Frankfurter Gemeine Zeitung

ABG wird 125 Jahre alt – kein Grund die Sektkorken knallen zu lassen!

Die ABG Frankfurt Holding GmbH wird am morgigen Freitag, den 16. Januar 2015 125 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum sagt Dr. Peter Gärtner, planungspolitischer Sprecher der LINKEN im Römer: „Dies ist kein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Die ABG hat sich in den letzten Jahren von ihrem Gründungsauftrag um Lichtjahre entfernt.

Auftrag der stadteigenen Wohnungsgesellschaft war und ist es, für Menschen mit geringem Einkommen Wohnungen zu bauen. Derzeit baut die ABG aber überwiegend Wohnungen für Gut- und Besserverdienende“ Die ABG Frankfurt Holding GmbH hat im Jahr 2013 ca. 65 Millionen Euro Jahresüberschuss erwirtschaftet, der teilweise zur Sanierung des städtischen Haushalts abgeführt werden muss. Diesen Gewinn muss die ABG anders nutzen als bisher.

Die ABG muss jetzt ein Signal setzen, indem sie die Mieten nur symbolisch erhöht, um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. „Rendite machen und Gewinne erzielen, sich so der kapitalistischen Verwertungslogik zu unterwerfen, gehört sich nicht für eine städtische Wohnungsbaugesellschaft mit einem sozialen Auftrag. Die ABG muss umstrukturiert werden, ihre Unternehmenspolitik muss transparenter und demokratischer werden. Mieterinnen und Mieter müssen Mitbestimmungsrechte erhalten und auch im Aufsichtsrat vertreten sein. Das sind die besten Vertreterinnen und Vertreter, die wir haben, sie kennen die Situation vor Ort.“, fordert Dr. Peter Gärtner.


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