Frankfurter Gemeine Zeitung

Wiederaufnahme von “Hauptsache Arbeit” von Sybille Berg im Kellertheater


Dieses Wochenende gibts am Freitag und Samstag ab 20.30 Uhr Sybille Berg im Kellertheater:
Die Firma lädt zur alljährlichen Betriebsfeier auf einen Vergnügungsdampfer ein. Alles wie immer? Der Höhepunkt des Jahres? Nicht ganz – diesmal stehen, zum Wohle der Bilanzen, Entlassungen an. Wer seinen Job behalten will, tritt an zum stromschlagbehafteten „Angsthasenspiel“. Zusätzlich fordert ein guruhafter Motivationstrainer die Mitarbeiter zu intimen „Wie-ich-der-Firma-danken-kann”-Beichten auf. Wer liefert die beste Begründung, warum er oder sie den Job behalten soll? Der Wettkampf kann beginnen…Das Theaterstück von Sibylle Berg ist eine rabenschwarze Groteske über Spaß an Selbstausbeutung, Flexibilität im Job durch Sport, Träume nach Dienstschluss und über einen fantasielosen Chef, der Frauen mit Tüten auf dem Kopf flachlegt. Es stellt sich die Frage, wie sehr unser aller Leben durch die „Arbeit“ (fremd-) bestimmt wird..
“Irrwitzig makaber”, “erbarmungslos”, aber auch “depraviert-romantisch und schön” schrieb das Strandgut; “Sarkastisch, zynisch, makaber” die FAZ- well, das klingt verheißungsvoll. Zur Wiederaufnahme gibts einige Specials des Ensembles: am Samstag nach der Hälfte der Aufführungen das “Bergfest” .Nach der Aufführung gibts Party plus Bufffet- also: HINGEHEN! Außerdem werden signierte Bücher von Sybille Berg auf der Facebookseite des Kellertheaters verlost. UND HIER IST DER TRAILER ZUM STÜCK:

Weitere Infos unter: http://www.kellertheater-frankfurt.de/


Das Theater Willy Praml wandert mit Heine und Marx durch Frankfurt und implantiert Tanz auf Naxos


“HEINE – wacht auf und erzählt seinem Freund Karl Marx wie er im Traum in einem Kahn die Kurt-Schumacher-Straße rauf und runter fuhr. Stationen eines Traumas” so heißt das neue Projekt des Theaters Willy Praml.
Mit HEINRICH HEINE, dem deutschen u n d jüdischen Dichter und Schriftsteller von europäischem Rang, dem Romantiker u n d Gegner der Romantik in einem, im Gepäck, macht das THEATER WILLY PRAML sich auf den Weg, Stadtgeschichte erwandernd zu erforschen. Dazu werden sie ein ungewöhnliches Stadtareal nutzen, mit den Mitteln des Theaters in den Gedächtnisraum der christlich-jüdischen Vergangenheit der Stadt eindringen, den Blick auf eine unter dem Asphalt der Großstadt begrabene Geschichte lenken und einen verschwundenen Ort von historischer Dimension – wenigstens im Denken – neu erfinden. Die archäologische Aura und reale Erinnerungskulisse der Relikte der ehemaligen Frankfurter Judengasse und der einschlägigen Straßen und Plätze um das Museum Judengasse herum, bieten eine unvergleichliche Voraussetzung für die theatrale Umsetzung der Heineschen Textfragmente. Das Theaterprojekt, das unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann, und in Kooperation mit dem Jüdischen Museum durchgeführt wird, ist eingebunden in den Rahmen des Schwerpunktthemas “Impuls Romantik” des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Eine Reihe von thematisch zugeordneten Begleitveranstaltungen wird von der Evangelischen Akademie Frankfurt und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus ergänzt. Zusätzlich veranstaltet das naxos.Kino eine Filmreihe zum Thema. Nächste Aufführungstermine: 29./ 31. August jeweils 19.00 Uhr. Weitere termine im September. Erste Eindrücke vermittelt der Trailer:

Außerdem stellt das Theater seine Reihe Implantieren auf Naxos vor:
Implantieren auf Naxos ist eine Aufführungsreihe für Neuproduktionen und Gastspiele aus der regionalen, nationalen und internationalen Theater-, Tanz- und Performanceszene. Diese Koproduktion von ID_Frankfurt e.V. und dem Theater Willy Praml sucht als Reaktion auf die Ergebnisse der Frankfurter Perspektivkommission einen prominenten Platz in der regionalen Theater-, Tanz- und Performanceszene an der Schnittstelle von künstlerischer und politischer Positionierung und Netzwerkarbeit. Die Naxoshalle ist nicht nur Präsentationsort sondern auch Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeiten. Künstlerische Operationen werden hier stets in Bezugnahme zum ihrem Produktionsort und ihren Produktionsbedingungen gedacht. An drei Wochenenden im August/September werden sechs spannende Implantate in der Naxoshalle präsentiert. Im Anschluss an die Aufführungen ist das Publikum herzlich eingeladen zu einem gemeinsamen Gespräch über Strategien des künstlerischen Arbeitens in der freien Szene der Darstellenden Kunst. Am 24./ 25.08.13 läuft Spielfeld I und II von Nicole Peisl mit Nicole Peisl und Norbert Pape und Swinging I: Sitting von und mit Stefan Hölscher. Swinging I: Sitting geht der Frage nach, wie sich dem Körper-in-Bewegung, welcher ständig weiter expandieren soll in noch unerschlossene Bereiche des Möglichen hinein, ein stiller und ruhender Körper als kontinuierliche Variation und Reise auf der Stelle entgegensetzen lässt. Weitere Infos unter:

http://www.implantateaufnaxos.de/


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