnen linke Demonstrationen grundsätzlich ein Dorn im Auge sind?

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