Frankfurter Gemeine Zeitung

Nur wegen einem blöden Film.

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Foto: Designbuildsource.com
Haben Sie das auch gesehen im Fernsehen: die fanatisierten Moslems in Karachi in Pakistan am 20.9? 12 Tote, Brände, NUR WEGEN EINEM BLÖDEN FILM. Grauenhaft!
Und das meine ich ernst.
Haben Sie das auch gesehen im Fernsehen: die Verbrannten einer Texttilfabrikfabrik in Karachi in Pakistan: 297 Tote eine Woche vorher, am 12. 9. ?  Okay, war keine GANZ große Meldung. Verschlossene Notausgänge, vergitterte Fenster und versperrte Treppenhäuser führten dazu, dass fast die Hälfte der ArbeiterInnen verbrannte. Einige retteten sich auf das Dach und sprangen von dort aus in die Tiefe. Dieses Feuer zeigt das obige Foto. Die Fabrik war nicht offiziell registriert. Dort wurden Jeans für den Textildiscounter KIK hergestellt. KIK verkauft in Deutschland diese Jeans für 15,95 Euro unter der Marke : “OKAY”. Das ist ganz schön günstig. Nebenbei: das Prokopfeinkommen in Pakistan beträgt 700 Dollar -im Jahr. So ist das eben. Ich meine, ich bin okay, du bist okay…Aber 297 Tote nur wegen billiger Jeans: Das kann man nicht okay finden. Nun werden Sie vielleicht sagen: KIK? Die Sachen da sind eh grauenhaft, und die Arbeitsbedingungen in den Läden hier, da hat man ja auch schon drüber gelesen, genau wie beim Lidl. Da kaufen eh nur  Hartz-IVler, Hausfrauen und Ausländer (der Political-Incorrect-Leser würde in Gedanken hinzufügen: “vor allem wahrscheinlich die Moslems, die rübergemacht haben aus Pakistan, haha”). Aber davon gibts hier offenbar eine ganze Menge: fast 2600 Filialen mit 1,4 Mrd. Euro Umsatz in Deutschland. KIK ist eine etwas häßliche Tochter der ansehnlichen Tengelmannfamilie. Aber auf jeden Fall würden SIE keine Jeans für 15,95 kaufen,oder? Da ist ja schon klar, dass da was mit den Arbeitsbedingungen nicht stimmen kann! Reden wir also von was anderem: Apples neues iPhone 5, Menschenauflauf auf der Zeil diese Woche , einzelne warteten die ganze Nacht lang auf Campingstühlen vor dem Applestore, die Kunden wurden durch eine  La-Ola-Welle der Mitarbeiter begrüßt, ein wenig wie bei einem Erweckungsgottesdienst für Steve Jobs, der das Spektakel auf aller Welt sicher nicht ohne eine stille Träne von da oben beobachtet hat. Die 16-GigabyteVariante kostet 679 Euro, die 32er 789 Euro und die satte 64- Gigabyte Ausgabe gibts für 899 Euro. Das ist doch etwas anderes als die miese Welt von KIK mit den 15,95er Jeans. Verblüffenderweise werden die iPhones aber fast unter den gleichen Bedingungen hergestellt. 2010, als das iPhone  4 rauskam gabs in dem chinesischen Hersteller-Werk Foxconn wegen der Arbeitsbedingungen eine Selbstmordwelle: 13 Selbstmorde, 4 Selbstmordversuche. Was tat das Unternehmen? Es reagierte erstaunlich “westlich”: es ließ die Arbeiter als erstes eine Verpflichtung unterschreiben, dass sie keinen Selbstmord begehen würden. Damit war klar: Selbstmord ist Vertragsbruch und kann die sofortige Kündigung nach sich ziehen, da gibts kein Pardon! Netze wurden unter die fenster gehängt, eine Psychologenhotline eingerichtet (“Selbstmord ist keine Lösung”) und die Löhne leicht über den gesetzlichen Mindestlohn in China angehoben. Apple lobte Foxconn wegen dieser Bemühungen. Ein Jahr später im