Frankfurter Gemeine Zeitung

Killen für die Sicherheit: CIA, NSA und Militär rund um Frankfurt

Klandestin geht es ab: Kopfgeldjagd, Entführung, Folterung, Exekution rund um das US Generalkonsulat an der Gießener Strasse in Frankfurt.

Die aktuelle Panorma-Sendung versucht, den stolzen Fern-Killern nahe zu kommen, in Frankfurt trifft sie nur auf das blaue deutsche Personal, das lästige Störer von den ca. 200 CIA-Agenten und Bombardierungsexperten fern hält. (Im Film Minute 14 bis 19)

Die “Informatik-Firma” CSC, die auch für deutsche Stellen arbeitet, sitzt in Wiesbaden , und organisierte weltweit Entführungen.

Von Deutschland aus, besonders Ramstein und Stuttgart führen amerkanische Militärs Kill-Aktionen für ganz Afrika durch, mit unzähligen Opfern, oft völlig unbeteilgten. Das Video zeigt ein Gothic-Modell, das stolz auf ihre “Hits” ist, und eine Messe zur Anwerbung von Fern-Killern (“ganz normaler Job”). Und dann kommen die Opfer “irrtümlicher” Entführungen oder Angehörige ermordeter Bauern hinzu.

 


3. Dez. 2013: Netzwerktreffen des Netzwerks Hessischer Erwerbsloseninitiativen (Recht auf Stadt für Alle)

Das nächste Netzwerk-Landestreffen ist am

Dienstag, 3. Dezember 2013, 13:00 Uhr
Jugendclub U68 im Frankfurter Gewerkschaftshaus
(hinterer Parkplatz : Souterrain-Eingang)
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
60329 Frankfurt

Im Treffen am 3. Dezember 2013 werden wir unter anderem die Veranstaltung “Recht auf Stadt für Alle!” vom 5. November 2013 nachbearbeiten…

Gäste und neue Mitstreiter sind herzlich willkommen.

Wer per E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen möchte:
nhe33.kontakt@gmail.com *
* kleiner Spamschutz: Bitte die Dreien weglassen.

Sehen wir uns am Dienstag?


Spice! Eine Ode an den Hirnwurm

Ich rauche keine Shisha mehr…
Klar, es ist verrucht, nuttig und lecker
doch vor allem sagt es
ich bin ein Migrantenkind
oder wärs gern,
aber dann eben auch
ich brauche Urlaub
hätte gern ein wenig mehr Luxus,
etwas mehr Geschmack
und vor allem wirkt der Tabak!

Leider

Mir wurde einmal erzählt
Tabakrauch sei dazu benutzt worden
böse Geister auszutreiben…
als es in Zügen noch Raucherabteile gab
war ich versucht, daran zu glauben,
besonders, wenn dann Menschen
auf der suche nach einem Sitzplatz
die Hände wild vor dem Gesicht auf und ab wedelnd
dämonstrative Huster ausstießen
und mit meist erstickter Stimme quäkten:
“Bääääh, wie das stinkt!!”

Neider

Rauchen vertreibt die Zeit nicht.
Es krümmt sie als sei es spice und schleust dich durch besagte wie Raum.
Nur wo Feuer ist, ist Rauch
und etwas momoesk scheint es obendrein,
solange es deine eigene zeit ist die du verrauchst.
Wer nicht raucht und trotz alledem
gern einen Affen auf dem Rücken trägt,
etwas finden muss,
um sich daran zu stören,
nehme doch bitte anstatt es mit dem Frieden zu tun
es mit etwas auf was uns allen erheblich mehr stinken sollte
zum Beispiel einem

Alpha Spider!
Das Leben ist dazu da, uns umzubringen…


Raus aus dem Wüstenlager Choucha

Initiativen übergaben Offenen Brief an Innenminister in Hessen und Rheinland-Pfalz und fordern Aufnahme von Flüchtlingen

Am Montag, dem 25.11.2013, übergaben Delegierte des Hessischen Flüchtlingsrats, des Wiesbadener Flüchtlingsrats, des Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main, der Antirassistischen Gruppe Mainz und von noborderffm in Wiesbaden und Mainz einen offenen Brief mit dem Titel “Fluchtwege öffnen – Tote verhindern” an die Innenminister von Hessen und Rheinland-Pfalz.  In den Briefen werden die Minister aufgefordert, sich auf der kommenden Innenminsterkonferenz für die bereits beschlossene Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Wüstenlager Choucha in Tunesien einzusetzen. Seit dessen Schließung durch den UNHCR sitzen dort rund 400 Kriegsflüchtlinge aus Libyen fest, viele von ihnen aus dem subsaharischen Afrika. Auf Druck von Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen hin hatte Deutschland 2011 versprochen in den kommenden drei Jahren jeweils 300 Flüchtlinge über Resettlement Schutz in Deutschland zu gewähren. Bislang konnten so jedoch erst 201 Menschen, die vor dem Krieg in Libyen geflohen waren, einreisen.

