Frankfurter Gemeine Zeitung

Interne Jobcenter-Kritikerin Inge Hannemann braucht unsere Solidarität!

Liebe Leser,

das Internet ist zwar nicht alles, aber mehr als nichts. Es dient uns als Aufklärungsmedium, Organ des Protests und zum Netzwerken, zum Aufbau von Widerstandsstrukturen.

Konkret wende ich mich jetzt an Sie, um Sie um Ihre Unterstützung zu bitten: Via Internet sollten wir gemeinsam Inge Hannemann unterstützen, die sich als Jobcenter-Mitarbeiterin in Hamburg couragiert gegen Jobcenter-Mißstände engagiert:

Man versucht seitens Ihres “Arbeitgebers” Ihr einen Maulkorb zu verpassen (meine Wertung). Von der Jobcentergeschäftsführung mag man ein solches Verhalten vielleicht erwarten – Hingegen die Verweigerung ver.dis, dem ver.di-Mitglied Hannemann den gewerkschaftlichen Rechtschutz zu verweigern, ist mehr als nur peinlich: Frau Hannemann erlebt Klassenkampf von oben. Das Jobcenter Hamburg reiht sich als Transmissionsriemen in die Reihen Kapitalinteressen vertretender Strukturen ein. Bloß, warum und wozu reiht sich ausgerechnet ver.di hier ein?

Es hat sich in Frankfurt am Main ein Gruppe wackerer Streiter formiert, die sich zum Ziel gesetzt hat, Frau Hannemann öffentlich zu stützen:

x Publizieren eines offenen Briefes (erscheint in Kürze)

x Eine Unterstützungsliste zum Unterzeichnen (wird in Kürze eingerichtet, konkret angedachte Seite, vermutlich ähnlich 10-euro-mindestlohn.blogspot.de)

x Kontakt zur Gruppe können Sie über mich aufnehmen: b333.schuelke+ih@333gmail.com {Die Dreien bitte entfernen, Spam-Schutz gg. mitlesende Robots!}

Wenn  Sie sich weiter informieren möchten, hier einige Links:

Und die Bundesagentur für Arbeit schaut zu!
(Offener Brief Inge Hannemanns an die Bundesagentur für Arbeit, erschienen bei altonabloggt.de, 12. Februar 2013)

Eine Jobcenter-Mitarbeiterin kämpft gegen Hartz IV
(Artikel bei gegen-hartz.de, 9. März 2013)

»Bekanntermaßen sind viele einfach depressiv«*
(Frau Hannemann im Interview bei jungewelt.de, 11. März 2013)

Staatliche Drohgebärde*
(Artikel bei jungewelt.de, 14. März 2013)

Vorgesehener Maulkorb durch eine öffentliche Behörde?
(Übersichtsartikel bei labournet.de, 11. März 2013)

Inge Hannemanns Blog

* Die meisten jungewelt.de-Artikel sind für nicht-Abonnenten nur begrenzte Zeit online! Ich habe mir die Texte abgespeichert.

Sonntägliche Grüße
B.


Am 17. März 2013 erstveröffentlicht: Bernhards Weblog


7 Kommentare zu “Interne Jobcenter-Kritikerin Inge Hannemann braucht unsere Solidarität!”

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