Frankfurter Gemeine Zeitung

Los gehts: Nachbarschaftsinitiative NordendBornheimOstend – NBO

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… wer, wie, was:

Im Sommer 2013 haben wir uns als ein Gruppe von betroffenen Mieterinnen und Mietern aus dem Frankfurter Nord – und Ostend zur “Nachbarschaftsinitiative NordendBornheimOstend – NBO” zusammengeschlossen und wehren uns seitdem gemeinschaftlich gegen die fortschreitende Mietervertreibung durch Luxussanierungen und Miet- bzw. Mietspiegelerhöhungen in unserem Stadtbezirk. Dabei sind wir auf rein ehrenamtlicher und politisch unabhängiger Basis aktiv, wir sind offen für alle und jeden! Alle Betroffenen oder Interessierte die sich informieren, austauschen oder einbringen möchten, sind bei uns richtig !

… wieso, weshalb, warum:
Aus eigener, teils sehr leidvoller Erfahrung wissen die meisten von uns nur zu gut, was es heißt von der Verdrängung aus seinem Zuhause durch Luxussanierungen bedroht zu sein.

Als eine der besten Hilfen beim Kampf gegen die eigene “Entmietung ” hat sich dabei das Suchen, Finden und Zusammenschließen mit anderen Betroffenen herausgestellt : Ganz nach dem Motto “ Gemeinsam sind wir stark ! ” entwickelt sich durch Gespräche und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten neuer Mut, konkrete Strategien und Ideen, um sich zur Wehr zu setzten.

So diskutieren wir bei unseren wöchentlichen Treffen sowohl die konkreten Probleme und Missstände in einzelnen Häusern, wir  versuchen auch ganz allgemein Konzepte zu entwickeln, um die das Thema weiter in die Öffentlichkeit zu tragen – auf das eine
möglichst breite Diskussion entsteht ! Schließlich geht es um eine gesellschaftliche und stadtpolitische Entwicklung, die viele Menschen in Frankfurt betrifft und besorgt. Es gilt, unser Frankfurt lebenswert zu erhalten !

… was fehlt ?

1. Das NBO – Büro !
Um in Zukunft eine noch effektivere und breiter gestreute Vernetzung von betroffenen Mieterinnen und Mietern erreichen zu können, fehlt es der NBO an den passenden Räumlichkeiten.
Bisher haben wir uns stets rein “privat” versammelt, wir sehen es aber auch in Bezug auf die Wahrnehmung des Themas in der Öffentlichkeit und bei Betroffnen als ein wichtiges Signal an, das die NBO eigene offizielle Büro-Räumlichkeiten in unserem
Stadtbezirk zu Verfügung hat. Benötigt werden Räume, in denen sich die NBO ein- bis zweimal wöchentlich versammeln kann; in denen sich Betroffene, Interessierte und Unterstützer zu bestimmten Öffnungszeiten treffen und austauschen können. Auch die Durchführung von Info-Veranstaltungen oder Workshops wäre somit möglich.

2. Der “Erst-Helfer” !
Es braucht in Frankfurt einen „Erst-Helfer“, der eine stadtweit bekannte Ansprechperson ist, wenn die Vertreibung aus der eigenen Wohnung droht.

Denn weder das Wohnungsamt noch ein Rechtsanwalt sind ein Ersatz für eine Anlaufstelle, die sicherstellt, dass der Mieter nicht auf sich alleingestellt bleibt. Das Wohnungsamt kann bisher nur reagieren, wenn konkrete Missstände zu beklagen sind, die eine Wohnung unbewohnbar machen oder von denen eine Gefährdung der Mieter ausgehen; ein Rechtsanwalt wiederum berät in rein juristischen Fragen.

Was es bisher nicht gibt ist eine Person die bereits vorher da ist und den betroffenen Mietern den Rücken stärkt. Seine Aufgaben sind ganz konkret:
•  Er gibt Ratschläge wie z.B. auf keinen Fall etwas zu unterschreiben
•  Er vermittelt Kontakte zu anderen Betroffenen und hilft ein Selbsthilfenetzwerk aufzubauen
•  Er hilft gegebenenfalls bei der Kontaktaufnahme zum Wohnungsamt und/oder einem Rechtsanwalt
•  Er begleitet die Mieter auf deren Wunsch bei Gesprächen mit dem neuen Eigentümer
•  Er ermutigt die Mieter und hilft ihnen, wenn es um Geldforderungen geht
•  Er sammelt Informationen über die sogenannten Umwandler und deren Praktiken und gibt diese an die Öffentlichkeit weiter

Dieser Erst-Helfer sollte von der Kommune allen Mietern bekannt gemacht und in seiner Arbeit unterstützt werden. Er informiert den Oberbürgermeister regelmäßig über seine Tätigkeit und Erfahrungen.

… denn:
Eine offizielle Unterstützung der “Nachbarschaftsinitiative NordendBornheimOstend – NBO” durch den Oberbürgermeister und die Stadt Frankfurt durch die Bereitstellung oder Finanzierung von Räumlichkeiten und der Einsetzung eines Erst-Helfers setzt ein deutliches Zeichen :

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, das sich Mieterinnen und Mieter in Frankfurt nicht mehr von Verdrängung, Entmietung, Vertreibung bedroht fühlen müssen !


 Kontakt: Nachbarschaftsinitiativenbo@yahoo.de
 


Veranstaltung: Die Nazis und ihre Medien

Freitag, den 7. Februar 2014, 19:00 Uhr – Cafe Wiesengrund, Am Weingarten 14, Frankfurt Bockenheim

Gewaltbereite Rechte gibt es in Hessen nicht nur in Allendorf (Lumda) oder in Leun. Nazis sind auch im Herzen des Rhein-Main-Gebiets aktiv. Die NPD ist beispielsweise im Frankfurter Stadtparlament mit einem Mitglied vertreten. Rund 1300 Aktive zählt der Hessische Verfassungsschutz – etwa 400 von ihnen gelten als mögliche Gewalttäter.

Wer sind diese Leute, was treiben sie? Wie suchen sie Sympathisanten? Antworten darauf geben zwei Kenner der Szene. Der Redakteur der Frankfurter Rundschau Hanning Voigts und der DGB-Jugendbildungsreferent Sascha Schmidt berichten mit Bild- und Filmbeispielen, wie sie die extreme Rechte erleben und wie sie kommunizieren. Das Hauptmedium ist nicht mehr die Nationalzeitung, auch wenn die noch immer wöchentlich erscheint. Facebook, Youtube und Twitter sind die Medien der jüngeren Nazi-Generation.

Nach der Präsentation freuen sich die Veranstalter auf eine Diskussion mit dem Publikum. Gibt es Handlungsbedarf? Sollte man den Nazis nicht auch in ihren eigenen Medien Paroli geben – und wie?

Der Eintritt ist frei. Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an anja.willmann@connexx-av.de oder telefonisch 069-25691524.

www.wiesengrund-ffm.de


Wie mächtig wird sind!


Wie mächtig wir sind!

Sind wir stumm, sind wir ohnmächtig,

räuspern wir uns (nur), werden wir ignoriert,

sind wir laut und ecken an,

erst ab dann -

dann werden wir gehört.

 

Wer kann den Text mit einer Musik/Melodie unterfüttern?

 

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