Frankfurter Gemeine Zeitung

Brief vom Frankfurter “Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn” an Al-Wazir und Volker Bouffier

Das Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn hat sich am 12. 12.2013 mit 2 gleichlautenden Schreiben an die Verhandlungsführer von CDU und Grünen, Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir gewandt.

Zu 3 Themen
• A 66 (Alleentunnel / Alleenspange);
• A 661 (Einhausung zwischen den Anschlussstellen Friedberger Landstraße und Ratswegkreisel) und
• A 66 (Riederwaldtunnel und Erlenbruchdreieck)
haben die Bürgerinitiativen und Naturschutzverbände, die im Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn zusammenarbeiten, Forderungen an die Landtagsfraktionen der geplanten schwarz-grünen Koalition erhoben:

1.
Sie erwarten zum Ersten von der neuen hessischen Landesregierung, dass sie alle ihre politischen und rechtlichen Möglichkeiten gegenüber dem Bund nutzt, um den Planfeststellungsbeschluss zum Alleentunnel aufzuheben und rückabzuwickeln.

2.
Sie erwarten zum Zweiten, dass in einem Koalitionsvertrag Festlegungen getroffen werden mit denen sichergestellt ist, dass das Land Hessen gegenüber dem Bund die Planungen der Stadt Frankfurt zur Einhausung der A 661 unterstützt, entsprechende finanzielle Forderungen an den Bund stellt und aus Landesmitteln ebenfalls einen Beitrag für die Realisierung der beiden Projekte zur Verfügung stellt.

3.
Sie erwarten zum Dritten, dass in einem Koalitionsvertrag ein Moratorium beim Bau des Riederwaldtunnels und des Erlenbruchdreiecks vereinbart wird, um die Versäumnisse in der bisherigen Planung aufzuarbeiten und sie mit den Planungen zur Einhausung abzustimmen.


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