Frankfurter Gemeine Zeitung

Hintergründe der Feierlaune Frankfurter Banken: Staatsgeheimnis Bankenrettung

Die meisten Deutschen leben als “Zahlmeister Europas”  in einem gefühlten Aufschwung im Lande, gehörig national eingefärbt gegenüber den von ihnen angeblich finanzierten, armen Griechen, Spaniern, Italienern. Merkel und Konsorten quer durch die Parteien freut es: Umfragen melden beste Zustimmung und die Medien heizen diese Stimmung immer weiter an.

In den vielen Lügenmärchen um die Krise spielen die Empfänger der Multimilliarden eine besondere Rolle, und diese Empfänger sitzen weniger in Athen oder Madrid auf der Strasse, sondern eher in Frankfurt oder London, in prächtig ausgestatteten Häusern.

Arte zeigte jüngst einen Recherche-Film des Journalisten Harald Schumann unter dem Titel “Staatsgeheimnis Bankenrettung” zu diesem Thema: “50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien – ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten?

Der permanenten Feierlaune in den Frankfurter Banken wird das keinen Abruch tun, vielleicht lassen diese Umstände exorbitanter Bereicherung der Immergleichen aber manch andere zusammen zucken.


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