Frankfurter Gemeine Zeitung

Vertreibungen im Nordend – Gentrifizierung live

Vertreibungen haben Gesichter – Solidarität mit den Betroffenen

Die maximale Verwertung von (Wohn-)Eigentum scheint in Frankfurt die Rechtfertigung zu sein, den Menschen, die als nicht mehr tragbar für die Erzielung maximaler Profite angesehen werden, mit allen Mitteln das Leben unerträglich zu machen, damit sie schnellstens das Weite suchen.

Unbemerkt, weil es immer nur wenige betrifft, ist es schon alltäglich, dass – mit offensichtlicher Duldung durch Verwaltung und Politik – Menschen faktisch auf der Strasse leben müssen, weil man ihnen das Gebäude rings um die noch bezogene Wohnung in ein Trümmerhaufen verwandelt.

All dies geschieht, weil es kaum Öffentlichkeit gibt und man sich sicher wähnt in der Menge Frankfurter Baustellen.

Diese Anonymität wollen wir durchbrechen und
aktiv unsere Solidarität mit den Betroffenen zeigen.

Wir beginnen am Freitag, den 12. September ab 700 Uhr mit einer Mahnwache
vor der Martin-Luther-Strass 61! (Frankfurt-Nordend)

Je mehr Menschen dort vorbeischauen, umso wirksamer kann Widerstand geleistet werden.
Lassen wir die betroffenen nicht allein!


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