Delegierte zeigen Fotos von betroffenen Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager in Choucha

Die Aktivistinnen zeigten bei der Übergabe in Hessen und Rheinland-Pfalz Fotos von betroffenen Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager in Choucha und eine Banderole mit den Namen und Daten von 16.000 Toten, die auf ihrer Flucht von 1993 bis 2012 an den europäischen Aussengrenzen gestorben sind. “Ohne sichere Fluchtwege nach Europa wird das Sterben im Mittelmeer weitergehen – das wissen wir nicht erst seit Lampedusa. Tragische Unglücke wie dieses sind keine Natur-, sondern eine politische Katastrophe”, sagte Sebastian Leierseder, Aktivist von noborderffm. Nötig sei eine dauerhafte Lösung zur Aufnahme von Flüchtlingen in Ländern mit einem funktionierenden Asylsystem.
Die Übergabe fand heute um 10:00 Uhr vor dem Innenministerium in Wiesbaden und um 12:00 Uhr vor dem Innenministerium in Mainz statt. Die Briefe wurden in Hessen von dem Ministerialdirigenten Dr. Wilhelm Kanther und in Rheinland-Pfalz von der Staatssekretärin Heike Raab entgegen genommen.

Zeitgleich demonstrierten Flüchtlinge aus Choucha vor der deutschen Botschaft in Tunis mit der Forderung, das von der deutschen Regierung zugesagte Resettlement auch für die Verbliebenen fortzusetzen. Als weiterer Kampagnenbaustein ist am 05.12. im Rahmen der Proteste gegen die  Innenministerkonferenz in Osnabrück ein Hearing geplant, an dem einige der bereits 2012 aufgenommenen Ex-Choucha-Flüchtlinge über ihre Erfahrungen berichten werden.

Über die Choucha-Kampagne:

Die Kampagne zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus Choucha wird in Deutschland gemeinsam von Afrique-Europe-Interact, den Flüchtlingsräten und weiteren regionalen Gruppen getragen.

Mehr Informationen zur Kampagne

 


„Nazis mor­den, …“ – Ver­an­stal­tungs­rei­he zum NSU

Det­lef zum Win­kel, NSU-Kom­plex: Auf der Suche nach dem rich­ti­gen Be­griff für einen po­li­ti­schen Tat­be­stand 26.11.2013, Café KoZ, 19:30 Uhr Im An­schluss an den Vor­trag fin­det in Ko­ope­ra­ti­on mit der Kon­zert­grup­pe doch. ein Kon­zert statt. Mit: Wor­riers (Great Punk­rock­nerds with a lot of Ex-Al­sos, USA), un­der­parts (Punk­rock, Köln) Un­ter­su­chungs­aus­schuss-Be­richt ab­ge­ge­ben (leicht ge­schwärzt), „mul­ti­ples Be­hör­den-Ver­sa­gen“ (S. [...]

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Ganz klar: Feind steht GRÜN

Die CDU möchte sich “neue strategische Optionen” erschließen, und die Grünen haben Ende 2013 wohl endgültig den Horizont ihrer gesellschaftlichen Möglichkeiten überschritten: es geht ihnen dabei um “Gestaltungsmöglichkeiten” für Hessen. Hört, Hört! Etwas ganz neues ist in der Welt, und es heißt schlicht: eine grüne “Funktionspartei”, oder? Tja, könnten Pfiffige in Frankfurt meinen, das hat [...]

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Mobilisierung zum Tag X: Blockupy will EZB-Eröffnung stören

450 Teilnehmer bei internationaler Blockupy-Aktionskonferenz in Frankfurt – Dezentrale Aktionstage im Mai 2014 anvisiert

Im Mittelpunkt der Blockupy-Proteste im kommenden Jahr wird die Eröffnung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main stehen. Das haben mehr als 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen Blockupy-Aktionskonferenz am Wochenende in Frankfurt beschlossen.

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Eine Uni rund um Finance

Das Klima der Stadt am Main wird neben dem Flughafenbetrieb bestimmt von Cash Flow, Immobilieninvestments und globalen Derivaten. Eine Wettermeldung, die dem Publikum vor Ort besonders greifbar wird zu Zeiten der “Euro Finance Week“, im Jahre vor der Eröffnung der neuen EZB im Ostend. Hinter den Veranstaltungen spüren wir dieses Faktum allerorts, mit dem Leben rund um Finanzialisierung und Geschäftsoptimierung, die auch am Umbau der Frankfurter Uni zu erkennen ist. Sie wurde inzwischen als halb-privatisierte “Stiftungs-Institution” ins Westend verlagert , mithin ins Herz der deutschen Finanzwirtschaft.

Der neuen, geldwerten Wetterlage der Akademie entspricht, dass der “Feldherrnhügel” auf dem Campus Westend, das erste neu errichtete Gebäude hinter dem alten “IG-Farben Haus” das “House of Finance” war, zu dem sich schnell die Neubauten der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften gesellten. Erst Jahre später ergänzte sie das Haus der Sozialwissenschaften zu einem Ensemble rund um das Casino.

