Frankfurter Gemeine Zeitung

Nicht ohne Narben sterben

Zugegeben: die ersten holt man sich unfreiwillig, danach eine, um zu wissen, was die Stunde geschlagen hat, eine Zeit lang sucht, vemisst oder meidet man sie; letzendlich nimmt man Verletzungen in Kauf.

..,-

Phase Zwei bedeutet Übertragung. Kein Mensch weiß, wie es dem Anderen geht. Nichts desto Trotz darf es nicht verboten sein zu mutmaßen: brauch ich diese Wunde auch noch, kann ich daraus noch etwas lernen, ist diese Lektion für jemand anders bestimmt und wenn ja: lasse ich diese Person ins offene Messer laufen, warne oder schütze ich sie oder pflege im Nachhinein ihre Wunden. In mönchen Zeiten ist es angebracht, sich darauf zu beschränken. Andere Zeiten erfordern größeren Mut.-

TRAGWEITE

ALS wäre es hier nun eine Schreibmaschine, (nebenbei: ein Wort wie es nur die Deutsche Sprache in dieser Gestalt fabrizieren kann -ich meine damit die “Schreibmaschine”, nicht das ALS), will nun überlegt sein, wofür man aus welchen Gründen Verantwortung übernimmt. Tragen muss man sie sogar als Sündenbock.
Schätzungsweise dürfe das genaue Gegenteil der Märtyrer sein, obwohl die Menschen gerne aus dem einen das Andere machen und umgekehrt.
Es scheint mir, auf das Einzelschicksal gelegt, hauptsächlich eine Frage der persönlichen Haltung zu sein, als was man sich selbst gern empfindet.
Und wozu man sich machen lassen will und wozu nicht.

Opfer, Täter, Selbstverräter,
“UND DIE STIMMEN SANGEN: “Which Side Are You On?”

Wer in DUalismen denkt stellt sich meist ein Bein und anderen gern Fallen (wie tief auch immer sie mögen). Diese Art des Denkens verbaut einem Menschen alle weiteren Optionen, und hindert den Betreffenden daran, den Weg in Richtung Dimension X (einer beliebigen wünschenswerteren Raumzeit-o.ä-Variable als den bisher erdachten) fort zu schreiten7 anzugelangen (o.Ä.). Ebenso drängt man damit jedwede Andere in eine bestimmte Denkrichtung, und das ist nicht nur nicht fair, man riskiert auch Prügel: Nicht jeder lässt sich beherrschen. Nicht immer ist Rattziao omnipotentlö.

Manche Dinge erscheinen naturgemäß zweidimensional. Vielleicht wäre es anders, wenn unser Gehirn zum Fliegen gemacht wäre…
Denn: “Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an…”

…sollte es denn Seelen geben.


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