Frankfurter Gemeine Zeitung

Political Correctness- Wo ist das Problem?

Political Correctness steht aktuell gerade nicht hoch im Kurs, ja viele finden sie geradezu nervtötend und eine grässliche Einschränkung unserer Freiheit.

Ist ja auch schlimm:
Als CSU-Politiker darf man nicht mal mehr einer bajuwarischen Dorfschönheit nach drei Maß Bier auf die drallen Schenkel patschen, ohne dass man sich gleich öffentlich unmöglich macht.
Und sagen darf man auch nix mehr.
Wenn man als Fernsehsprecherin die gute alte Kinderstube im Dritten Reich lobt, wird man mit Schimpf und Schande aus seinem Sender gejagt und nicht einmal mehr so universelle Wahrheiten, wie die Existenz des Judengens oder die unumstößliche Tatsache, dass Ausländer unser Land ruinieren, darf man aussprechen.
Wo ist sie hin, die gute alte Meinungsfreiheit? (Schließlich war diese Gesellschaft ja vor den bösen 68ern so viel freier…)

Gerade den armen Rechtskonservativen wird immer wieder öffentlich der Mund verboten… ein Skandal!

Aber mal Spaß beiseite…

Sollten nicht eigentlich gerade Rechte und Konservative den Sinn von Political Correctness besonders gut nachvollziehen können?
Schließlich beklagen diese doch gerne auf den zunehmenden Verfall der guten Sitten in unserem wunderschönen Abendland. Den Sinn von Sitte und Anstand hat jedenfalls noch kein Rechtskonservativer, den ich je kennengelernt habe, geleugnet.

Aber gehört es nicht seit jeher zu den guten Sitten, dass man nicht jeden Mist, der einem in den Kopf kommt, öffentlich ausspricht?
Wie käme es an, wenn ich in der U-Bahn laut und für alle verstehbar das bekannte Kinderlied „Scheiße auf der Kirchturmspitze“ intonieren würde? Wäre das höflich?
Wie wäre es, wenn ich bei einem Dinnerabend mit Arbeitskollegen meine 100 schönsten Geschichten in denen es um Fäkalien geht, zum Besten gebe?
Ich glaube ein solches Verhalten könnte eine soziale Ächtung zur Folge haben und kein aufrechter Konservativer würde sich gegen diese soziale Ächtung aussprechen.
Ein Konservativer würde wahrscheinlich nur mit den Schultern zucken und lakonisch sagen: „Wer sich nicht benehmen kann, der wird eben auch nicht gemocht.“

Ohne eine gewisse soziale Zensur könnte Kommunikation auch ziemlich schwierig werden, was man immer wieder auf zensurfreien und anonymen Plattformen wie 4chan sehen kann, wo so ziemlich jeder politische Beitrag irgendwann im wüsten Gespamme der Trolle untergeht.
Öffentliche Kommunikation benötigt gewisse Anstandsschranken.

Dies gilt natürlich in besonderem Maße für Äußerungen, die andere Menschen beleidigen oder diskriminieren.
Selbst wenn ich denke, dass die Kollegin Berta eine Schlampe ist, sollte ich dies ihr weder ins Gesicht sagen, noch im Kollegenkreis verbreiten.

Tatsächlich kann dies sogar für das Aussprechen von Wahrheiten gelten.
Selbst wenn mein Kollege Hans penetrant aus dem Mund stinkt, würde es als beleidigend aufgefasst, wenn ich zu ihm hingehe vor versammelter Mannschaft sage: „Mensch Hans, Du stinkst ja heute wieder aus dem Maul, wie die Kuh aus dem Arsch.“
Und ich sollte auch nicht mit der Wahrheit hausieren gehen, dass der Detlev einen winzigen Penis hat, selbst wenn dies absolut zutreffend wäre.
Auch mit der Wahrheit muss manchmal taktvoll umgegangen werden.

Klar ist, dass man Menschen auch als Teil einer Gruppe beleidigen oder diskriminieren kann, indem man in einer verallgemeinernden Form die Gruppe zu der diese Person gehört oder zugeordnet wird, beleidigt.
Wenn ich gegenüber einem Inder behaupte, dass alle Inder nach Currysoße stinken, würde er das wohl ebenso diskriminierend und beleidigend finden, wie die meisten Deutschen es finden, wenn man alle Deutschen als Nazis bezeichnet.

Gerade Verallgemeinerung negativer Attribute auf eine Gruppe hat immer einen beleidigenden Charakter und entspricht außerdem fast nie der Wahrheit.
Die Behauptung „Alle Frauen können nicht einparken“ ist bereits durch eine einzige Frau, die doch einparken kann, logisch widerlegt.
Zudem stellt diese Äußerung ohne Frage eine Beleidigung von Frauen dar, da sie ihnen pauschal eine Fähigkeit abspricht, ohne nach den jeweiligen individuellen Fähigkeiten zu fragen und sie damit, herabsetzt.

Wenn es eine soziale Ächtung und gelegentlich auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, wenn man eine Person beleidigt, warum sollte dies dann nicht auch für gesellschaftliche Gruppen gelten?
Diese bestehen schließlich aus Einzelindividuen.

Und selbst wenn sich ausnahmsweise einmal ein Vorurteil gegenüber einer Gruppe von Menschen bewahrheiten sollte, so machte es doch Sinn, auch damit sensibel umzugehen.

Natürlich sind die Anstandsschranken der Kommunikation kontextabhängig. Wenn ich gerne im Kreis meiner engsten Freunde rassistische Witze erzähle, so macht uns das bestimmt nicht klüger, aber es würde wohl auch niemand kommen und es mir verbieten oder mich deshalb sozial ächten.

Und es stimmt ja auch, dass politische Unkorrektheit manchmal richtigen Spaß machen kann.

Wenn ich mir in einer Runde mit Freunden rassistische Witze erzähle, weiß schließlich jeder der dabei ist, wie das gemeint ist und dass dies nicht meine wirkliche Meinung wiedergibt, sondern eben nur ein Spaß mit dem gesellschaftlich Verpönten und mit der Provokation ist.
Sollten Leute dabei sein, die derartige Späße wirklich nicht mögen und sich von diesen diskriminiert fühlen, würde ich solche Witze auf jeden Fall unterlassen.

Auch wenn der Bruch solcher grundlegenden Regeln menschlichen Anstands also an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten seine Berechtigung haben mag, kann er kaum als Modus der öffentlichen Kommunikation dienen.

