Frankfurter Gemeine Zeitung

Angesehen in Frankfurt und dem Rest der Welt: Deutsche Bank AG

Unsere Filmreihe zu Finanzfurt und dem kapitalistischen Geschehen im Rest der Welt setzen wir fort mit einer Dokumentation der ARD aus dem Jahre 2012.

Sie beleuchtet die Geschäfte der Deutsche Bank AG mit Hauptsitz in Frankfurt/M aus der Perspektive des Kleinkundens, zwischen den gepfändeten amerikanischen Häuslekäufern und den abgestürzten deutschen Rentnern. Dieser Blickwinkel erlaubt natürlich nur einen Ausschnitt aus dem reichhaltigen Geschäftsleben der Bank, zeigt aber recht deutlich einige Aspekte der profitablen “Finanzialisierung” der Lebensweisen rund um die Welt. Im Film gilt das  zumindest für Ausschnitte der Geschäfte, die “westliche Konsumenten” betreffen.

Solche Finanzialisierung der alltäglichen Lebensweisen passt sich zeitgemäß in die  heutige Funktionsweise eines globalen Kapitalismus ein. Frankfurt bildet dafür einen organisatorischen Knoten, eine urbane “Zitadelle” solchen Geschehens mit besonderem Fokus auf Finanzgeschäfte aller Art. Ihre großen Firmen betreiben bemerkenswerte Links quer über den ganzen Globus, die wieder in die Lebenswelt, die Kultur und Existenzbedingungen in der Stadt hineinschwappen. Im Auge dieses Tornados unter anderen: die Deutsche Bank AG.


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