Das Casino: wie es zum erneuerten innovativen Geist der Stadt am Main passt, dient es eher der Wertschöpfung via Rent und Event denn als Versammlungsort einer (potentiell) kritischen Studentenschaft. Diese scheint sich genauso an Massenanimation für ihre “Erstis” zu gewöhnen, wie an eine Sequenz von Firmenereignissen am Platze.

Passend vor Beginn der “Euro Finance Week 2013″ gab es am letzten Wochenende ein “neuartiges und exklusives Wein-Events” im Casino, in dem auf “Deutschlands schönstem Universitätscampus” die besten Weine präsentiert wurden. “Das denkmalgeschützte Gebäude in bevorzugter Lage ist für Sie der perfekte Rahmen zur Präsentation feiner Weine sowie nützlichem und schönem Zubehör” warben die Veranstalter und weiter: “So erreichen Sie ein anspruchsvolles, modernes und großstädtisches Publikum – sowie Gastronomen, Händler und Sommeliers aus der gesamten Rhein-Main-Region!“. Klar. bei 30, 50, 80 Euro die Flasche ist kaum mit studentischem Publikum oder solchen mit noch leereren Taschen zu rechnen. Aber um die soll es auch nicht gehen, auf dem neuen, topp überwachten und umzäunten Campus.

Gut, wir mögen mit etwas Nonchalance darüber hinwegsehen, dass die Uni als Ausstattungskulisse für Firmenveranstaltungen weit ab von Bildung, Lehre oder Forschung dient, dass heute weniger Diskurse und Akklamationen denn einstudierte Events das Geschehen auf dem Campus öffentlich machen. Der mentale wie praktische Klimawandel rund um die Hochschulen trägt aber weiter. Die Frankfurter Universität wurde einst weltbekannt durch ihre kritischen Sozialwissenschaften, Philosophie und Politik. Namen wie Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, Alfred Schmidt oder Hans-Jürgen Krahl, Jürgen Ritsert oder Joachim Hirsch liessen sich bis vor 10 Jahren im Kern des Frankfurter Selbstverständnisses wieder finden. Tempi passati.

Inzwischen erklärten Vertreter der Soziologie soziale Kategorien wie “Gesellschaft”, “Kapital” oder “Klasse” nämlich zu “Zombie-Begriffen” (Ulrich Beck), eine Einstellung, die bei von ihr beratenen Regierungschefs wie Tony Blair und Gerhard Schröder weit offene Ohren fand und ihren Gesellschaftsumbau hübsch garnierten. So wundert es nicht, dass aus dem Umkreis des einst gesellschaftskritischen “Institut für Sozialforschung” zur Wirtschaftskrise 2009 nichts als ein Bändchen über vermeintliche “Verantwortungslosigkeit” hinter Fassaden der Bankhochhäuser in den Druck kam. Das Geschehen der Weltwirtschaftskrise auf die “Verantwortungslosigkeit” von Bankern – wahlweise deren “Gier” – zu fixieren, zeitigt eine erstaunliche akademische Einfältigkeit gegenüber Machtbedingungen in Ökonomie und Gesellschaft, die problemlos durch den Talkshow-Zirkus des deutschen TV´s zu winken wäre, und zwar ohne nennenswerte Gegenworte der bekannten Protagonisten in deren Studios.

Die gesellschaftskritische Windstille um den ehedem quer liegenden Geist der Frankfurter haben die Finance-Akteure natürlich erkannt, und sie wissen, dass sich mit Culture, Leuchttürmen und Exzellenz bestens Marketing in eigener Sache und für eine marktkonforme “City” betreiben lässt. Deshalb: wieso sollte nicht die Deutsche Börse AG, immerhin einer der DAX-Konzerne, die am Main oder besser: von ihrer Residenz in Eschborn aus eben diesen gewinnbringend organisiert, einen kleinen Event, einen Leuchtturm um den Geist des Marktes mit willigen Universitätslehrern aus der Gesellschaftsphilosophie performen? Buchstäblich lässt sich derart Frankfurter Kultur und Zukunftsprojekt zwischen Uni, Deutscher Börse und dem schwarz-grünen Römer stricken.

Die Vorstandsvertreterin der Deutschen Börse AG formulierte den Impetus ihrer Firma zu Beginn der geschlossenen Veranstaltung (Titel: Anstand, Fairness, Gerechtigkeit – ethische Orientierung am Finanzplatz der Zukunft”) mit dem Direktor des “Institut für Sozialforschung”, Axel Honneth, vor einigen Wochen folgendermaßen: “Die Deutsche Börse organisiert Marktplätze, und auch hier wollen wir einen Marktplatz organisieren, der die Möglichkeit gibt, Ideen auszutauschen, zu diskutieren und die Zukunft vorauszudenken.” HOPPLA!

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Konferenzprogramm – Europäische Blockupy-Aktionskonferenz in Frankfurt

Freitag, 22. November 2013: 14:00 – 16:00 Uhr LÄRMDEMO – Euro Finance Week (Alte Oper), dann Stadtrundgang zur EZB Einladung an alle, die schon da sind: Demo gegen die Euro Finance Week und Spaziergang zu Krisenakteuren und zur Baustelle der neuen EZB. 16:00 – 18:00 Uhr Anmeldung 18:00 – 20:00 Uhr ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG – „Sie verlassen [...]