Wenn man davon ausgeht, dass Freiheit an der Nase des Anderen aufhört liegt und auch Beleidigung und Diskriminierung eines Anderen eine Form von Angriff auf Rechte eines anderen sind, so erscheint es zwingend, dass die öffentliche Meinungsäußerung bestimmten Verhaltensregeln unterliegen muss.
Schließlich kann durch sie eine unbestimmte Zahl anderer Individuen betroffen werden.

Man könnte hier durchaus treffend einwenden, dass sich immer irgendwer beleidigt fühlen kann, ganz egal was man sagt und dass man, wenn man auf jeden chronisch Beleidigten Rücksicht nehmen müsste, überhaupt nichts mehr sagen dürfte.
Dieses Argument ist auch nicht von der Hand zu weisen.

Aber es sollte natürlich klar sein, dass das was akzeptiert und das was geächtet ist, sich im Fluss befindet. Die Diskussion darüber, was in der öffentlichen Kommunikation erlaubt ist, wird wohl so lange fortbestehen, wie es Menschen gibt, die öffentlich kommunizieren.

Und hierbei wird wohl auch stets der Kontext zu betrachten sein.
Warum es in Deutschland beispielsweise ein sensibleres Thema ist, das Judentum zu kritisieren, als die katholische Kirche, müsste sich jedem, der im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, aus dem historischen Kontext erschließen.
Wer an diesem sensiblen Punkt provoziert, wird natürlich auch eher negative Reaktionen ernten und sollte sich nachher nicht zum Opfer von Zensur stilisieren.

Auch der Kontext existierender gesellschaftlicher Diskriminierung sollte beachtet werden.
Aus diesem Grund finde ich es tatsächlich problematischer, wenn man Roma als „dreckige Zigeuner“ bezeichnet, als wenn man Deutsche „versoffene Kartoffelfresser“ nennt.
Schließlich haben Roma weit mehr unter negativen Stereotypisierungen zu leiden, als Deutsche.

Ich persönlich finde es aber insgesamt sehr zu befürworten, gruppenbezogene Diskriminierungen aus der öffentlichen Kommunikation zu verbannen, aus den bereits vorher genannten Gründen.
Negative Reaktionen der Gesellschaft auf gruppenbezogene Diskriminierung betrachte ich nicht als Zensur, sondern vielmehr als Teil einer notwendigen Diskussion über die Spielregeln unserer Kommunikation.

Letztlich sehe ich aber die angeblich alles zensierende Political Correctness ohnehin mehr als einen Popanz, der von denen aufgebläht wird, die sich über ihre echten oder vermeintlichen Tabubrüche gerne selbst inszenieren wollen. (Jonathan Meese und Bushido lassen grüßen)


20 Kommentare zu “Political Correctness- Wo ist das Problem?”

  1. Sandra

    …tja, gegen Political Correctness an sich ist eigentlich gar nix einzuwenden.

    Schwierig ist halt.das sich ein linker Mainstream anmaßt festzulegen was politisch korrekt ist und was nicht.

    So, wie Sie das hier gerade auch versuchen.
    Denn Millionen nach 1945 geborene Deutsche, die zu oft pauschal als Nazis bezeichnet werden, würden Ihnen wohl deutlich widersprechen, dass sie weniger unter negativen Stereotypen leiden als Romas die zu oft pauschal “nur” als Diebe bezeichnet werden.

    Also, problematisch ist nur die selektive, oft ins lächerliche und hysterische abgleitende Political Correctness (z.b. wenn man anfängt historische Publikationen von Worten wie “Mohr” säubern zu wollen.)

    Gegen diese selektive PC regt sich inzwischen so ein großes Unbehagen, das Leute mittlerweile unkorrekte oder gar rassistische Dinge sagen nur um z.b. die nervigen, selbstgerechten, und-nicht mit-der Realität-konfrontierten Bionade-Nordendler (ich möchte viel darauf wetten, das Sie Florian K. dazugehören) zu ärgern.

    Viele Grüße
    Sandra
    -eine besorgte, aber wohlwollende Bürgerin-

  2. Schmitt

    Wer meint, es gebe einen “linken Mainstream”, dass also SPD und CDU, Bild und Spiegel, Pro7 und Tagesschau links, also antikapitalistisch wären, sollte wegen manifester Wahrnehmungsstörungen dringend den Arzt aufsuchen, oder blickt schlicht von irgendwo zwischen NPD und “Stürmer” auf deutsche Verhältnisse.
    Vielleicht auch beides.

    Ein arg besorgter Frankfurter

  3. Florian K.

    Tja liebe Sandra…

    Da ist Ihnen mal wieder ganz gehoerig der Realitaetssinn abhanden gekommen…

    Dass ich es auch als diskriminierend empfinde, wenn man Deutsche pauschal als Nazis bezeichnen wuerde, habe ich ja bereits geschrieben.
    Aber wer diskriminiert denn nach 45 geborene Deutsche zu Unrecht als Nazis?

    Ich bin selbst Deutscher sehe dazu auch noch urdeutsch aus und wurde in meinem ganzen Leben noch nie als Nazi diskriminiert, weder in Deutschland noch im Ausland.

    Eine Untersuchung der Europaeischen Union zeigte uebirgens 2008 noch immer eine starke gruppenbezogene Ablehnung gegen Roma, die deutlich ausgepraegter war, als beispielsweise die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung:

    “Gegen behinderte Nachbarn hat angeblich kaum jemand etwas (Durchschnittswert auf einer Skala von 1 bis 10: europaweit 9,1), während es eine starke Ablehnung von Sinti und Roma als Nachbarn gibt (Durchschnittswert: 6,0). Demnach wären Fremdenfeindlichkeit und Heterosexismus deutlich stärker ausgeprägt als andere Formen der Diskriminierung.”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung

    Aber noch mal zurueckzukommen auf die angeblich diskriminierten Deutschen. Wo sollen diese denn Ihrer Meinung nach diskriminiert worden sein?
    Im Ausland?
    Dies ist mir auf meinen zahlreichen Auslandsreisen bisher nicht passiert… aber vielleicht koennen Sie da ja ueber andere Erfahrungen berichten.

    Oder fand die Diskriminierung der Deutschen etwa in Deutschland statt?