September 2011, kurz vor dem iPhone 4S : Bei der Eröffnung der neuen Appleläden in Honkong protestierte die Initiative Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (Sacom) immer noch gegen die Arbeitsbedingungen bei Foxconn: Während ihrer zehnstündigen Schicht haben die Arbeiter keine Stühle, auf die sie sich setzen können. Machen Sie einen Fehler bei der Produktion, müssen sie in gut maoistischer Tradition eine Selbstkritik schreiben, die mit ihrem Foto zur Warnung der Anderen öffentlich ausgehängt wird. Wenn die Arbeiter nicht funktionieren, droht das Management, sie durch Roboter zu ersetzen. Und heute im September 2012 zu Zeiten des iPhones 5? Ein Bericht eines undercover Journalisten spricht von “unmenschlichen Arbeitsbedingungen”. Die Rede ist von “Kakerlaken”, “vergitterten Fenstern, verdreckten Schlafsälen und erniedrigenden Strafen.” In “Yahoo News” heißt es: “Die Produktion des iPhones, so der Bericht weiter, wurde den Arbeitern in den folgenden Tagen als besonderes Privileg präsentiert. Der Abteilungsleiter zeigte den Arbeitern die Rückseite des Telefons. „Ihr könnt Euch glücklich schätzen, das hier fertigen zu dürfen”, sagte er. Einige Zeit durften Neulinge den alten Hasen über die Schulter schauen, nach dem Abendessen um 23 Uhr ging es für sie unmittelbar weiter in die Nachtschicht. 3000 iPhone-Rücken mussten die Arbeiter innerhalb der zehn-Stunden-Schicht schaffen. Man überzeugte sie davon, zwei Extra-Stunden hintendran zu hängen: „Wer möchte um 5 Uhr früh schon Schluss machen?”, schrie ein Aufseher. „Wir sind doch alle hier um Geld zu verdienen.” Für die zwei Stunden extra bekamen die Arbeiter umgerechnet vier US-Dollar.” Das sind 2 Dollar die Stunde.
Klingt fast wie bei KIK, oder? Nur, dass das iPhone RICHTIG teuer ist. Apple würde laut “Frontal 21″ auch dann noch 50 Prozent Gewinn an jedem iPhone machen, wenn das Unternehmen den Arbeiterlohn verzehnfachen würde! Nun könnte man denken: Apple ist ja noch schlimmer als KIK. Aber ich bin sicher, Apple hat das versucht: die Chinesen dazu zu bringen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern- koste es was es wolle. Aber Sie wissen ja, wie die Chinesen sind. Und Apple weiß das erst Recht. Das ist eben eine ganz andere Kultur. Die Chinesen kümmern sich nicht um unsere Vorstellungen von Menschenrechten, das ist ja auch grade erst wieder bei einer Konferenz in Berlin rausgekommen, da muss eben das Apple-Management in den sauren Apfel beissen und das anerkennen und gegen seinen Willen 58% Gewinnmarge einfahren, obwohl sie auch mit weniger zufrieden wären. Außerdem hat sich ja offensichtlich etwas verbessert, denn diesmal gabs keine Selbstmordserie, sondern nur eine vierstündige  Massenschlägerei in einem Schlafsaal von Foxconn in Taiyuan mit 2000 Beteiligten. 5000 Polizisten brachten die Lage erst  in den frühen Morgenstunden  unter Kontrolle. 40 Leute wurden verletzt, ein Wachhäuschen umgekippt, ein Bus demoliert. Dinge, die man bei uns nur von Facebookparty kennt. Aber die Firmenleitung hat klar gemacht, dass das “nichts mit der Arbeit zu tun gehabt hat”. Auslöser war vielmehr ein privater Streit unter 2000 Leuten. So, und jetzt genug davon, jetzt machen wir uns lieber wieder mal ein paar Gedanken über die Moslems und den blöden Film.


