Frankfurter Gemeine Zeitung

Frankfurt/M, 8. Juli 2014: “100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg: Wie Militarisierung und Kriegsgefahr bekämpfen?” Vortrag mit Diskussion

Veranstalter: MARX21 FORUM
Referentin: Stefanie Haenisch (Sprecherin der AG Frieden und Internationale Politik)

Dienstag, 8. Juli um 19:00 Uhr

im Bildungsraum Schönstr. 28:
Schönstr. 28, Frankfurt am Main (Nähe Hauptbahnhof)

1907 erklärte die Sozialistische Internationale: »Droht der Ausbruch eines Krieges, so sind in den beteiligten Ländern die Arbeiter und ihre parlamentarischen Vertreter verpflichtet, alles aufzubieten, um den Ausbruch des Krieges durch Anwendung entsprechender Mittel zu verhindern, die sich je nach der Verschärfung des Klassenkampfes und der allgemeinen politischen Situation naturgemäß ändern und steigern.«

1910 und 1912 bestätigte die Internationale diesen Beschluss.

Noch am Vorabend des 1. Weltkriegs kam es zu riesigen Arbeiterdemonstrationen gegen den Krieg und für die Völkerverbrüderung, allein 450 000 in Berlin.

Die SPD stimmte aber den Kriegskrediten zu und stellte die Solidarität mit der herrschenden kapitalistischen Klasse über die internationale Solidarität der Arbeiterklasse. Die Sozialistische Internationale brach auseinander.

Das Gemetzel des imperialistischen Krieges wurde schließlich von unten beendet, durch die Revolutionen in Russland und in Deutschland. Es war die Wiedergeburt des Internationalismus.

In der Vorkriegszeit hat Rosa Luxemburg immer wieder in die Debatten um die Positionierung der SPD zu außenpolitischen Entwicklungen eingegriffen und daran deutlich gemacht, dass der Kapitalismus in seinem imperialistischen Stadium notwendig zum Krieg treibt.

Heute, wo wir spüren, dass der „bewaffnete Friede“ sich wieder zum Krieg entwickeln kann, sind diese „alten“ Debatten und die Argumente Rosa Luxemburgs hochaktuell. Diskutiert wurden z.B. Fragen wie: Liegt Frieden nicht auch im Interesse der Kapitalisten? Ist allein die Rüstungsindustrie die treibende Kraft hinter Kriegen? Kann Abrüstung eingedämmt werden?

Können Bündnisse zwischen kapitalistischen Staaten und internationalen Organisationen den Frieden sichern?

Stefanie Haenisch, Sprecherin der AG „Frieden und Internationale Politik“ blickt auf die Entwicklung der Weltpolitik vor dem 1. Großen Krieg und wichtige Debatten in der sozialistischen Bewegung.

V. i. S. d. P.: Stefanie Haenisch, Fuchshohl 21, 60431 Frankfurt
stefanieht111@111gmx.de // Kleiner Spamschutz: Bitte die Einsen aus der E-Mail-Adresse entfernen!


6 Kommentare zu “Frankfurt/M, 8. Juli 2014: “100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg: Wie Militarisierung und Kriegsgefahr bekämpfen?” Vortrag mit Diskussion”

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