    Meines Wissens nach bilden die Deutschen in Deutschland die Mehrheit. Demnach muessten sich die Deutschen dann ja selbst diskriminieren.

    Ich wohne uebrigens schon lange nicht mehr im Nordend und bin auch weniger der Bionade-Typ.
    Ich glaube eher , dass ich mich des Oefteren an Orten aufgehalten habe, durch die Sie nachts nur mit dem Taxi fahren wuerden.

    Bitte sehen Sie es mir uebrigens nach, dass Sie entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten nicht sofort mit einer weiteren Antwort rechnen koennen.
    Ich befinde mich aktuell mal wieder auf Reisen. Daher hier leider auch keine Umlaute auf der Tastatur.

  4. Sandra

    Tja, werter Florian K. auch wenn Sie „schon lange nicht mehr im Nordend wohnen“ so scheinen Sie doch die selbsgerechte, realitätsverweigernde Nordend-Erziehung genossen zu ha-ben, weil die fließt aus jeder Ihrer Zeilen.

    Nach Ihren letzten Zeilen muss von sich allerding fragen, auf welchem Planet Sie überhaupt wohnen.
    Deutsche werden im In- und Ausland als Nazis diskriminiert.
    Nichts von den Demonstrationen in Griechenland, Spanien und Portugal gesehen in denen Deutsche mit Haken-Kreuzen und SS-Uniformen verhöhnt? Noch nie ein Fussball-Länderspiel gegen England gesehen, in denen Deutsche 90 Minuten in Gesängen als Nazis bezeichnet. Noch nie in der U-Bahn gehört wie ein Kontrolleur als Nazi beschimpft wird, weil er darauf hinweist doch bitte die Füße vom Sitz zu nehmen.
    Ich selbst als Job-Center-Mitarbeitern bekomme ca. 5 mal die die Woche ein „Nazi-Schlampe o.ä“ zugezischt, weil ich meiner Arbeit gesetzestreu nachgehe.

    Diskriminierung von Deutschen als Nazis findet flächendeckend und täglich sichtbar statt, man kann sie nur übersehen wenn man vollkommen realitätsfremd lebt.
    Dieses scheint bei Ihnen Florian K. der Fall zu sein, sie scheinen tatsächliche eine Art linke Gehirnwäsche erhalten zu haben, die bestimmte Realitäten ausblendet oder in ihrem Sinne umdeutet, deswegen macht eine weitere Diskussion wohl keinen Sinn.

    @Schmitt:
    Ihre vollkommen sinnfreie Umdeutung meines Kommentares läßt den Schluß das bei Ihnen (links)faschistische Tendenzen vorherrschen

  5. Florian K.

    Jetzt habe ich entgegen meiner Ankuendigung doch etwas Zeit gefunden, Ihnen zu antworten.

    Ich habe langsam den Verdacht, dass die Tatsache, dass Sie nach eigener Aussage in der Woche 5 Mal mit “Nazi-Schlampe” tituliert werden, weniger mit Ihrer Klientel, als mit Ihnen selbst zu tun hat. Ich arbeite ebenfalls bei einem oeffentlichen Arbeitgeber und habe ueberwiegend Kundschaft mit Migrationshintergrund.

    Ich wurde zwar auch schon hin und wieder beleidigt, aber nie als Nazi.
    Uebrigens wurde ich haeufiger von urdeutschen Babbsaecken beleidigt, die meinten, das Recht fuer sich gepachtet zu haben, als von Migranten.
    An mir perlt sowas aber grundsaetzlich ab…

    Aber wenn Sie im Jobcenter Ihren Kunden mit der gleichen Einstellung gegenuebertreten, die Sie hier demonstrieren, bin ich nur bedingt ueberrascht, dass Sie sich einiges anhoeren muessen.

    Im Uebrigen haben Sie jederzeit das Recht gegen einen Kunden, der Sie beleidigt eine entsprechende Strafanzeige einzureichen.

    Wenn irgendwelche griechischen Demonstranten meinen, Angela Merkel in einer SS-Uniform abbilden zu muessen, finde ich das zwar ueberfluessig und an der Sache vorbei, aber fuehle mich dadurch nicht beleidigt.

    Ich bin nicht Angela Merkel und ich glaube auch nicht, dass Angela Merkel “Deutschland” oder “Die Deutschen” ist.

    Zum Gegroehle der Fussballfans denke ich auch, dass Mannschaften, deren Fans durch nationalistische oder rassistische Parolen auffallen, ggf. von der FIFA mit Geisterspielen u.s.w. abgestraft werden sollten.
    Die Tatsache, dass die FIFA gegenueber britischen Fans zu nachsichtig ist, begruendet aber noch nicht die Annahme einer generellen Diskriminierung von Deutschen.

    Ich vermute eher, Sie wissen nicht was wirkliche Diskriminierung ist, da Sie sich nach Feierabend in Ihrem rein-deutschen Umfeld einigeln und sich deshalb noch nie privat mit Leuten unterhalten haben, die hier in Deutschland tagtaeglich wirkliche Diskriminierung erleben.

    Wurden Sie schon mal bei einer Arbeitsstelle nicht eingestellt, weil Sie zu deutsch aussehen oder einen zu deutschen Namen haben?

    Die Uni Konstanz hat in einer Studie 2010 festgestellt, dass Bewerber mit tuerkischen Namen noch immer gegenueber Bewerbern mit deutschen Namen benachteiligt werden.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-02/studie-bewerber-auslaendische-namen

    Und fast jeder Schwarzafrikaner oder Afroamerikaner mit dem ich mich hier in Deutschland unterhalten habe sagt, dass er nicht nur mit einer signifikanten Haeufigkeit und Unfreundlichkeit von der Polizei kontrolliert wird, sondern auch oefters Probleme hatte, in Clubs und Diskotheken an den Tuerstehern vorbeizukommen.

  6. Florian K.

    Nachtrag (zurück in FFM):

    Wenn sich die Diskriminierung von Deutschen auf Fussballparolen, Merkel-Feindlichkeit und eine beleidigte Job-Center-Mitarbeiterin beschränkt, dann scheint mir das Problem der “Deutschen-Diskriminierung” doch nicht so dramatisch zu sein…

    Interessant finde ich es aber, dass Sie die von Ihnen angenommene Diskriminierung der Deutschen überhaupt an dieser Stelle thematisieren.

    Soll da aufgerechnet werden?