Blind Dates 24.9.- 30.9.

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Mo, 24.9.
19 Uhr: “Orfeo`s Erben”, Hamburger Allee 45. Dokumentarfilme “S.O.S. – Siege on Syria” und “The Suffering Grasses“.
Anschließend Diskussion. Eintritt frei. THE SUFFERING GRASSES: Die Regiseurin Iara Lee thematisiert in Ihrem Film den Konflikt in Syrien und legt dabei einen besonderen Fokus auf das komplexe Gefüge von Krieg und gewalttätigen Auseinandersetzungen. „The Suffering Grasses“ versucht aus Perspektive der Bevölkerung zu zeigen, dass es vor allem Zivilisten sind, die unter der Willkür der Mächtigen leiden. Iara Lee fokussiert hierbei besonders die Motivation der Mächtigen in diesem Konflikt, darunter die Ba ath Partei von Bashar al-Assad, die Free Syrian Army und weitere involvierte internationale Akteure wie die USA, Israel, Russland, China, Iran, Libanon, Türkei und die Golfstaaten. Im Anschluss Filmgespräch mit Martin Glasenapp, medico international. Der Eintritt ist frei.

20:00 Uhr, Romanfabrik, Hanauer Landstraße Breaking the Silence: Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten. Die medico-Partnerorganisation “Breaking the Silence” wurde 2004 von Veteranen der israelischen Armee gegründet. Diese haben sich zur Aufgabe gemacht, im Anschluss an ihren Militärdienst über die Besatzungsrealität, die sie als Soldaten selbst erlebt haben, zu berichten. Über 700 Soldaten wurden interviewt, um die Zuspitzung der Besatzung und ihrer Methoden zwischen 2000 und 2010 zu dokumentieren. Für das Buch haben die Herausgeber 185 Augenzeugenberichte ausgewählt. Im Anschluss an die Buchvorstellung in der Romanfabrik diskutieren: Dana Golan (Breaking the Silence, Jerusalem) und Katja Maurer (medico international, Frankfurt). Moderation: Florian Schwinn (Hessischer Rundfunk, Frankfurt).

Di, 25.9.

19:30 Uhr, Naxoskino,Wittelsbacherallee 29: Filmreihe „Frankfurt im Film: Frankfurter Strassen“: Mainzer Landstrasse,Film von Peter de Leuw (Deutschland 1998/80 Min.): Die Mainzer Landstrasse ist mit ihren 8,3 Kilometern die zweitlängste Strasse Frankfurts. Heute durchläuft sie die Stadtteile Westend, Bahnhofsviertel, Gallus, Griesheim, Nied und Höchst. Stadtteile, welche jeweils für sich durch ihre eigene Bevölkerungsstruktur ein eigenes Image vermitteln. Sie ist eine Strasse voller Kontraste, die nicht zum Verweilen einlädt. Drei Jahre beobachtete Peter de Leuw mit einem Fernsehteam die Mainzer Landstrasse; von der Bankenmeile geht es vorbei am Gallusviertel zum Arbeitervorort Nied, vom Güterbahnhof hin zum Ruderclub Nassovia Höchst. Nach dem Straßenportrait „Eine raue Ecke – die Hanauer“, ist es Peter de Leuws zweiter Film, den er einer vermeintlich peripheren Ausfallstrasse widmete, wodurch der Dokumentarfilm eine Perspektive jenseits der stereotypen Bilder auf die Stadt Frankfurt einnimmt. Zu Gast im anschließenden Filmgespräch sind der Regisseur Peter de Leuw und Winfried Becker, Leiter des Gallus Theater und Mitglied der Geschichtswerkstatt Gallus.

Do, 27.9.
18 Uhr: DGB-Jugendclub (Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, Rückseite des Gebäudes, Richtung Main). Schulfrei für das Militär – Der Einfluss der Bundeswehr auf die Schulen und was wir dagegen tun können
Referenten: Peer Heinelt (Politologe und Publizist) und Tony Schwarz (Lehrer an der Martin-Buber-Schule, die bereits seit 2010 bundeswehrfreie Schule ist). Ort: Veranstalter: Junge GEW Frankfurt.
Eine Veranstasltung im Zusammenhang der bundesweiten Aktionswoche des Frankfurter Bündnisses “Bildung ohne Bundeswehr für militärfreie Bildung und Forschung vom 24.-29. September 2012. Mehr zur Aktionswoche: http://www.dfg-vk-hessen.de/aktuell/aktionswoche-fuer-militaerfreie-bildung-und-forschung/

20:00 Uhr Club Voltaire,Kleine Hochstr. 5, Felicia Langer – Mit Leib und Seele. Autobiographische Notizen. Felicia Langer, in Polen geboren, vor den Nazis zunächst in die UDSSR geflüchtet, kehrte nach Kriegsende nach Polen zurück, übersiedelte anschließend nach Israel, wo sie als Rechtsanwältin tätig war und palästinensische Gefangene verteidigte.
Sie liest aus ihrem Buch “Mit Leib und Seele. Autobiographische Notizen”. Die Menschenrechtsaktivistin (Alternativer Nobelpreis und Bundesverdienstkreuz) kämpft seit Jahrzehnten um Gerechtigkeit für das palästinensische Volk. Moderation: Ulrike Holler.

Sa, 29.9.
11:00 Uhr Kurfürstenplatz in Frankfurt-Bockenheim Fahrraddemonstration: Atom- und Uranprofiteure stilllegen!
Weitere Infos: http://stilllegen.blogsport.de

12:00 UMfairTEILEN – Reichtum besteuern! Demonstration sowohl vom Kaisersack (Hbf) und vom Paulsplatz, 12 Uhr: 15 Uhr: Abschlusskundgebung am Roßmarkt. Lokal unterstützt von: Der Paritätische Hessen, ver.di Hessen, GEW Hessen, attac, Medico International, Friedens- und Zukunftswerkstatt, DIDF, Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt, Die Linke Landesverband Hessen, Bündnis 90/Die Grünen Hessen. Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden – mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer. Mit einem bundesweiten Aktionstag am 29. September 2012 fordern wir dies ein – in Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg und weiteren Städten. Machen Sie mit! http://umfairteilen.de/

So, 30.9.

