Frankfurter Gemeine Zeitung

7200 Minuten in Barcelona

Es war heiß in Barcelona, als ich dort war (Juli)

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Im Barrio Gótico standen (wenige) Einheimische herum und kommunizierten munter  miteinander

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andere schrieben Botschaften an die Herrschenden:

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Sollen sie sich selbst ficken! Wir zahlen nicht für eure Schulden.

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Wenn ein Gesetz ungerecht ist muss man UNGEHORSAM üben-M.Gandhi

Die zahleichen Touristen (ca. 100.000 an der Zahl) fummelten hektisch an diversen elektronischen Geräten rum (smartphonesIpodstabletsmp3playersdigitalkameras..)oder/und suchten nach DEM Motiv oder stürmten die Boutiquen denn es gab gerade Rebajas (Schlussverkauf).

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Beliebtes Motiv. (Demnächst eröffnet ein Apple Geschäft)

Jeden Morgen trank ich einen Americano (schwarzen Kaffee) an der Placa de George Orwell, nicht wissend, dass Gefahr in Verzug war:

„Kein sicherer Platz”

2 von 5 SternenBewertet am 24. April 2012

Im gotischen Viertel befindet sich etwas versteckt der Placa de George Orwell, welcher von den umliegenden Häusern in einem Dreieck eingerahmt wird. Dort gibt es einige Cafes und eine moderne Skulptur. Ich fand diesen Platz nicht sehr einladend. Ich hatte das Gefühl gehabt, dass es dort nicht ganz sicher war, weil sich einige komische Gestalten rumtrieben.

(Aus TripAdvisor),

nicht wissend, dass ich auf der Placa de George Orwell ‘rumhing, bis ich irgendwann die Nase hochhielt und sah

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Es wurde mir warm ums Herz, hat er doch 1936 gegen die Franquisten gekämpft (und wurde schwer verletzt). Sein Buch „Mein Katalonien“ indem er seine Erlebnisse im spanischen Bürgerkrieg festgehalten hat, gehört zu meinen „top-ten“ (dies „en passant“).

Julio von der Kneipe „Bahia“ sagte mir, dass zur Olympiade (1992) eine Häuserfront in die Luft gesprengt wurde (vorher wurden die Einwohner entsorgt), damit der Platz luftiger wird. Wenn man sich dort aufhält springt einen die Gentrifizierung ins Hirn: eine Häuserzeile wird gerade zu Ende hübsch gemacht

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Gehübschte Fassade, eine andere zum Teil, wobei aus dem Luxushotel nichts wurde

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Eigentum verpflichtet

aus Angst vor Besetzer wurden die Fenster zubetoniert. Die Besetzerszene („Okupas“) ist in Barcelona sehr stark: es sollen hunderte von Wohnungen zur Zeit besetzt sein.

Ein Tag vor meiner Abreise las ich in LaVanguardia (die Tageszeitung von Barcelona), dass der spanische Staat – unbeeindruckt von den 400.000 Demonstranten alleine in Barcelona – seine „Hausaufgaben“ macht: Beamten wurden das Weihnachtsgeld gestrichen, die MWSt um 3 Punkte erhöht, die Bezugsdauer vom Arbeitslosengeld verkürzt usw..

George Orwell, lass bloß die Augen zu!

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7 Kommentare zu “7200 Minuten in Barcelona”

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