    Frei nach dem Motto:
    “Schon Recht, wenn gute deutsche Polizisten so einen Neger mal ordentlich verwammsen… Britische Fussballfans sind ja auch gemein zu uns Deutschen.”

  7. Sandra

    …verstanden, Deutsche werden nicht diskriminiert…und wenn doch mal, sind sie IMMER selber Schuld.

    Einfach herrlich wie Sie sich immer um Kopf und Kragen schreiben.
    Sie benutzen 1:1 Nazi-Logik und -Jargon (nur eben linksgedreht) und merken es nicht mal…einfach klasse und entlarvend.

    Ich denke das lässt man einfach mal so für die Zukunft stehen.

    Viele Grüße
    Sandra
    -eine besorgte, aber wohlwollende Bürgerin-

  8. Florian K.

    Also 1:1 Nazi-Logik wäre es, wenn ich eine vermeintliche Diskriminierung meiner eigenen ethnischen Gruppe mit der Diskriminierung gegen andere ethnische Gruppen aufrechnen würde und dann auf dieser Basis die reale Diskriminierung anderer ethnischer Gruppen relativieren oder gar gutheißen würde…

    Übrigens ist es genau das, was Sie in Bezug auf die Roma getan haben, als Sie das hier geschrieben haben:
    “Denn Millionen nach 1945 geborene Deutsche, die zu oft pauschal als Nazis bezeichnet werden, würden Ihnen wohl deutlich widersprechen, dass sie weniger unter negativen Stereotypen leiden als Romas die zu oft pauschal “nur” als Diebe bezeichnet werden.”

    Lesen Sie auch was anderes als Bild und PI-News? Wenn ja, dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass Roma aktuell in Europa unter einer schweren Diskriminierung leiden müssen, die allzu oft Gewaltformen annimmt.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/gewaltserie-gegen-roma-tod-durch-hass-in-ungarn-1.1022017

    Wollen Sie dies mit den deutschfeindlichen Gesängen britischer Fußballfans vergleichen?

    Und zu Ihrer Behauptung, Deutsche hätten im Ausland so sehr unter negativen Stereotypen zu leiden:
    Warum ergab dann eine weltweite Studie der BBC, dass ausgerechnet Deutschland das beliebteste Land ist?

    http://www.welt.de/politik/ausland/article116444653/Deutschland-ist-weltweit-das-beliebteste-Land.html

    Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen auf der Welt leiden unter Hunger, sowie ethnischer und religiöser Verfolgung. Und Sie jammern ernsthaft darüber, wie sehr wir armen Deutschen unter Diskriminierung zu leiden haben?

    Im Übrigen würde ich Sie gerne fragen ob Sie Nationalstolz gegenüber Deutschland empfinden?
    Sollte dies der Fall sein, gehe ich davon aus, dass Sie mit diesem Stolz auch den Stolz auf die historischen Leistungen dieses Landes meinen.
    Ich gehe davon aus, Sie meinen damit deutsche Ingenieurskunst, deutsche Philosophie, deutsche Literatur, deutsche sportliche Leistungen u.s.w.

    Doch es ist nun einmal so:
    Ein Erbe kann man entweder ganz annehmen, dann allerdings mit allen Gütern aber auch allen Verbindlichkeiten. Oder man kann das Erbe in Gänze ausschlagen.

    Wenn Sie sich aber die positiven Leistungen der deutschen Geschichte mittels Stolz selbst zurechnen, so können Sie nicht umhinkommen sich auch die drastischen Negativleistungen der deutschen Geschichte im Sinne von Schuld zuzurechnen.
    Alles andere wäre schlicht selektive Wahrnehmung.

    Aber offensichtlich wollen Sie nicht gerne in Ihrer selektiven Wahrnehmung gestört werden…
    Darum spiegeln Sie gerne den Begriff “Nazi” auf andere, um ihn in dieser Form für sich selbst zu relativieren. Ihnen ist ja sehr daran gelegen, nachzuweisen, dass jene die gegen Nazis sind, auch bloß Nazis seien.
    Allerdings ist das leicht durchschaubar.

    Vor diesem Hintergrund ist es auch leicht zu verstehen, warum Sie sich einerseits so massiv dagegen wehren, wenn Deutsche pauschal als Nazis bezeichnet werden, selbst aber die Userin sind, die hier am häufigsten mit Nazi-Vergleichen aufwartet.

  9. Florian K.

    Nichtsdestotrotz sollten Sie sich unbedingt gegen die massive und nicht zu tolerierende Bayern-Diskriminierung engagieren.

    Haben Sie mal gehört, wie schamlose Saupreußen den bayerischen Dialekt parodieren?
    Haben Sie schon mal mitbekommen wie Eintracht-Fans in geradezu menschenverachtender Weise Spottlieder gegen Bayern gesungen haben?

    Wer das nicht zur Kenntnis nimmt ist ein 1000prozentiger linksversiffter Kommunistennazifaschosalafist!!!!!1!!!!11

  10. Anonymous

    Ich habe mit Nationalstolz nix am Hut, genau deshalb verbitte ich es mir für die NS-Zeit in Haftung genommen zu werden.

    Genau das wollen linke wie Sie und genau deshalb betreiben Sie die 1:1 Nazi-Logik.

    Überhaupt sind Sie ein Meister der Verallgemeinerungen…wehren sich aber vehement gegen Verallgemeinerungen (z.b. gegenüber Migranten)

    Sie bekommen von mir gerade einen Spiegel vorgehalten und steigen dauernd voll drauf ein.

    Sie bekommen gerade die bittere Pille zu schlucken, die viele ganz normale Leute täglich nehmen müssen, wenn Sie von Linken und Migranten; aus hanebüchenen Gründen, die Nazi-Keule um die Ohren gehaut bekommen.

    Und ich merke auch, dass Sie auch schon ein bisschen was merken und Ihnen die Pille gar nicht schmeckt.

    Vielleicht denken Sie mal drüber nach und lernen noch was. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht, weil (Selbst)Kritikfähigkeit scheint ja bei Ihnen nicht vorhanden zu sein.