11:00 Uhr: Café Alte Backstube, Dominikanergasse 7: Neue Geopoltik? Der weltweite Kampf um Märkte, Ressourcen und Räume. Mit Prof. Dr. Rainer Rilling. Moderation: Ulrike Holler. Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V. 5,-

14:00 Uhr, Mal sehn-Kino: Film: Oma & Bella
Von Alexa Karolinski, Deutschland 2012, 75 Min. Mit Regina Karolinski, Bella Katz OMA & BELLA ist ein Film über zwei jüdische Frauen in Berlin und porträtiert ihre jahrzehntelange Freundschaft: Die beiden teilen nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, sondern halten diese mit Humor und guter jiddischer Küche lebendig. Der Film illustriert, wie es den zwei Holocaust-Überlebenden gelingt, durch die Zubereitung der Gerichte ihrer Kindheit Tradition lebendig zu halten und Erinnerung zu teilen. Essen, so wird deutlich, bedeutet Erinnern, Lieben und Gegenwart.

16 Uhr, Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6: Geschichten der Freundschaft – Walter Benjamin zum Gedächtnis Film von David Wittenberg, 2010. Anschließend Gespräch mit dem Autor, Prof. Reiner Diederich und Prof. Hans-Peter Niebuhr. Initiative 9. November und KunstGesellschaft. 3,-


Also doch: Blockupy darf zelten!

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Die Stadt Frankfurt lenkt gegenüber dem Blockupy-Bündnis ein: In einem zweiten Gespräch am heutigen Montag haben die städtischen Vertreter zugesagt, am Blockupy-Wochenende vom 20. und 21. Oktober ein Großzelt auf einem Platz in der Innenstadt zu ermöglichen. Das Zelt soll als Sondernutzung im Rahmen einer öffentlichen Versammlung genehmigt werden. Weitere Details stehen noch nicht fest; die Stadt will den Anmeldern bald ein konkretes Angebot machen und einen Platz nennen. Das Bündnis hat die Veranstaltung für den Römerberg oder – sollte das nicht möglich sein – alternativ für den Rathenauplatz angemeldet. Damit ist klar: Zelten in der Frankfurter Innenstadt ist kein Privileg von Apfelwein-und Grüne-Soßenfesten mehr! Bis vor kurzem hatte das noch ganz anders ausgesehen.
Bei einem ersten Gespräch vergangene Woche hatte die Stadt einem Zelt in der Innenstadt noch eine Absage erteilt. Als alternative Standorte schlugen die städtischen Vertreter das Areal bei der Jahrhunderthalle in Höchst oder den Festplatz am Ratsweg vor.
“Wir begrüßen es, dass sich die Stadtregierung nicht erneut dem Vorwurf aussetzen will, Kritik an der europaweiten Krisenpolitik aus Frankfurt halten zu wollen. Eine Stadt, deren Zentrum von Bankentürmen geprägt wird, darf die Kritik am Banken- und Wirtschaftsystem nicht an den Stadtrand abdrängen”, sagte Blockupy-Sprecher Roland Süß, der für das Bündnis in dem heutigen Gespräch teilnahm. “Das totale Versammlungsverbot, die tagelange Sperrzone und das martialische Auftreten der Polizei während der Blockupy-Aktionstage im Mai haben Stadt, Land und Polizei in erhebliche Erklärungsnot gebracht.” Offenbar zeigte die öffentliche Kritik jetzt Wirkung.
Das Blockupy-Bündnis will am 20. Oktober in einem Großzelt in der Innenstadt einen Teil der inhaltlichen Angebote nachholen, die während der Aktionstage im Mai wegen des städtischen Totalverbots ausfallen mussten. Am folgenden Sonntag, 21. Oktober, wollen die Aktivistinnen und Aktivisten erste Ideen für erneute Blockupy-Aktionstage im kommenden Jahr austauschen.
Zehntausende Menschen aus ganz Europa beteiligten sich vom 16. bis 19. Mai an den Aktionstagen in Frankfurt, zu denen das Blockupy-Bündnis unter dem Motto “Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche” aufgerufen hatte. Trotz des umfassenden Versammlungsverbots der Stadt besetzten Demonstranten den Paulsplatz und Römerberg, immer wieder kam es in der Stadt zu spontanen Kundgebungen und Blockaden. Bei der –genehmigten – Abschluss-Demonstration gingen 30.000 Menschen auf der Straße. Von dem Blockupy-Totalverbot betroffen waren auch mehr als 70 politische und künstlerische Veranstaltungen: Podiumsdiskussionen, Workshops, Lesungen, Ausstellungen und Konzerte.
Das Blockupy-Bündnis wird getragen von Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener linker Gruppen und Organisationen, darunter die Interventionistische Linke, Attac, Occupy Frankfurt und das Erwerbslosen-Forum Deutschland.


Problem, libertarians?

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