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Macht sich Frankfurt mit den “Siegerentwürfen” zum Campus Bockenheim lächerlich?

Seit Mitte September sind die ersten Pläne zur Bebauung des Campus Bockenheim, und damit zur Entwicklung des „Kulturcampus“, öffentlich. Wir teilen weitgehend die heftige öffentliche Kritik an den Wettbewerbsergebnissen für die Fläche zwischen Senckenberganlage, Bockenheimer Landstraße und Jügelstraße. In den Plänen der Investoren ist kein Konzept für die Gestaltung des Campus als öffentlichen Raum erkennbar. [...]

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Euro-Finance-Week: am 20.11 Flughafen-Rallye gegen Abschiebung

Als Teil der Gegenaktivitäten zur Euro-Finance-Week findet am kommenden Mittwoch, 20.11., eine Flughafen-Rallye gegen Ausgrenzung und Abschiebung, gegen Ausbeutung und prekäre Beschäftigung im Airport Rhein-Main statt. Als Rallye zum Mitmachen besucht die Demonstration Verantwortliche und Profiteure dieser Politik, von Bundespolizei bis zu Airlines, die Abschiebungen durchführen. Die Teilnehmenden üben in einem interaktiven Theaterstück das Verhindern von Abschiebungen, thematisieren die Arbeitsverhältnisse am Flughafen und suchen das Gespräch mit Reisenden und Beschäftigten.

Seit am 13. November in Frankfurt 22 über Lampedusa nach Deutschland geflüchtete Männer in der Gemeinda Cantate Domino Kirchenasyl erhalten haben, wird die Diskussionen über das europäische Grenzregime in der Region wieder öffentlich geführt. Die Folgen der Abschottung Europas und der fatalen europäischen Asyl-Zuständigkeitsregelungen sind nicht mehr zu übersehen. Dennoch regieren Brüssel und Berlin auf das große Unglück im Mittelmeer mit über 360 toten Bootsflüchtlingen am 3.Oktober 2013 vor Lampedusa zynisch mit einer verschärften Abschottung der europäischen Außengrenzen. Nach der Zustimmung zum Drohneneinsatz durch das europäische Grenzüberwachungssystem Eurosur wird in Kürze im EU-Parlament über eine Erweiterung des Mandats der Flüchtlingsabwehr-Agentur Frontex verhandelt

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Innoffizielles Memorial für Lou Reed am 21.11. in Frankfurt


November as you know ist der Monat der Toten. Hey man, hey girl,wir veranstalten ein Memorial zum Tod von LOU REED, und zwar am Donnerstag, den 21.11.2013 um 20.00 in TAOF Studio Alte Gasse 38 ( nähe Konstablerwache ). Ich kenne den Laden nicht, aber er soll sehr schön sein…Kein offizieller Termin, eher intim, wer etwas singen oder vortragen möchte, soll das bitte tun, es gibt auch eine Band. Weitere Infos bei Rudolfo: r.dolce@dolce.de
Sad song…sad song.

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Holt die Tagebücher raus: Diary-Slam am 21.11

Der Diary Slam etabliert sich in Frankfurt: Bereits zum dritten Mal lädt die Lesebühne des Glücks zum Frankfurter Tagebuch-Lesewettbewerb am Donnerstag, den 21.11., ab 20.30 Uhr in der Zentrale, Coworking Area, Berger Straße 175 (neben dem Berger Kino) ein.Der Diary Slam ist gerade dabei, einen ähnlichen Hype zu erfahren wie vor einigen Jahren der Poetry [...]

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Deutsche Bank auf “Siegertreppchen” der Steuervermeider: Attac fordert Gesamtkonzernsteuer

Während sich die Teilnehmer der diesjährigen “Euro Finance Week” akkreditierten und kurz bevor Jürgen Fitschen vom Chef-Duo der Deutschen Bank seine Rede hielt, haben Attac-Aktive am heutigen Montagmorgen vor der Tür des Kongresszentrums an der Messe gegen die Steuertricks der Deutschen Bank demonstriert. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac beteiligte sich damit an den Protesten gegen die Wochen-Konferenz der Finanzwelt in Frankfurt.

Auf einem “Siegertreppchen” standen die beiden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, als “größte Steuervermeider unter den Banken” neben einer aufgeblasenen Weltkugel, auf der Attac die fast 1000 Niederlassungen der Bank in sogenannten Steueroasen markiert hatte.

Die Deutsche Bank ist mit 105 Töchtern und verbundenen Unternehmen auf den Kaimaninseln in der Karibik vertreten, wo keine Gewinn- und keine Einkommenssteuern verlangt werden”, erläuterte Jutta Sundermann von Attac. “Im US-Bundesstaat Delaware hat die Deutsche Bank laut ihrem Geschäftsbericht von 2012 fast 400 Firmen – alle in der Hauptstadt Wilmington. Das ist ein Rekord – aber ein Rekord, den wir alle teuer bezahlen, denn die Einnahmen aus der Bankenbesteuerung fehlen in den öffentlichen Kassen, beispielsweise für Schulen und Kitas.”