    PS:
    Beim Thema “Schwarzafrikaner, Araber, Türken…nicht in Club kommen” kenn ich mich ein wenig aus. Vielleicht sollten Sie dazu mal die (meisten ebenfalls migrantischen) Türsteher nach den Gründen befragen.
    Oh,…Moment, das würde ja wieder (Selbst)Kritikfähigkeit bei Ihnen voraussetzen…also vergessen Sie’s

    Viele Grüße
    Sandra
    -eine besorgte, aber wohlwollende Bürgerin-

  11. Florian K.

    Mit Ihren “bitteren Pillen” habe ich überhaupt keine Probleme. Ich habe durchschaut, dass es sich bei diesen lediglich um Placebos handelt.
    Um nichts als Konstruktionen Ihres persönlichen Sich-Benachteiligt-Fühlens, welches aber substanzlos ist, wie ich anhand der zitierten Quellen nachweisen konnte.

    Die Geschichte, dass Sie überhaupt nichts auf Nationalstolz geben, kaufe ich Ihnen im Übrigen auch nicht ab. Warum behaupten Sie einerseits, mit Nationalstolz nichts am Hut zu haben und werfen mir andererseits vor, wenn ich Nationalstolz mit nationaler Schuld konfrontiere?
    Eigentlich dürften Sie meine Ausführungen über deutsche Schuld und Nationalstolz dann doch gar nicht auf sich beziehen… Warum tun Sie es aber dennoch?
    Warum schreiben Sie, dass SIE für die NS-Zeit in Haftung genommen würden?

    In welchem Stolz fühlen Sie sich dann durch griechische Demonstranten oder britische Fußballfans gekränkt?
    Diese Leute diskriminieren Sie in keiner Form persönlich, es sei denn Sie haben eine deutsche Identität verinnerlicht, die sich durch deren Sprüche beleidigt fühlt.

    Mir gehen die Gesänge britischer Fußballfans jedenfalls ziemlich am Arsch vorbei… warum Ihnen nicht?
    Welche konkreten Berührungspunkte haben Sie denn mit diesen?

    Schließlich säße da vor Ihnen, wenn Sie mal als Jobsuchende zur Arbeitsagentur müssten, kein britischer Fußballfan gegenüber und schaute Sie geringschätzig wegen Ihrer Abstammung an.
    Mitbürger die “migrantisch aussehen” oder ausländische Namen haben, laufen hingegen durchaus Gefahr, ins Jobcenter zu kommen und da vor ihnen sitzt… SANDRA (und fühlt sich schon durch die bloße Anwesenheit des echten oder vermeintlichen Migranten diskriminiert)^^

    Die Nazi-Keule benutze ich übrigens selbst ganz gerne.^^
    Allerdings benutze ich sie nicht, weil jemand Deutscher ist.
    Ich benutze die Nazi-Keule zum Beispiel auch gegen die südtiroler Band Frei.Wild, gegen den Österreicher H.C. Strache, gegen US amerikanische und russische Neofaschisten und gegen türkische Graue Wölfe.

    Gegen meine deutschen Freunde hingegen nutze ich sie nicht. Warum ist das so?

    Vielleicht weil meine Freunde im Gegensatz zu Ihnen nicht versuchen, Deutsche Schuld und aktuelle Diskriminierungen durch marginale und medial aufgebauschte “Diskriminierung von Deutschen” zu relativieren.

    Doch nun gehen Sie in Deckung, denn jetzt kommt meine persönliche Nazi-Keule für Sie (bisher hatte ich ja im Gegensatz zu Ihnen darauf verzichtet, Sie als Nazi zu bezeichnen):

    Bei Licht betrachtet liegt Ihre Argumentationsstrategie und Ihre Denke nämlich gar nicht so weit entfernt von dem, was Hitler so von sich gab.

    Auch Hitler beschwor das Bild des benachteiligten und diskriminierten Deutschen, der vom “bösen Weltjudentum” und “kommunistischen Vaterlandsverrätern” auf heimtückische Weise um Land und Sieg gebracht worden sei.
    Sie argumentieren jetzt mit einer angeblichen Diskriminierung Deutscher durch Migranten und sogenannte “Linksfaschisten”. So ein Bissel hitlert es da schon bei Ihnen, das müssen Sie zugeben.

    Naja… aber wenigstens kennen Sie sich mit Türstehern nicht aus, wissen aber, dass diese überwiegend “migrantisch” sind.

    Übrigens haben Sie ebenfalls die für Nazis typische Definition wer Deutsch ist.
    Deutsch sein wird bei Ihnen rassisch bzw. abstammungsmäßig definiert.

    Für mich ist ein Mensch, der beispielsweise dunkle Haare, türkische Eltern hat und Moslem ist und sagen wir mal Murat Özdemir heißt, dabei aber die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, kein Migrant und auch nicht die seltsame Konstruktion des “Deutschen mit Migrationshintergrund”, sondern ein Deutscher.

    Ich glaube nicht, dass Sie dies ebenfalls so beurteilen würden.
    In Bezug auf unsere Autorin Aylin Karacan waren Sie jedenfalls recht schnell dabei, von einem ausländisch klingenden Namen auf einen persönlichen Hintergrund zu schließen.

    Nachzulesen ist das hier in der Kommentarspalte.

    Trotzdem glaube ich nicht, dass Sie wirklich ein Nazi im eigentlichen Sinne sind.
    Sie haben aber gewisse Parallelen zum Denken eines Nazis und so lange Leute wie Sie diese haben, werden Leute wie ich Sie darauf aufmerksam machen.

    Und ich glaube wohl, was ich Ihnen auch schon gesagt habe, dass Sie wenn Nazis wieder die Macht in diesem Lande übernähmen, insgeheim froh wären, dass “hier endlich mal wieder einer wirklich aufräumt”.
    Denn welche konkreten Maßnahmen würden Ihnen denn vorschweben, um Deutschland gegen die angeblichen Diskriminierungen, die “Machtübernahme des Islam” und den “linken Mainstream” zu verteidigen?

    Was würden Sie tun, wenn Sie plötzlich für einen Tag uneingeschränkte Herrscherin von Deutschland wären? Welche Gesetze würden Sie erlassen?
    Nach dem, was Sie bisher hier geäußert haben, liegt für mich die Vermutung nahe, dass das was Sie in einer solchen Situation tun würden, gar nicht so weit von den Programmen rechtsradikaler Parteien entfernt wäre.
    Aber dies ist natürlich nur eine Vermutung, die Sie gerne argumentativ widerlegen können.
    Also: Was würden Sie tun?

