Frankfurter Gemeine Zeitung

Recht auf Stadt bei Blockupy 2013 – vor der Deutsche Annington Immobilien Group (DAIG)

Am 31. Mai und 1. Juni 2013 fanden in Frankfurt/Main die Blockupy-Aktionstage statt. Während die internationale Großdemonstration am Samstag der massiven Polizeigewalt zum Opfer fiel, konnten die Antikapitalist*innen am Freitag an vielen Orten in Frankfurts Innenstadt Krisenprofiteure markieren.

Zu diesen gehört auch die Private-Equity-Gesellschaft “Terra Firma Capital Partners”, die über ihre deutsche Tochterfirma “Deutsche Annington Immobilien Gruppe” (DAIG) mehr als 250 000 Wohnungen besitzt.

Für ihre besonders aggressive Wohnungspolitik, die einzig darauf abzielt möglichst hohe Profite auf Kosten der Mieter*innen zu generieren, bekam die DAIG die “Goldene Abrissbirne” verliehen.

Neben Konsumkritik auf der Zeil, Protest gegen die Flüchtlingspolitik am Frankfurter Flughafen und Landgrabbing vor der Deutschen Bank konnte so ein weiterer Themenschwerpunkt gesetzt werden: Das Recht auf Stadt, das im urbanen Kapitalismus immer mehr zu einem exklusiven Gut für Gutbetuchte wird.

Vielen Dank an alldiejenigen, die viel Engagement, Arbeit, Zeit und Nerven in die Vorbereitung dieser kreativen Protestaktionen gesteckt haben. Es hat sich gelohnt.

Außerdem möchte ich noch einen Gruß an unseren Kameramann Michael L. loswerden, der während der “Recht auf Stadt” Aktion durch Polizisten angegriffen und verletzt wurde (siehe ab 02:32).

Und jetzt viel Spaß beim schauen und teilen.


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