Im Rahmen des Rechercheprojektes Offshore-Leaks war herausgekommen, wie die Deutsche Bank mit einer auf den Britischen Jungferninseln registrierten Tochter Steuerspar-Firmen für externe Auftraggeber in Singapur gestaltet.

Die Steuerbehörden stehen diesen Verschachtelungen hilflos gegenüber. Als Soforthilfe können wir nur empfehlen, denjenigen Banken den Rücken zu kehren, die so massiv Geschäfte mit Steueroasen machen”, sagte Sundermann und verwies darauf, dass die Commerzbank und die HypoVereinsbank/Unicredit ebenfalls an einschlägigen Orten anzutreffen seien.

Wie eine Untersuchung der Gewerkschaft Verdi zeigt, haben Volksbanken und Sparkassen in Deutschland seit

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VOLL:MILCH und die Freie Szene Frankfurts


Die Hildesheimer Theatergruppe VOLL:MILCH zeigt am Mittwoch, 20. November 2013 um 20.00 Uhr
im THEATER WILLY PRAML in der Naxoshalle ihre Eigenproduktion : VOLL:MILCH – Ein Performer findet die roten Schuhe, stellt sich vors Theater und klopft an.Mit: Paula Löffler, Stephan Mahn, Sebastian Rest, Birk Schindler, Katja Trachsel.

Im Stück selbst und in der anschließenden Podiumsdiskussion geht es um die Zukunft des Freien Theaters in Frankfurt am Main und anderswo. Das könnte vielleicht doch ein wenig arg selbstreferentiell anmuten, ist es aber letztendlich nicht, denn die VOLL:MILCH-Leute schaffen einen erstaunlichen Mix aus Pathos und absurder Ironie, der sich die Frage leistet, inwieweit Theater und Gesellschaft zusammenhängen. Ausgangspunkt dieses Stückes war das umstrittene Papier einer Perspektivkommission, die mit der Evaluation der Freien Szene Frankfurts beauftragt worden war. Die FGZ hat im letzten Jahr eine Kritik dieses Papiers publiziert. In diesem Papier wurde die Hildesheimer Gruppe den geschmähten Freien Theatern Frankfurts als positive Bezugsgröße gegenüber gerstellt. Wie der Abend zeigen wird, hat das VOLL:MILCH nicht daran gehindert, eine erfrischend respektlose Kritik an dem Gutachten und dessen Werturteilen zu üben und provokant die Frage nach der Rolle des Theaters in der heutigen Gesellschaft zu stellen. Agitprop vom feinsten! Ein theatralisch und kulturpolitisch aufregender Abend ist zu erwarten.

An der Podiumsdiskussion ab ca. 22 Uhr nehmen außer dem FGZ-Autor Bert Bresgen für das Kellertheater teil:
Florian Ackermann, Frankfurt LAB, Dieter Bassermann, Kulturamt Frankfurt a. M., Jan Deck, Landesverband professionelles freies Theater in Hessen, Linus Koenig, Landungsbrücken, Sebastian Popp, Kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer, natürlich Willy Praml himself, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim und Prof. Dr. Gerald Siegmund, Uni Gießen, angew. Theaterwissenschaften, nebenbei einer der Gutachter, sowie Albert Zetzsche, vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Sie selbst stellen ihre Produktion folgendermassen vor:
“Es muss darum gehen, Geschichte zu schreiben!

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Immobilienboom und Hungerlöhne – zu den Schattenseiten des Betongolds

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Gegenveranstaltungen zur “Euro Finance Week” 19. NOV. • 20:00 – Frankfurt a.M., Galluszentrum, Krifteler Str. 55 In den europäischen Metropolen finden in den letzten Jahren ein beispielloser Bauboom, städtische Umstrukturierungen und Verdrängungsprozesse nach dem Motto “hochpreisig lohnt sich” statt. „Anhaltende Partystimmung an Deutschlands Top-Immobilienmärkten“ – die „Spitzenmieten“ sollen auch 2014 weiter [...]

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KEINE EURO FINANCE WEEK 2013!

Verschiedene Initiativen wenden sich gegen die “Euro Finance Week 2013” in Frankfurt zwischen dem 18. und 22. November. Aktivitäten gegen die Feier der Finanzmärkte scheinen angemessen, wir veröffentlichen den Aufruf von NoTroika Rhein-Main:

Wir kündigen an: Belästigungen, Störungen, Gespräche

KEINE ZUKUNFT FÜR DIE EURO FINANCE WEEK!

Vom 18.-22. November 2013 findet in Frankfurt zum 16. Mal die Euro Finance Week statt. Sie ist das größte branchentreffen der Finanz- und Versicherungsindustrie Europas. In den zahlreichen Meetings werden unter Beisein hochrangiger Vertreter_innen aus Politik und Wirtschaft die Interessen des Finanzkapitals ausgehandelt und in Vorlagen für politische Richtungsentscheidungen gegossen. Die Finance Week ist ein Ort der Abstimmung des autoritären europäischen Krisenregimes.