    Jetzt habe ich Ihnen dargelegt, welche Eigenschaften Ihr Denken mit dem von Nazis gemeinsam hat.
    Nun würde es mich aber wirklich interessieren, welche meiner Positionen von irgendwelchen Nazis vertreten wird?
    Schließlich waren Sie es, die zuerst den Nazi-Vergleich in diese Diskussion gebracht hat.
    Und warum sollte es 1:1 Nazi-Logik sein, wenn ich an die Schuld der Nazis erinnere und damit dazu beitrage, dass Deutsche nicht wieder anfangen, sich als “Volksgenossen” zu empfinden?

    Es gibt übrigens einen Unterschied zwischen Diskriminierung aufgrund von Abstammung und scharfer Kritik aufgrund von politischen Einstellungen und Aussagen.

    Wenn ich in einer Diskussion die sogenannte “Nazi-Keule” nutze, beziehe sie ich mich damit nicht auf die deutsche Abstammung eines Diskutanten, sondern auf zuvor Gesagtes oder zur Schau getragene Einstellungen.
    Es ist ein Unterschied ob ich einen Menschen wegen seiner Abstammung ablehne oder ob ich ihn wegen seiner politischen Äußerungen ablehne.
    Dieser Unterschied kann Ihnen aus einem einfachen Grund nicht klar werden: Sie politisieren Abstammung. Gemeinhin bezeichnet man das Politisieren von Abstammung auch als Rassismus.

  12. Sandra

    …ich weiß noch nicht, ob ich unmittelbar dazu komme ausführlich auf Ihre Fragen einzugehen.

    Was aber gleich auffält und symptomatisch ist, ist das Sie auf meinen Satz (bezüglich: Schwarzafrikaner, Türken, Araber) inhaltlich nicht eingehen wollen und ihn deshalb einfach „falsch“ lesen.
    Zeigt einfach, sie wissen ganz genau warum diese Leute an der Club-Tür (von ebenfalls migrantischen Türstehern) abgewiesen werden, wollen diese Realität einfach nicht eingestehen…und schalten irgendwas ein (diesem Fall das „falsch“ lesen); wahrscheinlich mittlerweile sogar unbewußt; was Ihnen hilft die Realitäten in Deutschland zu verweigern.
    Dieses haben Sie schon an etlichen Stellen Ihrer Kommentare getan. Sie sind das Parade-beispiele dafür, warum Gutmensch ein Schimpfwort ist und entlarven sich immer wieder als solcher. Einfach herrlich….

    Viele Grüße
    Sandra
    -eine besorgte, aber wohlwollende Bürgerin-

  13. Florian K.

    Natürlich weiß ich, warum ausländisch aussehende Personen von Türstehern öfter abgewiesen werden.
    Der Grund ist relativ einfach zu benennen: Rassismus.

    Ihre Unterstellung, dass Türsteher in Deutschland überwiegend “migrantisch” seien, müssten Sie eigentlich erstmal mit entsprechenden Beweisen untermauern.
    Ihre Vorurteile und Ihre durch Angst vor Fremden verzerrte Realitätswahrnehmung scheinen Ihnen aber bereits Beweis genug zu sein.

    Ihre (rassistische) Denke geht da wohl so:

    - Türsteher ist ein gewaltaffines Tätigkeitsfeld
    - Migranten sind gewaltaffin
    - Also müssen Migranten überdurchschnittlich oft Türsteher sein.

    Ihren Satz habe ich übrigens auch nicht “falsch gelesen”, wie Sie mir unterstellen, sondern habe Ihnen deutlich klargemacht, dass ich bereits die Annahmen, die Ihrem Satz zu Grunde liegen, nicht teile.

    Ich sagte ja bereits, dass ich eine Person, die einen deutschen Pass hat, überhaupt nicht als Migranten betrachte.
    Die Konstruktion des “Migrationshintergrundes” selbst halte ich für das Produkt eines rassistischen Diskurses.
    Sobald nämlich der “Migrationshintergrund” einer Person diskutiert wird, wird nicht mehr ihr individuelles gegenwärtiges Sein diskutiert, sondern ihr ethnischer Hintergrund.
    Sobald aber der ethnische Hintergrund eines Menschen zur Beurteilung seiner gegenwärtigen Identität herangezogen wird, liegt Rassismus vor.
    Von daher halte ich bereits Ihren Begriff des “migrantischen Türstehers” für fragwürdig.

    Selbst wenn man aber diesen Begriff übernehmen würde:
    Auch ein Türsteher mit “Migrationshintergrund” untersteht den Anweisungen von Clubbesitzern und Schichtleitern der Security-Firmen.
    Der Türsteher ist nur ausführendes Organ und kann, wenn er die Anweisung (implizit oder explizit) erhält, “diese Leute” (wie Sie es ausdrückten) nicht in den Club zu lassen, diesem nicht verweigern, ohne seinen Job zu riskieren.

    Hier ein interessantes Interview, das sich genau mit dieser Thematik beschäftigt:

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-klubs-verwehren-auslaendern-eintritt-es-ist-eine-totale-demuetigung-1.1672829

    Zitat:
    “Einmal hat Ihnen auch ein schwarzer Türsteher den Eintritt verwehrt . . .

    Ja, das hat mich schockiert. Er hat gesagt, der Klub sei nur für Stammgäste geöffnet, dann aber jeden außer uns reingelassen. Ich habe ihn darauf angesprochen. Er wirkte sofort betroffen und meinte, er habe uns den wahren Grund nicht sagen können.”

    Es liegt nahe, dass “den wahren Grund nicht sagen können” hier schlicht bedeutet, dass der Türsteher auf Anweisung handeln musste.

    Köstlich finde ich übrigens, wenn so eine stramme Verteidigerin “abendländischer Werte” so einen wie mich als “Gutmensch” bezeichnet.^^

    So… wie Sie sehen bin ich nun ausführlichst inhaltlich auf Ihren Satz eingegangen.

    Jetzt würde mich aber mal Ihre Meinung interessieren, warum “migrantische” Türsteher “diese Leute” nicht in Clubs lassen.
    Sagen Sie es doch mal klar heraus was Sie denken, anstatt Ihre rassistischen Ressentiments hinter vagen Andeutungen über eine vermeintliche “Realität”, die ja allen bekannt sei, zu verstecken!

    Ihre Maske der wohlwollenden Bürgerin bröckelt doch ohnehin schon immer mehr.

