Frankfurter Gemeine Zeitung

Schreck auf Immobilienmarkt: Eigentumswohnungen werden überteuert verkauft

Die Rede vom “Betongold” geistert durch Hamburg bis München, in Frankfurt wie in Berlin: es scheint gegenwärtig kein Problem, ETW´s in den Leuchtturm-Städten an das zahlungskräftige Publikum zu kriegen, der Preis spielt kaum eine Rolle. Doch es könnte wie mit dem Goldpreis irgendwann kräftig bergab gehen, nämlich dann, wenn die Bausubstanz und Lebensumstände neben der Marktspekulation wieder eine größere Rolle spielen.

Die Bundesbank schätzt, dass die Preise für Geschosswohnungen in den Ballungsgebieten (“Top-Städte“) faktisch stark überteuert sind, “nicht von längerfristigen demografischen und wirtschaftlichen Einflussfaktoren gedeckt seien“, und zwar bis zu 20 Prozent. Mit anderen Worten: wer sich eine Eigentumswohnung im neuen Gallus für 250.000 Euro zulegt, zahlt schlicht 50.000 zu viel. So etwas heißt dann “Vermögensverlust” und diese 50.000 hängen Betroffenen auch noch am Bein, wenn die Preise schließlich wieder fallen. Ein kleiner Schreck für Tausende, die rapide steigenden Mietpreisen durch Kauf zu entkommen versuchten.

Die Überteuerung hat jedoch noch eine andere Folge: die Mietpreise in den Ballungszentren orientieren sich grundsätzlich an den Verkaufspreisen für Wohnungen, über deren Rendite oder am Ende verzögert über die “ortsübliche Vergleichsmiete” respektive den Mietspiegel. Der Antrieb der Finanzmärkte zum Immobilienkauf über niedrige Zinsen treibt deshalb auch unsere Mietpreise an, und zwar gehörig.

Trotz allem kennt die (“politisch neutrale”) Bundesbank als treu marktgläubige Einrichtung natürlich keine Abweichung von der einzig wahren Lehre. Die heißt: die Märkte nicht beschränken, bloß keine politische Begrenzungen der Mietpreise. Aus dieser Sicht kann nur der Markt durch mehr Angebote die gegenwärtig prekäre Mietsituation richten, und irgendwann gibt es dann genug Wohnungen, die wegen Überangebot wieder billiger werden. So lautet die Argumentation der Bundesbanker, offen bleibt wann: Vielleicht in 1o oder 20 Jahren?

Warum aber sollte “Investor” mit solch trauriger Verlustperspektive in langfristige Immobilien investieren? Doch nur dann, wenn in 20 Jahren politisch immer noch hohe Mietpreise gesichert werden, oder?


19 Kommentare zu “Schreck auf Immobilienmarkt: Eigentumswohnungen werden überteuert verkauft”

  1. Esthernabt

    Fndjjy zhztsa canadian drug stores canadian pharmacy online

  2. Esthernab

    Lkzncp xfvzhp rx pharmacy canadian pharmacy

  3. Esthernab

    Ekqtpk vzncoh best canadian online pharmacy cvs pharmacy

  4. Esthernab

    Gytwdi fayqhn walmart pharmacy canadian pharmacy online

  5. tadalafil citrate

    Tlglew bjgikh clomid purchase online clomid tablets

  6. Vitrrg

    best place to buy tadalafil online reviews – tadalafil canadian pharmacy cheap tadalafil

  7. Njuwzl

    buy propecia online – finasteridepls.com propecia topical gel

  8. Mpswrp

    hair medication propecia – finasteride for women monthly cost of propecia

  9. Qairtn

    how to order propecia – http://propechl.com/ propecia before and after

  10. Vjfcay

    canadian online pharmacy tadalafil – http://xtadalafilp.com/ tadalafil cost

  11. tadalafil pills

    tadalafil 40 mg from india https://elitadalafill.com/ tadalafil pills 20mg

  12. non-prescriptoin vardenafil

    vardenafil coupon https://vegavardenafil.com/ how does vardenafil work

  13. Cliozm

    Vqovud – furosemide 20 mg Uybstn kzszdl

  14. Szoiub

    Sevtgx – best ed pills at gnc Lbuowj bsbygk

  15. Hesmfb

    Shwaew – essay writing kids Edqdcp gvspac

  16. Iungpu

    Nqlhxd – academic research proposal Faouaz iljmvr

  17. Oksyom

    Fdmlyt – is generic propecia safe Rxrgcz nsfnwa

  18. Kdqvbv

    Efmawi – propecia online pharmacy uk Agrfmc ehijzc

  19. Katwud

    Hgvorn – bsc dissertation Aofoat ufzize

Einen Kommentar schreiben

Comment moderation is enabled. Your comment may take some time to appear.

 

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt Mediendesign und tech-a • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.