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Frankfurt feiert das “deutsche Wirtschaftswunder”

Die deutschen Medien, die Arbeitgeberverbände und die firmennahen Wirtschaftsinstitute feiern Deutschland als wirtschaftliche Führungsnation in Europa. Fast atemlos kommen die Meldungen über erfreuliches Wirtschaftswachstum, beeindruckende Exportweltmeisterschaft und himmelstürmende Beschäftigungszahlen herein. Medial  vibriert eine vermeintliche Erfolgs- und Wohlfühlökonomie in Deutschen Landen und lässt viele in einen Zustand des “uns kann doch nix” einpendeln, in dem Ruhe [...]

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Braucht Frankfurt ein Offenes Haus der Kulturen?

Veranstaltung am Samstag, den 16. 11. 2013 12 bis 16 Uhr

im Festsaal des Studierendenhauses der Uni Frankfurt in Bockenheim

Die Veranstaltung wird getragen von der Initiative “Offenes Haus der Kulturen e.V.“:

„Braucht Frankfurt ein Offenes Haus offenes Haus der Kulturen?“ Mit dieser Frage laden wir im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Wochen zu einer Diskussionsveranstaltung am 16. November 2013 über die interkulturelle Ausrichtung unseres Konzepts für ein selbstverwaltetes Zentrum ein. Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere aber Menschen, die sich auf ihren sogenannten Migrationshintergrund beziehen oder in ihrer Arbeit einen interkulturellen Ansatz haben.

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Der “Spaziergang gegen Rassismus” und die “Frankfurter Rundschau”


Foto: Nicolas Bruno

Mehr als 500 Menschen veranstalteten am Freitag , dem Dauerregen trotzend, einen demonstrativen Spaziergang “Gegen Rassismus und Polizeigewalt” von Bornheim über die Konstabler Wache hin zum Hauptbahnhof. Im Laufe des Spazierganges sprachen die Linken-Politikerin Anette Ludwig, die Ökolinx-Stadtverordnete Jutta Ditfurth, Redner vom Frankfurter Asta, von der Antifa und vom Förderverein Roma.

Anlaß war ein rassistischer Vorfall mit vier SicherheitsmitarbeiterInnen der Deutschen Bahn. Diese hatten einen jungen Schwarzen mit Schlagstöcken attakiert. Als der zufällig vorbeikommende Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Mack die SicherheitsmitarbeiterInnen zur Rede stellte, beschimpfte ihn eine mit „Hau ab, du Nigger!“. Diese Art von Alltagsrassismus von Ordnungskräften ist in Frankfurt alles andere als ein Einzelfall. Vor genau einem Jahr war schon einmal ein Protestzug gegen Rassismus und Polizeigewalt durch Bornheim und die Innenstadt gezogen. Anlass war damals Derege Wevelsiep, den eine Gruppe Polizisten nach einer Fahrscheinkontrolle krankenhausreif geprügelt hatte. Nach wie vor ermittelt in seinem, doch recht einfachen Fall die Staatsanwaltschaft und immer noch wurde keiner der Polizisten zur Verantwortung gezogen. Wie im Fall Wevelsiep wurde der diesjährige Spaziergang spontan und von keiner spezielen Gruppe oder Partei über die sozialen Netzwerke organisiert.

Die meistens in solchen Fällen durchaus schätzenswerte Frankfurter Rundschau schaffte in ihrer Berichterstattung über den Spaziergang ein Kunststück: Sie erwähnte, dass verschiedene Leute Reden hielten, ohne auf deren Inhalt mit einem einzigen Wort einzugehen. Stattdessen gab sie vier 16jährigen Schülerinnen vom Helmholtzgymnasium breiten Raum, die die Berichterstatterin offenbar auf dem Spaziergang entdeckt hatte und die am Schluß des Artikels treuherzig versicherten, „Uns ist wichtig, dass Protest friedlich ist.“ Es ärgere sie, wenn Gruppen wie „der Schwarze Block“ Demos vereinnahmten.” Zwar war von Gewalt ebenso wie von Vereinnahmungsversuchen durch den Schwarzen Block nirgendwo etwas zu sehen, aber man kann es einfach nicht oft genug sagen (lassen). Weiterhin durften die Schülerinnen zu Protokoll geben, dass „einige Lehrer immer noch Ausländer anders behandeln: Oft auch nur unterschwellig – zum Beispiel, wenn es heißt ‚Oh, du sprichst aber gut deutsch‘“.

Nun ist gegen solche durchaus scharfsinnige Feststellungen aus Schülerinnenmund nicht das geringste zu sagen, obwohl hierzulande Ausländer oft schlimmeres hören als “Du sprichst aber gut Deutsch!” -nämlich zum Beispiel das erwähnte : “Hau ab, du Nigger!”. Vor allem aber spielt die FR diese Äusserungen indirekt aus gegen substantiellere und kritischere (nämlich durch deren Nichterwähnung) zu Lampedusa, der AFP, Petra Roth, der hessischen CDU oder zu den “Überflüssigen”, die auf dem Spaziergang gemacht wurden.