    Sehr aufschlussreich in Bezug auf Ihre wahre Gesinnung finde ich auch, wie Sie einen Gegensatz “normale Leute” < -> “Migranten” konstruieren, indem Sie diesen Satz hier schrieben: “Sie bekommen gerade die bittere Pille zu schlucken, die viele ganz normale Leute täglich nehmen müssen, wenn Sie von Linken und Migranten; aus hanebüchenen Gründen, die Nazi-Keule um die Ohren gehaut bekommen.”

  14. Anonymous

    …auch hier muss man sich wieder fragen…auf welchem Planeten leben Sie bzw. wo sind Sie unterwegs.
    In der Frankfurter Clubszene offensichtlich nicht … ist ja auch nicht schlimm… bloß sollten Sie sich dann nicht anmaßen darüber zu schreiben, einzig in der Absicht Ihre Verdrehung von Tatsachen zu betreiben. Es gibt in der Frankfurter Clubszene keine deutschen Türsteher mehr.
    Deswegen wäre es lustigerweise so, dass die Leute die Sie auf Teufel komm raus zu Rassisten machen wollen, durch die Bank alle Migranten (also selber alle Opfer der von Ihnen her-beigesehnten Diskriminierung) wären.

    Es geht an der Club-Tür eine Publikumsmischung zu erzeugen, deswegen werden dort fett-haarige, picklige Deutsche genauso oft abgewiesen wie Migranten. Natürlich wissen Sie das eigentlich (zumindest aus der Presse, weil in der Frankfurter Clubszene sind Sie wohl, wie gesagt nicht unterwegs)… aber Sie wollen ja Tatsachen verdrehen.

    By the Way: Mit dem Ausdruck „Migrant“ werden Sie jetzt wohl gefälligst leben müssen, schließlich haben sich Leute wie Sie diesen Ausdruck ausgedacht, weil Sie anderen Leuten verbieten wollen zu Ausländer, Ausländer zu Negerkuss, Negerkuss und zu Zigeunersauce, Zigeunersauce zu sagen. Das hinter diesem Versuch Sprache zu manipulieren durchaus wieder Ihre faschistische Grundhaltung hervorscheint, brauch ich wohl nicht extra zu erwähnen.
    Da wären wir dann wieder bei Spiegel vorhalten und bittere Pille.

    Viele Grüße
    Sandra
    -eine besorgte, aber wohlwollende Bürgerin-

  15. Florian K.

    Naja… wo ich unterwegs bin, sagte ich ja schon… in FRANKFURT falls Sie das immer noch nicht kapiert haben. Und weiterhin haben Sie scheinbar seltsame Vorstellungen darüber, was für ein Typ ich bin oder wie oft ich in Frankfurter Clubs war…

    Das Bild vom Nordend-Bionade-Typen der ich nach Ihrer Meinung wohl sein soll, haben Sie immer noch vor Augen.
    Wahrscheinlich könnte Sie von Ihrem seltsamen Bild, dass in Frankfurt kein „Deutscher“ mehr Türsteher sei, nicht einmal abbringen, wenn ich Ihnen ein paar mutmaßlich deutsche Türsteher aus meinem Kampfsportverein vorstellen würde.

    Wobei ich natürlich nicht nachweisen kann, dass diese sehr deutsch aussehenden Kerle nicht einen dänischen oder schwedischen Migrationshintergrund haben. Danach habe ich die nämlich wirklich nie gefragt.
    Allerdings würde Ihrersgleichen bei blonden Zeitgenossen ohnehin nicht von einem Migrationshintergrund sprechen, geschweige denn Zweifel an deren „Deutschtum“ erheben. Das wird bei Ihnen schon strikt rassisch definiert.

    Daher stammt ja auch Ihr genaues „Augenscheinswissen“ über Türsteher.
    Was „kanakisch“ aussieht, muss schließlich auch ein „Kanake“ sein… egal wo er aufgewachsen ist oder welche Sprache er spricht… seine „Rassemerkmale“ verraten ihn als „Kanaken“… um mich einmal innerhalb Ihres geistigen Horizontes zu bewegen.
    Aber bevor wir nun zu einem Schwanzvergleich, wer mehr in der Frankfurter Clublandschaft unterwegs war, kommen, legen Sie doch bitte die geforderten Beweise für Ihre Thesen vor.
    Da haben Sie wahrscheinlich aus ganz sachlichen Gründen mehr Chancen, als wenn Sie sich auf einen Schwanzvergleich mit mir einlassen.^^

    Interessant übrigens, dass Sie bei dem Ausschluss einer demografischen Minderheit davon ausgehen, dieser diene einer “Durchmischung” und dann das “Migrantsein” auf eine Stufe mit anderen “äußeren Makeln” wie Pickeln und fettigen Haaren stellen.

    Die Aussage man sage zu „Ausländern eben Ausländer“, so wie man zu „Zigeunersauce eben Zigeunersauce“ sage, implizierend, dass diese Begriffe eine in Stein gemeißelte Realität abbilden, finde ich drollig.
    Ich sage zu Ihnen auch „Nazifotze“, wie man eben „Nazifotze“ zu „Nazifotzen“ sagt.^^
    Ein richtiger Nazi könnte da ja auch sagen: „Ich sage eben Untermensch zu Untermenschen, wie man eben Untermensch zu Untermenschen sagt.“

    Dass das doof ist, werden Sie wohl genauso einsehen, wie ich es doof fände, Sie tatsächlich und ernstgemeint als „Nazifotze“ zu bezeichnen.

    Wobei ich eigentlich überhaupt kein Problem mit dem Wort „Ausländer“ habe, so lange es korrekt gebraucht wird.
    Ein amerikanischer Tourist hier ist Ausländer. Was sollte er sonst sein? Deutscher mit Migrationshintergrund ist er bestimmt nicht, solange er nicht nach Deutschland migriert ist.

    Ich finde den Begriff „Ausländer“ da auch nicht diskriminierend. Er trifft den Kern der Sache.
    Ein Problem habe ich allerdings wenn meine beiden Autorenkollegen Yunus Konrat und Aylin Karacan alleine wegen ihres Namens oder der Abstammung ihrer Eltern und Großeltern als „Ausländer“ bezeichnet werden, obwohl sie hier aufgewachsen und sozialisiert sind und mehr Ahnung von deutscher Kultur, Sprache und Geschichte haben, als sämtliche Generationen Ihrer gesamten Familie halbgebildeter Vorortdeutscher in einen Topf geworfen!

