Frankfurter Gemeine Zeitung

wub wub

Dies postete vorhin ein Freund von mir auf Facebook. Ich wollte das, abseits von aller Politik um die es hier sonst geht, den Lesern der FGZ nicht vorenthalten:

Neulich hatte ich eine Musikrichtung erfunden. Die sollte ungefähr so gehen:

1. Man nimmt ein Sample von irgendeinem Lied, das einem gefällt.
2. Man lässt das Sample ein Wenig laufen.
3. Dann fängt man an die Geräusche von Zahnarztbohrern, Baumaschinen, Klospülungen und Elefantenfürzen darüber einzuspielen, bis man von dem ursprünglichen Sample nichts mehr mitbekommt.
4. Dann nimmt man den Lärm raus und lässt wieder ein Sample von einem Lied laufen.
5. Dies wiederholt man.

Die Leute würden dazu tanzen, weil das Sample ganz nett klingt und sie den Lärm dazwischen schrecklich progressiv fänden.
Niemand würde bemerken, dass ich damit den langweiligsten musikalischen Einheitsbrei seit 90er-Jahre Eurodance geschaffen hätte.

Es würde sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreiten und jeder der schon mal ein Bild von einer Lolcat gesehen hat, würde sich als Fan davon outen, um “in” zu sein.

Selbst Leute, die noch nie etwas mit Musik aus dem urbanen Underground anfangen konnten, würden sich das Zeug reinziehen, weil alle in ihrem Pony-Fanclub das auch hören.

Ich würde mit dieser Musik reich.

Doch leider sagte mir ein Freund, dass es sowas Ähnliches schon gibt…


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