Frankfurter Gemeine Zeitung

Einen Dank an das Schauspielhaus

Es sei abseits aller Hektik und wer jetzt wo und was die solidarische Geste aus dem Schauspielhaus ausdrücklich erwähnt. Nicht nur Wasser und etwas zu essen wurde aus den Fenster in den Kessel abgeseilt, es gab auch eine kleine Aufmunterung in Form viele Luftballons, die in den Kessel segelten.

Es sei euch gedankt.


Nach der Demo ist vor der Demo

Nun gibt es einen neuen Versuch und nach aussen sind die Damen und Herren äusserst verständnisvoll, obgleich sie hier und da versuchen, ihre alte Linie durchzuziehen.

Das Echo – zumindest das mediale, aber auch in grossen Teilen der Bevölkerung, die ja so wirkungsvoll vor anderen Meinungen als die offizielle, geschützt werden konnte – spült die politischen Motten ans Licht, die jetzt die Demokratie schützen müssen, die sie in mühseliger Kleinarbeit die ganze Zeit am Lächerlich-machen waren. Nun drängt es sie auf die Frontseiten der Zeitungen, in die Bilderwelten des Fernsehens. Figuren wie Cunitz wollen nun in die erste Reihe, obgleich sie das durch einige Courage schon letzten Samstag gekonnt hätten. Sie rühmen sich, dass einige Partei-Mitglieder “dabei” waren und halten dies für ausreichend. Ansonsten gilt bei ihnen “business as usual” und das verkaufen sie noch als besondere spozial ausgerichtete Politik.

Ganz klar: sie haben in der ersten Reihe nichts zu suchen, sie sind als Individuen eingeladen, für ihre eigenen Rechte zu demonstrieren, als Partei sollen sie bleiben wo der Pfeffer wächst. Und einen Herrn Cunitz, der aktiv an der Vertreibung schwächerer Teile der Frankfurter Bevölkerung beteiligt ist, brauchen wir schon gar nicht. Die Teile der Grünen, die sich mit der neoliberalen Praxis nicht einverstanden erklären, sind willkommen, man muss ihnen jedoch sagen, dass sie mit diesem Establishment mal aufräumen sollten, es ist einfach zum Kotzen.


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