Frankfurter Gemeine Zeitung

Blind Dates 8.2.-17.2.

 

Freitag, 8.2.

Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4 ;20:00 bis 22:00 Film: Die vergessenen Befreier (A Nos Morts)
Mit HipHop-Songs und poetischen Texten, Break-Dance und einer hinreißenden Choreographie vor historischen Fotos und Filmausschnitten erinnert diese Performance an die Millionen Soldaten aus den französischen Kolonien, die in den beiden Weltkriegen an vorderster Front für Frankreich gekämpft haben
und heute weitgehend vergessen sind. Das HipHop-Projekt aus den Straßburger Banlieues verweist in zeitgenössischer Form auf ein bedeutendes, aber verdrängtes Kapitel der afrikanisch-europäischen Geschichte.
15 / 12 Euro

Samstag, 9.2.

11.00 Treffpunkt am Eingang zum Klapperfeld; Stadtrundgang: »Leben ohne Papiere«, durchgeführt vom Bildungskollektiv Bleiberecht Begleitprogramm zur Ausstellung EUROPÄISCHE GRENZEN: TRACES TO AND THROUGH EUROPE: Das Projekt »Leben ohne Papiere« entstand aus dem Bedürfnis, auf die Situation von illegalisierten Flüchtlingen aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund bietet das Bildungskollektiv Bleiberecht einen antirassistischen Stadtrundgang entlang symbolischer Orte an, der Einblicke in die Lebensumstände von Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus ermöglichen soll.
Im Zentrum Frankfurts bietet das Kollektiv dazu eine pädagogisch begleitete Spurensuche an, bei der die Teilnehmenden über mehrere Stationen verteilt erfahren können, wie verankert und dennoch oft unsichtbar institutionelle Diskriminierung von Flüchtlingen und Asylsuchenden ist. Weitere Infos unter: lebenohnepapiere.antira.info

Sonntag, 10.2.

14.30 Uhr KOZ: offenes Treffen des Netzwerkes: Wem gehört die Stadt?

Dienstag, 12. 2.

19 Uhr, Klapperfeld: Diskussionsveranstaltung: Migration, Arbeit und institutionelle Ausgrenzung. Begleitprogramm zur Ausstellung EUROPÄISCHE GRENZEN: TRACES TO AND THROUGH EUROPE: mit Mihai Balan (»Faire Mobilität«), Hagen Kopp (MigrAr) und Agnieszka Satola (Hochschule Fulda): Migrant*innen stoßen in Europa immer wieder auf Grenzen und ungleiche Behandlung. Ein wichtiges Beispiel ist der Arbeitsmarkt: Wenngleich Migrant*innen eine bedeutende Funktion in der Europäischen Arbeitswelt einnehmen, arbeiten sie in bestimmten Segmenten des Arbeitsmarkts oft unter problematischen/ausbeuterischen Bedingungen. Dabei macht es einen großen Unterschied, wo sie herkommen und welcher staatsbürgerschaftliche Status damit verknüpft ist.
Die Veranstalter möchten auf diese Unterschiede eingehen und diskutieren, was der Aufenthaltsstatus konkret für die Arbeitsverhältnisse und transnationale Lohnkonkurrenz bedeutet.

 

Mittwoch, 13.2.
20:00 Uhr, Cafe Wiesengrund: Hans-Jürgen Krahls Thesen zur technischen Intelligenz
und das empirische Bewußtsein beim Chaos Computer

Donnerstag 14.2.

„Intimitäten. Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven“. Vom 14.–15. Februar 2013 findet die 11. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) und im Anschluss daran vom 15.-16. Februar 2013 die 3. Jahrestagung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association (Gender e. V.) unter dem Titel „Intimitäten. Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven“ statt.
Veranstaltet werden beide Tagungen vom CGC – Cornelia Goethe Centrum für Frauenforschung und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, Goethe-Universität Frankfurt am Main und vom gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen.

Samstag 16.2.

20:00 Uhr Circus, Bleichstr. 46 Szenische Lesung „Also by Mail“von Olumide Popoola (engl.). Spoken Word Performance „Die Akte James Knopf“ von und mit Philipp Khabo Koepsell (engl./dt.)
„Also by Mail“ von Olumide Popoola ist ein nigerianisch-deutsches Familien-Drama und das zweite Buch in der insgesamt neunteiligen englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“, geschrieben von Schwarzen Autor_innen: Als Funke und Wale in Nigeria ankommen, um ihren kürzlich verstorbenen Vater zu begraben, finden sie sich inmitten turbulenter Begräbnisvorbereitungen wieder. Als Wale der Situation entkommen will und nach Deutschland zurückfliegt, wird er Mittelpunkt einer Personenkontrolle auf Grundlage von Racial Profiling. Es lesen Moses Adekunle, Clementine Burnley, T. Vicky Germain, Philipp Khabo Koepsell, Mirjam Nuenning, Asad Schwarz-Msesilamba und Thabo Thindi. Nach einer Pause wird der Spoken Word Performer, Dichter und Aktivist Philipp Khabo Koepsell Auszüge aus seinem Werk „Die Akte James Knopf“ präsentieren. Sie handeln vom Umgang mit Rassismus und der Lebensrealität Schwarzer Menschen in einer weißen Mehrheitsgesellschaft. Er widmet sich pointiert und poetisch den kolonialen Strukturen der Gegenwart.

Sonntag 17.2.

11:00 bis 13:00. Titania-Theater(Basaltstr. 23) Matinee „Endlich ein freier Mensch sein!“ - Eine Hommage an Ettie Gingold zum 100. Geburtstag. Ettie Gingold, 2001 verstorben, war zeit ihres Lebens eine mutige, kämpferische und außergewöhnlich engagierte Frau: Kommunistin, Jüdin, Antifaschistin und Kriegsgegnerin. Emigriert nach Frankreich, engagierte sie sich während der Naziokkupation in der französischen Widerstandsbewegung Résistance gegen den deutschen Faschismus, nach der Befreiung später in der Bundesrepublik vor allem gegen jede Rüstungs- und Kriegspolitik.Mit ihrer freundlichen, eher leisen und doch beharrlichen Art ihres Auftretens gewann sie das Interesse und die Sympathie vieler Menschen. Die Stadt Frankfurt am Main ehrte sie 1991 mit der Verleihung der Johanna-Kirchner-Medaille.
Mitwirkende an der Matinee sind neben Mitgliedern des Freien Schauspiel-Ensembles die Sängerin, Antifaschistin und Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano mit der Gruppe Microfone Mafia. Neben den musikalischen Darbietungen stehen Lesungen von Texten von und über Ettie Gingold, Bildpräsentationen und eine Gesprächsrunde mit Weggefährten auf dem Programm. Eintritt 10 Euro (ermäßigt 5 Euro). V


6 Kommentare zu “Blind Dates 8.2.-17.2.”

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