Frankfurter Gemeine Zeitung

Begegnungen der dritten Art oder von der Verbindlichkeit der Diskussion mit einem grünen Stadtpolitiker

Wenn sich Politiker*innen der Basis – also einem Teil des Fundus potenzieller Wähler*innen – „stellen“, ist dies noch immer eine Angelegenheit, welche die meisten mit gemischten Gefühlen erfüllt und geringe Erwartungen provoziert. Manchmal mutet man sich solche Veranstaltungen zu, um die Bestätigung der eigenen Einschätzung zu erlangen, manchmal vielleicht, weil man insgeheim erhofft, endlich einmal positiv überrascht zu werden, so etwas wie ein „Coming Out“ hautnah zu erleben. Ab und an wird auch eine Gelegenheit vermutet und gelegentlich genutzt, um die betreffende Person zu demaskieren, Hoffnung auf einen noch integeren Kern.

Wer sich allerdings mal wieder so richtig gruseln möchte, der sucht am besten eine Begegnung mit einer Spitzen-Kraft der Frankfurter GRÜNEN.

Die hält alles, was von einem gut gemachten B-Movie versprochen wird. Der Held darin gibt sich jovial, ohne sich anzubiedern, bleibt überlegen, und steht ein Stück weit über den alltäglichen Dingen. Er sieht die grösseren Zusammenhänge und als waschechter Realo kennt er zwar die Anfechtungen der Realität, weiß jedoch stets um den rechten Weg, den er/sie unbeirrt beschreitet.

So lässt man sich doch im Grunde bereitwillig vom „wohnungspolitischen Sprecher“ die Stadt erklären (Er ist nach eigenem Bekunden zu dem Job gekommen, weil die Vorgängerin nahtlos ins Management der ABG-FH gewechselt ist).
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