    Übrigens ist der Begriff des Migrationshintergrundes tatsächlich ein Begriff, der besser hilft, die Situation von Leuten zu diskutieren, die hier leben, aber türkische Großeltern haben, als der Begriff des Ausländers.
    Der Begriff repräsentiert trotzdem, wie ich dargestellt habe (und worauf Sie nicht eingegangen sind) einen rassistischen Diskurs.

    Angesichts Ihrer mangelnden politischen Bildung, fehlenden Geschichtsbewusstseins und schriftlichen Ausdrucksvermögens erkläre ich Sie, liebe Jobcenteragentin Sandra W., offiziell zur Ausländerin. Womit wollen Sie dagegen argumentieren? Etwa mit Ihrer rassischen Abstammung?
    Fangen Sie schon einmal an, sich an den Begriff der Migrantin zu gewöhnen… Die bittere Pille werden Sie wohl schlucken müssen^^

    Soviel zum Inhaltlichen… jetzt aber zu Ihrem Diskussionsstil:

    Sie sagten: „…ich weiß noch nicht, ob ich unmittelbar dazu komme ausführlich auf Ihre Fragen einzugehen.“
    Traurig ist, dass Sie diese Zeit offenbar nicht gefunden haben und trotzdem unqualifiziert Statements wiederholen, die bereits längst widerlegt oder mit so fundamentaler Kritik bedacht sind, dass Sie nicht umhinkämen, darauf einzugehen, wenn Sie tatsächlich Interesse an einem Austausch oder an einem Wettstreit der Argumente hätten.
    Im Wettstreit der Argumente suche ich allerdings Gegner und keine Opfer…

    Zwar kann auch gequirlte Kacke manch fruchtbares Feld düngen, doch wird Ihre gequirlte Kacke nun derart redundant, dass das Feld der Argumentation in Monokultur zu versinken droht.

    Ich weise Sie also hiermit einmal in aller Deutlichkeit auf mein digitales Hausrecht unter meinem Artikel hin.
    Wenn Sie im nächsten Beitrag nur bereits widerlegte Statements und Beleidigungen wiederholden, ohne auch nur in einem Wort auf meine Argumente einzugehen, dann werden Sie erleben, wie ich Kraft meines Amtes als Autor, Ihren Text in sinnbefreite und für Sie wenig schmeichelhafte Nonsense-Aussagen unter Ihrem werten Namen transformiere.
    Ich könnte Ihren redundanten Quatsch zwar auch einfach löschen, aber letztere Version wird mir und meinen Lesern mehr Spaß bereiten. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt und beschweren Sie sich dann auch nicht über „linke Zensur“ die letztlich nur Produkt Ihres eigenen argumentativen Unvermögens wäre.

    Wenn Sie es allerdings endlich einmal schaffen, einen Beitrag zu verfassen, von dem ich nicht das Gefühl habe, mit einem BSE-geschädigten Wiederkäuer sprechen zu müssen, so werde ich diesen Beitrag gerne offiziell und unzensiert diskutieren.
    Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie auf Gesagtes in einer diskutierbaren Form eingehen.

  16. Sandra

    Neulich habe ich beim Versuch das Horst-Wessel-Lied zu rülpsen, versehentlich einen rheinischen Sauerbraten herausgewürgt.

    [Anmerkung von Florian K.: Ich hatte bereits angekündigt, dass Ihr nächster unqualifizierter Beitrag, den Sie hier veröffentlichen, zu wenig schmeichelhaftem Nonsense verändert wird... Ich pflege Wort zu halten]

  17. Schlachtenbummler

    Dolchstoßlegende vs. Auschwitzlüge. Was für ein Panorama! Haut Rein Leute, ich liebe Euer Gemetzel… *muahaha*

    P.S.: apropos Fussball und Nationalismus [mehr will ich bei völlgedröhnten Fan(atikern) erstmal nicht unterstellen]. Wen man erlebt hat wie in der Fankurve bei jedem Freistoß gut dressiert die Arme hochgehen -bei einem Bundesligaspiel wohlgemerkt- und sich die stolzgeschwellte Brust zum “OOOOOOOOO” mit Odem füllt, zweifelt vielleicht auch Frau etwas mehr an den sogenannten “deutschen Realitäten”

  18. bluesky

    Lieber Florian,

    auch wenn du hier eigentlich die besseren Argumente lieferst, hättest du sandra nicht als “Nazifotze” bezeichnen müssen.

    Das ist unter deinem Niveau und diskriminierend gegenüber Frauen!

  19. Florian K.

    @ Bluesky:

    Bitte genau lesen!

    Dass ich den Satz mit der “Nazifotze” ironisch gemeint habe, dürfte erkennbar daran sein, dass ich den Begriff zum Einen selbst nur in Anführungszeichen verwendet habe und den Satz zum Anderen auch noch mit dem Zeichen ^^ versehen habe, welches in Internetkommunikation auf Scherze und Ironie hinweist.

    Ich wollte Sandra damit in drastischer Weise vor Augen halten, dass ein Wort nicht bereits schon deshalb richtig und treffend ist, bloß weil man es theoretisch verwenden könnte.

    Ich schrieb daher auch: “Dass das doof ist, werden Sie wohl genauso einsehen, wie ich es doof fände, Sie tatsächlich und ernstgemeint als „Nazifotze“ zu bezeichnen. ”

    Damit habe ich, denke ich, sehr deutlich klargemacht, dass ich diesen Satz eben NICHT ernstgemeint habe.

    Die Beschimpfung von Frauen als “Fotze” lehne ich genauso ab wie Du. Ich lehne grundsätzlich den Gebrauch diskriminierender Wörter ab… darum ging es ja auch in meinem Artikel.

    Ich hoffe das ist hiermit klar!

  20. Sandra

    @ All:

    Gestern habe ich mir beim Abhitlern einen Krampf in den Abduktoren des rechten Arms geholt. Das hat ganz fies wehgetutet.
    Daher solltet Ihr, wenn Euch die spontane Lust zum Abhitlern überkommt, dies maßvoll und mit Verstand tun.

    [Anmerkung von Florian K.: Wie gesagt... ;-) ]

Einen Kommentar schreiben

Comment moderation is enabled. Your comment may take some time to appear.

 

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt Mediendesign und tech-a • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.