In der FR erscheint die Veranstaltung am Ende als eine Art antirassistischer, aber unpolitischer ST. Martinsumzug. Auch wenn der Spaziergang glücklicherweise nicht einzelnen Parteien oder Gruppen zugeordnet werden kann, widerspricht die FGZ dieser lokalmedialen Politabstinenz und macht das, was die FR bedauerlicherweise nicht einmal in winzigen Auszügen getan hat: sie dokumentiert zwei Reden und ein Video.

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Europäische Blockupy-Aktionskonferenz in Frankfurt 22. – 24. November 2013

Wir dokumentieren die Initiative des Blockupy-Bündniss für die Aktionstage zur Eröffnung der EZB 2014: Gegen das europäische Spardiktat, gegen das Kommando der EU-Troika, für Widerstand über alle Ländergrenzen hinweg, für echte Demokratie! Tausende Aktivist_innen haben am 31. Mai und 1. Juni die Europäische Zentralbank aus Protest gehen die Politik der Troika erfolgreich blockiert. Die zentrale [...]

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Antrag im Römer: Frühzeitig die Wohnungsnot zum Thema machen

Ein Antrag der Fraktion DIE LINKE.im Römer zu den Koalitionsverhandlungen in Hessen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, frühzeitig auf alle an einer Regierungsbildung beteiligten Fraktionen im Land Hessen und im Bund zuzugehen mit dem Auftrag, dafür Sorge zu tragen, dass die für die Stadt Frankfurt wichtigen Punkte zur Beseitigung der Wohnungsnot mit [...]

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MARX IS MUSS Konferenz in Frankfurt

‘Vom Wahlkampf zum Klassenkampf’ am kommenden Sonntag den 10. Nov. ab 11:30 Uhr im Bildungsraum Schönstr. 28 (zehn Min. vom Frankfurter Hauptbahnhof / Südausgang) Die Konferenz soll sich mit den aktuellen Herausforderungen nach der Bundes- und Landtagswahl mit einer sich auf beiden Ebenen stark abzeichnenden Großen Koalition befassen. Das vergangene Jahr war geprägt von bedeutenden [...]

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Kundgebung: Studis gegen Wohnungsnot

Kundgebung am Freitag, 8. November, 15 Uhr Frankfurt Römerplatz Recht auf Wohnraum – Studentische Forderungen zur Verbesserung der Wohnraumsituation Wohnraum wird in unserer Gesellschaft als Ware betrachtet, die nur jenen zur Verfügung steht, die sie sich leisten können. Dabei bräuchten wir ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum für alle. Viele, die Wohnraum und Flächen besitzen, wollen [...]

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Demonstrativer Spaziergang gegen Rassismus und Polizeigewalt

Wiederholte rassistische Geschehnisse im RheinMain Gebiet (hier, hier), besonders in Frankfurt lassen viele aufmerken. Das Spiel der Polizeiorgane darum ist immer das gleiche, ob bei Erschiessungen oder Verprügeln durch ihre Kräfte: Untersuchungen werden angekündigt und schlicht gar keine (ernsthaften) Ergebnisse veröffentlicht – ein echter “Korpsgeist des Schweigens”. Ein Aufruf von Bürgern möchte Widerstand der Stadt [...]

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Asyl: Ein Vorschlag zur Güte

Hiermit mache ich den Vorschlag, den Bischoff Franz-Peter Tebartz-van Elst, der infolge eines gütigen Vorschlags von Papst Franziskus im Benediktinerkloster Metten in der Nähe von Deggendorf eine Auszeit nimmt, im Austausch mit Edward Snowden in Russland vorübergehend politisches Asyl erhält, und Erward Snowden wiederum im bayerischen Kloster Metten unbefristetes Kirchenasyl gewährt wird.

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Aktionswochen gegen Antisemitismus

Seit 2003 organisiert die Amadeu Antonio Stiftung bundesweit die Aktionswochen gegen Antisemitismus. Das Ziel dieser Initiative ist es, rund um den 9. November an vielen Orten gleichzeitig ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren und zu vernetzen sowie Diskussionen über verschiedene Ausprägungen des Problems anzustoßen. Mit knapp 350 Veranstaltungen in über 80 Städten [...]

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Was rettet mich auf Dauer vor den großen Abhör-Monstern?

