Frankfurter Gemeine Zeitung

Welt-Theater-Zyklus als MARATHON: 9 Stunden Theater an 1 Tag

Anlässlich der Vollendung der großangelegten Theatertrilogie 
DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN
präsentieren das “Theater Willy Praml” in  der Naxos-Halle  TEIL I, TEIL II und TEIL III des DARWIN-Zyklus als Gesamtwerk. 
Der Theater-Marathon, der ca. neun Stunden an Zeit in Anspruch nehmen wird, beginnt am Samstag, 17. Mai 2014 und am Donnerstag, 19. Juni 2014 (Fronleichnam) jeweils um 14.00 Uhr und endet gegen ca. 23.00 Uhr.
In die 9 Stunden eingeschoben sind viele kleinere und größere Pausen mit einer Auswahl kleinerer und größerer Gerichte.
Willy Praml, Regie / Michael Weber, Schauspieler, Dramaturg, Bühnenbildner, beide verantwortlich für Idee/Konzept/Textfassung des Gesamtprojekts. 
Weitere Aufführungen der einzelnen Teile rund um den 1. Mai: THEATER WILLY PRAML
Zum Inhalt:
Zyklus: DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN

TEIL I: Sind Affen Rechtshänder?
Die drei Stücke des ersten Abends sind
BIOGRAFISCHE SKIZZE EINES KINDES. Charles Darwin fängt 1840 an, die ersten Monate seines in diesem Jahr geborenen ältesten Sohnes aufzuzeichnen. Sorgfältig registriert er darin die Reflexe und Ausdrucksbewegungen des Säuglings, der ihm als Modell dient, um evolutionstheoretische Fragen nach Ererbtem und Erlerntem zu erkunden.
ERREGER. Albert Ostermaier ist der manische Monolog eines Mannes, der den totalen Zusammenbruch erleidet. Im Verdacht, von einem unbekannten Virus befallen zu sein, wird im Strom von Sätzen und Erinnerungen das Portrait eines zeitgenössischen Antihelden entworfen.
DIE ZOOGESCHICHTE. Edward Albee zeigt das „Ringen ums Überleben“; auf einer Bank, irgendwo in einem Park . . . Die zufällige Begegnung zweier MENSCHen endet als Tragödie.

TEIL II: 
DER (ALP-)TRAUM VOM GLÜCK. Darwin / Del Corte ist bei uns ein Traumspiel für e i n e  Frau; ein Monolog über die Welt im XXXL-Format. Ein paar Männer kommen auch vor, aber eher wie geträumt. Die namenlosen Frauen, die del Corte phantasiert, suchen sich zu retten, indem sie ihren Alb exhibitionistisch in Szene setzen.

TEIL III:  
VON MOGADISCHU BIS OOSTENDE. INTERVIEW. B. A. Mohamud /
MINETTI. Bernhard
stellt zwei extrem unterschiedliche Texte, konträre Auffassungen vom Theater und vom Leben, eine sonnenbeschienene (wir wissen vergiftete) afrikanischen Küste im Süden und eine abgelegene, neblichte Küste im Norden, an einem Abend einander gegenüber. In Afrika – so wissen wir seit Darwin – soll der MENSCH seinen Ursprung haben und auf dem Theater – so ahnen wir – wird er enden.
Ungewöhnliche neue inhaltliche Synergien sind zu erwarten.

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