Frankfurter Gemeine Zeitung

“We don’t like Samba” – und das am Freitag, dem 11.

Man I’ll tell you what. This demonstration; it’s a popular movement. Legitimate and beautiful.

Am Freitag den 11.07. gibt es um 18 Uhr den Film “We don’t like Samba” im KoZ.

Die Vorführung findet im Rahmen des AStA-Sommerfestes auf dem Uni-Campus Bockenheim statt. Der Film zeigt die verschiedensten Formen gesellschaftlichen Widerstands gegen die Entwicklungen um die Männer-Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

In der offiziellen Filmbeschreibung heißt es:

Bis vor kurzem war Brasilien einer der “shooting stars” der BRIC Staaten. Aber nach einem Jahr des ökonomischen Wachstums begann der soziale Putz zu bröckeln. Viele Menschen können in dem kredit-basierten Leben der letzten Jahre keine Zukunft sehen. Ein Jahr vor Beginn der Weltmeisterschaft und drei Jahre vor den Olympischen Spielen kam es zum großen Knall: Nachdem die Kosten der öffentlichen Nahverkehrsmittel rapide stiegen kam es im Jahr 2013 zu den größten Massenprotesten seit Jahren. Durch diesen Aufstand inspiriert verbreiteten sich im ganzen Land aufständische Momente: Arbeiter_innen in wilden Streiks, junge Frauen, die gegen den Papstbesuch mobilisieren, Menschen, die gegen Urbanisierungsprojekte kämpfen. Und in vielen Favelas steigt der Widerstand gegen die zunehmende Militarisierung und Verdrängung. “We’re not samba dancers” sagt einer der streikenden Müllmänner, die als Garis bekannt sind, in einem Interview – “We are rebels.”! In der Dokumentation “We don’t like Samba.” werden diese und andere Rebellen ihre Geschichte erzählen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=_Vk-_Cq9cQE
weiter Vorführungen: http://wedontlikesamba.wordpress.com/


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