Frankfurter Gemeine Zeitung

Wohnungswesen: Tod nach Zwangsräumung

Rosemarie F. aus Berlin ist tot.
Die knapp 70jährige schwer kranke Frau wurde am Dienstag aus ihrer Wohnung in Berlin zwangsgeräumt.

Hunderte versuchten vergeblich das zu verhindern.
Ihr Arzt hatte ihr attestiert, dass eine solche Räumungssituation und eine anschliessende Obdachlosigkeit zu viel Stress für sie bedeutet und sie schwere gesundheitlich Folgen davontragen könnte.
All das wurde rechtsstaatlich ignoriert: trotzdem haben Verwaltung und Polizei sie aus ihrer Wohnung räumen lassen.

Nun erreicht uns eine Meldung der Berliner Kältenothilfe, bei der Rosemarie untergekommen ist.
Sie ist heute an den Folgen der Räumung gestorben, ihr Gesundheitszustand verschlimmerte sich seit Dienstag drastisch.

Die Frage steht im Raum, inwieweit sich staatliche Stellen in Berlin für fahrlässige Tötung zu verantworten haben

Unterstützer und Gegner der deutschen Wohnungspolitik wollen in Berlin und anderer Städten, etwa auch Frankfurt demonstrieren.

Chronik der Ereignisse um eine Räumung

Statement eines Berliner Unterstützers:
http://www.youtube.com/watch?v=XakzIMgYObs


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