Frankfurter Gemeine Zeitung

Veranstaltung: Was ist Kritische Soziale Arbeit?

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Frankfurt lädt ein: Veranstaltung am 1. Juli 2014

Es tut sich was in der Sozialen Arbeit. Während in allen Bereichen Kürzungen hingenommen werden müssen, die rechtlichen Rahmenbedingungen immer enger werden und, kurz gesagt, die Zumutungen für Klientinnen und Klienten langsam unerträglich werden, verschärfen sich auch die Arbeitsbedingungen und Unverschämtheiten der Betriebswirte. Bundesweit entstehen Initiativen, die sich gegen konkrete Kürzungen, fachliche Unzulänglichkeiten oder die Instrumentalisierung der Sozialen Arbeit wenden.

Auch in Frankfurt haben sich Menschen aus Praxis und Hochschule zusammengefunden und den Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS_ffm) ins Leben gerufen. Als Startpunkt werden wir uns mit der Frage:

Was ist Kritische Soziale Arbeit? Mit Michael May (Wiesbaden)

auseinandersetzen. Prof. habil. M. May lehrt am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Rhein-Main und gehört seit vielen Jahren der Redaktion der Zeitschrift WIDERSPRÜCHE an. Seit die Zeitschrift Anfang der 80er aus dem Sozialistischen Büro hervorging, wird hier daran gearbeitet, eine Position einzunehmen, die nicht nur erreichte Standards verteidigen und problematische Aspekte und Entwicklungen kritisieren, sondern auch zu einer gesellschaftlichen Veränderung beitragen kann, die zu einer Überwindung des Sozialstaates führt.

01. Juli 2014, 19:00 Uhr

Die Veranstaltung findet im PEG-Gebäude am Campus Westend (U1, U2, U3 oder U8, Holzhausenstraße) der Universität in Raum 192 (1. Stock) statt. Der Eintritt ist frei.


Radikal nicht nur vor 100 Jahren: Sommer des Surrealismus

Zwei Ausstellungen in Rheinmain bringen uns surrealistische Konzepte nahe

In den 20 Jahren des letzten Jahrhunderts machte eine kulturell-politische Bewegung von sich reden: der “Surrealismus” brachte Grenzerfahrungen, Mechanismen des Unbewußten, politischen Radikalismus auf immer neue Weisen mit Manifesten und  künsterischen Expositionen zusammen. Ihre literarischen, malerischen und filmischen Resultate sind heute noch beeindruckend. Das betrifft insbesondere ihre lang anhaltende Intensität der politische und kulturelle Selbstverständigung und  dem Willen zum Umbruch gegenüber einer irritierten Öffentlichkeit.

Die filmischen Manifeste stechen dabei besonders heraus. Das Institut Mathildenhöhe Darmstadt und das Deutsche Filmmuseum Frankfurt kooperieren deshalb für ein großes Projekt zur Gegenwart und Geschichte des filmischen Surrealismus.

Die radikalen surrealistischen Intellektuellen um 1930 gingen in ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit weit über eine Reformierung der Kunst hinaus: Sie hatten den Anspruch, die bestehende Ordnung der Welt zu verändern – weit über bloße Provokation hinaus. Trotz der Bedeutung, die dem Film bereits von den frühen surrealistischen Künstlern beigemessen wurde, entstand gerade zu den weltweiten Auswirkungen und Niederschlägen des filmischen Surrealismus bislang wenig übergreifende Literatur und keine Ausstellung.

Hier schließen im Sommer 2014 gleich zwei multimedial angelegte Ausstellungsprojekte eine Lücke:

Bewusste Halluzinationen. Der filmische Surrealismus” (25. Juni bis 2. November 2014) im Deutschen Filmmuseum Frankfurt 

“Der Stachel des Skorpions” (22. Juni bis 5. Oktober 2014) im Platanenhain der Mathildenhöhe Darmstadt.

Hinweise auf Website der Ausstellung

Zur Einstimmung der legendäre Film “der andalusische Hund” von Luis Bunuel und Salvador Dali aus dem Jahr 1928, der im Frankfurter Filmmuseum eine wichtige Rolle spielt:


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