Viel Gerede gibt es gegenwärtig über allgegenwärtiges Abhören und Nachsehen: im Web, auf öffentlichen Plätzen und hinter dem Handy. Die meisten hier und anderswo kümmert das nicht viel, denn Spione gab es ja schon bei den alten Griechen. Na ja, und im weiteren schütze ich mich einfach auf folgende Art:

1. Ich widme mich ganz entspannt nur wirklich erlaubten Dingen
2. Ich äussere mich zum Wichtigen nur im ganz privaten Freundeskreis
3. Ich höre einfach nicht mehr auf die dauernden Enthüllungen von fragwürdigen Spionen und ihren Helfershelfern
4. Ich streife nur noch durch die echt witzigen News
5. Ich freue mich auf die anstehende “Breitbandoffensive” der großen Koalition

Ernst in Daemon

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Bleiberecht für den Kleinen Hammering-Man

Die Stadt Frankfurt will das seit mehr als 18 Jahren auf dem Hülya – Platz stehende Mahnmal auf zum Jahresende entfernen lassen. Dies obwohl sich anlässlich  des 20. Jahrestags des Brandanschlags in Solingen am 29. Mai dieses Jahres mehrere Initiativen sowie der neu gewählte SPD Landtagsabgeordnete Turgut Yüksel und die Frankfurter Dezernentin für Migration  Eskandari-Grünberg,  [...]

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Filmvorführung und Diskussion „LA PIROGUE“

Mittwoch, den 6. November 2013, 20 Uhr, Studierendenhaus, Festsaal, Campus Ffm-Bockenheim: Veranstaltung im Rahmen der HÜLYA-TAGE mit Gästen von „Pro Asyl“ und „Kein Mensch ist illegal“ Der Spielfilm von Moussa Touré erzählt von dem Fischer Baye Laye, der sich widerwillig als Kapitän anheuern lässt, um eine Gruppe von Migranten in einem Fischerboot über den Atlantik [...]

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Von Frankfurt nach Lesbos – weiter auf der Insel

Fortsetzung der Impressionen aus Griechenland Trotz wunderschönem Oktober finden sich kaum noch Touristen in den Herbstferien ein und die Insel kehrt zu einem Rhythmus zurück, einer Art Winterschlaf, der Athen und Troika weit weg sein lassen. Hier leben viele Rentner, solche aus den Jahren mit gesicherter Zukunft, aus ganz Europa, die ihre Renten in gesicherter, [...]

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Prozess Auschwitz Peter Weiss – Eine Szenische Collage im Gallustheater

Mit ihrem neuen Theater-Projekt (Texte: Peter Weiss) wollen Wolfgang Spielvogel und Ulrich Meckler an den Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) erinnern. Peter Weiss hat als Zuhörer teilgenommen. Er war für ihn ein entscheidender Wendepunkt in seinem Selbstverständnis als aus Deutschland emigrierter Autor mit jüdischen Wurzeln.In seinem weltweit aufgeführten und zum Standardrepertoire des Nachkriegstheaters zählenden Stück „Die Ermittlung“ hat er dem Frankfurter Auschwitz-Prozess ein literarisches Denkmal gesetzt.

Auch in seinem epischen Hauptwerk, der „Ästhetik des Widerstands“, ist die Vernichtung der europäischen Juden eines der großen Themen. Das posthum aufgeführte Werk „Inferno“ behandelt die Auseinandersetzung der Nachkriegsgesellschaft mit der Shoah. Der Text „Meine Ortschaft“, in dem er einen Besuch in Auschwitz beschreibt, entstand im Zusammenhang mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess.

Auch der Ort, an dem unsere Aufführung stattfinden soll, hat eine historische Bedeutung: die Adler-Werke im Gallus-Viertel waren nach Ihrer Zerstörung am Endes des Krieges und Auflösung des dortigen Zwangsarbeiterlagers Ort des kurz bestehenden KZ Katzbach mit dorthin verschleppten Gefangenen auch aus Auschwitz. Das Bürgerhaus Gallus war der benachbarte Ort, in dem der Prozess stattfand.

Aufführungen am 6., 7. und 8. November , jeweils 20 Uhr, im Gallus Theater, Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt.

Darsteller: Edgar M. Böhlke, Barbara Englert, Annette Kohler-Welge, Beate Jatzkowski, Christine Dreier, Doris Fisch, Rosemarie Heller, Nedret Cinar, Thomas Schmitt-Zijnen ; Regie: Ulrich Meckler; Bühne: Clemens Teichmann

Die Macher sehen im Werk von Peter Weiss vier Zugänge zum Komplex Auschwit

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Fotoausstellung: “Prekäre Arbeit · Prekäre Zukunft“

Fotoausstellung des Fototeams ver.di Hessen

Prekär, das heißt unsicher und schwierig. Und genau darum geht es in der Ausstellung, die das Fototeam ver.di Hessen erstellt hat, um unsichere und schwierige Arbeitsverhältnisse. Prekäre Arbeit, so zeigen die Kolleginnen und Kollegen, hat viele Gesichter. Die Fotoausstellung lässt Betroffene zu Wort kommen.

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Von Frankfurt nach Lesbos – Krise auf der Insel?

Von Frankfurter Flughafen bis zur griechischen “Urlaubsinsel” Lesbos, direkt vor der türkischen Küste braucht es nur ein paar Stunden. Eine kleine Erkundung vor Ort im dem Land der EU, das am meisten ökonomisch, politisch und sozial in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Insel scheint von der Krise nicht allzu sehr betroffen – auf den ersten Blick [...]

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